Sonntag, 16 März 2014 00:00

Jetzt ist der Direktabstieg Fakt

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Nationalliga A, Abstiegsrunde: Lakers Stäfa – HC KTV Altdorf 37:26

Auch arithmetisch ist jetzt für die Urner die Relegation in die NLB Tatsache geworden. Die letzten sechs NLA-Spiele vermögen daran nichts mehr zu ändern.

Ivan Fallegger, fünffacher Torschütze. FOTO: RUEDI AMMNN   Der HC KTV Altdorf hatte sich im Vorfeld der Samstagspartie in Stäfa rein rechnerisch gesehen noch eine „Promillechance“ bezüglich Klassenerhalt, respektive Erreichen des Barrageplatzes (vorletzte Position in den Reihen des Abstiegsrundenquartettes), ausgerechnet. Doch der letzte Hoffnungsschimmer ist nunmehr entschwunden. Die Urner kassierten am Zürichsee eine deftige Klatsche – mit elf Längen Differenz – nachdem das letzte Heimspiel gegen die Stäfner am 22. Februar nur ganz knapp (27:28) verloren gegangen war. Da GC/Amicitia Zürich gleichentags Fortitudo Gossau mit 28:24 in die Schranken gewiesen hatte, präsentiert sich die Zwischenrangliste vor den letzten sechs Spielen wie folgt: 1. GC/Amicitia Zürich (26 Punkte), 2. Fortitudo Gossau (21), 3. Lakers Stäfa (14, -85), 4. HC KTV Altdorf (2, -172). Einzige offene Frage: Wird Gossau oder Stäfa den direkten Verbleib in der obersten nationalen Stärkeklasse schaffen oder aber in die Barrage gegen das zweitbeste NLB-Team steigen müssen? Was den HC KTV Altdorf betrifft, so will er sich selbstverständlich noch mit guten Resultaten aus dem nationalen Oberhaus verabschieden, in der Gewissheit, die Meisterschaft 2013/14 mit teils ausgesprochen achtbaren Resultaten (nach argem Verletzungspech) geprägt zu haben. Nun kann die Vereinsleitung die Vorbereitung respektive Planung auf das nächste Nationalliga-B-Championat umfassend an die Hand nehmen.

Nach 22 Minuten noch Gleichstand

Der Fight in Stäfa verlief am Samstag während 22 Minuten ausgeglichen (3:3, 6:6, 10:10). In der Folge schwang das Zünglein an der Waage zugunsten der Zürcher aus. Sie führten zur Pause mit vier Längen Vorsprung (16:12). Die Gastgeber bauten ihre Dominanz bis zur 40. Minute weiter aus (27:17). Der HC KTV Altdorf, welcher während des ersten Drittels der Gesamtspielzeit eine durchaus sehenswerte Leistung abgeliefert hatte, vermochte nicht mehr zu reagieren. Nachdem Christoph Piske den ersten Treffer für seine Farben erzielt hatte, war es Marc Fallegger, der in der 58. Minute für das letzte KTV-„Erfolgserlebnis“ sorgte. Erfolgsreichste Skorer der Urner waren gegen die Lakers Ivan Fallegger und Daniel Röösli (je 5 Tore), Christoph Piske, Sebastian Munzert sowie Marc Fallegger (je 4). Die besten Abschlussquoten liessen sich Dave Zürcher (100 Prozent), Ivan Falleger sowie Daniel Röösli (je 83), und Marc Fallegger (80) attestieren. Von den beiden zum Einsatz gelangenden Torstehern verzeichneten Nicolas Stocker – er parierte auch zwei gegnerische Penaltybälle – eine 25-prozentige Abwehr-Erfolgsquote, Srdjan Djordjevic eine solche von 18 Prozent.

Altdorf spielte mit: Srdjan Djordjevic, Nicolas Stocker; Sebastian Munzert (4), Dave Zürcher (1), Christian Bär, Ivan Fallegger (5), Marc Fallegger (4), Samuel Stadelmann, Lutz Wesseling (3), Tizian Dossenbach, Lukas Huwiler, Daniel Röösli (5), Christoph Piske (4).

 

 

 

 

 

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