| Von den Favoriten vom Sockel geholt |
| Geschrieben von: Ruedi Ammann |
| Montag, den 18. Oktober 2010 um 16:27 Uhr |
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Die U17-Interjunioren hatten in die Höhle des Löwen zu fahren. Beim Nachwuchs des NLA-Spitzenvereins Pfadi Winterthur waren, wie sich rasch zeigen sollte, keine Lorbeeren abzuholen. Die Zürcher übernahmen das Spieldiktat resolut, zumal das Kollektiv der SG Stans/Altdorf sich ganz einfach nicht bereit zeigte und gegen die Gastgeber, deren Nachwuchs direkt von einem Trainingslager nach Hause zurückgekehrt war, eine wenig berauschende Vorstellung bot. Den Innerschweizern wollte insbesondere im Angriff wenig bis nichts gelingen. Sie wirkten statisch, ideenlos und phasenweise geradezu überfordert. Zwei Beispiele: Die Flügel erzielten aus neun Abschlüssen keinen einzigen Treffer; aus acht Gegenstossaktionen wurde der Ball nur einmal ins Ziel gebracht. Die Seiten wurden beim Stande von 6:12 gewechselt.
Das Bild änderte auch während der zweiten Halbzeit kaum. Immerhin stand die eigene Deckung solide. Insbesondere beeindruckte Lukas Wicki: Während einer Viertelstunde liess er nur einen allereinzigen Gegentreffer zu. Anderseits blieben die Angriffsaktionen der SGSA Makulatur. Mit Ausnahme von Sebastian Achermann und Lukas Wicki vermochte kein Akteur sein übliches Potenzial abzurufen. Die Partie ging schliesslich mit 13:21 klar an die Zürcher. „Anlässlich der ersten beiden Spiele hatte unser Team bewiesen, was mit Einsatz und Spielleidenschaft möglich ist. Nun wurde der Mannschaft aufgezeigt, dass Einstellung und Vorbereitung auf einen Fight eben ganz einfach stimmen müssen“, resümierte Trainer Benno Lussi.
Für die SGSA spielten: Linus Würsch, Lukas Wicki; Rafi Keller, Cyril Keller (1), Marc Gubler (1), Marc Häusler, Sebastian Achermann (3), Stefan Hesemann (1), Andri Lehmann (2), Sonam Wüthrich, Elias Arnold, Fabian Auf der Maur, Leon Suppiger (4), Dominik Achermann (1). |