Samstag, 19 April 2014 00:00

Kein Leistungs-Eclat anlässlich Heim-Dernière

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Nationalliga A: HC KTV Altdorf – Lakers Stäfa 23:39

Hohe Niederlage der Gastgeber. Ihr erster Saisonsieg war überhaupt nie ein Thema.

Verabschiedung vom Fanionteam des HC KTV Altdorf durch Vereinsvizepräsident Marco Lauener (links aussen), Lutz Wesseling, Lukas Huwiler, Christoph Piske, Srdjan Djordjevic und Vereinspräsident Stefan Arnold (rechts aussen). FOTO: RALPH ASCHWANDEN   Am Gründonnerstagabend stand die Feldliarena im Zeichen des letzten Nationalliga-A-Heimspieles der letztjährigen Aufsteigertruppe. Der Rückstand des HC KTV Altdorf im Zwischenklassement ist jetzt nach der Niederlage weiter angewachsen: 1. GC/Amicitia Zürich 30 Punkte, 2. Fortiudo Gossau 29, 3. Lakers Stäfa 18, 4. HC KTV Altdorf 2. Nun stehen den Urnern zum „Ausklang“ noch zwei Auswärtseinsätze im Rahmen der Relegationrunde bevor: am Samstag, 26. April, in Zürich gegen GC/Amicitia, am Mittwoch, 30. April, in Stäfa gegen die Lakers. Zu hoffen bleibt, dass die Urner dabei nochmals zeigen, was in ihnen steckt.

Rasch in Schieflage geraten

Trotzdem sich erfreulicherweise nochmals zahlreiche Kiebitze zur letzten NLA-Heimpräsentation der Urner in der Feldliarena eingefunden hatten, wurde rasch ersichtlich, dass die Heimmannschaft nie in der Lage sein würde, bezüglich der Punktevergabe ein Wörtchen mitzureden. Die insgeheim erhoffte Gegenwehr verpuffte rasch, zumal die Zürcher Seebuben ihren Widersachern keinerlei Konzessionen einzuräumen gewillt waren. Sie zeigten mit ihrer Leistung, dass sie auf guten Wegen sind, im Rahmen der bevorstehenden Barrage den Erhalt zur obersten nationalen Stärkeklasse Tatsache werden zu lassen. Der HC KTV Altdorf geriet schnell ins Hintertreffen, zumal die Besucher unter dem Zepter von Pedja Milicic (Autor von zehn sehenswerten Treffern) eine weitgehend geschlossene Teammleistung ablieferten. Der KTV sah sich schon zur Pause mit 9:21 klar ins Abseits gedrängt – seine besten Schützen wirkten blass und oft geradezu erschreckend druck- und ideenlos sowie unkonzentriert. Ein Lichtblick: Der zum Einsatz gelangende vereinseigene Nachwuchs mit Flavio Fallegger, Kevin Ledermann sowie Fabian Auf der Maur zeigte, dass mit ihm in Zukunft gerechnet werden darf. Die Partie endete, unter Leitung des Schiri-Zweigespannes Arthur Brunner/Salah Morad, das für die Europameisterschafts-Qualifikationsrunde in Serbien (4. bis 6. April) im Einsatz stehen wird, mit einer deftigen 23:39-Klatsche.

Im Rahmen der letzten NLA-Heimpartie liessen sich vier Akteure aus der „Pflicht“ entlassen und mit einem Präsent würdigen: Lukas Huwiler, Lutz Wesseling, Christoph Piske sowie Srdjan Djordjewic.

Für Altdorf spielten: Srdjan Djordjevic, Marcel Luthiger (ab 31. Minute); Sebastian Munzert, Lukas Huwiler (1), Dave Zürcher, Lutz Wesseling (6), Ivan Fallegger (2), Marc Fallegger (1), Samuel Stadelmann (2), Flavio Fallegger (2), Kevin Ledermann (2), Fabian Auf der Maur (3), Daniel Röösli, Christoph Piske (4).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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