| Nach verschlafener Startphase toller Sieg |
| Geschrieben von: Ruedi Ammann |
| Mittwoch, den 21. September 2011 um 12:15 Uhr |
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Die U15-Junioren bestritten ihren zweiten Meisterschaftseinsatz gegen den KTV Muotathal vor eigenem Publikum. Es gelang im Anschluss an eine völlig verpatzte Startphase (0:5 nach zehn Minuten) und trotz verletzungsbedingten Ausfalles von Bastian Marxen sowie Luca Zjörien noch im Verlaufe der ersten Halbzeit, schliesslich einen Sieg (23:20) an Land zu ziehen. Im Zwischenklassement liegen nun der HC KTV Altdorf sowie der HC Goldau mit 4 Punkten, nach je zwei Einsätzen, gemeinsam an der Spitze.
Der erwähnte Auftaktrückstand konnte im Verlaufe der ersten Halbzeit zwar nicht reduziert, aber immerhin im Rahmen gehalten werden. Die Seiten wurden beim Stande von 8:13 gewechselt. Marco Zwyssig im KTV-Tor war es bereits zu diesem Zeitpunkt zu verdanken, dass im Hinblick auf den zweiten Spielabschnitt auf eine besser Phase immerhin weiter gehofft werden durfte. Aushilfscoach Chris Herzog – Edi Zakarauskas stand mit den U20-Junioren auswärts im Einsatz – sprach in der Kabine Klartext. Er forderte von seinem Kollektiv, das vorderhand ohne Auswechselspieler weiterzufighten hatte, mehr Laufbereitschaft und eine kompakter zur Sache gehende Deckung. Prompt wurde sofort mit neuem Elan zur Sache gegangen und Muotathal das Fürchten beigebracht, zumal es Pascal Aschwanden, normalerweise am Flügel agierend, glückte, auf der Halblinksposition frischen Wind in die KTV-Angriffsreihe zu bringen. Hinzu kam, dass es dem Herzog-Kollektiv gelang, den gegnerischen Rückraumschützen, welcher auch im Aufgebot der Regionalauswahl figuriert, mit einer 5:1-Deckung besser in den Griff zu bekommen. Vor allem Pirmin Schuler löste diesbezüglich die ihm zufallende Aufgabe ausgezeichnet. Nach 35 Minuten konnte Bastian Marxen, obwohl noch nicht ganz im Vollbesitz seiner Kräfte, wieder eingesetzt werden. Er erwies sich in der Folge als eigentlicher „Joker“. Mit seinem sehenswerten „Schaulaufen“ markierte er Treffer um Treffer – insgesamt deren zehn an der Zahl! Und weil die Altdorfer Defensive sich mit zunehmendem Spielverlauf unverkennbar steigerte, geriet das „Täli“-Kollektiv plötzlich in arge Schwierigkeiten. Weiterhin eine Topleistung rief schliesslich Zerberus Marco Zwyssig ab. Er war letztlich eigentlicher Teammotor, der seine Vorderleute Mal für Mal im Spiel hielt und sie mit präzise und schnell abgespielten Bällen zum finalen Schlussspurt antrieb. Altdorfs Schlussmann liess sich nach dem 20:20 nicht mehr bezwingen – Altdorf brachte, zielgerichtet geführt durch Chris Herzog, die drei zum Sieg führenden Treffer im gegnerischen Kasten unter.
Altdorf spielte mit: Marco Zwyssig, Fabio Arnold; David Arnold, Pascal Aschwanden, Luca Bissig, Bastian Marxen, Stefano von Wyttenbach, Luca Zjörien, Manuel Anderegg.
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