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Sonntag, 20 November 2016 00:00

Es wird langsam etwas brenzlig…

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TV Solothurn – HC KTV Altdorf 31:24

Erneute Niederlage gegen die Furore machenden Aufsteiger. Jetzt heisst es am Mittwochabend gegen Wädenswil ganz einfach: verlieren verboten.

DrollKasmauskasZum Vorherein war am Samstagabend klar, dass es gegen den TV Solothurn auswärts kein Honigschlecken absetzen würde. Zu gut waren die Gastgeber in letzter Zeit leistungsmässig drauf, zu fatal fielen die verletzungsbedingten Ausfälle im Urner Kollektiv zu Buche, als dass ein allfälliges «Wunder» hätte Tatsache werden können. Zwar spielte Marius Kasmauskas in Solothurn nach längerer Zeit wieder mit. Anderseits war auch Topskorer Marko Koljanin auf dem Parkett, trat dabei allerdings nur bei allfälligen Penaltyverdikten effektiv (und positiv) in Erscheinung, indem er sämtliche KTV-Siebenmeterchancen souverän verwertete.

Nach dem 4:4 abgedriftet

Zur Partie selber bleibt anzumerken, dass es den Innerschweizern nur in der Angangsphase gelang, den Fight ausgeglichen zu gestalten. Altdorf vermochte einen 1:3-Rückstand (5. Minute) zwar noch auszugleichen (4:4, 9. Minute), kassierte danach aber in Folge vier Minustore. Näher an die Gastgeber heranzukommen, erwies sich aus KTV-Sicht als unmöglich. Einerseits zeigten sich die athetisch starken Solothurner (zurzeit stolze Tabellenvierte mit 14 Punkten) zu keinen Kompromissen bereit, anderseits machten sich die Besucher mit zahlreichen Unzulänglichkeiten das Leben selber schwer. Zur Pause führten der TVS mit 16:11.

Kein Umschwung in der zweiten Halbzeit

Nach erfolgtem Seitenwechsel zeigte sich in keiner Phase des Spieles ein Umschwung ab. In der 40. Minute führten die Platzherren mit 21:15, um diese Reserve nicht mehr preiszugeben und die Partie schliesslich mit sieben Längen Vorsprung definitiv für sich zu entscheiden. Ihre besten Skorer hatten sie in Tom Althaus (7) und Oliver Zimmermann (5). Auf Altdorfer Seite erwiesen sich Marius Kasmauskas, Mario Obad (beide 6-) und Yannick Drollinger (5-mal) als erfolgreichste Torjäger. Altdorfs Coach Stefan Epp: «Erneut gelang es unserem Kollektiv nicht, das in ihm schlummernde Potenzial auszuschöpfen. Nun heisst es ganz einfach, am Mittwochabend leistungs- und konzentrationsmässig zuzulegen, um in der Feldliarena (ab 20 Uhr) im Rahmen der elften Meisterschaftspartie gegen den Tabellenvorletzten Wädenswil (2 Punkte) wieder zum Erfolg zurückzufinden. Es ist buchstäblich höchste Eisenbahn. Ich bin zuversichtlich, dass auch Marko Koljanin wieder voll mit von der Partie sein kann.»

Um gleich bei den Verletzten zu bleiben: Im Spiel gegen Solothurn zog sich Flavio Fallegger fatalerweise einen Fingerbruch zu – er wird für mehrere Wochen ausfallen. Elias Arnold hat sich gar in Spitalpflege zu begeben. Er muss sich einer Hüftoperation unterziehen… Gute Besserung und raschestmögliche Genesung!

Im Rahmen der Samstagspiele ergaben sich folgende Ergebnisse: Steffisburg – Stäfa 29:28, Chênois Genf – Baden 29:34, Siggenthal – Wädenswil 24:21, Möhlin – Kadetten Schaffhausen Espoirs 34:25, Yellow/Pfadi Winterthur – Birsfelden 30:29. Am Sonntagnachmittag bezwang Leader TV Endingen auswärts Horgen mit 33:24.

Das aktuelle Klassement: 1. Endingen (16 Punkte), 2. Stäfa (15), 3. Möhlin (14); 4. Solothurn (14), 5. Kadetten Schaffhausen Espoirs (11), 6. Steffisburg (11), 7. Baden (10), 8. Horgen (8), 9. Yellow/Pfadi Winterthur (8), 10. Altdorf (7), 11. Siggenthal (6), 12. Birsfelden (4), 13. Wädenswil (2), 14. Chênois Genf (2). – Winterthur und Altdorf haben bereits zehn Spiele, die übrige Konkurrenz deren neun hinter sich gebracht.

Altdorf spielte mit: Noah Ineichen, Jan Dittli; Marius Kasmauskas (6), David Arnold, Manuel Gisler, Yannick Drollinger (5), Ivan Fallegger, Flavio Fallegger, Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur (2), Mario Obad (6), Marko Koljanin (3), Nicolai Christensen (2).0

 

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