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Die missratene Hauptprobe |
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Geschrieben von: Ruedi Ammann
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Donnerstag, den 20. Januar 2011 um 23:11 Uhr |
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Zum letzten Trainingsgalopp vor Wiederaufnahme des Meisterschaftsbetriebes in der Nationalliga B empfing der HC KTV Altdorf am Donnerstagabend in der Feldli-Sporthalle die Vertretung des Luzerner Erstligisten Borba/Luzern. Die Gäste, in der Zwischenrangierung einen Mittelfeldplatz einnehmend, waren mit einer ausgesprochen jungen, dynamischen Truppe angetreten. Bei den Urnern fehlten einige Titulare. Borba zeigte schon frühzeitig viel Spielwitz und Dynamik. Eigenschaften, welche die Urner während der ersten Halbzeit viel zu oft vermissen liessen. So kam es nicht von ungefähr, dass der HC KTV Altdorf bis zur Pause mit 14:20 ins Hintertreffen geriet. Nach erfolgtem Seitenwechsel änderte sich das Szenario. Die Platzherren verbesserten ihr Spiel. Im Angriff erkämpften sie sich zahlreiche gute bis beste Chancen, die mehrheitlich auch genutzt wurden. Im Tor der KTV-Truppe erwies sich Marcel Luthiger oft als ruhender Pol seines Kollektivs, dabei auch immer wieder mit schnellen Abspielen seine Vorderleute einsetzend. Mit etwas mehr Glück wäre es für die Altdorfer durchaus möglich gewesen, den Ausgang der Partie noch zu ihren Gunsten zu entscheiden. Doch einige Ungereimtheiten und zwei versiebte Penaltychancen standen dem Vorhaben im Weg. Der Sieg musste den Luzernern überlassen werden (31:34). Trainer Jan Sedlacek ortete im Spiel seiner Leute sowohl Licht wie Schatten. „Während des zweiten Spielabschnittes wirkten wir endlich aggressiver und spielfreudiger. Doch bis kommenden Samstag, 29. Januar (Wiederaufnahme der Meisterschaft auswärts gegen den HBC West in der Romandie), bleibt noch einiges zu tun. Insbesondere müssen die Abwehrleistungen verbessert, ferner auch gewisse Einzelinteressen hintangestellt werden – zugunsten des erforderlichen Kollektivdenkens. Nur mit einer geschlossenen Leistung und dem festen Willen aller zum Erfolg kann aus der Westschweiz mit einem Erfolgserlebnis, und nicht mit langen Gesichtern, nach Hause zurückgekehrt werden“, lautete die Bilanz Sedlaceks. Die verbleibenden drei Trainings der nächsten Woche sollen ganz auf diese Maximen ausgerichtet werden.
ZUM BILD
Jost Brücker bei bester Abschlusslaune. FOTO: RUEDI AMMANN
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