Sonntag, 27 April 2014 00:00

Zürcher räumten keine Konzessionen ein

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Nationalliga A, Abstiegsrunde: GC/Amicitia – HC KTV Altdorf 36:25

Auch am vorletzten Spieltag kam der erhoffte erste Saisonsieg nicht zustande. Letzte diesbezüglich Chance: am Mittwochabend in Stäfa.

Sehenswert schlug sich der KTV-Nachwuchs: hier Kevin Ledermann und Pete Szilagyi. FOTO: RUEDI AMMANN   In der Zürcher Saalsporthalle war am Samstagabend schön frühzeitig ersichtlich, dass gegen die weitgehend komplett angetretenen Gastgeber kaum Lorbeeren abzuholen sein würden. Dies umso mehr, da die Zürcher unbedingt definitiv den ersten Platz im Rahmen der Relegationstour für sich beanspruchen wollten. Das GC/Amicitia-Kollektiv zog mit 2:0 in Front, ehe Christoph Piske der Anschlusstreffer gelang. Nach dem 8:3 (10. Minute) warteten die Urner mit einer sehenswerten Reaktion auf. Sie verkürzten auf zwei Längen (9:7). Der Minirückstand hatte auch in der 20. Minute noch Bestand (11:9). Bis zur Pause bauten die Zürcher ihren Vorsprung schliesslich vorentscheidend aus (20:13), um in der Folge das Zepter nicht mehr aus der Hand zu geben (28:17 in der 40., 33:21 in der 50. Minute, 36:25 nach der Schlusssirene).

Komplimente Burkhard Kellers

Trainer und Coach Burkhard Keller bedauerte, dass sein Team im Verlaufe der ersten Halbzeit zu viele technische Fehler beging und es oft an Konzentration ermangeln liess. Dies bestärkte ihn, während des zweiten Spielabschnittes vernehmlich dem Nachwuchs Einsatzzeiten zuzugestehen. „Die junge Garde rechtfertigte das in sie gesetzte Vertrauen. Es war eindrücklich, mit welchem Eifer sie zur Sache ging, alles gab und die zweite Halbzeit nur mal mit vier Toren Differenz verlor.“

Das letzte Tor des HC KTV Altdorf erzielte Daniel Röösli, der damit gleich eine 100-Prozent-Abschluss-Erfolgsquote verbuchen durfte. Auf 75 Prozent kam Marc Fallegger (3 Treffer), 63 Prozent Lutz Wesseling (7), 60 Prozent Christoph Piske (6), 55 Prozent Samuel Stadelmann (5), je 50 Prozent Lukas Huwiler (2) sowie Joy Gisler (1). Bei den Zürchern setzten sich Roman Sidorovicz sowie Tomas Kraucevicius mit je 8 Toren an die Spitze des Klassementes (Zürich 56 Torschüsse, Altdorf deren 44). Die KTV-Torhüter Marcel Luthiger sowie Pete Szilagyi liessen sich erfolgreiche Abwehrquoten von 13 respektive 22 Prozent verbuchen. Jene der Zürcher Goalies lag bei 22 respektive 34 Prozent. Das Teamranking vor der letzten Runde: 1. GC/Amicitia Zürich 32 Punkte, Fortitudo Gossau 29, 3. Lakers Stäfa 20, 4. HC KTV Altdorf 2.

Ende Feuer am Mittwochabend

Zum letzten Spiel der NLA-Meisterschaft 2013/14 tritt der HC KTV Altdorf am Mittwochabend, 30. April, in Stäfa an. Burkhard Keller gedenkt, insbesondere auch der jungen Garde das Vertrauen zu schenken. Er gibt sich überzeugt, dass seine Truppe sich mit einer sehenswerten Leistung aus der obersten nationalen Stärkeklasse verabschieden wird.

 

Zum zu Ende gehenden Championat bleibt ergänzend festzuhalten, dass nebst dem HC KTV Altdorf (neu: NLB) auch der zweite starke Urschweizer Verein BSV Stans (neu: 1. Liga) in den sauren Apfel der Relegation zu beissen hat.

Altdorf spielte in Zürich mit: Marcel Luthiger, Pete Szilagyi; Sebastian Munzert, Lukas Huwiler (2), Dave Zürcher, Lutz Wesseling (7), Ivan Fallegger, Marc Fallegger (3), Samuel Stadelmann (5), Joy Gisler (1), Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur, Daniel Röösli (1), Christoph Piske (6).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gelesen 1639 mal Letzte Änderung am Sonntag, 27 April 2014 14:21