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HC KTV Altdorf (NLB): 32:23-Sieg gegen Borba Luzern
Am Donnerstagabend zeigten die Urner eine mehrheitlich gute Leistung. Jetzt folgt die Nagelprobe gegen NLA-Klub Stäfa.
Zum vierten Trainingsgalopp liefen die Altdorfer in der Feldli-Sporthalle gegen die Luzerner Erstligisten ein. Letztere haben sich – erneut unter ihrem Trainer Thomas Helfenstein stehend – im Rahmen der bevorstehenden Meisterschaft 2011/12 die Qualifikation für die Aufstiegsrunde aufs Banner geschrieben. Die Borbasten hatten gleichentags im Rahmen eines Vorbereitungscamps fleissig trainiert. Die dabei „eingehandelten“ Strapazen vermochten sie nicht ganz wegzustecken. Die Gäste zeigten indessen auf, dass ihre junge Truppe durchaus in der Lage erscheint, im neuen Championat für Nägel mit Köpfen besorgt zu sein.
Nach dem 7:7 merklich zugelegt
Der HC KTV Altdorf begann die Partie etwas zögerlich. So mussten den Gästen immer wieder Treffer zugestanden werden, die mit etwas mehr Biss und Konzentration in der Deckung durchaus vermeidbar erschienen. Nach dem 7:7 legten die Schützlinge von Spielertrainer Daniel Brack unverkennbar zu. Sie verschärften ihre Gangart. Bis zur Pause konnte das Skore auf 17:9 geschraubt werden, zumal die Abwehr nun kompakter wirkte und es im Angriff gelang, das gegnerische Bollwerk immer wieder mit sehenswerten Kombinationen zu zerzausen. Der KTV-Trupp verzeichnete in der ersten halben Stunde zehn Fehlwürfe sowie acht technische Fehler. Torsteher Marcel Luthiger kam auf eine durchaus achtenswerte 44-Prozent-Abwehrerfolgsquote.
Während des zweiten Spielabschnittes überliess Luthiger Nicolas Stocker den Torsteherposten. Stocker zeigte sich seinerseits gut im Stoss. Er parierte 33 Prozent aller auf seinen Kasten abgefeuerten Bälle. Der HC KTV Altdorf gab den herausgespielten Vorsprung nicht mehr preis. Über 22:14, 27:20 und 30:21 kam das abschliessende standesgemässe 32:23 zustande, wobei Sebastian Munzert mit einer sehenswerten Aktion den Schlusspunkt setzte.
Licht- und Schattenseiten
Altdorfs Coach Predrag Ceko ortete in den Reihen seiner Schützlinge Licht- sowie Schattenseiten. „Wir werden noch einiges zu verbessern haben. Im Speziellen heisst es die Absprache untereinander zu optimieren und flüssiger zu spielen. Alles in allem sind wir aber sicher auf dem richtigen Weg. Nun wartet uns am Samstag in Stäfa wohl eine eigentliche Nagelprobe, zumal sich der Zürcher NLA-Klub im Vergleich zur letzten Saison weiter verstärkt hat, so etwa durch den serbischen Spitzenkreisläufer Stevan Kurbalija (von GC/Amicitia Zürich).“
Altdorf spielte mit: Marcel Luthiger, Nicolas Stocker; Sebastian Munzert (5), Daniel Brack (2), Ivan Fallegger (2), Marc Fallegger (3), Jost Brücker (5), Flavio Fallegger (3), Christian Bär, Daniel Röösli (5), Peter Szilagyi (2, nur 1. Halbzeit gespielt), Dave Zürcher (2), Martin Betschart (3).
ZUM BILD
Jost Brücker traf gegen Borba Luzern gleich fünfmal ins Volle. FOTO: RUEDI AMMANN
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