Donnerstag, 27 März 2014 00:00

Einiges an "Dynamit" an den Wettkampffronten

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HC KTV Altdorf – sechs Mannschaften im Einsatz

Das Nati-A-Fanionteam empfängt am Samstagabend im Rahmen der Relegationsrunde Fortitudo Gossau (18 Uhr, Feldli). Herren II und Nachwuchsformationen im Fokus.

Toptskorer Lutz Wesseling wird sich nach NLA-Saisonschluss vom HC KTV Altdorf verabschieden. FOTO: Ruedi AmmannToptskorer Lutz Wesseling wird sich nach NLA-Saisonschluss vom HC KTV Altdorf verabschieden. FOTO: Ruedi AmmannVon „Dynamit“ ist in der Abstiegsrunde der höchsten nationalen Stärkeklasse zugegebenermassen nicht mehr allzu viel zu verspüren. Das „Pulver“ ist nämlich weitestgehend vorzeitig verschossen. Anders präsentiert sich die Situation in den Reihen der KTV-Herren II und zweier KTV-Juniorenteams.

Kommt er doch noch?

Das Warten der Urner auf den ersten Saisonsieg in der Nationalliga A hält an. Vielleicht setzen ihm die Herren I am Samstagabend im drittletzten Einsatz vor eigenem Publikum – dem 26. Fight (von total 30) nach erfolgtem Aufstieg insgesamt – aber ein Ende? Zu Gast weilt Fortitudo Gossau, das sich den Ligaerhalt bereits gesichert hat und nur noch rein arithmetisch aus dieser für die Ostschweizer komfortablen Lage verdrängt werden könnte: 1. GC/Amicitia Zürich (28 Punkte), 2. Fortitudo Gossau (23), 3. Lakers Stäfa (14), 4. Altdorf (2).

Fortitudo liegt, rückblickend auf die bereits gegen Gossau bestrittenen NLA-Partien der Saison 2013/14, durchaus im Bereich der Innerschweizer. Den letzten Auswärtseinsatz verloren Letztere nur knapp (25:28). Und da es trotz der tristen Ausgangslage für die Altdorfer erklärtes Saisonziel ist, wenigstens ein Erfolgserlebnis an Land zu ziehen, darf durchaus ein spannendes Kräftemessen, so ganz nach dem Motto „jetzt erst recht“, erwartet werden. In den Reihen der Gäste figurieren im NLA-Gesamtskorerklassement gleich zwei Akteure unter den besten zehn: 7. Benjamin Geisser (117 Treffer, Durchschnitt 6,5), ferner 9. Aliaksei Usic (116, 4,8). Altdorfs Abwehr dürfte gut beraten sein, am Samstagabend auf dieses Duo das besondere Augenmerk zu richten. Das Saisongesamtskore der beiden Formationen: Altdorf 640:815, Gossau 675:723.

Herren II und Damen

Die zweite Herrenformation steht vor Entscheidendem. Genauer: Dem weiterhin realisierbarem Aufstieg in die 2. Liga. Im Rennen stehen noch vier Mannschaften: Stans (16 Spiele/25 Punkte, Tordifferenz +52), Emmen (16/24, +71), Altdorf (16/24, +43), Willisau (15/23, +63). Die Urner treten am Samstag zum grossen Urschweizer Derby in Stans an – Hochspannung ist angesagt.

Die 2.-Liga-Damen sind in der komfortablen Lage, den Klassenerhalt bereits auf sicher zu haben (5., 15/14 Zähler). Sie treten am Samstag auswärts gegen den bereits zum Direktabstieg verknurrten Tabellenletzten BSV Stans (16/5) an. Ein Nachtragsspiel steht dann am kommenden Donnerstag, ebenfalls auswärts, gegen die Tabellenersten der SG Ruswil/Wolhusen/Nottwil auf dem Terminkalender.

Nachwuchsteams hoffen auf Siege

Zum vorletzten Spiel treten die Elitejunioren der SG Stans/Altdorf am Samstag (15.30 Uhr, Baldini-Halle) an. Rein rechnerisch dürfen sie durchaus noch mit dem Klassenerhalt rechnen (10., 16/5 – ein Punkt hinter St. Otmar St. Gallen etabliert). Doch müsste dringend ein Sieg gegen die Gäste der SG Pilatus (6., 15/13) aufs Tapet.

Das U17-Interteam der SGSA tritt gleichentags in der Feldliarena (20.15 Uhr) gegen die SG Muotathal/Pilatus an. Die Gäste sind in der Zehnergruppe knapp vor der unbeliebten roten Zone angesiedelt (7., 16/11 – besseres Torverhältnis vor Lägern/Wettingen), während die Urner/Nidwaldner vor der zweitletzten Meisterschaftsrunde bereits auf Barrage-Teilnahmekurs (2., 16/24) anzutreffen sind.

Nach wie vor im Rennen bezüglich Vergabe des begehrten Regionaltitels stehen die U15-Junioren in der Meisterklasse. Der HC KTV Altdorf bestreitet am Sonntag in Kriens die drittletzte Runde (2., 7/12 – 2 Zähler hinter Leader Stans). Die gastgebenden Luzerner sind bereits weit abgeschlagen (4., 7 Zähler), dürfen deshalb aber keinesfalls unterschätzt werden.



Jost Brücker bleibt bei St. Otmar

Jost Brücker hat seinen Vertrag mit dem Ostschweizer Nationalliga-A-Traditionsverein St. Otmar um ein Jahr verlängert. Der Altdorfer weilt zurzeit studienhalber an der Universität der Gallus-Stadt. Bei St. Otmar wird er in der kommenden Saison zusammen mit Andreas Wild die Linksaussenposition besetzen. FOTO: RUEDI AMMANN

 

 

 

 

 

 

 

Gelesen 1821 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 27 März 2014 23:39