Meisterinnenklasse Juniorinnen U18: HC KTV Altdorf – SG Stans/Sarnen 38:15

 

Fu18kleinDie Urnerinnen stehen unmittelbar vor dem angestrebten Saisonziel. Doch erst die letzte Runde wird definitiv entscheiden.

 

Der HC KTV Altdorf hatte acht Tage zuvor gegen die Mythen-Shooters seine erste Partie in der Meisterinnenklasse verloren. Mit drei Toren Differenz – nach einer ausgesprochen desolaten Leistung. Nun zeigten die Schützlinge von Silvio Zgraggen am Samstagabend in der Feldli-Sporthalle, was wirklich in ihnen steckt. Mit einer famosen Performance gaben sie der SG Stans/Sarnen, mit einer Tordifferenz von satten 23 Längen, das Nachsehen. Eine Runde vor Meisterschaftsschluss zieren nun der KTV wie die Mythen-Shooters in der Fünfergruppe der Regionalbesten die Tabellenspitze gemeinsam mit je 12 Punkten. Diese beiden Teams werden das Titelrennen unter sich ausmachen, da die Konkurrenz bereits weit zurückliegt. Die Vorzeichen für die Altdorferinnen stehen auf Grün, weisen sie gegenüber den Schwyzerinnen doch bezüglich Tordifferenz ein Plus von stolzen19 Einheiten (Altdorf +47, Mythen-Shooters +28) auf, was eigentlich zur Eroberung des ersten Podestplatzes genügen müsste. Doch ganz erreicht ist das Ziel noch nicht: Im Rahmen des letzten Durchganges hat der HC KTV Altdorf am kommenden Wochenende gegen Muotathal auswärts anzutreten, während die Mythen-Shooters vor eigenem Publikum auf Emmen treffen. Falls es den Urnerinnen gelingt, die Schlusspartie zu ihren Gunsten zu entscheiden, würde mit grösster Wahrscheinlichkeit auch ein Erfolg der Mythen-Shooters gegen Emmen den Ersteren nichts mehr nützen, es wäre denn, sie realisierten einen „Steinzeitsieg“.

 

Völlig verwandelt

 

Der HC KTV Altdorf trat in der Feldli-Sporthalle gegen die SG Stans/Sarnen völlig verwandelt an. Die Gastgeberinnen zeigten vom Anpfiff - unter der aufmerksamen Leitung von Schiri Rolf Bühler aus Reussbühl - was Sache ist. Weitgehend alles lief wie am Schnürchen. Es wurde viel gelaufen, traumhaft kombiniert und auch mit erfolgreichen Einzelleistungen nicht geknausert. Isabelle Studer, welche während der ersten Halbzeit das KTV-Tor hütete, bildete für ihre Formation einen starken Rückhalt. Sie liess sich während des ersten Spielabschnittes nur viermal bezwingen. Die Seiten wurden beim Stande von 19:4 gewechselt. Die Vorentscheidung bezüglich Siegvergebung war dadurch natürlich bereits gefallen.

 

Tordifferenz kontinuierlich verbessert

 

Die Gastgeberinnen warteten auch während des zweiten Spielabschnittes mit einer überzeugenden Leistung auf. Zwar mussten wesentlich mehr Gegentreffer als während der ersten Halbzeit in Kauf genommen werden. Eine Folge der eher etwas schwächeren Abwehrleistung und nachlassenden Konzentration, trotzdem auch Luzia Briker im KTV-Tor mit sehenswerten Paraden aufwartete und unter anderem einen Penalty unschädlich zu machen verstand. Sehenswerte Kombinationen mit Abschlüssen der Kreisläuferinnen und Flügelakteurinnen liessen die Unterwaldnerinnen immer wieder ins Leere laufen. Sie sahen sich letztlich ganz klar ins Abseits manövriert, zumal sich das Trio Stephanie Gisler (mit elf Treffern) sowie Monja Pedroncelli und Noemi Gisler (je neun Tore) einer höchst effizienten Abschlussquote erfreuten und die gegnerische Deckung immer wieder auszutricksen verstanden.

 

Altdorf spielte mit: Isabelle Studer, Luzia Briker; Livia Arnold (3), Marlies Arnold, Noemi Gisler (9), Stephanie Gisler (11), Katharina Kristo, Isabelle Lauener (1), Tea Pavic (1), Monja Pedroncelli (9), Magdalena Sapina, Livia Waser (4).

 

 

 

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Isabelle Lauener hat hier die gegnerische Deckung ausgetrickst. FOTO: RUEDI AMMANN