Sonntag, 20 Januar 2013 15:32

Gratulationen und Anerkennung von höchster Warte

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KTV-Handballklub feierte sein 50-jähriges Bestehen

Über 300 Gäste erwiesen dem Verein am Samstagabend die Reverenz. Viel Prominenz zählte zu den Gratulanten.


Die Baldini-Halle präsentierte sich am Samstagabend zur Jubiläumsfeier festlich herausgeputzt. Ein spezielles Komitee hatte im Vorfeld ausgezeichnete Arbeit geleistet, um den Meilenstein in der Klubgeschichte im Rahmen einer beeindruckenden Ambiance inszenieren zu können. Weitere zahlreiche Helferinnen und Helfer im Umfeld trugen das Ihre zum Gelingen des Abends bei, wobei ein Grossteil der Besucher bis in die sonntäglichen Morgenstunden hinein gemütlich zusammensass.

Idealismus überdauert fünf Jahrzehnte

Vereinspräsident Stefan Arnold hiess zum Event zahlreiche prominente Gäste willkommen. Darunter Landratspräsidentin Marlies Rieder, die Regierungsräte Beat Jörg, Barbara Bär und Beat Arnold (die Letzteren früher selber aktive Handballer), SHV-Zentralpräsident Ulrich Rubeli in Begleitung von Beat Wernli (Präsident der Swiss Handball League), Walter Boreatti, Vorsitzender des Innerschweizer Handballverbandes, Vereinsehrenpräsident Joseph Baumann, den ersten Vereinspräsidenten Fränk Hauger, die beiden früheren Trainer Gyula Szale und Laszlo Szabo (beide aus Ungarn angereist!), ferner zahlreiche Ehrenmitglieder, Sponsoren und weitere Delegationen aus den verschiedensten Gremien. Stefan Arnold freute sich in seiner Retrospektive, dass das Motto: „Idealismus und Kampf“ (seinerzeit geprägt durch den Trainer der ersten Stunde, Joe Bissig) bis zum heutigen Tag hochgehalten wurde. Ein spezieller Dank galt Emilio Baldini, dessen Entgegenkommen die Realisierung der Baldini-Halle (in enger Zusammenarbeit zwischen Handballern und Unihockeyanern) überhaupt erst ermöglicht hatte. Ein Appell des Vereinspräsidenten richtete sich an die jüngere und ältere Garde, ihre Mitarbeit zur Bewältigung der zahlreichen Aufgaben weiterhin oder auch neu nicht zu versagen und damit zu gewährleisten, dass das „Flaggschiff HC KTV Altdorf“ auch in Zukunft erfolgreich unterwegs sein kann.

Eine Lanze für die Jugend gebrochen

Regierungsrat Beat Jörg würdigte in seiner prägnanten Ansprache die Verdienste des HC KTV Altdorf im Verlaufe der letzten fünf Jahrzehnte. Es sei Aktiven wie Klubverantwortlichen gelungen, den Vereinsnamen über die Kantons- respektive Landesgrenzen hinaus bekannt zu machen und sich insbesondere auch für die Jugendsportbewegung im Gotthardkanton erfolgreich zu positionieren. Jörg strich die Realisierung der Baldini-Halle als Pionierleistung hervor, um gleichzeitig daran zu erinnern, dass es erklärtes Anliegen der Urner Behörden sei, die Sportförderung generell aktiv zu unterstützen. „Uri soll als attraktives Sportgebiet im ganzen Lande seinen Ruf festigen respektive ausbauen“, betonte der Magistrat, um abschliessend dem jubilierenden Verein die Grüsse der kantonalen Exekutive zu überbringen.

Bälle und Wimpel vom Zentralpräsidenten

Der Präsident des Schweizerischen Handballverbandes, Ueli Rubeli, würdigte die Leistungen des HC KTV Altdorf in der Vergangenheit. Handball bezeichnete der Gratulant als „besten und faszinierendsten Sport“, dabei allerdings auch darauf hinweisend, dass in anderen Ländern noch erheblich mehr als in der Schweiz für dessen Zukunftsenwicklung geleistet werde und deshalb weiter nach vorne aufgeschlossen werden sollte. Den HC KTV Altdorf bezeichnete Rubeli als „Verein mit Breitensportentwicklung“, um Präsident Stefan Arnold gleich drei Bälle sowie den SHV-Verbandswimpel zu übergeben. Beat Wernli würdigte die Leistung des Altdorfer Nati-B-Teams in der laufenden Meisterschaft. Die zurzeit 3 Punkte Vorsprung an der Tabellenspitze könnten nach Auffassung Wernlis „durchaus dazu ausreichen, um den Sprung in die oberste schweizerische Landesliga zu schaffen. Schlüsselspiel dazu könnte die Rückpartie gegen den direkten Verfolger Suhr/Aarau (21 Zähler, vor Yellow Winterthur mit 19) bilden. Altdorf hätte durchaus das Potenzial, diese Heimpartie am 16. Februar für sich zu entscheiden, wonach die NLA-Türen dann wohl „weit offen“ stünden und vielleicht schon in der nächsten Saison die Einsätze gegen den HC Kriens zu echten NLA-Knüllern werden könnten. Mit: „Alles Gute - macht weiter so“, ermunterte Wernli den HC KTV Altdorf dazu, die Zukunft im zweiten halben Jahrhundert mit Optimismus anzugehen. Conférencier Patric Schäfler, die Urner Speedy-Band sowie zwei aktuelle Interviews, unter anderem mit Ehrenpräsident Joseph Baumann über Aktuelles respektive Zukunftsvisionen, umrahmten den Jubiläumsabend.

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Der regierungsrätliche Gratulant Beat Jörg (links) mit Vereinspräsident Stefan Arnold.

 

 

 

 

 

 

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Im angeregten Gespräch: von links: Regierungsrat Beat Jörg, der schweizerische Handball-Dachverbandspräsident Ulrich Rubeli und HC-KTV-Vereinsehrenpräsident Joseph Baumann. FOTOS: RUEDI AMMANN

Gelesen 2162 mal Letzte Änderung am Sonntag, 20 Januar 2013 15:38