Montag, 27 Mai 2013 16:03

Nichts läuft ohne freiwillige Helfer/innen

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Die ehemaligen Handballerinnen bilden eine ganz besonders aktive Truppe, die dem Verein das zurückgeben, was er ihnen in früheren Zeiten in sportlichen Belangen zu bieten vermochte. FOTO: RUEDI AMMANNUri auf einer Spitzenposition / HC KTV Altdorf als Musterbeispiel

Der Kanton Uri figuriert gemäss vorliegenden statistischen Auswertungen bezüglich Einsatz freiwilliger Helfer/innen in Vereinen und Institutionen auf einer Spitzenposition. Beispiel gefällig? Der neu in die Nationalliga A aufgestiegene HC KTV Altdorf, welcher die Handballmeisterschaft während der Saison 2012/13 mit rund einem Dutzend Mannschaften bestritt. Es liegt auf der Hand, dass die anfallenden Arbeiten überhaupt nur dank dem unentgeltlichen Engagement einer Vielzahl von Personen gemeistert werden können. Die verschiedensten Chargen werden durch Leute fast jeglichen Alters bewältigt – in Zukunft werden noch mehr Idealisten gesucht.

 Auch die rührigen HC-KTV-Nachwuchsleute (im Vordergrund) fanden sich zum Grillabend ein. FOTO: RUEDI AMMANN

Ein spezielles Beispiel bildet die „Clique“ der vormaligen aktiven Handballerinnen. Sie grüssen nicht nur als verschworene Gemeinschaft und sind immer dann zur Stelle, wenn sie in irgend einer „Mission“ benötigt werden, sondern treffen sich auch wöchentlich zu Jogging-Veranstaltungen. Erfreulicherweise sind auch im Nachwuchsbereich Jugendliche bereit, sich für den Verein zu engagieren. Der HC KTV Altdorf verfügt zurzeit über rund 80 Personen, die sich Woche für Woche für die verschiedensten anfallenden Aufgaben zur Verfügung halten.

Mirjam Arnold zollt hier den von Rolf Gisler zubereiteten köstlichen Grilladen vorbehaltlose Anerkennung. FOTO: RUEDI AMMANN

Als kleines Dankeschön lud die Vereinsleitung am Wochenende zu einem Barbecueabend in die Lokalitäten des vormaligen Schattdorfer Restaurants Sternen ein. Grillmeister Rolf Gisler, assistiert durch seine Partnerin, verstanden es ausgezeichnet, ihre Künste zum Tragen zu bringen, nicht ohne dafür speziellen Applaus zu ernten. Die Ex-Handballerinnen hatten für Speis und Trank, berappt durch den Verein oder individuelle finanzielle Engagements, gesorgt. Vereinspräsident Stefan Arnold („Stiege“) unterliess es nicht, die Helferdienste zu würdigen und für weitere engagierte Mitarbeit zu plädieren. „Unsere nunmehr 50-jährige Vereinstätigkeit ist nur deshalb zur Erfolgsnummer geworden, weil viele am gleichen Strick ziehen und immer wieder mustergültige Freiwilligenarbeit leisten“, betonte Arnold im Rahmen seines Dankesvotums.

 

Selbstverständlich sind es im Kanton Uri auch Dutzende weiterer Organisationen und Vereine, die auf das Mittun zahlreicher Idealistinnen und Idealisten zählen dürfen. Allen, von Seelisberg und Sisikon bis hinauf ins Urserntal, gebührt an dieser Stelle ebenfalls ein verbindliches „Dankeschön“ dafür. Verbunden mit der Feststellung, dass im Gotthardkanton der erste Blick weitgehend nicht primär wirtschaftlichen, sondern zwischenmenschlichen Gemeinsamkeiten gilt.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gelesen 2394 mal Letzte Änderung am Dienstag, 28 Mai 2013 13:16