In der Meisterinnenklasse der U18-Juniorinnen kassierte der HC KTV Altdorf seine erste Niederlage. Gegen die Mythen-Shooters musste mit 16:19 getaucht werden. Die Schwyzerinnen (7/12) haben nun die Ranglistenspitze übernommen, indessen eine Partie mehr als die Urnerinnen (6/10) bestritten. Letztere weisen zurzeit auch eine um vier Einheiten schlechtere Tordifferenz als die Mythen-Shooters auf. Die weitere Konkurrenz in der Fünfergruppe liegt bereits deutlich abgeschlagen zurück: Muotathal (6/6), Emmen (6/2), Stans/Sarnen (7/2). Es wäre aufgrund der gegenwärtigen Ausgangslage durchaus möglich, dass der Regionalmeisterinnentitel aufgrund der besseren Tordifferenz vergeben wird. Hitchcock lässt grüssen…

 

Der HC KTV Altdorf begann sehr nervös. Im Angriff wurden viele Fehlpässe produziert und zu wenig Druck aufgebaut, in der Deckung fehlte die Absprache – die Schwyzerinnen konnten nicht wunschgemäss an die Leine gelegt werden. Das Positive der ersten Halbzeit seitens der Urnerinnen: Ein Fünf-Tore-Rückstand wurde bis zur Pause beinahe aufgeholt (11:12).

 

Schon bald nach Wiederaufnahme der Begegnung lagen die Altdorferinnen wieder mit drei Längen im Verzug. Die gleichen Mängel wie während der ersten Halbzeit traten in den Reihen des KTV-Kollektivs auf. Besonders verheerend war die Fehlschussquote: Von zehn Versuchen führten innerhalb einer Viertelstunde nur mal gerade deren zwei zum Erfolg. „Wer derart viele Chancen versiebt, kann eine Partie natürlich nicht gewinnen. Wir traten dieses Mal ganz einfach nicht als geschlossene Einheit auf. Die Mythen-Shooters spielten clevrerer. Sie haben verdienterweise gewonnen“, bilanzierte der enttäuschte KTV-Trainer Silvio Zgraggen. Er gibt sich indessen zuversichtlich, dass der Ausrutscher korrigiert werden kann und mit konzentriertem Spiel eventuell über den Weg der besseren Tordifferenz den Schwyzerinnen noch die Butter vom Brot genommen werden kann.

 

Altdorf spielte mit: Luzia Briker, Isabelle Studer; Livia Arnold, Marlies Arnold, Noemi Gisler, Stephanie Gisler, Katarina Kristo, Isabelle Lauener, Tea Pavic, Monja Pedroncelli, Magdalena Sapina, Livia Waser.