4. Liga: TV Dagmersellen II – HC KTV Altdorf II 27:33

 

Infolge des stark reduzierten Kaders setzte es gegen den Ranglistenletzten kein Honiglecken ab. Jetzt wird zum Schlussspurt gerüstet.

 

Der HC KTV Altdorf II hat im 4.-Liga-Championat, dank dem 33:27-Auswärtssieg gegen den Ranglistenletzten Dagmersellen, die Spitzenposition übernommen. Würde dies bis Schluss der Meisterschaft so bleiben - noch sind drei Spiele in der Qualifikationsrunde zu bestreiten -, wäre der Direktaufstieg in die 3. Liga perfekt. Der zweite und dritte Platz würde zur Barrageteilnahme bezüglich Promotion berechtigen. Zurzeit präsentiert sich die Ranglistenspitze im zehnteiligen Feld wie folgt: 1. Altdorf 15/23, 2. Emmen 13/21, 3. Stans 15/20, 4. Mythen-Shooters 14/18.

 

Auftakt mit Hängen und Würgen

 

Der Fight wurde mit etwelchem Respekt angegangen. Dies deshalb, weil vom Kader gleich fünf Akteure fehlten. So musste auf Teamkapitän Stephan Huber, Simon Ziegler, Luca von Wyttenbach sowie Josip Krzarnic (alle verletzt) verzichtet werden, Torsteher Sebastian Aschwanden stand wegen anstehender Prüfungen nicht zur Verfügung. Die Taktik der Urner lautete, die Gastgeber möglichst frühzeitig hinter sich zu lassen. Das Vorhaben blieb Wunschdenken. Infolge des stark reduzierten KTV-Kollektivs fanden die Luzerner immer wieder Lücken, zumal die Altdorfer Deckung oft einen Schritt zu spät kam. Immerhin konnte bis zur Pause eine 17:14-Führung herausgewirtschaftet werden.

 

Topskorer: Ledermann und Bär

 

Nach erfolgtem Seitenwechsel bekundeten die Urner, welche einfach zu viele technische Fehler produzierten, gegen das aufsässige Dagmersellen weiterhin etwelche Mühe. Dafür durfte sich die Zahl der herausgespielten und verwerteten Chancen (70 Prozent) sehen lassen. Der Match wurde schliesslich doch noch mit sechs Längen Differenz siegreich gestaltet. Während der 60 Spielminuten kassierten die Urner sieben Penaltys, die Gegner lediglich deren drei. Unter die erfolgreichen Sieben-Meter-Werfer reihte sich im KTV-Trupp erneut Torhüter Thomas von Deschwanden ein, der zwischen den eigenen Pfosten anderseits eine gute Abwehrquote von 33 Prozent auswies. Als Topskorer der Urschweizer erwies sich in der neuen Dagmerseller Halle Kevin Ledermann. Von seinen 13 Schüssen verwertete er gleich deren neun und brillierte auch in der Abwehr als sicherer Wert. Dave Bär war zweitbester Schütze mit sieben erzielten Toren.

 

Jetzt kommt der neue Leader in den Genuss eines spielfreien Wochenendes. Eine willkommene Pause, um Verletzungen auszukurieren und sich seriös auf die viel Spannung versprechenden letzten Spiele vorzubereiten.

 

Altdorf spielte mit: Thomas von Deschwanden (1); Dave Bär (7), Andreas Baumann (2), Adrian Bucher (3), Chris Herzog (2), Daniel Kempf (2), Marco Planzer (3), Kevin Ledermann (9), Andreas Schranz (1), Michael Schranz (1), Dennis Wipfli (2), Tobias Rieder.