Die ältesten Juniorinnen (U18) hatten sich im Rahmen der Qualifikationsrunde souverän für die Teilnahme an der Meisterinnenrunde qualifiziert. Um die „Krone“ im Regionalchampionat bewerben sich fünf Formationen. Der HC KTV Altdorf startete zu den Ausmarchungen mit dem Auswärtsfight gegen Handball Emmen. Er entschied das Duell mit einem 15:11-Erfolg zu seinen Gunsten. Im ersten Zwischenklassement führen die Mythen-Shooters mit 4 Punkten aus zwei Spielen, gefolgt vom HC KTV Altdorf (1/2).

 

Die Urnerinnen, betreut durch Silvio Zgraggen, Fränzi Brand und Carlo Walker, gingen vorerst etwas zurückhaltend zur Sache, galt es doch, die Stärken respektive Schwächen der Luzernerinnen auszuloten. Von einer starken Abwehrleistung profitierend, riskierte der KTV-Trupp immer mehr, versuchte indessen etwas zu oft, frühzeitig zum Abschluss zu gelangen. Emmen wurde das erste Erfolgserlebnis erst nach 21 (!) Spielminuten zugestanden. Bis zu diesem Zeitpunkt führten die Altdorferinnen bereits viel versprechend. Bis zur Pause wurde eine 7:3-Führung herausgespielt. Noch vor dem Seitenwechsel brillierte im Tor der Urnerinnen Isabelle Studer: Sie machte gleich drei gegnerische Penaltygeschosse unschädlich. Silvio Zgraggens Spielkonzept wurde nach Wiederaufnahme der Partie nicht vollumfänglich umgesetzt. Vielen Fehlschüsse bildeten die Folge teils unbegreiflicher Unkonzentriertheiten. Immerhin stand die KTV-Abwehr weiterhin kompakt, um erst während der letzten zehn Spielminuten nachzulassen und einige unnötige Minustore zu kassieren. Weiterhin höchst positiv entledigten sich die Torhüterinnen Isabelle Studer und Luzia Briker ihrer Mission, dadurch den Gastgeberinnen stets wieder den Wind aus den Segeln nehmend. Die beiden Coaches Zgraggen/Brand zeigten sich höchst zufrieden, dass der Auftakt in der Meisterinnenklasse mit einem positiven Ergebnis in Angriff genommen werden konnte. Ihr Kommentar: „Auf den gezeigten Leistungen lässt sich aufbauen. Jetzt müssen wir ganz einfach „step by step“ zur Sache gehen und versuchen, künftig unser Potenzial während der vollen 60 Spielminuten abzurufen.“

 

Altdorf spielte mit: Isabelle Studer, Luzia Briker; Livia Arnold (1). Marlies Arnold, Noemi Gisler (4), Stephanie Gisler (2), Katarina Kristo, Isabelle Lauener, Tea Pavic (4), Monja Pedroncelli (3), Magdalena Sapina, Livia Waser (1).