Die U17-Interjunioren der SG Stans/Altdorf empfingen in der Nidwalder Metropole das Team Pfadi Winterthur, welches bisher deutlich vor den Innerschweizern klassiert war. Die SGSA gewann den Fight mit 26:22. Die Zürcher hatten somit einen herben Rückschlag im Hinblick auf ihren angestrebten Aufstieg in die Elitekategorie in Kauf zu nehmen.

 

Während der gesamten ersten Halbzeit vermochte sich keine Mannschaft mit mehr als zwei Längen Vorsprung in Front zu bringen. Die Innerschweizer vergaben während der ersten 30 Minuten etliche ausgezeichnete Chancen. Pech bekundete Elias Arnold mit einem Penalty: Der Ball touchierte beide Pfosten, ohne den Weg in die gegnerischen Maschen zu finden. Bereits nach zehn Spielminuten hatte Standardhüter Linus Würsch nach einem Kopftreffer benommen das Feld zu räumen. Die SGSA liess sich darob aber glücklicherweise nicht verunsichern, umso mehr, da sich auch Lukas Wicki als sicherer Wert entpuppte. Benno Lussi hatte seine Truppe hervorragend auf den gefürchteten gegnerischen Rückraum eingestellt. Die SGSA wirkte ausgesprochen aggressiv. Sie liess den Zürchern nur ausgesprochen wenig Raum, um zu Torchancen zu kommen. Zur Pause führten die Innerschweizer mit 11:10. Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnittes gaben die Nidwalder/Urner die Führung nicht ab. Nun wieder mit Linus Würsch im Tor, bestätigten sie die bisher gezeigte kompakte Defensivleistung. Zehn Minuten vor Spielschluss zeichnete sich der Sieg der Platzherren ab. Nach der 20:17-Führung liess sich die SGSA die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. „Eine tolle kämpferische Leistung gegen eine starke Pfadi-Winterthur-Truppe. Ausschlaggebend für den Erfolg war insbesondere die Team-Geschlossenheit unserer Akteure, die auch über mehr Auswechselvarianten als die Winterthurer verfügten. Pfadi hat zurzeit die kompakteste Deckung in unserer Liga. Umso höher ist der Stellenwert unseres Erfolges einzustufen“, bilanzierten die Coaches Benno Lussi und Stefan Arnold.

 

Die SG Stans/Altdorf spielte mit: Linus Würsch, Lukas Wicki; Rafael Keller, Cyril Keller (4), Marc Gubler (3), Dominik Achermann, Sebi Achermann (4), Stephan Hesemann (1), Jonas Mathis (1), Marc Häusler (2), Elias Arnold (2), Fabian Auf der Maur (3), Leon Suppiger (4), Sonam Wüthrich (2).