Sonntag, 19 August 2012 22:50

Keine Lorbeeren gegen NLA-Vertreter

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Altdorf verlor gegen Stäfa, schlug aber Siggenthal und Unterensingen

 

Gegen die Zürcher kam es zum erwarteten Sieg der Gastgeber (36:28). Doch die beiden Wochenendwidersacher Siggenthal und Unterensingen (D) wurden klar bezwungen.

 

DosstizAm Donnerstag vergangener Woche bestritt der HC KTV Altdorf gegen den Vertreter aus der obersten nationalen Stärkeklasse, Stäfa, einen weiteren Meisterschaftsvorbereitungsfight. Im Vergleich zur letzten Saison hatten sich die Gastgeber unverkennbar weiterentwickelt, wie sich rasch zeigte. Umso erfreulicher war es, dass die Urner bis zur Pause recht gut mitzuhalten vermochten. Zur angestrebten Wende reichte es den Innerschweizern – deren Klub zusammen mit Stäfa im Jahre 1962 aus der Taufe gehoben worden war und heuer ebenfalls sein 50-Jahr-Jubiläum feiern darf – allerdings nicht. Die „Seebuben“ unter Trainer Markus Jud hatten in Kurbaliga, Füglister und Nielsen ihre effizientesten und schwer an die Leine zu legenden Skorer (je sechs erzielte Treffer). Die Zürcher entschieden den Fight mit 36:28 zu ihren Gunsten. KTV-Trainer Daniel Brack, dem nahezu die gleiche Formation wie vorgängig gegen Borba Luzern zur Verfügung stand (es fehlte Thomas Mohenski, dafür mixte Tizian Dossenbach erfolgreich mit) ortete in den Reihen seines Teams im Vergleich zu den vorangegangenen Testpielen die bekannten Defizite. Er bezeichnete insbesondere die drei Dutzend kassierten Tore als „klar zuviel“ und will nun das Hauptaugenmerk bis Meisterschaftsbeginn speziell (auch) der Optimierung in der Defensive schenken.

 

Zwei Siege mit 8 Toren Differenz

 

Am Wochenende bestritt der HC KTV Altdorf zwei weitere, kurzfristig anberaumte Testeinsätze. In Altdorf weilten nämlich der TV Siggenthal (NLB) sowie der aufstrebende deutsche Klub Unterensingen in einem Trainingslager. Beide Mannschaften hatten gegen den HC KTV Altdorf, der im Vergleich zum Stäfa-Einsatz eine unverkennbare Leistungssteigerung aufs Parkett zauberte, nichts zu bestellen. Die Urschweizer gewannen beide Partien mit je acht Toren Differenz verdientermassen und überzeugend.

 

Piske-Knieverletzung und Raiffeisencup

 

Die im ersten Trainingsspiel in der Auftaktphase verletzte Verstärkung aus der zweiten deutschen Bundesliga, Christoph Piske, unterzog sich dieser Tage einer umfassenden ärztlichen Untersuchung. Dabei stellte sich heraus, dass er sich nicht, wie vorerst befürchtet, einen Kreuzbandriss im Kniebereich, sondern mit grösster Wahrscheinlichkeit lediglich eine Innenbandverletzung zugezogen hat. Immerhin wird Piske in den Reihen des HC KTV Altdorf in den nächsten zwei bis drei Monaten auch so nicht zur Verfügung stehen.

 

Über das Wochenende nun steht für die Urner die Beteiligung am traditionellen Raiffeisencup in Muotathal auf dem Terminkalender. Den Organisatoren ist es nicht gelungen, eine weitere NLB-Mannschaft zu verpflichten. Somit stehen lediglich drei Formationen im Einsatz. Die Anspielzeiten am Samstagnachmittag, 25. August: 13.30 Uhr: Muotathal (1. Liga) – Borba Luzern (1. Liga), 15.00 Uhr: Altdorf (NLB) – Borba Luzern,16.30 Uhr: Altdorf – Muotathal. „Wir sind nach den Turniersiegen in den beiden Vorjahren zuversichtlich, den Titel im Nachbarkanton ein weiteres Mal abholen und dadurch den Hattrick schaffen zu können“, erklärt Altdorfs Spielertrainer Daniel Brack im Vorfeld des mit Spannung erwarteten Turniers, ist sich aber sicher, auf starke gegnerische Mannschaften zu stossen.

 

ZUM BILD


Tizian Dossenbach mit vielversprechendem Comeback. FOTO: RUEDI AMMANN

Gelesen 1780 mal Letzte Änderung am Montag, 20 August 2012 13:52