U18kleinJuniorinnen U18: KTV Muotathal – HC KTV Altdorf 16:32

 

Schlusspunkt unter Topsaison gezogen. Um 24 Längen bessere Tordifferenz gab den Ausschlag zugunsten der Urnerinnen.

 

Die U18-Juniorinnen des HC KTV Altdorf krönten am Samstag die Saison 2010/11 mit dem Sahnehäubchen. Sie holten dank ihres Kantersieges beim KTV Muotathal die Regionalmeisterinnen-Lorbeeren ab. Vor Abschluss der Meisterinnenrunde (fünf Mannschaften, acht Spiele) lagen der HC KTV Altdorf wie auch die Mythen-Shooters punktemässig gleichauf. Doch die Formation von Trainer und Coach Silvio Zgraggen wies die klar bessere Tordifferenz auf, und nur ein „Erdbeben“ hätte sie noch um den Lohn für eine hervorragende Saison prellen können. Altdorf gewann gegen Muotathal ohne Wenn und Aber mit 16 Treffern Unterschied. Anderseits bodigten die Mythen-Shooters Emmen im letzten Spiel der Saison mit 15:4. In der Schlussbilanz behielten die Urnerinnen das bessere Ende ganz klar für sich (14 Punkte, 182:119, +63), während die Shooters mit der gleichen Punktezahl (156:117, + 39) mit dem Vizemeisterinnentitel Vorlieb zu nehmen hatten. Interessantes Detail: Anlässlich der Qualifikationsrunde waren es noch die Schwyzerinnen mit 16 Punkten (+24), vor Altdorf (14, +63), gewesen, die das bessere Ende für sich behalten hatten…

 

Punch von letzter Partie mitgenommen

Im Hinblick auf den letzten Fight gegen den KTV Muotathal hatte der HC KTV Altdorf die acht Tage zuvor gegen Stans/Sarnen (38:15) gezeigte Topleistung ganz offensichtlich mitgenommen. Die Urnerinnen warteten im „Täli“ nämlich vom Anpfiff weg mit einer eindrücklichen Deckungsleistung auf, drängten die Gastgeberinnen anderseits mehrheitlich in deren Abwehrzone und entwickelten auch kämpferisch eine unverkennbare Überlegenheit. Einige Abstriche verzeichneten die Zgraggen-Girls lediglich bezüglich Chancenauswertung: Der Vorsprung zur Pause betrug deshalb nur mal gerade drei Längen (11:8).

 

Sturmlauf nach dem Tee

 

Silvio Zgraggen forderte in der Kabine, im Angriff noch präziser und konsequenter zur Sache zu gehen. Das Team setzte die Vorgaben in der Folge 1:1 um. Sowohl in Deckung wie Angriff wurde noch effizienter und schnörkelloser zur Sache gegangen und als verschworenes Kollektiv aufgetreten. Aus allen Rohren schoss insbesondere Noemi Gisler. Sie traf gleich 15-mal ins Schwarze. Monja Pedroncelli war mit sieben Treffern für die zweitbeste Quote besorgt. Doch auch alle übrigen Akteurinnen, einschliesslich der Torsteherinnen Luzia Briker und Isabelle Studer, spielten wie aus einem Guss. Dem KTV Muotathal wurden während der zweiten halben Stunde nur noch fünf Erfolgserlebnisse gegönnt, anderseits noch 21-mal (!) Tore erzielt. „Schade, dass die Saison jetzt zu Ende ist. Mit dieser Formation macht es nämlich ganz einfach viel Freude, zu arbeiten. Sie präsentierte sich anlässlich der Meisterinnenrunde in einer Superform, die Auswärtspartie gegen die Mythen-Shooters ausgeklammert. Dabei wäre viel mehr möglich gewesen. Ein vorbehaltloses Kompliment gebührt allen!“, zog Zgraggen Schlussbilanz.

 

Altdorf spielte mit: Luzia Briker, Isabelle Studer; Livia Arnold (1), Marlies Arnold, Gabriela Bissig, Noemi Gisler (15), Stephanie Gisler (4), Katarina Kristo, Tea Pavic, Isabelle Lauener (1), Monja Pedroncelli (7), Magdalena Sapina, Livia Waser (4).

 

ZUM BILD


Das frischgebackene Innerschweizer U18-Meisterinnenteam mit Trainer Silvio Zgraggen (hinten links) und Carlo Walker. FOTO: RUEDI AMMANN