Samstag, 17 Januar 2015 00:00

Rätselraten: effektives Matchresultat...

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HC KTV Altdorf: Urner verloren gegen NLA-Klub HC Kriens/Luzern ihr zweites Testspiel

Mit einer begeisternden (gewonnenen!) ersten Halbzeit (14:13) unterstrichen die Urner ihre bereits ansprechende Form. Allerdings war an einen Sieg gegen die zunehmend stärkeren Luzerner nicht ganz zu denken.

koljaninhckrienslu filteredIn der Baldinihalle zauberten die Gastgeber am Freitagabend gegen das Prominententeam des HC Kriens/Luzern, in dessen Reihen lediglich Nik Tominec verletzungsbedingt ausfiel. Im Lager der Urner fehlten Kreisläufer Sebastian Munzert (verhindert) sowie Marc Fallegger (Militärdienst).

Der HC KTV Altdorf beeindruckte während der ersten halben Stunde in vielen Belangen. Dies sowohl in Abwehr wie Angriff. Er verwöhnte seine (an diesem Abend nur wenigen) Fans auch mit sehenswerten „Flieger“-Aktionen. Sehr zur Genugtuung von KTV-Spielertrainer Mario Obad: „Unsere so genannt erste respektive zweite Welle beeindruckte immer wieder – die 6:0-Deckung machte ihre Sache gegen die Luzerner Overdogs, welche sich für die schweizerische Finalrunde (sechs beste NLA-Teams) qualifiziert hat, gut. Weniger berauschend fiel dann das Rendement nach erfolgter Umstellung auf 3:2:1 aus. Mit zunehmender Spieldauer liessen unserseits Konzentration und Kräfte schliesslich unverkennbar nach. Dies gestattete dem HC Kriens/Luzern, seine Stärken immer wieder zum Tragen zu bringen und in Tore umzusetzen. Im Verlaufe der zweiten Halbzeit waren wir oft den berühmten Schritt zu langsam. Dies gestattete es den Gästen gleich mehrmals, mit blitzschnell vorgetragenen Gegenstössen allein vor unserem Tor aufzutauchen und zu reüssieren.“

Letztmalige Führung von Thomas Mohenski

oabadmariolussi filteredDie Niederlage der Altdorfer zeichnete sich schon bald nach Wiederaufnahme der Partie ab. Letztmals war es nach dem 14:14 Thomas Mohenski, der den HC KTV Altdorf nach einem genialen Durchbruch in Führung zu bringen vermochte. Kriens/Luzern erzielte postwendend den Gleichstand, um in der Folge einen 4-Tore-Vorsprung zu generieren, diesen zu verwalten und gar weiter auszubauen. Den letzten Treffer des HC KTV Altdorf erzielte der erneut überzeugend auftretende Ivan Fallegger.

Wer hat wohl recht?

Nach Abschluss der Partie waren dann noch einige Diskussionen fällig: Die beiden souverän arbitrierenden Andreoli/Leu hatten auf ihrem Protokoll ein 25:32 stehen, anderseits wollte der SCK-Rapporteur partout ein 23:34 notiert haben, was denn auch auf der Krienser Homepage so verewigt nachzulesen ist. Das effektive Schlussresultat bleibt somit wohl für immer ein (kleines) Geheimnis...

stadelmannggkriens„Wir drehten die Partie letztlich souverän. Zwei starke Torhüter (Portmann/Schelbert) und eine weitgehend geschlossene Teamleistung ermöglichten das für uns wichtige Erfolgserlebnis. Dies im Wissen darum, dass durchaus einiges bis zum Beginn der Finalrunde zu tun verbleibt. Zuvor figurieren zwei Testspiele gegen den RTV Basel und Mülhausen (Frankreich) auf unserem Terminkalender“, bilanzierte SCK-Trainer Heiko Grimm – an der Seite Nick Christens (Teammanager, früher Topskorer beim HC KTV Altdorf). Der HC Kriens/Luzern erhält es im Rahmen der NLA-Finalrunde übrigens mit Pfadi Winterthur (erster Heimmatch des HCK am 7. Februar), Wacker Thun (mit Lukas von Deschwanden, Ex-Altdorf), GC-Amicitia/Zürich, den Schaffhauser Kadetten sowie St. Otmar St. Gallen (mit Jost Brücker, Ex-Altdorf) zu tun.

„Schritt nach vorn getan“

Altdorfs Spielertrainer Mario Obads Schlussbilanz: „Unser Kollektiv tat gegen den HC Kriens/Luzern leistungsmässig alles in allem einen weiteren Schritt nach vorne. Nach dem letzten Trainingsgalopp vom kommenden Freitag (gegen den KTV Muotathal, in der Baldinihalle, 19.15 Uhr) wollen wir bereit sein, um dann am 1. Februar auswärts gegen den Tabellenletzten Birsfelden bestmöglich gerüstet zum Restprogramm der NLB-Qualifikationsrunde antreten zu können.“

 

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