Die U17-Interjunioren der SG Stans/Altdorf traten auswärts gegen Fortitudo Gossau an. Nach der Niederlage gegen Zurzibiet war eine Trotzreaktion angesagt. Sie gelang – wenn auch nur in extremis – mit 25:24. Im Zwischenklassement der zehn Mannschaften führen jetzt Bern (22 Punkte) und der KTV Muotathal (20), vor Winterthur (18) und der SG Stans/Altdorf (14). Auf den drittletzten Abstiegsplatz beträgt die Reserve jetzt sieben Längen. „Um den Klassenerhalt definitiv zu sichern, wird es wohl 17 Punkte brauchen. Kein Grund zum vorzeitigem Ausruhen also“, urteilt Trainer Sandro Mariani, der mit der Leistung seiner Truppe in der Ostschweiz zufrieden war, verstand sie es doch, auch auswärts als Einheit aufzutreten.

 

Die Partie gegen Gossau begann ausgeglichen, vermochte sich doch kein Team abzusetzen (7:7). Sehenswerte Gegenstösse gestatteten es den Nidwaldnern/Urnern in der Folge, das Skore auf 12:7 zu erhöhen und mit 17:14 die Pause anzutreten, nachdem es nur sporadisch gelungen war, den starken gegnerischen Rückraumschützen Kempter zu neutralisieren. Nach dem Tee verkürzten die Gastgeber. Sie kamen auf 19:18 heran. Dank einer zwischenzeitlich gegen den Gossauer Kempter verfügten Manndeckung sowie einem hervorragend disponierten Torsteher Lukas Wicki erhöhte die SGSA den Vorsprung wieder auf 23:20. Zweimal gelang es den Ostschweizern in der Folge, sich wieder ins Gespräch zu bringen (23:22, 24:23). Auch nach dem 25:23 steckte Gossau nicht auf, verkürzte erneut und erarbeitete sich unmittelbar vor Spielschluss gar die Ausgleichschance. Doch der Ball, aus dem Rückraum abgefeuert, verfehlte das Ziel knapp – der SGSA-Erfolg war dadurch definitiv im Trockenen.

 

Für die SGSA spielten: Linus Wyrsch, Lukas Wicki; Dominik Achermann, Rafi Keller, Cyrill Keller (1), Marc Gubler (3), Marc Häusler (3), Sebastian Achermann (2), Stefan Hesemann, Sonam Wüthrich (1), Elias Arnold (1), Fabian Auf der Maur (5), Leon Suppiger (7/3), Jonas Mathis (2).