Donnerstag, 09 Dezember 2010 08:51

Das Duell der beiden Liga-Topskorer

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WisotzkiflorNLB: HC KTV Altdorf empfängt am Samstag Yellow Winterthur

 

Der NLA-Absteiger bildet eine echte Knacknuss respektive Bewährungsprobe. Gegenüber stehen sich die Liga-Topskorer Patrik Läng und Florian Wisotzki.

Vor einer kniffligen Aufgabe stehen die Urner am Samstagabend (Anspielzeit: 18 Uhr) in der Feldli-Sporthalle. Zu Gast weilt Yellow Winterthur. In der Zwischenrangliste figurieren die Zürcher aus der Eulachstadt eine Position und einen Zähler vor den Altdorfern (Yellow: 10, 272:263, KTV 9, 305:289 Tore), wobei die Urner nebst Leader Endingen das einzige Kollektiv sind, das im bisherigen Meisterschaftsverlauf mehr als 300 Treffer erzielt hat. Diese Feststellung allein ist allerdings nicht allzu aussagekräftig, da die Gastgeber auf der anderen Seite im Abwehrbereich immer wieder erhebliche Defizite aufzuweisen pflegen. So oder so: Der Handballabend verspricht Hochspannung. Dies umso mehr, da sich die beiden besten Skorer der Liga diametral gegenüber stehen. Einerseits „Leader“ Patrik Läng im Lager der Winterthurer (88 Treffer), anderseits der Altdorfer Florian Wisotzki (81 Tore). KTV-Trainer Jan Sedlacek glaubt an einen möglichen Erfolg seiner Truppe „wenn es uns gelingt, an die gegen Lyss erbrachte Angriffsleistung anzuknüpfen, anderseits in der Abwehr merklich zuzulegen“, wie er sagt. Inwiefern sich das Handicap, erneut ohne Topskorer Daniel Röösli antreten zu müssen (zweite und letzte Spielsperre), auswirkt, wird sich erst am Spielabend zeigen. Zu Yellow Winterthur bleibt noch anzumerken, dass sich die Mannschaft im Rahmen der letzten Cuprunde höchst ansprechend schlug und erst in der zweiten Halbzeit gegen den NLA-Ranglistenzweiten HC Kriens definitiv deutlich zu tauchen hatte (22:38).

 

Damen und Herren II wollen punkten

 

Die 2.-Liga-Damen wollen nach dem Taucher gegen Leader Emmen wieder auf die Erfolgsstrasse zurückkehren. In der Feldliarena weilt (ab 14.15 Uhr) der BSV RW Sursee zu Gast. Die Einheimischen wollen sich gegen die Besucherinnen keine Blössen geben und mit einem Sieg im Zwischenklassement weiter nach vorne orientieren. Altdorfs bisherige Bilanz: 5., 10/10, jene der Surseerinnen: 8., 10/5).

 

Die Herren-Reserven (4. Liga) treten, ebenfalls vor eigenem Publikum, gegen den TV Horw an (ab 16 Uhr). Sie haben sich am Mittwoch, 8. Dezember, mit einem satten 28:18-Erfolg gegen Schlusslicht TV Horw wieder ins Spitzentrio emporgehievt. Der Retourfight sollte aufgrund des klaren Auswärtserfolges deshalb wohl „positiv programmiert“ sein. Der jüngste Tabellenstand: Altdorf II: 3., (10/13), Horw: Letzter, (9/2).

 

Zahlreiche Nachwuchspartien

Die U19-Interjunioren der SG Stans/Altdorf treten auswärts gegen Solothurn an. Mit einem Sieg könnte der zweite Tabellenplatz (8/13) hinter dem noch verlustpunktelosen Leader Suhr/Aarau verteidigt werden. Doch der Gastgeber (7/10) wird sich nicht so leicht auf die Verliererstrasse drängen lassen.

 

Die U17-Interjunioren der SG Stans/Altdorf stehen vor einer kaum lösbaren Aufgabe. Denn die Gastgeber des BSV Future Bern weisen nach sechs Einsätzen das Punktemaximum auf, während die Innerschweizer mit 7/8 zu Buche stehen.

 

Die U17-Junioren (regional) haben eine schwierige Mission vor sich. Auswärts ist gegen Leader Mythen-Shooters (9/17) anzutreten. Die eigene Bilanz präsentiert sich ausgesprochen bescheiden (9/2).

 

Das U15-Juniorenteam figuriert im Zwischenklassement im Mittelfeld (6/6). Es strebt auswärts gegen Emmen (6/2) einen Erfolg an.

 

Ebenfalls noch am Samstag spielt das U11-Animationsteam. In Emmen wird gegen zwei Widersacher die Klinge zu kreuzen sein.

 

Am Sonntag fighten die U18-Juniorinnen in Emmen. Zwischen den Zweit- respektive Drittklassierten dürfte sich ein offener Schlagabtausch entwickeln. Nach acht Runden weisen beide Formationen 12 Punkte auf – die Tordifferenzen präsentieren sich wie folgt: Emmen +43, Altdorf +60.

 

Die U15-Juniorinnen schliesslich spielen in Nottwil gegen Spono. Die Luzernerinnen sind klar zu favorisieren (6/9), da die Altdorferinnen erst 2 Punkte ergattert haben.

 

ZUM BILD

 

Altdorfs Florian Wisotzki (zweitbester NLB-Skorer) trifft auf den Winterthurer Leader Patrik Läng. FOTO: RUEDI AMMANN

 

 

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