Diese Seite drucken
Donnerstag, 21 März 2013 11:34

Dank Sieg im kleinen Final dritter Podestplatz

geschrieben von
Artikel bewerten
(1 Stimme)

Tainer Sebastian Munzert führte seine Truppe im Regionalcupfinal auf den dritten Podestplatz; neben dem Coach: Topskorerin Shelly Eisner, Cornelia Rickli, Auslandheimkehrerin Monja Pedroncelli (von links). BILD RUEDI AMMANNHandball, Damen: Regionalcupfinalrunde in Kriens

 

Der HC KTV Altdorf sicherte sich dank des Sieges gegen Willisau den dritten Podestplatz. Vorgängig war gegen die SG Ruswil/Wolhusen/Nottwil klar verloren worden.

Die Krienser Krauerhalle stand am Wochenende im Zeichen des Regionalcupfinals. Vier Formationen hatten sich dazu qualifiziert. Am Samstag verlor der HC KTV Altdorf gegen die ebenfalls in der 2. Liga spielende SG Ruswil/Wolhusen/Nottwil (verlustpunktelose Leadertruppe im Meisterschaftszwischenklassement mit 32 Punkten und einem koketten Torverhältnis von 468:277 da stehend) klar mit 22:31, nachdem schon die direkten Begegnungen im Punktemarathon mit 17 respektive 16 Toren Differenz zugunsten der mit der 1. Liga liebäugelnden Luzernerinnen ausgegangen waren. Im Rahmen des kleinen Finals behielten die Urnerinnen dann gegen Willisau mit 20:15 das bessere Ende deutlich für sich, dadurch den dritten Podestplatz im k.o.-Wettbewerb belegend.

 

Rotzfrecher Start gegen Topfavoritinnen

Gegen die SG Ruswil/Wolhusen/Nottwil beorderte Coach Sebastian Munzert das Startseptett Luzia Briker, Cornelia Rickli, Noemi Gisler, Mirjam Arnold, Shelly Eisner, Isabelle Lauener sowie Alissa Pedroncelli aufs Parkett. Es war gleich für eine Überraschung besorgt: Bis zur 20. Minute zog es mit je zwei bis drei Toren Vorsprung in Front, da speziell gegen die Luzernerinnen eingefuchste Spielzüge erfolgreich zum Tragen gebracht werden konnten, der Zug aufs gegnerische Tor aufrecht erhalten blieb und nur wenige Eigenfehler produziert wurden. In der Folge verfielen die Urnerinnen dann fatalerweise vermehrt in ihre „alten“ Unzulänglichkeiten und suchten ihr Heil mit Einzelaktionen, womit sie sich nicht nur den Ausgleich, sondern auch einen 5-Tore-Pausenrückstand einhandelten. Die Absicht, nach dem Tee wieder auf den Erfolgsweg zurückzufinden, fallierte. Die Luzernerinnen zeigten mehr Durchschlagskraft im Rückraumbereich, ein höheres Durchsetzungsvermögen und reduzierten ihre technische Fehlerquote. So ging für die Altdorferinnen auch der zweite Spielabschnitt mit vier Toren Differenz in die Binsen. Anzumerken bleibt, dass die Stammformation fast während der ganzen ersten halben Stunde durchspielte, da die Alternativen keine besondere Wirkung zeitigten.

 

Souveräne Leistung im kleinen Final

Emmen hatte den Halbfinal gegen Willisau mit 26:14 gewonnen, so dass die Paarung im Hinblick auf den kleinen Final am Sonntag Altdorf-Willisau lautete. Sebastian Munzert wollte dabei auch jene Spielerinnen vermehrt berücksichtigen, die am Vortag nur wenig oder überhaupt nicht zum Einsatz gekommen waren. Sie rechtfertigten das in sie gesetzte Vertrauen weitgehend. Luzia Briker, Belinda Kieliger, Monja Pedroncelli, Cornelia Rickli, Shelly Eisner, Michaela Jauch und Brigitte Kempf bestritten die Auftaktphase. Die Abwehr erwies sich weitgehend als sattelfest – während der ersten 30 Minuten wurden nur mal gerade ein halbes Dutzend Minustreffer zugelassen. Bereits vor der Pause war die KTV-Stammformation aufs Parkett beordert worden, um über konditionelle Reserven im Hinblick auf den zweiten Spielabschnitt zu verfügen. Beim Stande von 10:6 wurde die zweite halbe Stunde in Angriff genommen. Die Urnerinnen suchten dabei immer konsequenter den Weg Richtung gegnerisches Tor. Die dabei durch die Willisauerinnen angeschlagene härtere Gangart wurde von den Spielleitern nicht immer konsequent geahndet. Der HC KTV Altdorf gewann die Partie schliesslich mit 20:15 problemlos. Die seitens der Urnerinnen an den Tag gelegte Spielfreude war dabei unverkennbar, sehr zur Genugtuung von Coach Sebastian Munzert. Beste Altdorfer Skorerinnen gegen Willisau waren Shelly Eisner (5) sowie Isabelle Lauener (4). Durch den Sieg sicherte sich der KTV-Trupp schliesslich mit dem dritten Platz doch noch den Weg aufs Podest. Als Cupsiegerinnen durfte sich die SG Ruswil/Wolhusen/Nottwil feiern lassen – sie gewannen die Finalissima gegen Emmen mit 32:28.

 

Die Finalspiele für Altdorf bestritten: Luzia Briker; Cornelia Rickli, Kora Munzert, Noemi Gisler, Shelly Eisner, Mirjam Arnold, Monja Pedroncelli, Isabelle Lauener, Alissa Pedroncelli, Brigitte Kempf, Belinda Kieliger, Livia Waser.

Gelesen 1743 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 21 März 2013 11:38