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Montag, 16 Oktober 2017 11:52

HC KTV Altdorf (NLB) empfängt zum Cup-Viertelfinal Pfadi Winterthur (NLA)

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HC KTV Altdorf – Pfadi Winterthur


Mittwoch, 18. Oktober 2017, 19:45 Uhr, Sporthalle Feldli

Die Matchvorschau wird präsentiert und gesponsert von www.zottermedia.ch

«Schweizweit beste Handballer» laufen in der Feldliarena ein

Ruedi Ammann


Grosser Showdown ab 19.45 Uhr. Zu Gast wird der gegenwärtige Co-Leader in der obersten nationalen Stärkeklasse erwartet. Die Zürcher zählen zu den «schweizweit besten Handballern» (O-Ton seitens KTV-Spielertrainer Mario Obad). Die Urner, welche sich erstmals in ihrer über 50-jährigen Vereinsgeschichte für den Schweizer-Cup-Viertelfinal qualifizierten - nach Siegen in den letzten beiden Auswärtspartien gegen Chênois Genf (1. Liga, 36:30) und Steffisburg (NLB, 25:22) - gelten somit begreiflicherweise als klare «Underdogs», doch wird der Fight für die Urschweizer bestimmt zu einer echten Herausforderung. Der KTV-Trupp hat, auf einen Nenner gebracht, ganz einfach nichts zu verlieren und kann deshalb grosso modo unbeschwert antreten. Dem Heimpublikum, welches das Handballspektakel mit einem Grossaufmarsch honorieren dürfte, wird von den Einheimischen versprochen, das ganze handballerische Können in die Waagschale zu werfen. Sie gedenken, dem Team aus der Eulachstadt bestmöglich Paroli zu bieten.

 

Der «Ausblick» des kroatischen Maestro

Mario Obad hat seine Truppe darauf eingeschworen, sich vor den Pfadern nicht zu verstecken und so gut als möglich mitzuhalten, an die eigenen Chancen zu glauben (Pfadi ist nicht «unverletzlich», wie seine hauchdünne Niederlage gegen den zurzeit NLA-Tabellenletzten Otmar St. Gallen mit 26:27 zugunsten der Ostschweizer zeigt) und sich «ja nicht wie die legendäre Maus vor der Schlange zu verhalten». Obad (34-jährig, früher mehrfacher kroatischer Internationaler) weiter: «Wir haben uns minuziös auf den Fight vorbereitet. Es ist eine Ehre, uns für das schweizerische Viertelfinale qualifiziert zu haben, zumal sich die Mannschaft in einer Umbruchphase befindet und bislang in der NLB-Meisterschaft alles andere als glücklich fightete, was einer Rehabilitation geradezu ruft.»

In der Tat belegt der HC KTV Altdorf zurzeit in der zweitobersten nationalen Stärkeklasse einen Platz am Tabellenende (1 ergatterter Punkt nach sechs Spielen) und verlor auch am Wochenende auswärts gegen den als Aufstiegskandidat gehandelten RTV Basel (zurzeit Tabellenerster im Zwischenklassement) mit 25:32.

Pfadi Winterthur war am Wochenende spielfrei. Die Zürcher sind mit 11 Punkten - zusammen mit Wacker Thun (mit dem Ex-Altdorfer Lukas von Deschwanden - zurzeit Zweiter im NLA-Topskorerklassement mit 41 Treffern, eine Länge hinter dem führenden Pascal Riechsteiner, Endingen, der indessen bislang zwei Spiele mehr als Deschwanden absolviert hat). Die Berner Oberländer haben nach ihrem jüngsten Erfolg auf Position eins übrigens 11 Punkte, wie auch Pfadi Winterthur, vorzuweisen.

 

   

Zürcher Spitzenakteure mit über 700 Länderspielen

Pfadi - ein interessantes Detail - hat in seinem Kollektiv praktisch alle Positionen dreifach besetzt. Seine mehr als 20 Kaderspieler bestritten bisher zusammen sage und schreibe 712 (die Schweizer Marcel Hess deren 112, Michal Svajlen 73, Roman Sidorowicz 40, Pascal Vernier 20) Länderspiele. Speziell anzumerken aus dem sehenswerten Palmares der prominenten Mittwochabendgäste bleibt die Tatsache, dass sich diese bereits für den weiteren Verlauf des internationalen EHF-Cups qualifiziert haben – die entsprechenden Auslosungen fanden gestern Dienstag statt; Genaueres dazu ist im Internet nachzulesen. Die Zürcher treten zu den nächsten EHF-Partien Mitte respektive Ende November an.

Aufschlussreich ist schliesslich vor dem Cupfight eine Erinnerung an das letztmalige Zusammentreffen der ersten Mannschaften aus Winterthur und Altdorf. Man schrieb das Jahr 2013, als die Urner eine Saison lang in der obersten nationalen Stärkeklasse agierten. Zur Pause lautete das Skore 14:15, ehe der Zürcher Traditionsverein, welcher zurzeit durch Adrian Brüngger, assistiert von Goran Cvetkovic, trainiert wird, das Zepter zu seinen Gunsten ergriff und die Meisterschaftspartie mit 32:25 für sich entschied. In Altdorfs Reihen markierte ein gewisser Philipp Reuter damals neun sehenswerte Treffer.

 

Urschweizer Derby «ante portas»

Der HC KTV Altdorf wird sein nächstes NLB-Spiel erst am 4. November bestreiten. Dannzumal steht (Anspielzeit: 19.30 Uhr) das mit Hochspannung erwartete Auswärts-Urschweizer-Derby gegen Aufsteiger BSV Stans auf dem Terminkalender. Die Nidwaldner haben am Sonntagnachmittag, 15. Oktober, ihre Partie gegen Birsfelden mit 22:28 verloren. Sie grüssen, noch immer punktelos, weiterhin vom letzten Platz im Zwischenklassement des vierzehn Teams umfassenden Feldes. Hitchcock lässt - so oder so - aus der Eichlihalle schon jetzt freundlich grüssen…

 

Hopp HC KTV Altdorf - Hopp HC KTV Altdorf - Hopp HC KTV Altdorf
hiä regiärt dr Üristiär

Gelesen 270 mal Letzte Änderung am Montag, 16 Oktober 2017 11:55