HC KTV Altdorf: NLB-Herren empfangen Biel, 2.-Liga-Damen Kriens
Sechs Wochen sind verflossen, seit das Herren-Fanionteam
das letzte Mal zu Hause auftrat. Damen streben ihren zweiten Saisonsieg an.
Man schrieb den 8. Oktober, als die Altdorfer NLB-Handballer letztmals in der Feldli-Arena um Punkte kämpften. Verschiedene Anlässe führten dazu, dass in der Folge keine Heimpartien mehr ausgetragen werden konnten. Nun ist die „Fastenzeit“ für die Spitzenhandball-Fans vorbei. Am Samsag (18 Uhr) wird Biel empfangen. Die - jeweils ausgesprochen unbequemen - Berner Seeländer weisen zurzeit eine ähnlich gute Zwischenbilanz wie die Urner auf. Nur mal gerade ein Verlustpunkt trennt die beiden Teams (Altdorf: 7 Spiele/10 Punkte, 213:202; Biel: 6/7, 157:148). Die Berner
treten mit dem Leistungsausweis an, dem Tabellenzweiten Schaffhausen
die einzige Saisonniederlage beigefügt zu haben. Anderseits verloren sie vor eigenem Publikum gegen das starke Chênois Genf ihre letzte Partie. Für die Urner wird der samstägliche Fight mit Sicherheit zu keinem Honigschlecken. Zumal sie erneut auf Topspieler Peter Szilagyi, ferner auch Torhüter Nicolas Stocker (je verletzungsbedingt) zu verzichten haben. Altdorfs Deckung ist zuversichtlich, gegen die Besucher in der Abwehr – wie während der ersten Halbzeit in Zofingen (nur zehn kassierte Minustreffer) - erneut einen recht kompakten Eindruck zu hinterlassen vermag. Im Zwischenklassement der besten NLB-Skorer führt der Genfer Adrien Moliné (74 Treffer), vor KTV-Spielertrainer Daniel Brack (64). Daniel Röösli ist gegenwärtig zweitbester Urner Skorer (13., 34). Biel verfügt über keinen eigentlich herausragenden Torjäger, indessen über mehrere gute Schützen, so insbesondere Karl Nils (32., 32) sowie Sascha Rüeger (35., 22). Was heisst, dass man gegen den gesamten „Sturm“ der Berner konsequent zur Sache gehen muss, soll der Grundstein zum Erfolg gelegt werden.
Damen haben „Blut geleckt“
Die 2.-Liga-Damen haben vor Wochenfrist gezeigt, dass ihre Leistungskurve klar nach oben zeigt. Nach dem ersten Saisonsieg wollen sie auf dem eingeschlagenen Pfad unbedingt weiterfahren. Sie empfangen am Samstag (16.15 Uhr) die Vertretung des HC Kriens. Die Luzernerinnen scheinen über ein starkes Kollektiv zu verfügen. Es hat bisher nämlich bereits 8 Punkte ergattert.
Die U19-Interjunioren der SG Stans/Altdorf führen die Zwischenrangliste mit dem Punktemaximum (14) an. Sie empfangen am Samstag in der Stanser Eichli-Halle Biel. Die Berner haben eine Partie weniger bestritten. Sie weisen 8 Zähler auf.
Etwas durchzogen verlief die Meisterschaft bisher für die U17-Interjunioren der SG Stans/Altdorf: Rang sechs nach einem halben Dutzend Spielen und ebenso vielen Punkten. In der Stanser Eichli-Halle weilt am Samstag die SG Pilatus Handball zu Gast. Die Luzerner sind zwischenzeitlich in die rote Zone abgedriftet (7/4).
Drei weitere Partien
Die U20-Junioren treten am Samstag in der Feldli-Halle (19.45 Uhr) gegen Hochdorf an. Die Besucher haben nach fünf Spielen noch keinen Zähler im Trockenen – die Altdorfer deren 5.
Das U15-Juniorinnenteam war bislang für Nägel mit Köpfen besorgt. Das stolze Fazit: Rang eins (8/16). Es fightet am Samstag in Hochdorf (8/10).
Die U15-Junioren schliesslich empfangen gleichentags (14.30 Uhr) im Feldli die SG Brunnen/Schwyz. Es dürfte zu einem „engen“ Schlagabtausch kommen: Gastgeber wie Besucher haben bisher 4 Punkte ergattert – der KTV Altdorf hat allerdings eine Partie mehr bestritten.
Zu den Bildern
Nachdenklich: der verletzte Topspieler Peter Szilagyi und der ebenfalls für einige Wochen ausfallende Torhüter Nicolas Stocker. FOTOS: RUEDI AMMANN
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