Freitag, 26 Juli 2013 10:05

Mit zehn Teams in den neuen Punktemarathon

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Handball: HC KTV Altdorf bereitet sich intensiv auf Meisterschaft 2013/14 vor

Urner erstmals in der Nationalliga A: Ein neues Kapitel zum Auftakt des zweiten halben Jahrhunderts Vereinsgeschichte wird geschrieben.

Trainer/Coach Burkhard Keller (rechts), mit dem neuverpflichteten Spielmacher Philipp Reuter anlässlich des ersten Trainings, nahm die Leistungen seiner Schützlinge bereits genau unter die Lupe. FOTO: RUEDI AMMANN 

Der Höhenflug des Direktaufstieges des HC KTV Altdorf in die höchste nationale Liga gehört nach der Eroberung des NLB-Meistertitels bereits seit einigen Wochen der Vergangenheit an. Nun wird, nach einer dreiwöchigen Sommerferienpause, intensiv an der Vorbereitung auf das neue Championat gerüstet. Der Vorstand mit Präsident Stefan Arnold, Vize Marco Lauener und „CEO“ Markus Brand an der Spitze stellte die entsprechenden Weichen durch die Zusage bewährter Kräfte sowie einige Neuverpflichtungen (Philipp Reuter von Pfadi Winterthur, Lutz Wesseling von Emsdetten/D und Samuel Stadelmann vom HC Malters; „Rückkehrer“ Marc Fallegger sowie Daniel Röösli.

Gestrenges Vorbereitungsprogramm

Trainer und Coach Burkhard Keller hat im Verlaufe dieser Woche das provisorische Kader seiner Truppe zu den ersten Trainings aufgeboten. Bis Ende August wird fast täglich hart zur Sache gegangen, falls nicht Trainingsspiele respektive Turniere bestritten werden. Ab Saisonbeginn wird pro Woche viermal trainiert.

Die Terminierungen im Einzelnen: 31. Juli: Altdorf-Stans (20 Uhr, Baldinihalle), 8. August: Altdorf-Muotathal (18.30 Uhr, Baldinihalle), 9. August: Altdorf – deutsches Team von Daniel Brack, Ex-KTV-Spielertrainer (19.30 Uhr, Baldinihalle), 10./11. August: Turnier in Deutschland respektive Besuch des Fussball-Bundesligaspieles Mainz 05 gegen VfB Stuttgart; 12. August: Stans-Altdorf (auswärts), 18. bis 20. August: deutsche Teams-Altdorf (in Leutershausen/D und Mainz/D), 23. August: Altdorf-Siggenthal (20.30 Uhr, Baldinihalle), 24. August: Raiffeisen-Cup (in Muotathal), 27. August: Altdorf-NLA-Absteiger RTV Basel (wahrscheinlich 19.15 Uhr, Baldinihalle), 31. August: Altdorf-Fortitudo Gossau (auswärts). – Meisterschaftsstart: Mittwoch,4. September gegen Kriens (18 Uhr, Feldlihalle).

Bestmögliche konditionelle Verfassung als Abc der Vorbereitungsphase. FOTO: RUEDI AMMANN   Das Kader der Altdorfer NLA-Formation wird im Verlaufe der nächsten Zeit festgelegt (16 bis 18 Spieler, selbstverständlich auch Nachwuchsleute aus den eigenen Reihen umfassend) und allenfalls laufend optimiert. „Unser erklärtes Ziel ist es, ab sofort eine bestmögliche Leistung abzurufen und insbesondere den bereits ausgesprochen guten Zusammenhang untereinander weiter zu stärken“, gab Burkhard Keller im Rahmen der ersten Trainings seinen „Verschworenen“ mit auf den Weg. Und weiter: „Es soll sich bei diesem „Credo“ nicht nur um Worte handeln – gefragt sind Taten“, um gleichzeitig zu erwähnen, dass die Spielkonzepte stufenweise entwickelt respektive eingefuchst werden.

 

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NLA-Modus und -Mannschaften

Die NLA-Meisterschaft 2013/14 besteht vorerst aus einer Doppelrunde (insgesamt 18 Spiele). Danach folgen die Playoffeinsätze (4 erfolgreichste Teams), ferner die Bewährungsrunde unter Beteiligung der sechs übrigen Mannschaften – die Letzte wird direkt in die NLB relegiert, die Vorletzte bestreitet Auf-/Abstiegsspiele.

Die LNA setzt sich 2013/14 aus folgenden Mannschaften zusammen: Wacker Thun (Meister 2013, mit dem Ex-Altdorfer und Torschützenkönig - 199 Treffer - Lukas von Deschwanden), Kadetten Schaffhausen (Vizemeister, durch Thun im Rahmen der Finalissima 3:2 bezwungen), Pfadi Winterthur, BSV Muri-Bern, Kriens, Otmar St. Gallen (mit dem Ex-Altdorfer Jost Brücker), Gossau, Stäfa, Amicitia/GC Zürich.  ar.

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Wohlverdiente Verschnaufpause und fachgerechtes Dehnen am ersten Training. FOTO: RUEDI AMMANN

Drei weitere Aktivteams

Als einzige Damenformation des HC KTV Altdorf beteiligen sich an der neuen Meisterschaft die 2.-Liga-Frauen. Sie erhalten es mit Willisau, Sursee, Handball Emmen, Zug, Malters/Menznau, Stans, Mythen-Shooters/Muotathal, Ruswil/Wolhusen/Nottwil und Kriens zu tun.

Die 4.-Liga-Herren des HC KTV Altdorf (Meister 2013) spielen gegen Sursee, Rothenburg, Handball Emmen, Ruswil/Wolhusen, Kriens, Sarnen sowie Horw, die 3.-Liga-Männer (erklärtes Ziel: Aufstieg in die 2. Liga) erhalten es mit Huttwil, Willisau, Handball Emmen, Dagmersellen, Malters, Borba Luzern, den Mythen-Shooters, Stans und Horw zu tun.

Vereins-„CEO“ Markus Brand (links): Aufmerksamer Beobachter der ersten Meisterschaftsvorbereitungsphasen. FOTO: RUEDI AMMANN   Zwei Mixedteams SG Stans/Altdorf

Die bewährte Zusammenarbeit zwischen Stans und Altdorf wird in den Reihen der ältesten Junioren fortgesetzt. Der Eliteklasse U21 (ein Direktabsteiger) gehören weiter Otmar St. Gallen, Suhr/Aarau, Pfadi Winterthur, GC/Amicitia Zürich, Stäfa/Uster, Schaffhausen, SG Pilatus, Birsfelden, Future/Bern, der Interkategorie U17 nebst den Urnern/Nidwaldnern ausserdem Suhr/Aarau, Pfadi Winterthur, SG Vaud Handball West, Lägern/Wettingen, Muotathal/Pilatus, Arbon, Léman/Genf, Möhlin/Magden, Birsfelden (drei Direktabsteiger sind auszumachen) an.

Die U18-Juniorinnen treten gegen Hochdorf, Willisau und Dagmersellen, die U15-Junioren gegen Hochdorf, Dagmersellen, Malters sowie Horw an.

Die beiden Animationsteams U13 treten zu mehreren Turnieren gegen den Nachwuchs aus Sursee, Horw, Kriens, Goldau und Emmen an. Eventuell wird ab neuem Jahr auch noch eine U11-Formation des HC KTV Altdorf ins Feuer geschickt.

 

 

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Gelesen 3495 mal Letzte Änderung am Freitag, 26 Juli 2013 10:20