| Beachtliche Fleissleistung - aber keine Punkte |
| Geschrieben von: Ruedi Ammann |
| Sonntag, den 24. Oktober 2010 um 11:15 Uhr |
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Damen, 2. Liga: HC KTV Altdorf – Hochdorf 18:21
Der Einsatz der Urnerinnen stimmte. Doch das Quäntchen Glück fehlte, ausserdem war die Eigenfehlerquote zu hoch.
Mit Altdorf und Hochdorf standen sich am späten Samstagnachmittag in der Feldliarena zwei Tabellennachbarinnenteams gegenüber. Dem Trainer der Luzernerinnen, Rafael Zwyssig – mit Urner Wurzeln notabene –, stand weitgehend das komplette Kader zur Verfügung, während auf KTV-Seite zwei Leistungsträgerinnen, nämlich Fränzi Brand und Manuela Bär, sowie zusätzlich noch Michaela Jauch, fehlten. Dennoch war es Trainer und Coach Angelo Pedroncelli gelungen, seine Formation sehr gut zu motivieren. Und Spielleiter Martin Bühlmann tat mit seinen klaren Entscheiden ein Übriges, damit dem Match der Fluss nicht genommen wurde und jederzeit fair verlief. Im (etwas unübersichtlichen) Zwischenklassement liegt der HC KTV Altdorf jetzt auf Position sechs (5/4), 2 Punkte über dem ominösen roten Strich, vor Sursee (4/2), Kriens (4/2), Willisau (5/2) und Dagmersellen (2/0).
Vielversprechender Auftakt
Die Altdorferinnen starteten vielversprechend in die Partie. Cornelia Rickli und Shelly Eisner erzielten das 2:0, nachdem Luzia Briker, die ihren Posten später verletzungshalber Michèle Zwahlen abtreten musste, einen Penaltyball souverän pariert hatte. Die etwas athletischer wirkenden Hochdorferinnen gaben aber unverzüglich Gegensteuer, ehe Simone Renner sowie Olivia von Deschwanden wieder den Gleichstand markierten (4:4). Während der KTV-Trupp bezüglich Chancenauswertung in der Folge Mängel erkennen liess, zeigten sich die Gäste wesentlich erfolgreicher. Sie zogen auf 5:9 und 6:12 weg. Nach dem 8:12 kassierten die Altdorferinnen (Manuela Frey) eine Zeitstrafe. Die Powerplayphase trug Hochdorf zwei Tore ein. Die Seiten wurden schliesslich beim Stande von 9:14 gewechselt.
Starke Phase der Gastgeberinnen
Der HC KTV Altdorf nahm die zweite Halbzeit mit viel Elan in Angriff. Der Rückstand konnte auf zwei Längen (12:14) reduziert werden. Erst nach einer gegen Sarah Achermann verhängten Zeitstrafe gelang Hochdorf nach knapp acht Minuten wieder der erste Treffer. Ausgesprochenes Pech war es für die Urnerinnen, in dieser Phase gleich dreimal nur die Torumrandung zu treffen. Zehn Minuten vor Spielschluss (15:19) liess Manuela Frey durch zwei Tore (17:19) nochmals Hoffnung in ihren Reihen keimen. Shelly Eisner stellte das Skore fünf Minuten vor dem Abpfiff gar auf 18:19 – jeder Spielausgang schien nach der Altdorfer Generaloffensive plötzlich wieder möglich. Doch einige unnötige Ballverluste und zu schnelle Abschlussversuche seitens der KTV-Crew brachte Hochdorf dann definitiv auf Erfolgskurs. „Wir verscherzten die Chance, in der Schlussphase entscheidend zuzulegen, durch eine zu grosse Quote an technischen Fehlern. Auch von der Kreisläuferinnenposition kamen gegen die kompromisslos zur Sache gehenden Besucherinnen wohl zu wenig tragende Impulse“ bedauerte Angelo Pedroncelli in seiner Retrospektive, nicht ohne seinem Kollektiv eine starke Fleissleistung zu attestieren.
Altdorf spielte mit: Luzia Briker, Michèle Zwahlen; Sarah Achermann, Shelly Eisner (6), Manuela Frey (4), Brigitte Kempf (1), Belinda Kieliger (1), Alissa Pedroncelli, Monja Pedroncelli, Simone Renner (2), Cornelia Rickli (2), Olivia von Deschwanden (2). Manuela Frey hat sich durchgetankt
Simone Renner mit dem 7:12.
Alissa Pedroncelli hat abgedrückt.
Olivia von Deschwanden im gegnerischen Clinch.
FOTOS: RUEDI AMMANN |



