Donnerstag, 18 Dezember 2014 00:00

Zum Jahresabschluss ein Remis

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TV Steffisburg – HC KTV Altdorf 26:26

Vor der mehrwöchigen Meisterschaftspause rissen die Urner einen wichtigen Punkt aus dem Feuer. Hinter Endingen (22 Zähler) und RTV Basel (20) belegen sie nun den dritten Rang (18).

obagkoljfreudekoljaninfreudeAm Mittwochabend stand eine komplette Runde – die ersten Begegnungen des Retourdurchganges umfassend – auf dem Programm. Die Altdorfer holten beim unbequemen TV Steffisburg ein Remis ab, wobei Marko Koljanin just in den Schlusssekunden mittels Penalty noch den Gleichstand erzielte.

Die direkten Konkurrenten der Urner liessen sich am gleichen Abend Siege gutschreiben: Endingen entliess Schlusslicht Birsfelden mit einer 28:21-Klatsche, der RTV Basel gewann in Horgen 28:25. Die übrigen Ergebnisse: Chênois Genf – Yellow Winterthur 32:33, Baden - Zofingen 31:28, Kreuzlingen – Siggenthal 28:30, Möhlin – Schaffhausen/Espoirs 29:25. An der Tabellenspitze hat sich Endingen behauptet (22 Punkte), vor dem RTV Basel (20) und dem HC KTV Altdorf (18). Es folgen auf den nächsten Plätzen Baden (17), Siggenthal (16), Schaffhausen, Winterthur und Steffisburg (je 15), Kreuzlingen (12), Möhlin und Horgen (je 11), Chênois Genf (10), Zofingen (10) sowie Schlusslicht Birsfelden (4).

Bis zuletzt auf des Messers Schneide

Die Altdorfer legten in Steffisburg tüchtig los. Treffer des kroatischen Topskorers Marko Koljanin und seines Landsmannes sowie KTV-Spielertrainers Mario Obad liessen die 2:0-Führung zustande kommen. Kein Team vermochte sich in der Folge abzusetzen. Die Urner führten nach 23 Minuten zwar mit 11:8, sahen sich bis zur 25. Minute aber wieder eingeholt. 13:12 lautete das Skore zur Pause zugunsten der Innerschweizer. Nach 40 Minuten führte Steffisburg an diesem Spielabend erstmals (17:16), nach 52 Minuten gar 24:21. Eine sehenswerte Triplette von Ivan Fallegger, Fabian Auf der Maur sowie Sebastian Munzert liess bis zur 56. Minute das 24:24 Tatsache werden. Die letzten Minuten wurden (ein weiteres Mal...) zum echten Krimi: 25:24 für die Berner, Ausgleich durch Altdorf, 26:25 für die Platzherren, 26:26 durch Marko Koljanin mittels Penalty, nachdem die Urschweizer 36 Sekunden vor Spielende noch ein letztes Timeout angefordert hatten.

Die Berner verdankten ihren Teilerfolg weitgehend dem stupenden, reaktivierten NLA-Ex-Torsteher Markus Gugger. Dieser liess sich eine Abwehr-Erfolgsquote von satten 48 Prozent attestieren, nach 22 auf sein Gehäuse abgefeuerten Schüssen. Auf der Gegenseite parierte Marcel Luthiger 11 Steffisburger Bälle, damit ebenfalls einen beachtlichen Wert von 31 Prozent erzielend. Bester Schütze auf Altdorfer Seite war Marko Koljanin (10), vor Ivan Fallegger (4) sowie dem Trio Sebastian Munzert, Thomas Mohenski und Fabian Auf der Maur (je 3). Marko Koljanin (zurzeit Zweiter im NLB-Torschützenklassement/Durchschnitt 7,9 Treffer pro Match, hinter Steven Larsson, Chênois Genf/9,5, sowie vor Raphael Liniger, Yellow Winterthur/7,2) verzeichnete eine 66-prozentige Erfolgsmarke, vor Fabian Auf der Maur (75), Ivan Fallegger (66), Sebastian Munzert (60) sowie Samuel Stadelmann (50).

Lussi: „Beide Teams hätten gewinnen können“

Das Spiel in Steffisburg, vor 200 Kiebitzen ausgetragen, bezeichnete KTV-Coach Dani Lussi als „nicht unbedingt von den Sitzen reissend; eine richtige Mitte-Woche-Partie eben“, wie er nach dem Abpfiff resümierte, und die nach seiner Meinung durchaus auf beide Seiten hätte kippen können. „Wir begingen unsererseits nach wie vor zu viele Eigenfehler und versiebten unnötig etliche beste Chancen.“

Der HC KTV Altdorf pausiert nun bis zum 6. Januar. Danach wird das Training im Hinblick auf die verbleibenden zwölf Spiele der NLB-Qualifikationsrunde in Angriff genommen. Lussi hat bereits Trainingsspiele gegen den BSV Stans (1. Liga) und den HC Kriens (NLA) sowie einen weiteren, noch nicht feststehenden Gegner einprogrammiert.

Altdorf spielte in Steffisburg mit: Marcel Luthiger, Nicolas Stocker; Joy Gisler, Sebastian Munzert (3), Christian Bär, Ivan Fallegger (4), Cyril Keller, Samuel Stadelmann (1), Thomas Mohenski (3), Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur (3), Tizian Dossenbach, Mario Obad (2), Marko Koljanin (10).

 

  

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