Spielberichte Herren 1

Spielberichte Herren 1 (142)

Sonntag, 16 März 2014 00:00

Jetzt ist der Direktabstieg Fakt

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Nationalliga A, Abstiegsrunde: Lakers Stäfa – HC KTV Altdorf 37:26

Auch arithmetisch ist jetzt für die Urner die Relegation in die NLB Tatsache geworden. Die letzten sechs NLA-Spiele vermögen daran nichts mehr zu ändern.

Ivan Fallegger, fünffacher Torschütze. FOTO: RUEDI AMMNN   Der HC KTV Altdorf hatte sich im Vorfeld der Samstagspartie in Stäfa rein rechnerisch gesehen noch eine „Promillechance“ bezüglich Klassenerhalt, respektive Erreichen des Barrageplatzes (vorletzte Position in den Reihen des Abstiegsrundenquartettes), ausgerechnet. Doch der letzte Hoffnungsschimmer ist nunmehr entschwunden. Die Urner kassierten am Zürichsee eine deftige Klatsche – mit elf Längen Differenz – nachdem das letzte Heimspiel gegen die Stäfner am 22. Februar nur ganz knapp (27:28) verloren gegangen war. Da GC/Amicitia Zürich gleichentags Fortitudo Gossau mit 28:24 in die Schranken gewiesen hatte, präsentiert sich die Zwischenrangliste vor den letzten sechs Spielen wie folgt: 1. GC/Amicitia Zürich (26 Punkte), 2. Fortitudo Gossau (21), 3. Lakers Stäfa (14, -85), 4. HC KTV Altdorf (2, -172). Einzige offene Frage: Wird Gossau oder Stäfa den direkten Verbleib in der obersten nationalen Stärkeklasse schaffen oder aber in die Barrage gegen das zweitbeste NLB-Team steigen müssen? Was den HC KTV Altdorf betrifft, so will er sich selbstverständlich noch mit guten Resultaten aus dem nationalen Oberhaus verabschieden, in der Gewissheit, die Meisterschaft 2013/14 mit teils ausgesprochen achtbaren Resultaten (nach argem Verletzungspech) geprägt zu haben. Nun kann die Vereinsleitung die Vorbereitung respektive Planung auf das nächste Nationalliga-B-Championat umfassend an die Hand nehmen.

Nach 22 Minuten noch Gleichstand

Der Fight in Stäfa verlief am Samstag während 22 Minuten ausgeglichen (3:3, 6:6, 10:10). In der Folge schwang das Zünglein an der Waage zugunsten der Zürcher aus. Sie führten zur Pause mit vier Längen Vorsprung (16:12). Die Gastgeber bauten ihre Dominanz bis zur 40. Minute weiter aus (27:17). Der HC KTV Altdorf, welcher während des ersten Drittels der Gesamtspielzeit eine durchaus sehenswerte Leistung abgeliefert hatte, vermochte nicht mehr zu reagieren. Nachdem Christoph Piske den ersten Treffer für seine Farben erzielt hatte, war es Marc Fallegger, der in der 58. Minute für das letzte KTV-„Erfolgserlebnis“ sorgte. Erfolgsreichste Skorer der Urner waren gegen die Lakers Ivan Fallegger und Daniel Röösli (je 5 Tore), Christoph Piske, Sebastian Munzert sowie Marc Fallegger (je 4). Die besten Abschlussquoten liessen sich Dave Zürcher (100 Prozent), Ivan Falleger sowie Daniel Röösli (je 83), und Marc Fallegger (80) attestieren. Von den beiden zum Einsatz gelangenden Torstehern verzeichneten Nicolas Stocker – er parierte auch zwei gegnerische Penaltybälle – eine 25-prozentige Abwehr-Erfolgsquote, Srdjan Djordjevic eine solche von 18 Prozent.

Altdorf spielte mit: Srdjan Djordjevic, Nicolas Stocker; Sebastian Munzert (4), Dave Zürcher (1), Christian Bär, Ivan Fallegger (5), Marc Fallegger (4), Samuel Stadelmann, Lutz Wesseling (3), Tizian Dossenbach, Lukas Huwiler, Daniel Röösli (5), Christoph Piske (4).

 

 

 

 

 

Montag, 10 März 2014 00:00

Auch Runde fünf ohne Punktgewinn

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Nationalliga A, Abstiegsrunde: GC/Amicitia Zürich – HC KTV Altdorf 27:20

Starke erste Halbzeit der Urner war für einen Punktegewinn zu wenig. Danach zeichnete sich Zürcher Sieg definitiv ab.

Marc Fallegger: 100-prozentige Schuss-Erfolgsquote und drei Treffer; rechts: Sebastian Munzert in Lauerstellung. FOTO: RUEDI AMMANNNichts Neues unter der Sonne. Der HC KTV Altdorf rennt dem ersten doppelten Punktegewinn in der obersten nationalen Stärkeklasse weiter hinterher. Im Rahmen der fünften Relegationsrundenpartie setzte es für die Innerschweizer am Sonntagnachmittag in der Zürcher Saalsporthalle vor nur knapp 100 Zuschauern eine klare Niederlage mit sieben Längen Unterschied ab. Damit ist der Zug bezüglich Klassenerhalt wohl definitiv abgefahren. Stäfa vermochte sich als Ranglistenvorletzter ebenfalls nicht zu profilieren. Die Zürcher Seebuben verloren gegen Gossau mit 24:27. Die Zwischenrangliste (nach fünf von insgesamt zwölf Spielen) präsentiert sich wie folgt: 1. GC/Amicitia Zürich (24 Punkte), 2. Fortitudo Gossau (21), 3. Lakers Stäfa (12), 4. HC KTV Altdorf (2). Die nächste Partie findet am kommenden Samstag auswärts gegen Stäfa, die nächste Heimpartie am 22. März (18 Uhr, Feldli) gegen GC/Amicitia Zürich statt.

Auftaktführung und Pausenremis

Der HC KTV Altdorf nahm das Auswärtsspiel in Zürich mit viel Punch in Angriff. Treffer von Daniel Röösli, Christoph Piske (zweimal) sowie Lutz Wesseling liessen bis zur 8. Minute eine vielversprechende 4:2-Führung Tatsache werden, zumal sich die KTV-Deckung gegen die wurfstarken Gastgeber immer wieder gut aus der Affäre zu ziehen verstand und Torsteher Srdjan Djordjevic mehrmals Topparaden ablieferte. Das favorisierte Team aus der Limmatstadt vermochte erst in der 25. Minute erstmals in Führung zu ziehen (8:7). Lutz Wesseling und Dave Zürcher waren später dafür besorgt, dass bis zum Seitenwechsel wieder gleichgezogen werden konnte (9:9).

Erneute 2-Tore-Führung

Die Gastgeber waren zu Beginn der zweiten halben Stunde unverkennbar bestrebt, der Partie eine vorzeitige Wende zu verleihen. Doch dagegen legten die Altdorfer vorerst ihr Veto ein. Sebastian Munzert und Dave Zürcher waren mit sehenswerten Treffern für das 12:10 besorgt – Hochspannung im Hinblick auf den weiteren Spielverlauf war damit angesagt. Doch zwischen der 33. und 41. Minute folgte das vorentscheidende Debakel. Im Lager des HC KTV Altdorf war plötzlich der Wurm drin. Kaum mehr eine Aktion lief wunschgemäss. Technische Fehler und weitere Ungereimtheiten häuften sich. Die Zürcher profitierten von der Gunst der Stunde. Sie zogen auf 18:12 weg. Im späteren Verlauf der Partie gelang es den Urnern, wieder Tritt zu fassen und den Rückstand zu reduzieren (21:18, 49. Minute). GC/Amicitia zeigte sich in der Folge indessen zu clever, um noch etwas anbrennen zu lassen. Vielmehr bauten die Limmatstädter ihren Vorsprung in der Schlussphase auf sieben Längen aus.

KTV-Trainer und -Coach Burkhard Keller resümierte, dass sich seine Truppe an diesem Spieltag selber schlug. Im Verlaufe des zweiten Spielabschnittes wurde phasenweise überhastet agiert. Es fehlte an Spieldisziplin. Zu viele Eigenaktionen führten zu fatalen Ballverlusten. Diese kamen den Platzherren immer wieder zu pass. Keller: „Während der ersten Halbzeit und in den Auftaktminuten des zweiten Spielabschnittes zeigten wir, dass wir einiges drauf haben – aber das reichte dann in der Endabrechnung eben erneut nicht.“ Ein Kränzchen wand Keller der Abwehr seiner Truppe, die vorweg im Verlaufe der ersten Spielhälfte eine überzeugende Leistung ablieferte, nicht ohne auch auf den unbändigen Siegeswillen seines Kollektivs zu verweisen, das nach dem zwischenzeitlichen Flop wieder alles in die Waagschale warf, einen sehenswerten Zwischenspurt lancierte und einen 7-Tore-Rückstand zwischen der 41. und 50. Minute wieder markant verkleinerte.

Blick auf die Statistik

Der gut disponierte Srdjan Djordjevic im Tor des HC KTV Altdorf zeigte wie erwähnt eine starke Leistung (28 Prozent-Abwehr-Erfolgsquote). Nicolas Stocker parierte einen gegnerischen Penalty. Mit je 3 Treffern waren in den Reihen der Urner Lukas Huwiler, Dave Zürcher, Marc Fallegger und Christoph Piske die erfolgreichsten Skorer. Je 100-Prozent-Erfolgs-Schussquoten liessen sich Marc Fallegger und Samuel Stadelmann attestieren. Bei GC/Amicitia trafen Roman Sidorovic sowie Gian Grundböck je fünfmal ins Volle. Die Zürcher kassierten vier, die Altdorfer acht 2-Minuten-Zeitstrafen.

Altdorf spielte mit: Sdjan Djordjevic, Nicolas Stocker; Sebastian Munzert (2), Lukas Huwiler (3), Dave Zürcher (3), Lutz Wesseling (2), Ivan Fallegger (1), Marc Fallegger (3), Samuel Stadelmann (1), Fabian Auf der Maur, Daniel Röösli (2), Christoph Piske (3).

 

 

 

 

Donnerstag, 27 Februar 2014 16:39

Gut gespielt - mit viel Pech verloren

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Nationalliga A, Abstiegsrunde: Gossau – HC KTV Altdorf 28:25

Einen Drittel der Relegationsrunde haben die Liganeulinge jetzt hinter sich. Der Rückstand auf den Vorletzten (Stäfa) macht weiterhin 10 Längen aus.

Nach Verletzungspause wieder mit dabei: Nachwuchstalent Kevin Ledermann. FOTO: RUEDI AMMANNWährend in Altdorf das grosse Fasnachtsspektakel (Eintrommeln mit Hunderten von Akteuren) über die Bühne ging, hatten die Akteure des HC KTV Altdorf zur vierten Relegationsrunde in Gossau anzutreten. Fortitudo, das seinem Namen, abzuleiten von „die Glücklichen“ – ohne eigenes Zutun notabene, um nicht falsch verstanden zu werden – alle Ehre machte, gewann die Partie doch mit unverkennbarer Mühe. Denn wenn es müssig erscheint, sich über die Spielleiter zu enervieren, so hatten die mitgereisten Altdorfer Fans und die Innerschweizer Akteure selbst allen Grund dazu. Was an nicht übersehbaren Fehlentscheidungen (Benachteiligungen) während 60 Minuten in Kauf zu nehmen war, überschritt das „akzeptable“ Mass bei Weitem (oder kam da der oft zitierte „Bonus“ der Oberklassigen zum Tragen?). Immer wieder sahen sich die Altdorfer (diese Feststellung hat mit „Chauvinismus“ - siehe Wikipedia: „Der Glaube an die Überlegenheit der eigenen Gruppe“ - absolut überhaupt nichts zu tun) unverkennbar benachteiligt respektive Fortitudo eben bevorzugt. Das schleckt keine Geiss weg und wurde übrigens von „neutralen“ Beobachtern 1:1 zugestanden. Sei dem, wie es wolle: Weitere 2 Punkte sind verloren. Die Altdorfer liegen weiterhin mit 10 Längen auf der letzten Position (Direktabstieg), hinter Stäfa (12), Gossau (19) und GC/Amicitia Zürich (20). Ein Nachtragsspiel (GC/Amicitia – Stäfa) wird am Samstag ausgetragen. Der HC KTV Altdorf tritt zum fünften Fight erst am Sonntag, 9. März, in Zürich gegen GC/Amicitia (Saalsporthalle, 16.30 Uhr) an.

Verletzungsungemach zweier Akteure

Im Verlauf der Mittwochabendpartie zogen sich Lutz Wesseling wie Dave Zürcher Verletzungen zu. Glücklicherweise erwiesen sie sich als nicht allzu gravierend – beide Akteure konnten im Verlaufe der Partie wieder ins Spielgeschehen eingreifen.

Das Skore in Gossau eröffneten Dave Zürcher sowie Lutz Wesseling (2:0). Erst in der 13. Minute vermochte Gossau erstmals die Führung an sich zu reissen. Die Urner hielten dagegen, liessen sich nicht beeindrucken und glichen die gegnerische Führung immer wieder aus (9:9, 21. Minute). Einige Unkonzentriertheiten in den Reihen der KTV-Truppe quittierten die Ostschweizer mit einer Viererserie (13:9, 25. Minute), um die Pause schliesslich mit einer Reserve (13:10) anzutreten. Altdorfs Replik liess nach Wiederaufnahme der Partie nicht auf sich warten (14:13, 33. Minute – Treffer von Ivan Fallegger, Dave Zürcher sowie Daniel Röösli). Das 24:20 (49. Minute) vermochten die Urner bis 5 Minuten vor Spielschluss wieder auf zwei Längen zu reduzieren (26:24). Zu mehr reichte es ein weiteres Mal nicht, wozu auch einige zu hektisch vorgetragene KTV-Aktionen das Ihrige beitrugen. Den Erfolgs-Schlusspunkt aus Altdorfer Sicht setzte 20 Sekunden vor dem letzten Sirenenton Christoph Piske (28:25).

Trainer Burkhard Keller attestierte seinem Team eine gute Leistung, sowohl im Angriff wie in der Defensive. „Ich sah ein engagiertes Kollektiv auf dem Parkett, das keinerlei Resignation erkennen liess und an die am Samstag zuvor gezeigte Leistung anknüpfte“, um sich gleich überzeugt zu geben, dass der HC KTV Altdorf auch die verbleibenden acht NLA-Partien mit Engagement und Herzblut in Angriff nehmen wird.

39 Bälle aufs Gossauer Tor gehämmert

Ein Blick auf die Matchstatistik zeigt, dass der HC KTV Altdorf 39 Schüsse (Gossau: 32) auf das gegnerische Tor abfeuerte. Marcel Luthiger, der mehrheitlich zwischen den Pfosten stand, zeigte eine starke Leistung (Abwehrerfolgsquote von 29 Prozent – sein Gegenüber Holger Hug: 22). Erfolgreichster Skorer des Spiels (Gossau eingeschlossen) war Christoph Piske vom HC KTV Altdorf mit einem halben Dutzend Treffer, vor Daniel Röösli und Dave Zürcher (je 4). Piske wies auch die höchste Erfolgsquote (85 Prozent), vor Zürcher und Röösli (je 80) sowie Samuel Stadelmann (75) und Sebastian Munzert (66) auf.

Dieses Wochenende sind sämtliche KTV-Mannschaften spielfrei. Der Fasnachtsvirus lässt grüssen…

Altdorf spielte in Gossau in folgender Aufstellung: Marcel Luthiger, Srdjan Djordjevic; Sebastian Munzert (2), Lukas Huwiler, Dave Zürcher (4), Christian Bär, Lutz Wesseling (3), Ivan Fallegger (3), Marc Fallegger, Samuel Stadelmann (3), Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur, Daniel Röösli (4), Christoph Piske (6).

 

 

 

 

 

Sonntag, 23 Februar 2014 17:06

War das der vorzeitige Keulenschlag?

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Nationalliga A: HC KTV Altdorf – Stäfa 27:28

Ein erster NLA-Sieg für die Urner lag in Griffnähe. Doch die erneute Schlappe liess den Rückstand auf den Tabellenvorletzten auf zehn Längen anwachsen.

Mit Zuversicht ins schwere Spiel. FOTO: RUEDI AMMANNWie träf doch der Kommentator der Lakers aus Stäfa den Fight vom Samstagabend auf der Homepage der Zürichseebuben umreisst. Er spricht davon, dass sein Team in Altdorf „mit einem blauen Auge davongekommen“ sei. In der Tat verscherzten es die Gastgeber, das „angerichtete Mahl“ vorzeitig definitiv auf die eigene Tischseite zu ziehen (O-Ton Philipp Reuter, des bis Saisonende verletzungsbedingt ausfallenden KTV-Topshooters, welcher den Match vor Ort mit Interesse und eingegipstem rechtem Vorderarm verfolgte), nach dem Abpfiff der (vorentscheidenden?) Partie in der NLA-Abstiegsrunde.

Sebastian Munzerts letztes Anschlusstor (27:28) – 9 Sekunden vor Spielschluss erzielt – kam zu spät. FOTO: RUEDI AMMANN   Im Anschluss an den doppelten Punkteverlust ist der Rückstand der Altdorfer (allenfalls gleichbedeutend mit dem Direktabstieg), nach dem ersten Viertel der Relegationstour auf zehn und mehr Längen angewachsen, zumal sich Gossau und GC/Amicitia Zürich die Punkte „brüderlich…“ teilten (27:27): 1. GC/Amicitia 20, 2. Gossau 17, 3. Stäfa 12, 4. Altdorf 2 Punkte.

Drei Hundertprozenter

Der jüngsten Statistik ist zu entnehmen, dass seitens des HC KTV Altdorf gleich drei Akteure eine hundertprozentige Schusserfolgsquote verzeichneten: Ivan Fallegger, Marc Fallegger sowie Samuel Stadelmann. Daniel Röösli kam auf 72, Sebastian Munzert auf 62, Dave Zürcher, Lutz Wesseling (sein Einsatz war bis unmittelbar vor Spielbeginn verletzungshalber ungewiss, während Kevin Ledermann zum Vornherein passen musste) sowie Christoph Piske folgten mit 50 Prozent. Srdjan Djordjevic überliess seinen Torsteherposten in der 20. Minute Marcel Luthiger. Ersterer verzeichnete eine Abwehrerfolgsquote von 22, Luthiger eine solche von 30 Prozent. – Zum weiteren Verlauf der Abstiegsrunde bleibt anzumerken, dass der HC KTV Altdorf bereits am Mittwochabend wieder im Einsatz steht, und zwar in Gossau.

4-Tore- und Halbzeit-Führung der Urner

Christoph Piske markiert einen seiner insgesamt vier Treffer. FOTO: RUEDI AMMANNDie hochkarätig besetzten Gäste zogen vorerst in Front, mussten sich aber bis zur 9. Minute den Gleichstand gefallen lassen (5:5, nach Toren von Sebastian Munzert/2, Christoph Piske, Daniel Röösli und Samuel Stadelmann). Nachdem Dave Zürcher seine Truppe (in Unterzahl) erstmals in Führung geschossen hatte, zauberten Lutz Wesseling, Dave Zürcher sowie Sebastian Munzert das 9:5 zugunsten der Platzherren aus dem Hut. Der gegnerische Coach verpasste seinen Schützlingen in der Folge eine Gangartänderung, vom 3:2:1-System auf 6:0 umstellend. Prompt schlossen die Zürcher auf, dabei von einem seitens der Spielleiter den Innerschweizern unterschlagenen glasklaren Foul profitierend (9:8). Dem 10:10 (22. Minute) setzten die Altdorfer nach starken Abwehraktionen seitens Marcel Luthiger wieder dreimal eine 2-Tore-Führung entgegen (Sebastian Munzert, Lutz Wesseling, Marc Fallegger, Christoph Piske). Einigen Gesprächsstoff lieferte dann ein Treffer Ivan Falleggers, der just mit dem Pausensirenenton zusammentraf, ab. Spielleiter sowie HSV-Delegierter („ein Grenzfall“, wie dieser auf Nachfrage erklärte) entschieden indessen auf Aberkennung. So wurden die Seiten beim Stande von 14:13 gewechselt.

Fatale Zeitstrafe in der Schlussphase

Die erste Viertelstunde des zweiten Spielabschnittes entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. Keiner Mannschaft gelang es, sich vorentscheidende Reserven zuzulegen. Nach 45 Minuten donnerte Lutz Wesseling den Ball in Überzahl, zur letztmaligen Führung der Altdorfer, wie sich weisen sollte, ins Stäfner Netz (22:21). Dem 22:25 setzte der mit viel Herzblut fightende HC KTV Altdorf nochmals den Gleichstand (25:25: Samuel Stadelmann, Daniel Röösli, Christoph Piske) entgegen. Nach dem 26:26 (57. Minute) kassierten die Altdorfer, die vorgängig einige Bälle veralbert hatten, ein hartes Zeitstrafenverdikt (gegen Marc Fallegger verhängt). Prompt war sie Ausgangspunkt für die abschliessende Niederlage der Urner, nachdem die beiden erfolgreichsten Skorer der Gäste (Pascal Vernier und Simon Getzmann) je gegen die dezimierte KTV-Abwehr zu reüssieren vermochten. Sebastian Munzerts sehenswertes 27:28 fiel erst 9 Sekunden vor Spielschluss – zu spät, als dass das Skore allenfalls noch ausgeglichen hätte gestaltet werden können.

Altdorf spielte mit: Srdjan Djordjevic, Marcel Luthiger; Sebastian Munzert (5), Lukas Huwiler, Dave Zürcher (2), Christian Bär, Lutz Wesseling (5), Ivan Fallegger (2), Marc Fallegger (1), Samuel Stadelmann (3); Fabian Auf der Maur, Tizian Dossenbach, Daniel Röösli (5), Christoph Piske (4).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Montag, 17 Februar 2014 14:11

Genialer Zwischenspurt reichte nicht zum Höhenflug

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Nationalliga A, Abstiegsrunde: Fortitudo Gossau – HC KTV Altdorf 32:24

Fünf-Tore-Rückstand (3:8) in 28. Minute aufgeholt (11:11). Schliesslich aber doch Niederlage und weiterhin warten auf ersten Saisonsieg.

Nebst Ivan Fallegger (Bild) trafen auch Dave Zürcher und Sebastian Munzert viermal ins Volle. FOTO: RUEDI AMMANN   Die Vorzeichen im Hinblick auf einen Sieg im zweiten Relegationsrundenspiel standen für die Urner schlecht. Denn der Grippevirus bescherte den Urnern weitere Probleme. So fiel Kevin Ledermann im sonst schon reduzierten Kader gänzlich aus, während Lutz Wesseling teilweise doch noch einigermassen fit getrimmt werden konnte (Ausfall in den vorangegangen Trainings) und wenigstens im Angriff zum Zuge kam. Der Sieg der stark besetzten Ostschweizer – unter dem Zepter von Aliaksei Usik und Remo Monn, die zusammen 18-mal ins Schwarze trafen – liess die beiden Punkte in der Ostschweiz bleiben. Weil anderseits Stäfa gegen den Leader in der Vierer-Relegationsgruppe, GC/Amicitia Zürich, den Kürzeren zog (23:28), änderte sich im Zwischenklassement bezüglich Konstellation zwischen Direktabsteiger und Barrageteilnehmer nichts: GC/Amicitia weist nun 19, Gossau 16 Punkte auf. Es folgen Stäfa (10) und Altdorf (2). Am kommenden Samstag wird nun in der Feldliarena der zweite Fight der laufenden Meisterschaftsphase zwischen den Urnern und dem Team vom Zürichsee angepfiffen. Mit einem Sieg könnten die Altdorfer den Rückstand auf Stäfa verkleinern (Anspielzeit: 18 Uhr).

Zum Spielverlauf

Bereits nach knapp 4 Minuten lagen die Altdorfer in Gossau mit 3 Längen zurück (0:3). Dave Zürcher glückte der erste Treffer für seine Farben. Die Innerschweizer fanden sich insbesondere gegen das entfesselte Gossauer Torschützenzweigespann Usik/Monn nur sporadisch zurecht. Nach dem ersten Drittel der Gesamtspielzeit hatten die Ostschweizer die Nase klar im Wind (8:3). Ihre beste Phase verzeichneten die Altdorfer, im Anschluss an ein durch Burkhard Keller angefordertes Teamout, zwischen der 20. und 28. Minute. Samuel Stadelmann (2), Ivan Fallegger (2), Christoph Piske (2) und schliesslich Lutz Wesseling (2), unterstützt durch den stark auftrumpfenden Torsteher Srdjan Djordjevic, zauberten den Gleichstand aus dem Hut (11:11). In Unterzahl (Zeitstrafe gegen Stadelmann) sahen sich die Urner dann bis zur Pause wieder etwas distanziert (11:13). Gossau vermochte sich nach Wiederaufnahme der Partie schon bald vorentscheidend abzusetzen (18:13, 38. Minute), dabei auch von verscherzten Topchancen und technischen Fehlern der Gäste profitierend. 10 Minuten vor Spielschluss hatten die Ostschweizer ihren Vorsprung weiter ausgebaut (27:20) – die Partie war dadurch gelaufen, auch wenn der KTV-Altdorf alles versuchte, die drohende Niederlage noch abzuwenden, indessen gegen die clever zur Sache gehenden Favoriten nicht zu reüssieren vermochten. Trainer/Coach Burkhard Keller: „Im Hinblick auf die zweite Spielhälfte hatten wir uns viel vorgenommen, verscherzten aber zu viele Möglichkeiten. Einmal mit mehreren Längen ins Hintertreffen geraten, ist es natürlich immer schwer, wieder zurückzufinden. Kämpferisch hat unsere Truppe alles gegeben, doch das reichte ein weiteres Mal erneut nicht. Jetzt geht es weiter. Wir wollen alles probieren, um nun im bevorstehenden Fight gegen Stäfa vor eigenem Publikum den ersten Saisonvollerfolg an Land ziehen zu können. Die Moral unserer Truppe ist ungebrochen.“

Zwei „Hundertprozenter“

Aus dem Altdorfer Kollektiv stachen zwei Akteure hervor, die mit einer hundertprozentigen Chancenauswertung beeindruckten: Sebastian Munzert liess sich vier Versuche und ebenso viele Erfolge attestieren - Lukas Huwilers Bilanz war ebenso makellos (1/1). Dave Zürcher (4/6) und Daniel Röösli (2/3) kamen auf je 66 Prozent. Srdjan Djordjevic bestritt den Grossteil der Partie. Von 38 gegnerischen Bällen, die auf sein Tor kamen, entschärfte er deren 11 (29 Prozent).

Altdorf spielte mit: Srdjan Djordjevic, Marcel Luthiger; Sebastian Munzert (4), Lukas Huwiler (1), Dave Zürcher (4), Christian Bär, Lutz Wesseling (3), Ivan Fallegger (4), Marc Fallegger (1), Samuel Stadelmann (2), Fabian Auf der Maur, Tizian Dossenbach, Daniel Röösli (2), Christoph Piske (3).

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 14 Februar 2014 14:20

Zwei fatale Ausfälle

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Nationalliga A

Im Hinblick auf den Nationalliga-A-Abstiegsrundenfight vom Samstag gegen Fortitudo Gossau (auswärts) wird der HC KTV Altdorf auf zwei weitere Akteure zu verzichten haben. Wie Trainer/Coach Burkhard Keller am Freitagnachmittag mitteilte, werden ihm infolge einer akuten Magen-Darm-Grippe-Erkrankung weder Lutz Wesseling noch Kevin Ledermann zur Verfügung stehen.

Sonntag, 09 Februar 2014 11:38

Die Kluft wird immer grösser

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Nationalliga-A-Abstiegsrunde: HC KTV Altdorf – GC/Amicitia 23:32

Verletzungsbedingt arg gebeutelte Urner waren gegen stark auftrumpfende Zürcher chancenlos. Christoph Piske traf neunmal ins Schwarze.

Marc Fallegger hebelt die gegnerische Deckung respektlos aus. FOTO: RUEDI AMMANNWas von den 550 zumeist einheimischen Zuschauern am Samstagabend in der Feldliarena erahnt worden war, nämlich ein Erfolg der Gäste - unter dem Zepter von Ex-Nationaltrainer Arno Ehret angereist -, mutierte nach der Pause bald zur Gewissheit. Die athletisch mehrheitlich überlegenen und spielerisch eine starke Leistung abliefernden Ersten des Abstiegsrundenquartetts (mitgenommene 15 Punkte aus der Hauptrunde) waren nahezu mit komplettem Kader eingelaufen. Die Akteure des grössten Handballvereins der Schweiz, mit Nationalteamgoalie Aurel Bringolf und Ex-Nationalspieler Iwan Ursic (190 Länderspiele, 660 Treffer) in seinen Reihen, stellten das gewiefter zur Sache gehende Kollektiv. Die Gastgeber stemmten sich gegen die Niederlage bestmöglich, vermochten aber die triste Ausgangslage vor den verbleibenden elf Klassenerhaltseinsätzen nicht zu stabilisieren: Nachdem in einer weiteren Partie Stäfa gegen Gossau knapp das bessere Ende für sich behalten hatte (25:24 – der Anschlusstreffer der St. Galler fiel erst in der letzten Spielsekunde mittels Penalty), ist die Rückstandskluft der Altdorfer auf die drei Mitstreitenden bezüglich Direktrelegation/Barrage angewachsen: 1. GC/Amicitia Zürich 17 Punkte, 2. Gossau 14, 3. Stäfa 10, 4. Altdorf 2.

Viermalige Führung der Altdorfer

Wieder erfolgreich mit dabei – Sebastian Munzert; rechts (Nr. 11) GC/Ami-Rowdy Nemanja Malovic (Nr. 11), der Lutz Wesseling eine klaffende Gesichtswunde verpasste. FOTO: RUEDI AMMANN   Die Partie wurde seitens der Urner mit Volldampf in Angriff genommen. Sie bekundeten vor der mit mehreren „Hünen“ besetzten gegnerischen Abwehr wenig Respekt. Viermal zogen sie gar in Führung: erstmals nach 95 Sekunden durch Samuel Stadelmann, zweimal durch Dave Zürcher (2:1, 3:2) sowie Daniel Röösli (4:3). GC/Amicitia glich immer wieder postwendend aus. Nach dem 7:11 und einem den Urnern vom Ref-Zweigespann Meier/Hennig nicht zugestandenen Penalty (klares Foulspiel der Zürcher am Kreis) zeigte Christoph Piske Flagge: Nach einer gegen Sebastian Munzert verhängten Zeitstrafe hämmerte er in Unterzahl gleich zwei Bälle ins Netz der Widersacher. Im Verlaufe der Partie war Piske noch sieben weitere Male erfolgreich und damit deutlich erfolgreichster Skorer des KTV-Trupps. Dieser zeigte nach einem 5-Tore-Rückstand, motiviert durch verschiedene Topparaden seitens Marcel Luthiger, welcher den Torhüterposten von Srdjan Djordjevic übernommen hatte, viel Moral. Dem 11:16 setzten Christoph Piske, die Gebrüder Ivan und Marc Fallegger drei genial herausgespielte Treffer entgegen. Mehr wäre sogar durchaus möglich gewesen: Ein Bolide der Marke Samuel Stadelmann prallte von der Latte des Zürcher Tors ins Spielfeld zurück. Im Gegenzug, 10 Sekunden vor dem Pausenpfiff, Ernüchterung für die Gastgeber: GC/Amicitia erhöhte wieder auf drei Längen (17:14).

Rüdes Foul an Lutz Wesseling

Christoph Piske, genialer neunfacher Torschütze gegen die Zürcher. FOTO: RUEDI AMMANN   Die zweite Halbzeit hatte der HC KTV Altdorf in Unterzahl in Angriff zu nehmen. GC/Amicitia nützte die daraus resultierenden Vorteile schnörkellos, um den Vorsprung wieder zu erhöhen. Für helle Aufregung war nach zwei Dritteln der gesamten Spielzeit Gästespieler Nemanja Malovic (montenegrinischer U21-Nationalspieler und neunfacher Torschütze des Abends) besorgt. Er streckte mit ausgefahrenem Ellbogen (Aktion gegen das Gesicht seines Gegenspielers Lutz Wesseling gerichtet) den Letztgenannten förmlich nieder. Wesseling musste sich in der Folge vom Feld begleiten lassen – KTV-Teamarzt Gianmarco Sala hatte die klaffende Gesichtswunde des Altdorfers zu nähen. Der Unglücksrabe stand seiner Formation für den Rest der Partie natürlich nicht mehr zur Verfügung. Die verwerfliche Aktion des Montenegriners Rowdys hätte wenigstens entsprechend geahndet werden müssen – „Rot“ wäre nach Ansicht vieler Matchbesucher das angebrachte Verdikt gewesen. Doch diese Sanktion seitens der Spielleiter blieb aus. Die Platzherren, durch das Vorkommnis verständlicherweise echt geschockt, gerieten immer klarer ins Hintertreffen. Sie verloren die Partie schliesslich mit neun Längen Differenz.

Ex-Nationaltrainer Arno Ehret zum Erfolg seiner Truppe: „Es war absehbar, dass der HC KTV Altdorf den Ausfall Spielmacher Philipp Reuters nicht einfach wegstecken konnte. Umso beachtlicher war der Kampfgeist der Urner.“ Altdorfs Trainer/Coach Burkhard Keller (er wird erfreulicherweise auch während der nächsten Saison in Altdorf an der Arbeit zu sehen sein) befand: „Während der ersten Halbzeit vermochten wir gut mitzuhalten. Danach schlichen sich in unseren Reihen dann zu viele Fehler ein. Unser neues Abwehrsystem liess gute Ansätze erkennen, doch braucht es ganz einfach Zeit, um die erhoffte Jugendliche KTV-Supporter unterstützten „ihr“ Team phonstark. FOTO: RUEDI AMMANN   Konstanz zum Tragen zu bringen. Wir wollen uns in der Defensive schrittweise verbessern. Meiner Truppe, in der auch die so genannt „zweite Garnitur“ eine gute Performance ablieferte, gebührt insbesondere für den gezeigten unbändigen Einsatz Anerkennung.“

Eine Prise Statistik und nächste Einsätze

Auf das Tor der Altdorfer wurden 49, auf jenes der Zürcher 43 Bälle abgefeuert. Bester Skorer im KTV-Kollektiv war Christoph Piske (9 Treffer). Bei GC/Amicitia traf Nemanja Malovic ebenso oft ins Volle. KTV-Torhüter Marcel Luthiger verzeichnete eine 37-prozentige Abwehr-Erfolgsbilanz. Diese war sogar besser als jene von Nationalteamtorwart Aurel Bringolf auf der Gegenseite (32 Prozent). Seitens der Altdorfer Feldspieler liessen sich Sebastian Munzert, Ivan Fallegger sowie Kevin Ledermann eine hundertprozentige Wurf-Erfolgsquote attestieren, vor Marc Fallegger (75 Prozent), Christoph Piske (64), Samuel Stadelmann und Dave Zürcher (je 60).

Pechvogel Lutz Wesseling im „Anflug“. FOTO: RUEDI AMMANN   Die nächsten Einsätze des HC KTV Altdorf im Rahmen der NLA-Abstiegsrunde: 15. Februar auswärts gegen Gossau, 22. Februar zu Hause gegen Stäfa.

Altdorf spielte mit: Srdjan Djordjevic, Marcel Luthiger; Sebastian Munzert (2), Lukas Huwiler, Dave Zürcher (3), Lutz Wesseling, Ivan Fallegger (1), Marc Fallegger (3), Samuel Stadelmann (3), Kevin Ledermann (1), Fabian Auf der Maur, Tizian Dossenbach, Daniel Röösli (1), Christoph Piske (9).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstag, 01 Februar 2014 20:42

Luzerner "Lamborghini" erlitt keinen veritablen Kratzer

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Nationalliga A, Vorbereitungsspiel: HC KTV Altdorf – HC Kriens 23:36

Eine Viertelstunde lang vermochten die Urner Paroli zu bieten. Danach setzten sich die klaren Favoriten immer deutlicher ab.

Mit Händen und Füssen versucht die Krienser Deckung einen Durchbruch Lutz Wesselings (6 Treffer) zu verhindern. FOTO: RUEDI AMMANNEine Woche vor Wiederaufnahme des Meisterschaftsbetriebes traten der HC KTV Altdorf sowie der HC Kriens in der Baldinihalle am Freitagabend zu einem weiteren (und letzten) Vorbereitungsspiel an. Beide Mannschaften verfügten nicht über das komplette Kader. Beim HC KTV Altdorf musste Sebastian Munzert infolge Rückenproblemen ein weiteres Mal passen. Hingegen gehört die Oberschenkelverletzung Lutz Wesselings glücklicherweise der Vergangenheit an. Im Lager der Gäste, die alles in allem einen ungefährdeten Sieg erzielten, sorgte offenkundig insbesondere die jüngste Vermeldung von Vertragsverlängerungen der Leistungsträger Daniel Fellmann (30), Boris Stankovic (34) und Fabio Baviera (22), je bis 2016, für zusätzliche Impulse. Linkshänder Stankovic zählt seit Jahren zu den besten NLA-Goalgettern, der beinahe 100-fache Internationale Fellmann spielt seit 2011 bei den Luzernern, Kreisläufer Baviera gehört dem erweiterten Kader des Nationalteams an.

Dreimalige Führung der Altdorfer

Am Rande des Spielfeldes therapiert Kora Munzert-Piepgras (auch Spielerin des 2.-Liga-Damenteams) ihren von argen Rückenproblemen gebeutelten Mann Sebastian. FOTO: RUEDI AMMANN   Gegen die renommierte Truppe des HC Kriens, der die NLA-Finalrunde (sechs beste Teams) am kommenden Samstag in der Gümliger Sporthalle gegen den BSV Muri-Bern in Angriff nimmt – als weiteres Handball-Highlight in der Region figuriert gleichentags das Championsleague-Spiel zwischen Wacker Thun und Barcelona (Berner Wankdorfhalle, 16.30 Uhr) auf dem Terminkalender – wartete der HC KTV Altdorf mit einer recht eindrücklichen Auftaktviertelstunde auf. Samuel Stadelmann erzielte das 1:0 und 3:2, Daniel Röösli das 5:4. In der Folge gestaltete sich das Spiel, durch Stefan Arnold und Philipp Tresch aufmerksam geleitet, ziemlich ausgeglichen. Nach dem 9:9 setzte sich dann die Abgebrühtheit der Gäste definitiv durch. Bis zur Pause erhöhten sie das Skore auf 18:12, öfters von gegnerischen Fehlzuspielen sowie technischen Fehlern der Platzherren eiskalt Nutzen ziehend. Aus dem Verlauf der zweiten Halbzeit bleibt insbesondere ein Treffer des HCK-Torstehers Roman Schelbert hervorzustreichen. Ihm gelang das Kabinettstücklein, den zu weit vorne platzierten Luthiger mit einem Von-Tor-zu-Tor-Präzisionswurf in die Röhre gucken zu lassen.

Nicht vorbehaltlos zufriedene Trainer

Während der zweiten Halbzeit gab der HC Kriens das Zepter kaum mehr aus der Hand. Die Luzerner erhöhten ihren Vorsprung kontinuierlich, auch wenn der den zweiten Spielabschnitt bestreitende (bislang während längerer Zeit verletzte) Marcel Luthiger immer wieder mit starken Paraden seine Aufwartung machte. Der HC KTV Altdorf verlor die Partie schliesslich mit 23:36 klar. HCK-Trainer Heiko Grimm zeigte sich von der Leistung seiner Schützlinge nicht vorbehaltlos angetan: „Gegen den BSV Muri-Bern müssen wir am Samstag schnörkelloser und effizienter zur Sache gehen, wollen wir die Punkte in den eigenen Reihen behalten.“ Sein Gegenüber Burkhard Keller, der Kriens seinerzeit ins Oberhaus geführt hatte, zur Vorstellung der Urner Gastgeber: „Wir versuchten während der zweiten Halbzeit, so ganz nach dem Motto „Teufel komm raus“, ziemlich alles, um Terrain gut zu machen. Zu viele technische Eigenfehler verunmöglichten ein besseres Resultat.“ Zufriedenstellende Noten erteilte Burkhard dem Gesamteindruck, den seine Truppe hinterliess. Er bezeichnete es im Hinblick auf die Abstiegsrunde speziell wichtig, als Team möglichst positive Akzente zu setzen und so achtbare Resultate anstreben zu können.

Noch zwölf Einsätze bis zum Saisonende

Der HC KTV Altdorf empfängt zum Auftakt der Abstiegsrunde am Samstagabend, 8. Februar, 18 Uhr, in der Feldliarena die Zürcher Truppe Grasshoppers/Amicitia. Die Gäste aus der Limmatstadt blicken den zwölf Spielen berechtigterweise mit etwelcher Zuversicht entgegen, spielt ihnen die Ranglistenkonstellation (mitgenommene Punkte aus der NLA-Qualifikationsrunde) doch in die Hand: GC/Ami 15 Punkte (Tordifferenz -34), Fortitudo Gossau 14 (-58), Lakers Stäfa 8 (-88), HC KTV Altdorf 2 (-133). Am Ende der Durchgänge steigt der Letzte direkt in die Nationalliga B ab, während der Zweitletzte gegen das zweitbeste NLB-Team zu einer Barrage antritt.

Im von der Verletzungshexe arg gebeutelten Team des HC KTV Altdorf ist sich das ganze Kader der schwierigen Mission „Abstiegsrunde NLA“ bewusst. Erfreulicherweise ist im Kollektiv keinerlei Weltuntergangsstimmung, sondern vielmehr eine Jetzt-erst-recht-Einstellung auszuloten. Dies dürfte bestimmt auch das Publikum zu honorieren wissen, welches seiner Mannschaft auch in der höchst prekären Situation seine Unterstützung kaum versagen wird.

Altdorf spielte mit: Srdjan Djordjevic, Marcel Luthiger; Christoph Piske (3), Lutz Wesseling (6), Kevin Ledermann, Marc Fallegger (1), Ivan Fallegger, Daniel Röösli (5), Fabian Auf der Maur (1), Lukas Huwiler, Tizian Dossenbach, Samuel Stadelmann (6), Dave Zürcher (1).

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 21 Januar 2014 02:51

Erfreulich gute Testleistung des NLA-Teams

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Bei bester Schusslaune zeigte sich in Olten Daniel Röösli (6 Treffer). FOTO: RUEDI AMMANNNach dem klar verlorenen Auswärts-Trainingsspiel gegen den HC Kriens trat die erste Mannschaft am Samstag zu einem weiteren NLA-Abstiegrunden-Vorbereitungsfight in Olten an. Die Klingen wurden gegen den Aufstiegsaspiranten der HSG Suhr/Aarau gekreuzt. Die Begegnung endete mit einem hauchdünnen 31:30-Erfolg der Aargauer, nachdem die Innerschweizer zur Pause die Nase noch im Wind gehabt hatten (15:13). In der Folge glich Suhr/Aarau aus, um später mit zwei Längen in Führung zu ziehen (25:23, 28:26). Dank einer sehenswerten Trotzreaktion glichen die Urner aus (30:30), um danach unglücklicherweise den matchentscheidenden Minustreffer zu kassieren.

Trainer/Coach Burkhard Keller: „Insgesamt aus unserer Optik ein guter Test. Alle Spieler wurden auf verschiedenen Positionen eingesetzt – es kamen diverse Abwehrformationen zum Zuge. Nach dem Ausfall Philipp Reuters (Fingeroperation), gilt es jetzt ganz einfach, für ihn Alternativen in Abwehr und Angriff zu finden. Deshalb sind die Ergebnisse erst einmal zweitrangig.“ Alles in allem ortete Keller während der ersten Halbzeit eine überzeugende Leistung seines Kollektivs, um dann das Rendement seiner Truppe während des zweiten Spielabschnittes, aufgrund der vielen Wechsel, als „nicht mehr so gefestigt“ einzustufen und über wertvolle Erkenntnisse im Hinblick auf die nächsten Vorbereitungsspiele zu rapportieren.

Am Samstag, 25. Januar, steht ein weiterer Trainingsgalopp in der Baldinihalle an. Um 16.30 Uhr wird die Partie gegen den Nati-B-Spitzenklub Yellow Winterthur angepfiffen.

Für Altdorf spielten in Olten: Srdjan Djordjevic, Nicolas Stocker; Christoph Piske (4), Daniel Röösli (6), Christian Bär, Samuel Stadelmann (4), Lutz Wesseling (4), Ivan Fallegger (2), Marc Fallegger (4), Lukas Huwiler (1), Dave Zürcher (2), Fabian Auf der Maur (2), Tizian Dossenbach (1), Kevin Ledermann.

 

 

 

 

 

Donnerstag, 16 Januar 2014 17:01

Klare Niederlage in Kriens

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Nationalliga A

Der HC KTV Altdorf trat am Mittwochabend, 15. Januar, in Kriens - im Hinblick auf die bevor stehende Abstiegsrunde (Start am 8. Februar) - zu einem ersten Testspiel an, nachdem einige seiner Akteure (Philipp Reuter, Ivan Fallegger, Nicolas Stocker, Christoph Piske, Dave Zürcher), zusammen mit Ergänzungen aus Deutschland, in einem ad hoc zusammengewürfelten Team in Neuyork während der Festtagspause zu einem internationalen Turnier angetreten und nunmehr wieder in die „Heimat“ zurückgekehrt waren. In den USA trumpfte die Truppe aus dem „alten Kontinent“ durchaus sehenswert auf. Ein Spiel konnte siegreich gestaltet werden, zwei Einsätze gingen knapp verloren. Es schaute schliesslich der 6. Turnierplatz heraus.

Begrenzter Aussagewert

Zum Mittwochabend-Trainingsspiel zwischen Luzernern und Urnern wird auf der Homepage des HC Kriens festgehalten: „Solche Einsätze haben bekanntlich nur begrenzten Aussagewert, weil es eine Momentaufnahme ist. Trotzdem blicken die Verantwortlichen unseres NLA-Teams mit Genugtuung auf das zweite Testspiel der laufenden Vorbereitungsphase zurück. Gegen den KTV Altdorf gewann der HCK mit 48:27. Dabei probierten die Gastgeber sowohl offensiv wie defensiv das eine oder andere neue Element aus, um es in der Finalrunde dann anzuwenden. Zwar gelang noch nicht alles wunschgemäss. Immerhin aber spielte der HCK während der gesamten Spieldauer mit hohem Tempo und viel Druck. Dies trotz der aktuellen hohen Trainingsbelastung. Viel wird man sich beim HCK aber auf diesen klaren Sieg nicht einbilden. Denn Gegner Altdorf - aktuelles Tabellenschlusslicht der NLA - leistete deutlich weniger Widerstand als noch im Rahmen der NLA-Qualifikationsrunde. Immerhin haben die Urner personelle (verletzungsbedingte) Ausfälle zu beklagen, die ihnen auch nicht unbedingt jene Sicherheit vermitteln, welche es jetzt im Rahmen der schweren „Mission Ligaerhalt“ bräuchte.“

Nachwuchs mit neuen Zielen

Während des bevorstehenden Wochenendes wird in den Reihen des HC KTV Altdorf auf Sparflamme gekocht. Im Einsatz stehen lediglich die U15-Junioren. Nachdem sie im Rahmen der Qualifikationsrunde 2013 eine tolle Performance abgeliefert hatten (8 Spiele, 16 Punkte, Torverhältnis 238:131), nimmt der hoffnungsvolle Urner Nachwuchs jetzt an den Ausmarchungen in der neuen Stärkeklasse 1 teil. Die erste Partie wird am Samstag, 18. Januar, in und gegen Horw bestritten. In der Sechsergruppe mixen ausserdem Borba Luzern, Stans, Kriens sowie die Mythen-Shooters mit.

 

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