Mittwoch, 21 Dezember 2016 00:00

Beeindruckendes Startfurioso aufs Parkett gezaubert

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Nach dem 23:14-Erfolg gegen das Team aus dem Aareland (12 Spiele/4 Punkte) traten die FU18-Elitejuniorinnen der Spielgemeinschaft Stans/Altdorf (12/8 Punkte) gegen die Trägerinnen der roten Laterne, DHB Rotweiss Thun (10/2), zur letzten Partie des Jahres 2016 – Wiederaufnahme des Championats in der Gruppe 1 am 22. Januar gegen Co-Leader Brühl/St. Gallen - mit dem festen Vorsatz an, ein weiteres positives Zeichen zu setzen. Was denn auch prompt gelang. Das Team der Trainer Tobias Scheuteri, Migi Müller, Rolf Ferwerda sowie Markus Estermann putzte die Bernerinnen mit einem souveränen 33:24 respektlos vom Parkett – nachdem die Vorrundenpartie in Thun noch verloren worden war.

Sehenswerte Startphase

Die Innerschweizerinnen starteten fulminant. Während der ersten 10 Minuten trafen sie gleich 13-mal ins Schwarze. Die eigene Defensive kam anderseits nur langsam auf Touren. Sie hatte während der gleichen Zeitspanne neun Minustreffer einzustecken, steigerte sich indessen im weiteren Verlauf der Partie. Bis zur Pause liess die SGSA nur noch vier Gegentreffer zu. Zum Seitenwechsel führten die Gastgeberinnen in der Stanser Eichlihalle 21:13. Tobias Scheuteris Zwischenbilanz: «Vor allem die letzten acht Minuten, die wir mit einem 5:0-Lauf für uns entschieden, stärkten unser Selbstvertrauen. Das erklärte Ziel, die schnelle Mitte und Gegenstösse zu forcieren, haben wir grossteils erreicht.»

Vorübergehende Baisse

In der Folge schalteten die Innerschweizerinnen jeweils kompromisslos und schnell von der Defensive auf die Offensive - und umgekehrt - um. Öfters scheiterte das SGSA-Kollektiv an der gegnerischen Torumrandung, der starken Thuner Keeperin oder aber an eigenen Unzulänglichkeiten. Die daraus resultierende Baisse dauerte glücklicherweise nur kurze Zeit. Danach wurde der Vorsprung wieder auf zehn Längen ausgedehnt. Scheuteri: «Thun war an diesem Spieltag nicht in der Lage, uns ernsthaft zu gefährden. Schliesslich ergab sich ein auch in dieser Höhe (33:24) verdienter Kantersieg. Jetzt rüsten wir ab den ersten Januartagen auf das Meisterschaftsrestprogramm. Es umfasst noch insgesamt neun Spiele.»

Die SGSA spielte mit: Astrid Henggeler, Chantal Zurfluh; Jana Hurschler, Janine Zurfluh, Janine Sägesser, Jana Ferwerda, Seline Zimmermann, Ana Pavic, Sarah Rossi, Seline Schuler, Alina Berchtold, Mara Spada.

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