Die ältesten Altdorfer Juniorinnen (U18) traten vor eigenem Anhang gegen Borba Luzern an. Die Tabellenvorletzten wurden mit einem happigen 31:15 auf die Verliererinnenstrasse gedrängt. Die Borbastinnen versuchten ihr Heil in einer offensiv angelegten Abwehr. Tatsächlich wussten die Gastgeberinnen vorerst gar nicht so richtig, wie diese „Nuss“ zu knacken sei. Es wurde ganz einfach versucht, vermehrt mit Einzelaktionen zum Ziel zu finden. Und immerhin wurde mit diesem Rezept während der ersten Halbzeit ein Dutzend Mal ins Schwarze getroffen. Weil die eigene Abwehr ausgesprochen kompakt stand, mussten bis zur Pause nur fünf Minustore in Kauf genommen werden.

 

Wesentlich lauffreudiger gingen die Urnerinnen während des zweiten Spielabschnittes zur Sache. Bis zur 45. Minute wurde indessen noch nicht das ganze Leistungspotenzial abgerufen. Danach lief alles plötzlich weitgehend wie am Schnürchen. Der KTV-Trupp spielte schnell, startete in die sich präsentierenden Löcher, zeigte sich treffsicher und zielstrebig. Der Kantersieg ging auch im erwähnten Ausmass völlig in Ordnung. „Wir haben uns während zu langer Zeit dem mässigen Spiel der Gegnerinnen angepasst. Ein solches Verhalten könnte sich gegen spielstärkere Gegnerinnen rächen“, bilanzierte Trainer Silvio Zgraggen, nicht ohne sich darüber zu freuen, dass seine Crew nun wieder klar auf Meistergruppen-Qualifikationskurs liegt und im zehnteiligen Feld nun auf einem Podestplatz anzutreffen ist: 1. Mythen-Shooters 5/10, 2. Emmen 6/10, 3. Altdorf 7/10.

 

Altdorf spielte mit: Isabelle Studer; Livia Arnold, Marlies Arnold, Gabriela Bissig, Noemi Gisler, Stephanie Gisler, Katarina Kristo, Isabelle Lauener, Tea Pavic, Monja Pedroncelli.