Dienstag, 01 September 2015 00:00

Elite-Girls: vielversprechend unterwegs

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U17-Nachwuchs vor dem Start in nationaler Spitzenklasse

Die Juniorinnen des HC KTV Altdorf/BSV Stans haben sich nach erfolgtem Aufstieg einiges vorgenommen. Vorbereitungseinsätze verliefen jedenfalls hoffnungsvoll.

FU17 Neu in Eliteklasse aufgestiegenDie Juniorinnen der Urner/Nidwaldner Spielgemeinschaft stehen vor einer höchst anforderungsvollen Saison. Erstmals werden sie in der obersten nationalen Stärkeklasse (Elite) zur Sache gehen. Sie erhalten es mit LC Brühl/SG, TV Appenzell, KSA Aareland United, TV Möhlin, HV Herzogenbuchsee, LK Zug, DMB Rotweiss Thun, GC/Amicitia Zürich sowie Spono Nottwil zu tun. Das Innerschweizer Kollektiv steht unter den Fittichen von Migi Müller (Altdorf), Tobias Scheuteri sowie Rolf Ferwerda (beide Stans). Der erste Meisterschaftseinsatz steht am 19. September auf dem Terminkalender, und zwar in Zürich gegen GC/Amicitia. Während der beiden letzten Wochenende bewiesen die FU17-Elite-Innerschweizerinnen, dass sie bereits gut in Fahrt sind, dies im Rahmen zweier stark besetzter Turniere, im Beisein verschiedener der besten Schweizer Teams.

Bereits erste Erfolge

Im Rahmen des Spono-Cups in Nottwil wurde gegen das Regionalteam des HC Malters angetreten. Nach einem Blitzstart (5:0) gab das KTV/BSV-Kollektiv das Zepter nicht mehr aus der Hand. Es behielt das bessere Ende klar für sich. Spiel Nummer zwei wurde gegen den LC Brühl/SG - eine der schweizerischen Spitzenformationen - bestritten. Die Innerschweizerinnen taten sich gegen die ausgesprochen offensiv angelegte Deckung der St. Gallerinnen schwer. Sie erhielten erstmals einen Eindruck, mit welchem Tempo und welcher Überzeugung eine Elite-Equipe im Angriff agiert. Dessen ungeachtet gelang es, das Spiel während der ersten Viertelstunde ausgeglichen zu gestalten, um schliesslich nur mal gerade mit drei Längen Unterschied den Kürzeren zu ziehen. Im Fight gegen Rotweiss Thun gelang das Vorhaben, aggressiver zu verteidigen. Die Bernerinnen wurden mehrmals mit echt sehenswerten Angriffen genarrt. Das erfreuliche Fazit: ein Unentschieden nach erfolgtem Abpfiff. Gegen Spono Nottwil legten die Altdorferinnen/Stanserinnen noch ein Brikett nach, um sich einen vielbeachteten Erfolg zu krallen. Fazit: dritter Turnierplatz für die Urschweizerinnen.

Vielbeachtetes Ausrufezeichen in St. Gallen gesetzt

Zum Elite-Cup in der Ostschweiz waren mit dem LK Zug (amtierende Schweizer Meisterinnen) und HV Herzogenbuchsee (Vizelandeschampions) hochkarätige Widersacherinnen angereist. Der KTV/BSV liess die Formation aus der Kolinstadt dank einer kompakten Abwehrleistung immer wieder verzweifeln. Anderseits gelang es im Angriff - trotzdem nicht alles optimal wirkte - die Widersacherinnen Mal für Mal zu düpieren und einen (eher unerwarteten) Sieg zu landen. Das erste Ausrufezeichen war damit gesetzt. Im zweiten Fight gegen den HV Herzogenbuchsee, der mit fünf Nationalspielerinnen aufgekreuzt war, gerieten die Innerschweizerinnen mit 0:5 ins Hintertreffen. Doch der Schock wurde gut weggesteckt und munter gekontert. Schliesslich ging die Partie aber mit zwei Toren Unterschied verloren. Schade war, dass gegen GC/Amicitia Zürich eine knappe Führung aus der Hand und das Duell nach turbulenter Schlussphase mit einem Tor Differenz verloren gegeben wurde. Gegen den LC Brühl/St. Gallen wurde mit zwei Toren Unterschied verloren. Gegen die Mitaufsteigerinnen des SG Aareland United überzeugten die Innerschweizerinnen, um einen ebenso verdienten wie überzeugenden Sieg zu feiern.

Trainer Tobias Scheuteri in der Retrospektive: „Insgesamt dürfen wir auf zwei ausgesprochen eindrückliche und spannende Turniere zurückblicken. Sie ermöglichten im Hinblick auf die vor der Tür stehende Meisterschaft wichtige Rückschlüsse. Es erwies sich, dass unser Kollektiv auch gegen die besten Teams der Schweiz durchaus mitzuhalten vermag. Allerdings nur dann, wenn alles passt und ein optimales Spiel abgeliefert wird. Anders als während der letzten Regionalmeisterschaft, wo Eigenfehler von den Gegnerinnen kaum genutzt wurden. In der Eliteklasse wird jeder begangene Lapsus eiskalt bestraft.“

Ein Highlight durfte das Team aus Uri/Nidwalden schliesslich noch speziell feiern: Seline Zimmermann wurde als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet.

Für die SG Altdorf/Stans spielten: Chantal Zurfluh, Astrid Henggeler; Mara Spada, Jana Ferwerda, Jana Hurschler, Ana Pavic, Seline Schuler, Janine Zurfluh, Gina Zurfluh, Sina Kuster, Seline Zimmermann.

 

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