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Nationalliga B: GC/Amicitia Zürich – HC KTV Altdorf 31:28
Verletzungsbedingte Ausfälle wogen zu schwer.
Trotzdem Florian Wisotzki reaktiviert worden war.
Die Altdorfer wussten, was sie am Samstagabend in der Limmatstadt erwarten würde. Denn ohne den infolge eines Fingerbruchs wohl für den Rest dieses Jahres ausfallenden Spielertrainer Daniel Brack und den ebenfalls noch nicht einsatzbereiten Peter Szilagyi hätte es einer Superleistung bedurft, um die Zürcher auf die Verliererstrasse drängen zu können. Immerhin war es der Vereinsleitung gelungen, den vormaligen Topspieler Florian Wisotzki zu reaktivieren. Als „Notnagel“ erbrachte er eine beachtliche Leistung, doch vermochte auch er eine Niederlage nicht abzuwenden. Die Defizite in der Abwehr wie auch im Angriff waren in den Reihen der Urner zu gross, um die Gastgeber in die Schranken weisen zu können.
Vielversprechender Auftakt
Der HC KTV Altdorf nahm die schwierige Mission mit viel Punch in Angriff. Es gelang den Innerschweizern, die Zürcher immer wieder in Verlegenheit zu manövrieren. Die 8:5-Führung liess Hoffnung im Hinblick auf eine Überraschung keimen. Doch die nach einer seitens der Platzherren verlangte Auszeit löste bei GC/Amicitia zusätzliche Impulse aus. Immer wieder störten sie die KTV-Angriffsaktionen, welche durch zu viele Ungenauigkeiten gespickt waren. Die daraus resultierenden Gegenstösse – im Verlaufe der ersten 20 Minuten nahezu ein Dutzend an der Zahl – führten zum Gleichstand. Immerhin gelang es dem HC KTV Altdorf, die Partie bis zum Pausenpfiff ausgeglichen zu gestalten (15:15).
Zürcher steigerten Kadenz
Nach dem Tee legten die Platzherren einen Zahn zu. Die Urner vermochten dem Vorsprung der Limmatstädter in der Folge nichts mehr entgegenzusetzen, auch wenn das KTV-Team alles versuchte, der Partie noch eine Wende zu verleihen. Die Gastgeber wirkten an diesem Spieltag ganz einfach eine Prise cleverer – ihr Sieg geht wohl in Ordnung, da der Urner Trupp die erwähnten besetzungsmässigen Ausfälle nicht wegzustecken vermochte. „Jetzt heisst es, im Hinblick auf die restlichen drei Spiele im zu Ende gehenden Jahr unsere Abwehr zu stabilisieren und aggressiver zu gestalten, ferner im Angriff vermehrte Effizienz zu entwickeln. Es gilt zu versuchen, aus den drei verbleibenden Partien im alten Jahr das Bestmögliche herauszuholen“, befanden Daniel Brack und Coach Predrag Ceko nach dem verlorenen Fight unisono. In der „meisterschaftslosen Zeit“ zwischen 18. Dezember und 28. Januar sollte es dann möglich sein, die Verletzungen auszukurieren, um in der Folge wieder „au grand complet“ zur Sache gehen zu können. Eine zurzeit noch offene Frage ist, ob Florian Wisotzki im Hinblick auf die drei letzten Spiele im alten Jahr zur Verfügung steht.
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Erste Niederlage des Leaders
Die neunte Meisterschaftsrunde beinhaltete am Samstag einigen Zündstoff. So gelang es ausgerechnet dem bisherigen Träger der roten Laterne (und NLA-Absteiger) Arbon, den ersten Saisonsieg einzufahren. Die Ostschweizer fügten dem nach acht Runden noch verlustpunktelosen Tabellenersten Yellow Winterthur eine ebenso überraschende wie empfindliche 27:21-Schlappe zu. Die Zürcher führen das Zwischenklassement dessen ungeachtet weiterhin an (16 Punkte), vor den Schaffhauser Kadetten (14) sowie dem immer stärker wirkenden Chênois Genf (13). Der HC KTV Altdorf ist aus dem Spitzentrio auf den vierten Platz zurückgefallen (12) und liegt eine Länge vor Biel (11). Es folgt das Trio Zofingen, Siggenthal und Stans (je 8), vor dem Schlussquartett GC/Amicitia Zürich (6), Arbon (5), Steffisburg (4) sowie Handball Grauholz (3).
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Altdorfs Aufgebot gegen GC/Amicitia Zürich: Marcel Luthiger, Theo Ulrich; Jost Brücker, Florian Wisotzki, Sebastian Munzert, Ivan Fallegger, Marc Fallegger, Dave Bär, Christian Bär, Dave Zürcher, Daniel Röösli, Flavio Fallegger, Martin Betschart, Andreas Schranz.
ZUM BILD
Florian Wisotzki konnte – möglicherweise auch für die restlichen drei Spiele 2011 – reaktiviert werden. FOTO: RUEDI AMMANN
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