HC KTV Altdorf: NLB-Einsatz gegen GC/Amicitia Zürich
Erste Mannschaft fightet auswärts gegen den Tabellendrittletzten. Zürcher stehen mit dem Rücken zur Wand.
Möglicherweise kommt es am Samstagabend in der Zürcher Saalsporthalle (18 Uhr) zu einem besonders interessanten Duell. So könnte Vater Peter Szilagyi vom HC KTV Altdorf, falls er seine Verletzung wieder weitgehend auskuriert hat, seinem bei der SG GC/Amicitia immatrikulierten Sohn (ebenfalls Peter Szilagyi) – er fungiert bei den Limmatstädtern als Torhüter – sozusagen diametral gegenüberstehen. Wer von den beiden allenfalls die bessere „Leistungsbilanz“ auszuweisen vermöchte, bleibt wohl eine höchst offene Frage. Wichtig wäre der Einsatz von Szilagyi senior bei den Urnern wohl deshalb, weil in den Reihen der Letzteren Spielertrainer Daniel Brack verletzungshalber für einige Wochen ausfällt. Er zog sich anfangs dieser Woche beim Training einen Fingerbruch zu und musste sich einen Gipsverband verpassen lassen. Dieser „Aderlass“ ist im Lager der Urschweizer umso fataler, da Brack in der NLB-Topskorerliste hinter dem Genfer/Franzosen Adrien Moliné (84 Tore) zurzeit den zweiten Platz (73 Treffer) einnimmt und im KTV-Team während der ersten acht Runden immer wieder den Dreh- und Angelpunkt darstellte.
Zürcher nicht unverletzlich
Von der SG GC/Amicitia Zürich war erwartet worden, dass sie im Rahmen der neuen Meisterschaft einen vorderen Tabellenplatz bekleiden würde. Von einem entsprechenden Höhenflug ist allerdings zurzeit (noch) nichts zu bemerken. Die Limmatstädter dümpeln nämlich am Tabellenende herum – mit erst 4 Punkten im Gepäck. Bei GC/Amicitia wissen die Gegner indessen selten, woran sie sind. Denn vieles hängt von den „Geschehnissen“ respektive den Aufgeboten in der ersten Mannschaft (Nationalliga A, 7., 12/10) ab. Das Zürcher NLB-Team (Torbilanz: 223:250) hat am Dienstagabend einen Nachtragsfight gegen Biel übrigens mit 25:29 verloren. Daraus voreilige Schlüsse ziehen zu wollen, erscheint unangemessen, auch wenn der HC KTV Altdorf mit 12 Punkten (247:232) jetzt auf Position drei angesiedelt ist, zählergleich mit den Schaffhauser Kadetten. Bester Skorer bei GC/Amicitia ist gegenwärtig Norman Kietzman (10., 41 Treffer). Er liegt direkt vor Daniel Röösli (11., 39).
Schöpferische Pause für 2.-Liga-Damen
Die Frauenformation, die nach zwei Siegen wieder ein hoffnungsvolles „Lebenszeichen“ von sich gegeben hat, kommt in den Genuss einer (willkommenen) schöpferischen Pause. Sie bestreitet ihr nächstes Spiel erst am 17. Dezember.
Das U19-Interjuniorenteam der SG Stans/Altdorf tritt am Samstag in der Stanser Eichli-Halle (13 Uhr) an. Es empfängt die Vertretung des HS Biel. Die Innerschweizer als verlustpunkteloser Tabellenleader (7/14) dürften sich eigentlich vor den Berner Seeländern (6/8) keine Blösse geben, wenn nicht alles trügt.
Die U15-Juniorinnen empfangen am Samstagnachmittag in der Baldini-Halle (14 Uhr) den HC Fides Ruswil. Die Gastgeberinnen, welche mit der Eroberung des Regionalmeisterinnentitels liebäugeln, sind gegen die Besucherinnen (Tabellenletzte, 9/2) klar zu favorisieren.
Gleich anschliessend (16 Uhr) treten die U18-Juniorinnen gleichenorts gegen den KTV Muotathal an. Es wird ein ausgeglichenes Urschweizerinnenderby erwartet. Die Gastgeberinnen stehen im Zwischenklassement zurzeit mit 8/7, die Schwyzerinnen mit 9/10 zu Buche.
Am Sonntag spielen die U15-Junioren in Rothenburg. Die Luzerner haben nach sechs Spielen 4, die Altdorfer nach fünf Einsätzen 6 Punkte auf ihren Konti stehen.
Am Samstag tritt schliesslich noch das Animationsteam (U13, b) des HC KTV Altdorf zu einem Dreifrontenturnier an. Gespielt wird in Sursee.
ZUM BILD
Spielertrainer und Topskorer Daniel Brack wird den Altdorfern nach einem fatalen Fingerbruch für längere Zeit fehlen. FOTO: RUEDI AMMANN
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