Donnerstag, 06 September 2012 10:30

Gar vieles kann passieren…

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Handball, Nationalliga B: Vor einer hoch spannenden Meisterschaft

 

14 NLB-Mannschaften befinden sich in den Startpflöcken. HC KTV Altdorf möchte wieder ganz nach vorne.

 

Herren 1 mit SponsorenIn bester Erinnerung ist in den Reihen des HC KTV Altdorf die letzte Meisterschaft in der zweitobersten nationalen Liga. So gelang es den Urnern, im Jahre des 50-jährigen Vereinsbestehens des, sich den Vizemeistertitel unter den Nagel zu reissen. Beachtlich schlug sich das Kollektiv anlässlich der Auf-/Abstiegsrunde. Zwar wurde kein Punkt mehr ergattert, doch die meisten der Begegnungen endeten nur mit knappen Niederlagen.

 

Gut gerüstet ans Werk

Der HC KTV Altdorf hat sich ausgezeichnet auf das neue Championat vorbereitet. Rund ein Dutzend Testpartien (auch anlässlich von Turniereinsätzen) wurden absolviert. Die Formkurve zeigte letztlich klar nach oben. Nun wird in den Reihen des Fanionteams bis zum Meisterschaftsstart am  8. September noch am Feinschliff gearbeitet. Die Vorbereitungsphase hatte übrigens ihren „Preis“. So zog sich Neuzuzüger Christoph Piske (bisher 2. deutsche Bundesliga) eine Verletzung zu, anderseits stürzte Dave Zürcher anlässlich eines Tripps mit seinem Bike. Beide Akteure befinden sich zurzeit noch in der Rekonvaleszenzphase, dürften ihrem Team aber doch schon recht bald wieder voll zur Verfügung stehen.

 

14 Teams buhlen um Punkte

Letzte Saison wurde die Nationalliga A um zwei Mannschaften reduziert. Dies bedeutet, dass in der NLB der Punktemarathon 2012/13 mit 14 Mannschaften in Angriff genommen wird. Jedes Team hat somit 26 anstrengende Spiele vor sich. Bei einer derartigen „Vielfalt“ ist es natürlich besonders schwer, Prognosen zu stellen respektive zu wagen. Altdorfs Spielertrainer Daniel Brack will sich in diesem Zusammenhang jedenfalls nicht allzu sehr auf die Äste hinaus wagen, sieht aber das Quintett Yellow Winterthur, die Kadetten Espoirs aus Schaffhausen, die NLA-Absteiger Endingen sowie Suhr/Aarau – und natürlich auch den HC KTV Altdorf – ganz vorne mit dabei. Von den übrigen Teams (Stans, Möhlin, Siggenthal, GC-Amicitia Zürich, Biel, Zofingen, Horgen, Solothurn/Grauholz, Chênois Genf (praktisch erneut mit fast ausschliesslich „Reisläufern“ aus dem benachbarten Frankreich besetzt) liegen unterschiedliche Meldungen bezüglich Saisonvorbereitung respektive Abgängen und Zuzügen vor, doch wird mit allen Mannschaften zu rechnen sein. Im Klartext: Alles deutet darauf hin, dass es im Rennen um die begehrten Punkte erneut hart auf hart zu und her gehen dürfte. Bezüglich Schlussklassierung bleibt anzumerken, dass ein Team den Direktaufstieg in die NLA schaffen wird und der Zweitklassierte eine Promotionschance erhält, anderseits die beiden letztrangierten Klubs direkt in die 1. Liga abzusteigen haben.

 

Fragezeichen zum samstäglichen Gegner

 

Der HC KTV Altdorf wird am Samstag, 8. September, seine Meisterschaftspremiere gegen die SG Solothurn/Grauholz (ab 18 Uhr, Feldli-Arena) vor eigenem Publikum bestreiten. Die Gäste sind ein recht unbeschriebenes Blatt, setzen sie sich doch aus zwei Vereinen zusammen. „Es war eine echte Herausforderung, aus zwei Teams eine neue Truppe zu bilden“, erklärt der Geschäftsführer Stefan Blaser auf der Homepage, aber man befinde sich den Umständen entsprechend auf Kurs. „Ich persönlich bin optimistisch, dass wir eine gute Figur zu machen imstande sein werden“, sagt Blaser weiter. Was den HC KTV Altdorf anbetrifft, sollte er – mit Ausnahme der beiden erwähnten Langzeitverletzten – eigentlich komplett antreten können. Das Kader der Urner NLB-Ligisten setzt sich für das Championat 2012/13 personell übrigens wie folgt zusammen: Marcel Luthiger, Nicolas Stocker, Jan Dittli; Daniel Brack, Sebastian Munzert, Christoph Piske, Fabian Auf der Maur, Christian Bär, Dave Bär, Martin Betschart, Migi Bissig, Jost Brücker, Tizian Dossenbach, Flavio Fallegger, Ivan Fallegger, Joy Gisler, Thomas Hürlimann, Lukas Huwiler, Kevin Ledermann, Andreas Schranz, Dave Zürcher, Thomas Mohenski. – Trainer: Daniel Brack/Rolf Gisler; Co-Trainer/Coaching: Predrag Ceko; Physio: Koen Haelters.

 

 

Fünf weitere Teams im Fokus

Am zweiten September-Wochenende bestreiten weitere fünf Altdorfer Teams ihre Saisonpremiere. Die 2.-Liga-Damen - unter ihrem neuen Trainer Sebastian Munzert - empfangen am Samstagabend um 20 Uhr den BSV Stans. Das Team will versuchen, diese Saison schon von Anbeginn an die Abstiegsproblemzone hinter sich zu lassen und sich in der Tabelle nach vorne zu orientieren. Das Kader des HC KTV Altdorf: Michèle Zwahlen, Luzia Briker, Isabell Studer, Mirjam Arnold, Michaela Jauch, Brigitte Kempf, Belinda Kieliger, Tea Pavic, Alissa Pedroncelli, Cornelia Rickli, Livia Waser, Kora Munzert, Isabell Lauener, Shelly Eisner. Die weiteren Meisterschaftsgegnerinnen 2012/13 heissen: Kriens, Ruswil/Wolhusen, die Mythen-Shooters, Zug, Malters/Menznau, Emmen, Sursee, Stans.

 

Heimspiele bestreiten am Samstag im Feldli auch die U15-Junioren gegen Goldau ab 14.15 Uhr (ihre weiteren Meisterschaftsgegner sind in der Qualifikationsgruppe: Borba Luzern, Emmen, Sursee, Stans, Kriens und Ruswil), ferner die U18-Juniorinnen gegen Stans ab 16 Uhr (ihre weiteren Meisterschaftsgegnerinnen sind anlässlich der Qualifikationstour: Hochdorf, Willisau, Kriens, Horw, Malters, die Mythen-Shooters, Sursee sowie Dagmersellen).

 

Am Sonntag bestreitet die Junioren-Spielgemeinschaft Stans/Altdorf in der Stanser Eichli-Halle ihre ersten Meisterschaftseinsätze 2012/13. Das U17-Inter-Team empfängt um 14 Uhr Pfadi Winterthur (weitere Gegner 2012/13: St. Gallen, Yverdon, Muotathal, Zurzibiet, Genf, Gossau, Suhr-Aarau, Möhlin/Magden), die neu in die Elitekategorie aufgestiegene U19-Truppe um 16 Uhr die SG Pilatus (weitere Gegner 2012/13: Suhr-Aarau, GC-Amicitia, St. Gallen, Schaffhausen, Birsfelden, Thun, Stäfa-Uster, Bern). ar.

 

 

 

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Das NLB-Spielerkader, neu eingekleidet; hinten, von links: von den Hauptsponsorfirmen Ruedi Cathry (EWA), Stefan Baumann (Josef Baumann AG), Christoph Bugnon (EWA), Jost Muoser (Muoser Wohncenter) sowie Coach Predrag Ceko; hinten, rechts: Marco Lauener (Vizepräsident), Stefan Arnold (Präsident), Carlo Walker (Betreuer). FOTO: RUEDI AMMANN

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