Die SG Stans/Altdorf der U17-Interjunioren stand im Rahmen der achten Runde vor einer unlösbaren Aufgabe. Die Innerschweizer verloren bei Bern Future, dem einzigen Team, das noch keinen einzigen Verlustpunkt auf seinem Konto stehen hat und bisher im Durchschnitt pro Partie stolze 40 Tore zu erzielen verstand, mit 25:37 klar. Die SGSA verbleibt deshalb mit bisher 8 eroberten Punkten auf der vierten Position des Zwischenklassementes, nur 2 Zähler vor der „roten Zone“, in welcher zurzeit drei Mannschaften angesiedelt sind.

 

Die SGSA hatte das Handicap zu verkraften, auf den erkrankten Spielmacher Sebastian Aschwanden verzichten zu müssen. Unmittelbar nach dem Anpfiff warteten die Berner mit unwiderstehlichem Tempospiel auf. Infolge zahlreicher Fehlschüsse hatten die Platzherren dieser Spielweise aber doch etwelchen Tribut zu zollen. Bis zur 20. Spielminute vermochten die Innerschweizer den Schaden in Grenzen zu halten (11:12). In der Folge hatten die Berner dann ihr Visier gut eingestellt – sie nutzten jeden Fehler des Teams von Benno Lussi und Stefan Arnold rigoros aus (12:20). „Wir wirkten oft viel zu statisch und fanden gegen die offensiv angelegte Deckung der Platzherren nicht die richtigen Mittel“, befanden die Trainer anlässlich ihrer Halbzeitanalyse. Nach dem Tee galt es, den Schaden in Grenzen zu halten. Trotz einer Leistungssteigerung des SGSA-Kollektivs wurde immer wieder am ausgezeichnet disponierten Torsteher des Future-Teams gescheitert. Die Gastgeber bauten nicht zuletzt deshalb ihren Vorsprung bis zum Abpfiff weiter aus. „Trotz des von uns gut eingestellten Teams vermochte dieses nicht das gewohnte Leistungspotenzial abzurufen. Es wirkte gegen die athletisch ausgesprochen starken und agilen Gastgeber über lange Zeit ganz einfach überfordert“, bilanzierte das SGSA-Trainerduo abschliessend.

 

Die SG Stans/Altdorf spielte mit: Linus Würsch, Luca Segantini; Rafael Keller, Cyril Keller (2), Marc Gubler (3), Jonas Mathis (5), Stephan Hermann, Andri Lehmann (1), Marc Häusler (4), Elias Arnold (2), Fabian Auf der Maur (3), Leon Suppiger (4), Dominik Achermann (1), Sonam Wüthrich.