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Damen, 2. Liga: Sursee – Altdorf 19:19
Endlich: Nach vier Niederlagen sicherten sich die Urnerinnen den ersten Zähler. Manuela Frey war 5 Sekunden vor Spielschluss für das Remis besorgt.
Also: Die KTV-Akteurinnen haben ihr Handwerk doch noch nicht ganz verlernt. Sie holten gegen Sursee - nach vier Schlappen - den ersten Punkt in der noch jungen Meisterschaft ab. Zur Pause lagen die Altdorferinnen sogar mit vier Längen in Front (13:9). Im Zwischenklassement liegt der HC KTV Altdorf nun mit 1 Punkt auf Platz acht, gefolgt von Sursee, das um 30 Einheiten (!) die schlechtere Torbilanz aufweist. Mit 0 Punkten tragen die Mythen-Shooters die rote Laterne. Doch sie haben zwei Spiele weniger als Altdorf sowie Sursee bestritten.
Viel verheissende erste Halbzeit
Die KTV-Truppe wie auch die Gastgeberinnen lieferten eine ausgeglichene Startphase ab. In der Mitte der ersten Spielhälfte trumpften die Altdorferinnen mit einer guten Leistung auf. Sehenswerte Kombinationen im Angriff sowie eine überzeugende Abwehr (samt Torsteherin) liessen den erhofften Vorsprung Tatsache werden. Speziell Catherine Styger (Flügel links), Brigitte Kempf (Flügel rechts, an diesem Spieltag mit sieben Treffern eigentliche Topskorerin) und Manuela Frey (Mitte) sicherten sich die besten Noten.
Verschlafener Reprisenstart
Den Auftakt zur zweiten Spielhälfte verschliefen die Urnerinnen komplett. Kaum eine Spielerin fasste sich ein Herz, um die Partie zu prägen. Und weil auch in der Deckung weniger konsequent agiert wurde, erhielt Sursee Oberwasser. Sozusagen im Nu war der erarbeitete Vorsprung weg. Eine knappe Minute vor Spielschluss schien das Zünglein an der Waage dann gar zugunsten der Luzernerinnen auszuschlagen – sie zogen in Front (19:18). Buchstäblich mit dem letzten Atem gelang es den Altdorferinnen schliesslich, doch noch den Gleichstand sicherzustellen: Dieser trug das „Label“ Manuela Freys. „Alles in allem ein mehr als verdienter Punkt. Generell wurde unsererseits gut gekämpft. Und es war klar feststellbar, dass der Wille zum (erneuten) Siegen noch echt vorhanden ist“, bilanzierte Coach Manuela Zberg.
Altdorf spielte mit: Michèle Zwahlen, Luzia Briker; Mirjam Arnold, Manuela Bär (2), Manuela Frey (3), Stephanie Gisler, Michaela Jauch, Brigitte Kempf (7), Alissa Pedroncelli (1), Monja Pedroncelli (2), Cornelia Rickli, Cathérine Styger (3), Olivia von Deschwanden (1).
ZUM BILD
Brigitte Kempf – Topskorerin mit sieben Treffern. FOTO: RUEDI AMMANN
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