Die zweite Herrenmannschaft des HC KTV Altdorf hatte sich bestmöglich auf die 4.-Liga-Spitzenpartie gegen Leader Emmen vorbereitet. Leider standen im Hinblick auf diesen Fight aber Dennis Wipfli und Tobias Rieder (Ferien) nicht zur Verfügung. Ein weiteres Handicap bildete das Fazit, das kurzfristig auf den „Harzgebrauch“ verzichtet werden musste. Für die Altdorfer bekanntlicherweise ein echtes Handicap. Beide Mannschaften starteten mit einem kompakten 6:0-Spielsystem. Emmen zog mit 3:1 weg. Die KTV-Deckung stand bis zur Pause weitgehend kompakt. Das Problem bildete an diesem Spieltag indessen der Angriff. Zum einen war die Chancenauswertung schlecht, zum andern scheuten sich einige Akteure offensichtlich, Lücken zu suchen und mit Körpereinsatz zum Erfolg zu finden. Nachdem Sebastian Aschwanden einen Penalty abgewehrt hatte, wurden die Seiten beim Stande von 13:8 zugunsten der Luzerner Vorörtler gewechselt. Während der zweiten Halbzeit wurde versucht, vermehrt offensiv zu verteidigen und Gegenstossaktionen zu lancieren. Doch das „Rezept“ verfing nicht wunschgemäss. Immerhin konnte das Total begangener technischer Fehler (10) relativ gering gehalten werden. Die Torwartleistung (abgewehrte Bälle) lag schliesslich bei 35, die Abschlusserfolgsquote bei 45 Prozent. Zu gering, um den Leader, der jetzt dank des 29:21-Sieges gegen Altdorf direkt in die 3. Liga aufsteigt, in Verlegenheit zu bringen. Der HC KTV Altdorf , 4 Punkte hinter Emmen und einen Zähler vor Stans angesiedelt, will sich jetzt auf die Aufstiegsrunde umfassend vorbereiten.

 

Altdorf spielte mit: Sebastian Aschwanden, Thomas von Deschwanden; David Bär (8), Andreas Baumann (1), Andreas Schranz, Marco Planzer (1), Simon Ziegler (1), Luca von Wyttenbach (1), Chris Herzog, Flavio Fallegger (6), Silvio Zgraggen (1), Kevin Ledermann (2), Adrian Bucher.