|
Die 2.-Liga-Damen verbleiben weiterhin in der kritischen Zone. Dies aufgrund einer nicht unbedingt erwarteten Niederlage (22:28, auswärts gegen Willisau). Die Luzernerinnen haben das KTV-Team im Zwischenklassement dank ihres Punktezuwachses jetzt überholt. Im Relegationsbereich präsentiert sich die Lage zurzeit wie folgt: 7. Altdorf 7/4, 8. Kriens 4/2, 9. Sursee 5/2, 10. Dagmersellen 3/0.
Trotzdem das gesamte Spielerinnenkader zur Verfügung stand, gelang es nicht, die eigentlich budgetierten beiden Zähler nach Hause zu entführen. Während der ersten Halbzeit vermochte das Team von Trainer Angelo Pedroncelli noch recht gut mitzuhalten. Fatal wirkten sich verschiedene Konzentrationsfehler kurz vor der Pause aus: Die Altdorferinnen gerieten, mehrheitlich durch Gegenstossaktionen der Willisauerinnen, mit 10:13 ins Hintertreffen. Der zweite Spielabschnitt glückte, aus Altdorferinnen-Perspektive, vorerst recht gut. Der Rückstand konnte bis auf eine Länge wettgemacht werden. Das wars dann aber auch: Abschlusspech und einige ausgesprochen merkwürdige Schiedsrichterentscheide – beispielsweise wurde ein Pfostenschuss zugunsten Willisau als Treffer erkannt (!), hinzu kamen aber auch etliche nicht sanktionierte Schrittfehler der Gastgeberinnen – brachen den Siegeswillen der Urnerinnen definitiv.
Für Altdorf spielten: Michèle Zwahlen, Luzia Briker; Sarah Achermann, Manuela Bär, Manuela Frey (4), Fränzi Brand (3), Shelly Eisner (6), Michaela Jauch (1), Belinda Kieliger, Alissa Pedroncelli (1), Simone
Renner (2), Cornelia Rickli (2),Olivia von Deschwanden (3).
Zum Bild
Manuela Frey erzielte vier Treffer. FOTO: RUEDI AMMANN
|