Dienstag, 20 Mai 2014 00:00

Spielgemeinschaft Stans/Altdorf soll weitergeführt werden

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Janine Zurfluh vom HC KTV Altdorf zieht auf und davon. FOTO: RUEDI AMMANNEngagierter Kampf um Aufstieg in höchste nationale Juniorinnenstufe

U17-Juniorinnen der SG Stans/Altdorf beeindruckten im Rahmen der Finalissima in Wettingen. Doch zum Erfolg respektive den Aufstieg reichte es schliesslich nicht.

Während eines Monats hatten sich die Juniorinnen des BSV Stans und des HC KTV Altdorf – unter dem versierten Zepter der Trainer/Coaches Rolf Ferwerda, Migi Müller und Tobias Scheuteri intensiv auf die Promotionsrunde vorbereitet. Zu den Ausmarchungen - in Wettingen ausgetragen - hatten sich nebst den Innerschweizerinnen Formationen aus den Kantonen Thurgau, Zürich und Aargau qualifiziert.

Reaktion nach Auftaktniederlage

Der erste Einsatz wurde gegen die SG Stäfa/Uster, die letztes Jahr noch in der Eliteklasse angesiedelt gewesen war, bestritten. Trotz beherztem Einsatz gelang es den Nidwaldnerinnen/Urnerinnen nicht, am Lack der Gegnerinnen zu kratzen. Bereits zur Pause lag die SGSA, welche ihr Potenzial nicht auszuschöpfen vermochte, deutlich in Schieflage. Erfreulicherweise konnte dann der zweite Spielabschnitt ausgeglichen gestaltet werden. Die Partie ging mit 13:6 an die wettkampferfahreneren Zürcherinnen.

Der Einsatz gegen den HSC Kreuzlingen konnte vorerst optimal gestaltet werden (2-Tore-Vorsprung). Die Seiten wurden beim Stande von 3:3 gewechselt. Gegen die Deckung der Thurgauerinnen, die in der Folge an Härte (und oft nicht sanktionierten unfairen Mitteln…) zauberten die Innerschweizerinnen viel Herzblut in die Waagschale. Unmittelbar vor Spielschluss versiebten sie dann fatalerweise eine Penaltychance. Der Fight ging mit 6:7 an die Gegnerinnen.

Akzente gesetzt, aber unbelohnt geblieben

Im dritten Durchgang erhielten es die Innerschweizerinnen mit der unverkennbar spielstärksten Formation zu tun. Die SG Leimental/Basel Regio hatte in ihren Reihen einige Regionalauswahlakteurinnen stehen. Zweimal vermochte die SGSA gegen die körperlich klar überlegenen, aber technisch meist unterlegenen Nordschweizerinnen in Front zu ziehen. Trotz guter Defensivleistung gerieten die Innerschweizerinnen bis zur Pause mit vier Längen Differenz ins Hintertreffen. Während der zweiten Halbzeit setzte die SGSA verschiedentlich beeindruckende Akzente, scheiterte aber zu häufig mit ihren Abschlussversuchen. Der Match ging mit 6:16 an die Gegnerinnen.

Im Spiel gegen die SG Aargau West wurde schliesslich nochmals alles versucht, auf die Siegerinnenstrasse einzubiegen. Die Partie verlief bis zuletzt höchst ausgeglichen – die Innerschweizerinnen lieferten ihre beste Turnierleistung ab. Unmittelbar vor Spielschluss stand das Resultat auf pari. Eine ungerechtfertigte Zeitstrafe liess die SGSA dann mit 9:10 erneut erfolglos.

Das Trainertrio in der Retrospektive unisono: „Unsere Bilanz liest sich recht deutlich, widerspiegelt aber nicht zwingend das Gezeigte. Mit mehr Wettkampfglück, mehr Abgeklärtheit und unparteiischeren Schiris wären zwei Siege durchaus möglich gewesen. Diese hätten uns zu einem weiteren Fight um den Aufstieg in die Eliteklasse gereicht. Ein Fragezeichen bleibt schliesslich, wer die Gruppeneinteilung vorgenommen hat. Objektiv betrachtet waren die beiden Gruppen leistungsfähig nicht identisch. Trotz allem waren sich alle Beteiligten der SGSA nach Turnierschluss einig, dass das ganze Turnier ein super Erlebnis war. Wir vermochten wertvolle Erfahrungen zu sammeln, insbesondere was Härte und konsequentes Durchsetzen im 1:1-Spiel, in der Defensive wie auch im Angriff betrifft. Von Spiel zu Spiel war eine Leistungssteigerung unverkennbar. Die Aussage aller Spielerinnen, wonach sie die Spielgemeinschaft Stans/Altdorf weiterführen möchten, bestätigt den Gesamterfolg.“

Für die SG Stans/Altdorf spielten: Astrid Henggeler, Elena Müller, Chantal Zurfluh; Stefanie Baumann, Jana Ferwerda, Livia Gisler, Jana Hurschler, Sina Kuster, Nicole Odermatt, Nina Omlin, Sarah Rossi, Seline Zimmermann, Janine Zurfluh, Gina Zurfluh.

 

SG Stans/Altdorf soll weitergeführt werden

Die Trainer/Coaches Ferwerda, Müller und Scheuteri: „Wir erkannten, dass wir trotz unserer kurzen Vorbereitungszeit leistungsmässig nicht weit weg von der nationalen Spitzenklasse sind, jedoch im letzten Jahr unsererseits zu wenig intensiv trainiert wurde. Diese Erkenntnis wollen wir dazu nutzen, um uns auf eine tolle neue Meisterschaft vorzubereiten. Dies mit dem Ziel, die regionale Liga zu dominieren und den Rückstand auf die Konkurrenz, der am Turnier in Wettingen aufschien, zu verkleinern.“ ar.

Für die SG Stans/Altdorf spielten: Astrid Henggeler, Elena Müller, Chantal Zurfluh; Stefanie Baumann, Jana Ferwerda, Livia Gisler, Jana Hurschler, Sina Kuster, Nicole Odermatt, Nina Omlin, Sarah Rossi, Seline Zimmermann, Janine Zurfluh, Gina Zurfluh.

Gelesen 1599 mal Letzte Änderung am Dienstag, 20 Mai 2014 21:33