Mittwoch, 21 Dezember 2016 00:00

Auf vorletztem Platz ins neue Jahr

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Die Elitejunioren der Spielgemeinschaft Stans/Altdorf hatten es in der Hand, gegen den Tabellenvierten HSC Suhr/Aarau ein Zeichen zu setzen respektive sich eine bessere Ausgangslage im Hinblick auf den weiteren Meisterschaftsverlauf, zu welchem am 21. Januar gegen Möhlin/Magden gestartet wird, zu verschaffen. Doch das Vorhaben lief aus dem Ruder: Die Innerschweizer verloren die Partie trotz Heimvorteils mit 21:24 knapp. Sie nehmen damit die vorletzte Position unter den zwölf Mannschaften ein (4 Punkte), vor der zählerlosen SG Zurzibiet/Endingen.

Skorer mit Ladehemmungen

Tore bildeten zum Auftakt der Begegnung Mangelware. Erst nach knapp 6 Minuten gelang es den Aargauern, den ersten Treffer der Partie zu erzielen. Die Nidwaldner/Urner benötigten gar 9 Minuten, ehe sie ihr erstes Erfolgserlebnis zu realisieren vermochten. Bis zur 27. Minute lag die SGSA praktisch immer um zwei Tore zurück, ehe ihr in der Folge der Ausgleich gelang. Fatalerweise hatten die Innerschweizer in der letzten Phase vor der Pause das Pech, mehrere Fehlwürfe und technische Fehler zu produzieren und den Gästen somit zum 8:10 zu verhelfen.

Der Fight verlief nach erfolgtem Seitenwechsel weitgehend ausgeglichen. Vor Inangriffnahme der Schlussviertelstunde glichen die Stanser/Altdorfer aus (15:15). Nach der 52. Minute hatten wieder die Suhrer/Aarauer die Nase im Wind. Den Sieg stellten sie mit dem letzten Tor unmittelbar vor Spielschluss sicher.

Zweimal die schussgewaltigen «Pascals»

Beste Skorer in den Reihen der SGSA waren Pascal Aschwanden sowie Pascal Achermann mit je fünf Treffern. Eine hundertprozentige Abschlussquote realisierte Luca Vitaliano, vor Lucas Diener, Flavien Schweighauser und Janis Lang (je 66). Torsteher Roul Iten liess sich eine 43-prozentige Abwehrerfolgsquote attestieren. Die Coaches der SGSA Migi Müller (HC KTV Altdorf) und Dani Lussi (BSV Stans) in ihrem Spielkommentar: «Wir produzierten zu viele Fehlwürfe und technische Fehler. Deshalb vermochten wir den Aargauern nicht Paroli zu bieten.»

Die SGSA spielte mit: Roul Iten, Robin Sigrist; Benjamin Rachad, Livio Bissig, Samuel Arnold, Luca Vitaliano (2), Lucas Durrer, Lukas Diener (2), Marco Inderbitzin, Pascal Aschwanden (5), Flavien Schweighauser (2), Joel Wyss (3), Pascal Achermann (5), Janis Langis (2).

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