Spielberichte Herren 1

Spielberichte Herren 1 (129)

Montag, 20 Februar 2017 19:26

Knapper Sieg gegen den TV Steffisburg

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Knapper Sieg gegen TV Steffisburg

HC KTV Altdorf – TV Steffisburg 35:34 (17:17)

Die Formkurve zeigt aufwärts. Nach dem alles andere als berauschenden Spiel gegen Chenois Genf konnten die Urner Handballer ein attraktives Spiel knapp für sich entscheiden.
Allen Akteuren war klar, dass sie etwas Gut zu machen hatten. In der Folge entwickelte sich ein sehr attraktives und spannendes Spiel.
Erstmals waren das Duo Mirko Funke und Marc Fallegger für das Coaching verantwortlich. Stefan Epp hatte nach dem Genfer Spiel die Konsequenzen gezogen und aus persönlichen Gründen sein Amt niedergelegt.

In den ersten Spielminuten wurden bereits einige Hochkaräter ausgelassen. Deshalb waren es die Berner Oberländer, welche in den ersten 15 Minunten eine 5:8 Führung erzielen konnten. Kreisläufer Yannick Drollinger war mit einem Doppelschlag erfolgreich und führte die Altdorfer wieder heran. In der 21 Minute kam erstmals Altdorfs Topskorer Marko Koljanin zum Einsatz. Obwohl man ihm seinen Trainingsrückstand anmerkte, setzte er immer wieder wichtige Nadelstiche. Bis zur Halbzeit konnte sich kein Team mehr absetzen, da nun auch Torhüter Noah Ineichen ein paar Top-Aktionen gelangen. Die Altdorfer zeigten sich insgesamt sehr spielfreudig und sehr diszipliniert.

Nach dem Pausentee waren es die Altdorfer, die dem Spiel den Stempel aufdrücken konnten. Obwohl die Verteidigung zeitweise etwas zu passiv wirkte, konnte bis zu 41 Minte eine 25:22 Führung erspielt werden. Die hartnäckigen Steffisburger liessen aber nicht nach. In der 45 Minute war Ivan Wyttenbach, Steffisburg’s Topskorer und bester Schütze an diesem Abend, zum Ausgleich erfolgreich. Erfolgreiche Abschlüsse durch Spielertrainer Mario Obad und Marius Kasmauskas führten wiederum zu einer 2 Tore Führung. Eine 2 Minuten-Strafe gegen Yannick Drollinger in der 54 Minute wollten die Gäste natürlich ausnützen. Hier legte aber Altdorfs Keeper Jan Dittli sein Veto ein, der in der 2. Halbzeit zwischen den Pfosten stand. Mit einigen mirakulösen Paraden rettete er die Altdorfer Führung. In der 58 Minute war Koljanin zum 34:31 erfolgreich. Die Entscheidung? Noch nicht. Steffisburg kämpfte sich nochmals heran, auch zwei Altdorfer Ballverluste ausnützend. 20 Sekunden vor Schluss war Steffisburg wieder dran, Spielstand 34:33. Acht Sekunden vor Schluss war dann Altdorfs rechter Flügel, Fabian Auf der Mauer, für die Siegsicherung zuständig. Er tankte sich durch und erzielte das Sieg sichernde 35:33. Der Anschlusstreffer in der letzten Sekunde spielte dabei keine Rolle mehr.

Der HC KTV Altdorf hat während 60 Minuten mit einer tollen und abgeklärten Leistung aufgewartet. Die Altdorfer zeigten sich sehr spielfreudig. Alle Rückraumspieler wiesen eine Erfolgsquote von 70 % auf. Dieser wichtige Sieg sollte dem Team auch das nötige Selbstvertrauen geben für die nächsten schwierigen Spiele gegen die Topteams der NLB.
Bereits am Fasnacht-Samstag trifft man auswärts auf den starken TV Möhlin.

Es spielten: Ineichen Noah, Dittli Jan; Auf der Maur Fabian (5), Christensen Nicolai (3), Drollinger Yannick (3), Fallegger Ivan (3), Fallegger Flavio, Gisler Manuel, Kasmauskas Marius (7), Koljanin Marko (7/3), Ledermann Kevin, Obad Mario (7), Vollenweider Marc

 

Dienstag, 14 Februar 2017 20:00

Wichtiger Sieg gegen Zürcher Seebuben

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SG Horgen - HC KTV Altdorf

19:20 (11:10)

 

Nach dem Fehlstart ins Handballjahr 2017 war eine Reaktion gefragt. Obwohl Altdorfs Topskorer Marko Koljanin noch nicht eingesetzt werden konnte, zeigte das Team bereits in den ersten Minuten, dass es bereit war. Gleich der 1. Angriff der Zürcher konnte erfolgreich gestoppt werden und die Altdorfer gingen in den Gegenstoss. Beim Abschluss am Kreis wurde Kreisläufer Yannick Drollinger rüde von hinten in einen Gegner gestossen. Beim Zusammenprall trug er eine Platzwunde am Kopf davon. Die restliche Zeit des Spiels verbrachte er in der Notfallabteilung im Spital Horgen. Dieser Schock musste zuerst verdaut werden. Er sollte aber im nächsten Spiel wieder fit sein. Spielertrainer Mario Obad verwertete den fälligen Penalty sicher zur 1:0 Führung.

Es entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes Spiel. Kein Team konnte sich einen grösseren Vorteil erarbeiten. Hüben und drüben wurden Fehlschüsse produziert. Bei Altdorf wusste Goali Noah Ineichen zu überzeugen. Sein Gegenüber stand ihm aber in nichts nach und er vereitelte den Altdorfern mit guten Paraden den Torerfolg. Beide Torhüter erreichten eine Abwehr-Quote von 60 %, was eine Topleistung ist. Kurz vor Halbzeit konnte Altdorf einen 3-Tore Rückstand aufholen und hatte durch Mario Obad eine Penaltychance zur Verfügung. Altdorfs Spielertrainer scheiterte aber am Torhüter. Kurz vor der Halbzeitpause gelang den Zürchern wiederum der Führungstreffer.

Zu Beginn der 2. Halbzeit waren es wieder die Zürcher Seebuben, welche vorlegen konnteHorgen 002. Altdorf steckte aber nicht auf und kämpfte sich zurück. In der 47 Minute gelang Rückraumspieler Nicolai Christensen das 16:16. Mit einem Doppelschlag der Flügelspieler Ivan Fallegger und Fabian Auf der Mauer konnte der KTV Altdorf auf 18:16 vorlegen. Eine 2 Minuten Strafe gegen Altdorf nutzte Horgen wieder zum Anschluss. In der spannenden Schlussphase erzielten sie in der 57 Minute den Ausgleich. Horgen leistete sich zum Schluss aber einige Undiszipliniertheiten, auch eine direkte rote Karte. Altdorf gelang in Überzahl wiederum ein Doppelschlag zur 20:18 Führung. Horgen gelang in der 59 Minute nochmals der Anschlusstreffer und hatte sogar noch die Ausgleichschance. Diese wurde aber vom besten Altdorfer, Goali Noah Ineichen pariert.

Der HC KTV Altdorf hat sich mit dieser Leistung zurückgekämpft und mit einer kompakten Teamleistung aufgewartet. Obwohl die Erfolgsquote, vor allem die der Rückraumspieler verbesserungsfähig ist, trat das Team an diesem wichtigen Spiel sehr abgeklärt und konzentriert auf. Sie liessen sich auch durch den frühen Ausfall von Kreisläufer Drollinger nicht aus dem Konzept bringen.

Dieser wichtige Sieg gibt sicher Moral und Selbstvertrauen für das nächste Heimspiel gegen den starken TV Steffisburg.

Es spielten: Ineichen Noah, Dittli Jan; Aschwanden Pascal, Auf der Maur Fabian (4), Christensen Nicolai (5), Drollinger Yannick, Fallegger Ivan (3), Fallegger Flavio (1), Gisler Manuel, Kasmauskas Marius (1), Ledermann Kevin, Obad Mario (5/3), Vollenweider Marc (1) 

Sonntag, 18 Dezember 2016 00:00

Tausendsassa Moser: 14 Schüsse, 14 Tore…

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HSG Siggenthal – HC KTV Altdorf 35:28

Ein Mann schoss die Urner praktisch im Alleingang ab: Marius Moser. Urner «überwintern» auf ungewohntem 10. Ranglistenplatz.

obadepp möhlinAm späten Sonntagnachmittag trat der HC KTV Altdorf im Rahmen der 14. Qualifikationsrunde im Aargau an. Das Handicap der Innerschweizer war gross: Weiterhin musste auf Topskorer Marko Koljanin verzichtet werden, der nach einem rüden Foul in Birsfelden am 10. Dezember verletzt worden war und seither pausieren muss. Der Ausfall des Kroaten ist für die Mannschaft fatal und männiglich ist froh, dass die Meisterschaft nun bis Ende Januar aufs Eis gelegt wird. Im Lager des HC KTV Altdorf ist die Hoffnung gross, dass Koljanin bis zum Spiel gegen Chênois Genf (28. Januar, Feldliarena) wieder fit sein wird.

Weitere Problempunkte

Gegen Siggenthal war es aber nicht nur das Fehlen des «Toppers», sondern es lief auch sonst einiges aus dem Ruder. Die mitgereisten Fans rieben sich jedenfalls die Augen, als sie machtlos zusehen mussten, wie ein gewisser Marius Moser in den Reihen der Aargauer genau 14-mal zu einem «Hammer» ansetzte und ebenso oft damit reüssierte blieb aus. Fast schon eine Leistung, die im Guinessbuch Eintrag finden könnte. Frage an Radio Eriwan: «Ist meeglich, dass Mister Moser so lange derartige Freiheiten geniesst, ohne mit einer effizienten Manndeckung an Leine gelegt zu werden?» Die Antworten wissen in der Tat wohl nur die Handballgötter…

Dass die Akteure des HSG Siggenthal/Vom Stein Baden leichtes Spiel hatten, ihr Heu während der zweiten Halbzeit definitiv im Schober einzufahren, lag an weiteren Unzulänglichkeiten, die im Urner Team auffielen. Da war einmal die Abwehr, die während längerer Zeit löchrig wie ein Emmentaler Käse wirkte und insgesamt fast drei Dutzend Minustreffer kassierte. Es schien aber in der wichtigen Phase der zweiten halben Stunde auch etwas die Motivation zu fehlen, um der aus dem Ruder zu laufen drohenden Partie noch eine Wende zu verleihen. Wie sagte es ein profunder Kenner der KTV-Befindlichkeit (und Matchbesucher) nach dem Debakel doch so trocken? «Irgend etwas muss während der bevorstehenden Meisterschaftspause geschehen. Die Mannschaft scheint auf einem Zwischentiefpunkt angelangt zu sein. Sie wirkt phasenweise geradezu demotiviert. Jemand muss da ein Machtwort sprechen!»

Zum Spielverlauf

Bis zur 10. Minute verlief die Begegnung ausgeglichen (6:6). Auch nach fast 20 Minuten lautete das Skore auf pari (10:10). Ein Zwischenspurt der Siggenthaler liess diese in der Folge mit drei Längen Differenz in Front ziehen. Die Seiten wurden beim Stande von 18:16 zugunsten der Aargauer gewechselt. Eine Viertelstunde nach Wiederaufnahme der Begegnung drohte den Urnern das Ruder bereits vorzeitig zu entgleiten. Sie gerieten immer deutlicher ins Hintertreffen. Der HC KTV Altdorf fand kein valables Rezept, um den Rückstand zu verkleinern. Sieben Minuten vor dem Abpfiff lagen die Innerschweizer mit sieben Toren Differenz in Schieflage. Dabei blieb es bis zuletzt.

Zur Niederlage der KTV-Truppe bleibt anzumerken, dass sich ihre Akteure die Zähne immer wieder (auch) an den Topparaden des gegnerischen Keepers Raphael Aeberhard ausbissen. Er parierte sensationelle 52 Prozent aller auf seinen Kasten abgefeuerten Bälle magistral. Im Kollektiv der Altdorfer waren Spielertrainer Mario Obad sowie Marius Kasmauskas mit je acht Toren die effizientesten Werfer. Yannick Drollinger kam auf eine 75-prozentige Abschlusserfolgsquote. Mario Obad sowie Marius Kasmauskas liessen sich je 57, David Arnold 50 Prozent notieren.

Endingen baute Leaderposition aus

Nach der siebten Saisonniederlage liegen Siggenthal und Altdorf jetzt mit je 12 Zählern auf der 9. respektive 10. Ranglistenposition. Vorentscheidendes tat sich an der Tabellenspitze, wo Stäfa gegen Solothurn überraschenderweise Federn lassen musste und Endingen seine Leaderposition auszubauen vermochte.

Die weiteren Resultate im Einzelnen: Stäfa – Solothurn 22:27, Wädenswil – Kadetten Espoirs Schaffhausen 24:33, Baden – Steffisburg 28:25, Horgen – Birsfelden 28:32, Möhlin – Yellow/Pfadi Winterthur 26:21, Endingen – Chênois Genf 44:32. – Die Rangliste vor der gut einmonatigen Meisterschaftspause: 1. Endingen (26 Punkte), 2. Stäfa (21), 3. Möhlin (18), 4. Baden (18), 5. Solothurn (18), 6. Kadetten Espoirs Schaffhausen (17), 7. Steffisburg (15), 8. Horgen (14), 9. Siggenthal (12), 10. Altdorf (12), 11. Birsfelden (10), 12. Yellow/Pfadi Winterthur (10), 13. Chênois Genf (3), 14. Wädenswil (2).

In den Reihen des HC KTV Altdorf ist jetzt eine willkommene Verschnaufpause angesagt. Die Trainings laufen wieder am 9. Januar mit Volldampf an.

Montag, 12 Dezember 2016 00:00

Das Nervenkostüm war zu dünn gestrickt…

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TV Birsfelden – HC KTV Altdorf 30:30

Ein Sieben-Tore-Vorsprung reichte den Urnern nicht zum Sieg. Immerhin rissen sie wenigstes einen Zähler aus dem Ofen.

11 Aschwanden Pascal 2Was den Handballsport immer wieder – wenn auch nicht alle Tage – so attraktiv macht: Selbst sogenannt riesengrosse Zwischenergebnis-Reserven schwinden ab und zu wie Schnee an der Frühlingssonne dahin. So wieder einmal geschehen am Samstagabend im Birsfelder Sportpalazzo anlässlich des Stechens zwischen den Baselländern und Urschweizern. Als der KTV-Trupp gegen die Tabellennachbarn 27 Minuten vor Spielschluss mit 22:15 im Vorteil lag, setzten wohl nur die allergrössten (einheimischen) Optimisten noch auf einen möglichen Punktegewinn ihres Teams. Doch alles kam völlig anders. Die Urschweizer mussten schliesslich froh sein, nicht noch mit einer Schlappe eingedeckt zu werden. Doch alles schön der Reihe nach.

Der HC KTV Altdorf hatte weiterhin auf den verletzten Nikolai Christensen zu verzichten. «Topper» Marko Koljanin, der wenige Tage zuvor gegen Baden gleich dreizehnmal ins Volle getroffen hatte, vermochte nicht voll durchzuspielen. Er wirkte lediglich sporadisch in seinem Team mit, insgesamt nur einen Treffer ins Trockene bringend. Elias Arnold fehlte aufgrund einer Verletzung. Auch Birsfelden hatte mehrere angeschlagene Akteure zu ersetzen.

KTV-Höhenflüge nach der Auftaktviertelstunde

Ivan Fallegger katapultierte seine Farben schon in der Startphase in Front. Dem 1:1 setzten die Urner das 8:5 entgegen (Stand nach der ersten Viertelstunde – vor rund 150 Zuschauern und unter der aufmerksamen Leitung der Unparteiischen Patrik Meier und Urs Fässler). Sechs Minuten vor dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber auf 13:13 ausgeglichen. Eine sehenswerte Phase präsentierte der KTV bis zur 30. Minute. Mario Obad (dreimal), Ivan Fallegger, Marius Kasmauskas, der eine starke Leistung erbringende Nachwuchsspieler Pascal Aschwanden sowie Fabian Auf der Maur, welcher an diesem Abend nach längerer Zeit wieder einmal seine Skorerfähigkeiten unter Beweis stellte, schraubten das Ergebnis auf 20:15.

Als dann kurz nach Wiederaufnahme der Partie Mario Obad und Marius Kasmauskas zwei weitere Briketts zugelegt hatten (22:15) schien der Gotthardexpress definitiv auf Erfolgskurs zu dampfen. Zehn Minuten vor Spielschluss lagen die Altdorfer, die nun vermehrt einige Unzulänglichkeiten offenbarten, mit 28:24 Obad Mario filteredvoraus. Birsfelden schöpfte in der Folge aus dem Fundus seines Glaubens an sich selbst und profitierte von einer eigentlichen Schwächephase der Altdorfer Defensive. So hatten die Baselländer in der 55. Minute auf 29:29 gleichgezogen. Fabian Auf der Maur sorgte für den erneuten Führungstreffer seines Kollektivs. Als die Matchuhr 55.57 anzeigte, war Birsfelden für das 30:30 besorgt. Danach änderte sich am Skore bis zuletzt nichts mehr. Zum einen verzeichneten die Nordschweizer einen Fehlschuss, die Altdorfer gleich deren drei (Yannik Drollinger, Mario Obad, Marius Kasmauskas). Zum andern entfaltete der im Verlaufe der Partie eingewechselte Hexer Yasin Kühner (nomen est omen…), auf der TVB-Homepage nicht zu Unrecht als «Teufelskerl» gehandelt, im Tor der Gastgeber mit kühnen Paraden seine genialen Künste. Der Juniorenkeeper (Jahrgang 1999) mit deutschen Wurzeln, dessen persönliches Ziel ein Aufstieg in die deutsche Bundesliga und gar in die Nationalmannschaft - wie seinem persönlichen Porträt zu entnehmen ist - und der bereits zuvor mehrere Bälle der Urner mit unglaublichen Reflexen entschärft respektive unschädlich gemacht hatte, als eigentliches «pièce de résistance». So kam denn auch die Punkteteilung der beiden Mannschaften zustande. Sie trug Birsfelden wie Altdorf je einen Zähler ein, der damit beide Formationen weiter vom Ranglistenschlussduo (Chênois Genf und Wädenswil) wegbrachte.

Starker Pascal Aschwanden

Mario Obad liess sich mit acht Treffern als bester Skorer seiner Formation feiern. Marius Kasmauskas traf ein halbes Dutzend Mal ins Ziel, der überzeugend auftrumpfende Nachwuchsspieler Pascal Aschwanden sowie Fabian Auf der Maur je vier Mal. Eine beeindruckende hundertprozentige Abschlussauswertung verzeichnete Pascal Aschwanden, ebenso wie Marko Koljanin, Mario Obad erreichte 61, Yannick Drollinger 60, Fabian Auf der Maur 57 Abschluss-Erfolgsquotenprozente. Die Torsteher Noah Ineichen wehrten 20, Jan Dittli 25 Prozent der auf ihr Tor abgefeuerten Bälle erfolgreich ab.

An der Spitze der NLB entschied Endingen den Topfight der Runde gegen Stäfa mit 29:23 klar für sich, damit den Leaderposten mit 24 Punkten (vor Stäfa mit 21 Zählern) jetzt klar für sich in Anspruch nehmend. Die weiteren Ergebnisse der 23. Runde: Yellow/Pfadi Winterthur - Steffisburg 26:23, Solothurn - Kadetten/Espoirs Schaffhausen 24:36, Wädenswil - Möhlin 21:33, Siggenthal - Chênois Genf 30:23, Horgen - Baden 25:33.

Der HC KTV Altdorf tritt nun im letzten Spiel des zu Ende gehenden Jahres am Samstag auswärts gegen Siggenthal an. Die Aargauer haben eben erst gewichtige vereinsinterne Wechsel vorgenommen. Als neuer Cheftrainer zeichnet Sascha Schönholzer zuständig. Im Weiteren wurden verschiedene Teamverantwortliche neu bestimmt.

Das Zwischenklassement in der zweithöchsten nationalen Spielklasse - eine Runde vor der mehrwöchigen Meisterschaftspause: 1. Endingen (24 Punkte), 2. Stäfa (21), 3. Möhlin (16), 4. Baden (16), 5. Solothurn (16), 6. Kadetten/Espoirs Schaffhausen (15), 7. Steffisburg (15), 8. Horgen (14), 9. Altdorf (12), 10. Siggenthal (10), 11. Yellow/Pfadi Winterthur (10), 12. Birsfelden (8), 13. Chênois Genf (3), 14. Wädenswil (2).

Altdorf spielte mit: Noah Ineichen, Jan Dittli; Marc Vollenweider, Marius Kasmauskas (6), David Arnold (2), Ivan Fallegger (2), Pascal Aschwanden (4), Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur (4), Yannick Drollinger (3), Mario Obad (8), Marko Koljanin (1).

 

Freitag, 02 Dezember 2016 00:00

Entfesselter Marko Koljanin aus dem «Lazarett» zurück

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HC KTV Altdorf – STV Baden 32:25

Koljanin Baden 13x 2 filteredSpeziell das Kroatenzweigespann Marko Koljanin / Mario Obad entzauberte am Donnerstagabend die hochkotierten Tabellendritten. Altdorfer fanden damit definitiv im Mittelfeld der 14-teiligen Gruppe Unterschlupf.

Aufgrund einiger Verletzter – neu hinzu war Topskorer Nicolai Christensen gekommen (Fussblessur) – und ihrer mehrheitlich negativen Resultate aus den letzten Spielen waren die «Aktien» der Urner im Vorfeld der zwölften Runde nicht sonderlich hoch gehandelt worden. Zumal die Aargauer Gäste ihre letzten Einsätze Fallegger Ivan BADEN filteredsiegreich gestaltet hatten. Doch alles kam am Mittwochabend in der Feldliarena, vor 250 einheimischen Fans, anders. Im KTV-Trupp, in dessen Reihen waren vom eigenen Nachwuchs Lukas Diener (Jahrgang 1999), Pascal Aschwanden (1998) und David Arnold (1997) die Jüngsten, mixte erfreulicherweise Marko Koljanin, welcher zuvor infolge einer Knieverletzung während mehrerer Partien ausgefallen war, wieder in alter Frische und Spritzigkeit voll und ganz mit. Und erst noch wie: Er fetzte nicht weniger als dreizehn Bälle ins Netz der Besucher. Und da auch Spielertrainer Mario Obad sich einer ausgezeichneten Spiellaune erfreute (acht Tore), war das Kroaten-Duo in Altdorfs Reihen an der Trefferausbeute (32) mit insgesamt nicht weniger als 21 Einheiten besorgt. Kommentar: schlichtweg genial.

Abschied aus hinterem Ranglistendrittel

Der STV Baden wurde vom Anpfiff weg kompromisslos an die Leine gelegt. Er vermochte seiner Reputation dank einer starken KTV-Defensive jedenfalls nicht, wie eigentlich erwartet, gerecht zu werden. Wären da nicht einige ausgezeichnet herausmanövrierte Kreisanspiele sowie souverän verwandelte Penaltys der Widersacher gewesen, hätte die Bilanz der Innerschweizer gar noch wesentlich beeindruckender ausfallen können. Doch der Erfolg der Gastgeber war auch so hochverdient. Durch den doppelten Punktegewinn verabschiedeten sich die Urner definitiv aus dem hinteren Tabellendrittel. Sie haben nun 11 Punkte eingebunkert und sich dadurch ein recht souveränes Polster gegenüber Siggenthal und Yellow/Pfadi Winterthur (beide 8 Zähler), Birsfelden (5) sowie Chênois/Genf (3) und Schlusslicht Wädenswil (2) zugelegt. Auch wenn sie bereits eine Partie mehr als dieses Quintett bestritten haben.

Freude herrscht nach dem VOrstossen ins Ranglistenmittelfeld. filtered 2Den Ausfall des wie erwähnt zusätzlich verletzten «Toppers» Nicolai Christensen, welcher für die beiden letzten Spiele im alten Jahr zum Abseitsstehen verknurrt sein wird, vermochten die Altdorfer erstaunlich gut wegzustecken. Es waren wohl insbesondere eine Jetzt-erst-recht-Trotzstimmung sowie die vorbildliche Spieldisziplin, welche den Sieg des HC KTV Altdorf Realität werden liessen. Daran hatten die beiden Unparteiischen Urs Fässler und Patrik Meier im Rahmen ihrer «Feldli-Premiere» (als Delegierter weilte kein Geringerer als Roger Felder vom Schweizer Handballdachverband zugegen) massgeblichen Anteil. Sie erstickten sich abzeichnende «Brandherde» stets kompromisslos und verhängten gleich ein volles Dutzend Zeitstrafen (zwei Drittel davon gingen auf das Konto der Aargauer), dadurch gar nicht erst grössere Unruhe auf dem Parkett aufkommen lassend.

Fünf Akteure auf der KTV-Skorerliste

Droll Baden 3 filteredDer während einigen Wochen ausgefallene Marko Koljanin meldete sich im Lager der Gastgeber als Skorer (gegen Wädenswill war er lediglich als Penaltyvollstrecker aufgetreten) auf souveräne Art und Weise zurück. Er setzte das Leder aus dem Spiel heraus (nebst den fünf souverän verwandelten Sieben-Meter-Würfen) achtmal ins gegnerische Netz – und war gleich auch für die ersten beiden KTV-Treffer der Donnerstagabendbegegnung zuständig. Nach 8 Minuten lautete das Skore 3:3. In der Folge setzten sich die Altdorfer bereits definitiv in Front, um das Zepter während des ganzen Fights nicht mehr aus der Hand zu geben. Zwischen der 15. und 22. Minute erhöhten die Platzherren vom 7:6 auf 12:8. Der Vier-Tore-Vorsprung hatte auch zur Pause Bestand (15:11). Altdorfs Vereinspräsident Stefan Arnold wie auch Ex-Fanionteam-Topskorer Sebastian Munzert attestierten ihren Leuten in einer ersten Zwischenbilanz, sowohl in Abwehr wie Angriff sehr gut und effizient gearbeitet und nur wenige Unzulänglichkeiten begangen zu haben. Lobende Worte fanden sie speziell auch für Keeper Noah Ineichen. Nach einer Vielzahl exzellenter Parden erhielt er ebenfalls von den Zuschauerrängen aus ungeteiltes Lob gezollt.

Sensationeller «Flieger» pflanzte Tüpfelchen aufs i

Obad M Timeout 2Das positive Bild ihrer Leistung setzten die Altdorfer auch im Verlaufe der zweiten Halbzeit ohne Wenn und Aber fort. Definitiv auf Siegeskurs steuerte Ivan Fallegger den Gotthardexpress, als er mit einem sensationellen «Flieger» erfolgreich geblieben war. 11 Minuten vor Spielschluss hatten sich die Altdorfer mit 28:20 abgesetzt – Baden war nicht in der Lage, wirksam Gegensteuer zu geben. Trotzdem die Akteure der Aargauer zwischendurch mit einigen sehenswerten Aktionen zu beeindrucken verstanden, aber (vergeblich) versuchten, dem KTV-Angriff mit einem Timeout respektive einer Doppelmanndeckung eventuell noch den Giftzahn ziehen zu können.

Nebst den beiden Topskorern Koljanin und Obad trafen seitens des HC KTV Altdorf noch Ivan Fallegger (fünf-) und Marius Kasmauskas sowie Yannick Drollinger (je dreimal) ins Volle. Die besten Abschlusserfolgsquoten erzielten hinter Marko Koljanin (76 Prozent), Yannick Drollinger (75), Spielertrainer Mario Obad (72) und Ivan Fallegger (71). Torhüter Noah Ineichen hielt stolze 41 Prozent aller der auf sein Tor abgefeuerten Bälle. - Zur Erinnerung: Die nächste NLB-Partie bestreitet der HC KTV Altdorf am 10. Dezember in Birsfelden.

Altdorf spielte mit: Noah Ineichen, Jan Dittli; Marc Vollenweider, Marius Kasmauskas (3), David Arnold, Yannick Drollinger (3), Ivan Fallegger (5), Pascal Aschwanden, Lukas Diener, Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur, Mario Obad (8), Marko Koljanin (13).

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Donnerstag, 24 November 2016 00:00

Negativserie gebrochen – vierten Saisonsieg eingefahren

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HC KTV Altdorf – HC Wädenswil 28:25

Fall Ivan Wäd filtered 3Der Mittwochabendfight forderte bei Fans und Aktiven Nerven. In der Schlussphase erwiesen sich die Gastgeber eine Prise abgebrühter und konsequenter.

Letzte Saison hatten die Urner den Zürchern gleich zweimal das bessere Ende zu überlassen. Diese Negativbilanz wollte der KTV-Trupp am Mittwochabend – vor rund 300 Zuschauern – unbedingt beenden. Doch die Besucher aus der Fallegger FlavioNLB-Vierzehnergruppe erwiesen sich als hartnäckige Widersacher, zumal sie auf der vorletzten Tabellenposition (mit erst 2 Punkten) alles andere als rosig dastanden. Im Vergleich zu den Gastgebern, die immerhin bereits 7 Zähler ins Trockene gebracht hatten, aber im Rahmen der letzten Spiele keine speziell überzeugenden Leistungen aufs Parkett gebracht hatten. In den Reihen der Altdorfer fehlte weiterhin der verletzte Topskorer Marko Koljanin. Dieser trat lediglich als Ausführender eines Penaltys, den der Kroate indessen in der 20. Minute versiebte, auf.

Rasche Führung der druckvoll agierenden Gäste

Mit dem ältesten Urner, dem orkanartig wehenden Föhn, im Visier - dieser hatte die anreisenden Zürcher auf dem Weg in die Urschweiz kräftig durchgerüttelt - fanden die Gäste nach dem 1:0 (Marius Kasmauskas in der Auftakt-Spielminute) recht überzeugend in die Partie, um nach 5 Minuten bereits mit 4:1 zu führen. Im Verlaufe der ersten halben Stunde geriet der KTV-Trupp bis zur 15. Minute gar mit vier Längen in Verzug. Doch in der Folge zeichnete sich eine gewisse Morgenröte in den Reihen Spielertrainer Mario Obads (an diesem Abend erfolgreichster Skorer mit zehn Treffern!) ab. Marius Kasmauskas gelang in der 25. Minute der Ausgleich (12:12), Obad wenig später das 13:12. David Arnold realisierte später das 15:14, doch der Ausgleich der Gäste kam noch vor dem Seitenwechsel zustande. Diesen traten die Urner übrigens mit einer im letzten Moment kassierten 2-Minuten-Zeitstrafe im «Tornister» an.

Über diesen Zwischenstand zeigte sich KTV-Präsident Stefan Arnold anlässlich der Halbzeit-Verschnaufpause alles andere als erbaut. Sein Kommentar: «Vier hundertprozentige Chancen liess Ineichen Ledermannunser Kollektiv unverwertet respektive hielt der stark auftrumpfende Wädenswiler Hüter brillant. In der Verteidigung wirkten wir anfänglich schwach, mit zunehmender Spieldauer indessen immerhin überzeugender. Was in unseren Reihen weitgehend fehlte, waren Flügeldurchbrüche sowie überraschende Kreisanspiele.»

Altdorf in Zugszwang gebracht

Die erste Viertelstunde des zweiten Spielabschnittes weckte bei den Fans gewisse Befürchtungen, zumal das Skore auch nach 50 Minuten immer noch 22:24 lautete. Doch Mario Obad und David Arnold waren für den Gleichstand besorgt. Ivan Fallegger läutete mit einem Doppelschlag (54. Minute) die Wende zugunsten des KTV ein. Danach nochmals blankes Entsetzen bei den einheimischen Schlachtenbummlern, als Nicolai Christensen (in Christensen Nicolai Wädenswil 3 filteredÜberzahl) beim Stande von 26:24 einen 7-Meter-Wurf vom blitzschnell reagierenden Zürcher Keeper Nummer zwei abgewehrt sah. Doch Marius Kasmauskas reparierte den Schaden, respektive erzielte das 27:24. Den aufgegleisten Sieg zementierten die Altdorfer durch einen Erfolgsknaller David Arnolds (28:24). Der letzte Treffer der Gäste hatte auf den Sieg der Urner keinen Einfluss mehr. Dieser war nicht zuletzt (auch) ein Verdienst Torsteher Noah Ineichens. Er hatte es in der heissen Schlussphase verschiedentlich verstanden, mit stupenden Paraden seine Aufwartung zu machen. Die «Schlussrakete» zündete letztlich Teamyoungster Lukas Diener. Er traf fünf Sekunden vor dem Abpfiff der generell souverän arbitrierenden Hristo Boskoski/Lukas Stalder mit einem Knaller nur den Aussenpfosten.

In den Reihen des HC KTV Altdorf erwies sich Spielertrainer Mario Obad als gewiefter Skorer. Er setzte den Ball nicht weniger als zehnmal in den gegnerischen Kasten. Der wieder genesene Rückraumspezialist Marius Kasmauskas durfte sich acht Erfolgstreffer gutschreiben Erleicht Wädenswil 3lassen, Ivan Fallegger deren vier. David Arnold verzeichnete eine geniale hundertprozentige Abschlusserfolgsquote, gefolgt durch Mario Obad (83), Ivan Fallegger und Yannick Drollinger (je 50). Im Tor beeindruckte Noah Ineichen. Er verzeichnete eine tolle 43-prozentige Abwehrerfolgsmarke.

Erfolg: «eminent wichtig»

Yannick Drollinger zum ersehnten Sieg des KTV-Kollektivs, das sein Punktetotal durch den Erfolg auf neun Einheiten anwachsen liess – Wädenswil und Genf verblieben mit je 2 Punkten am Ranglistenende: «Der doppelte Zählergewinn war für die Befindlichkeit unserer Equipe von eminenter Wichtigkeit.» Und Noah Ineichen: «Unser stetig wachsendes Selbstvertrauen trug im Verlaufe der Begegnung dazu bei, den Heimsieg zu realisieren. Dass wir gleich drei Penaltys nicht ins Ziel brachten, war wohl der phasenweise grossen Nervosität anzulasten.»

Die weiteren Mittwochabendergebnisse: Stäfa – Möhlin 30:22, Chênois Genf – Kadetten Espoirs Schaffhausen 28:31, Horgen – Solothurn 30:26, Endingen – Steffisburg 35:21. – Die Rangliste vor den Donnerstagabend-Nachtragspartien zwischen Birsfelden und Baden sowie Siggenthal und Yellow/Pfadi Winterthur: 1. Endingen (18 Punkte), 2. Stäfa (17), 3. Möhlin und Solothurn (je 14), 5. Schaffhausen (13), 6. Steffisburg (11), 7. Baden und Horgen (je 10), 9. Altdorf (9), 10. Winterthur (8), 11. Siggenthal (6), 12. Birsfelden (4), 13. Wädenswil und Genf (je 2).

Altdorf spielte mit: Noah Ineichen, Jan Dittli; Marc Vollenweider, Marius Kasmauskas (8), David Arnold (3), Yannick Drollinger (1), Ivan Fallegger (4), Pascal Aschwanden, Lukas Diener, Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur, Mario Obad (10), Marko Koljanin, Nicolai Christensen (2).

 

Sonntag, 20 November 2016 00:00

Es wird langsam etwas brenzlig…

geschrieben von

TV Solothurn – HC KTV Altdorf 31:24

Erneute Niederlage gegen die Furore machenden Aufsteiger. Jetzt heisst es am Mittwochabend gegen Wädenswil ganz einfach: verlieren verboten.

DrollKasmauskasZum Vorherein war am Samstagabend klar, dass es gegen den TV Solothurn auswärts kein Honigschlecken absetzen würde. Zu gut waren die Gastgeber in letzter Zeit leistungsmässig drauf, zu fatal fielen die verletzungsbedingten Ausfälle im Urner Kollektiv zu Buche, als dass ein allfälliges «Wunder» hätte Tatsache werden können. Zwar spielte Marius Kasmauskas in Solothurn nach längerer Zeit wieder mit. Anderseits war auch Topskorer Marko Koljanin auf dem Parkett, trat dabei allerdings nur bei allfälligen Penaltyverdikten effektiv (und positiv) in Erscheinung, indem er sämtliche KTV-Siebenmeterchancen souverän verwertete.

Nach dem 4:4 abgedriftet

Zur Partie selber bleibt anzumerken, dass es den Innerschweizern nur in der Angangsphase gelang, den Fight ausgeglichen zu gestalten. Altdorf vermochte einen 1:3-Rückstand (5. Minute) zwar noch auszugleichen (4:4, 9. Minute), kassierte danach aber in Folge vier Minustore. Näher an die Gastgeber heranzukommen, erwies sich aus KTV-Sicht als unmöglich. Einerseits zeigten sich die athetisch starken Solothurner (zurzeit stolze Tabellenvierte mit 14 Punkten) zu keinen Kompromissen bereit, anderseits machten sich die Besucher mit zahlreichen Unzulänglichkeiten das Leben selber schwer. Zur Pause führten der TVS mit 16:11.

Kein Umschwung in der zweiten Halbzeit

Nach erfolgtem Seitenwechsel zeigte sich in keiner Phase des Spieles ein Umschwung ab. In der 40. Minute führten die Platzherren mit 21:15, um diese Reserve nicht mehr preiszugeben und die Partie schliesslich mit sieben Längen Vorsprung definitiv für sich zu entscheiden. Ihre besten Skorer hatten sie in Tom Althaus (7) und Oliver Zimmermann (5). Auf Altdorfer Seite erwiesen sich Marius Kasmauskas, Mario Obad (beide 6-) und Yannick Drollinger (5-mal) als erfolgreichste Torjäger. Altdorfs Coach Stefan Epp: «Erneut gelang es unserem Kollektiv nicht, das in ihm schlummernde Potenzial auszuschöpfen. Nun heisst es ganz einfach, am Mittwochabend leistungs- und konzentrationsmässig zuzulegen, um in der Feldliarena (ab 20 Uhr) im Rahmen der elften Meisterschaftspartie gegen den Tabellenvorletzten Wädenswil (2 Punkte) wieder zum Erfolg zurückzufinden. Es ist buchstäblich höchste Eisenbahn. Ich bin zuversichtlich, dass auch Marko Koljanin wieder voll mit von der Partie sein kann.»

Um gleich bei den Verletzten zu bleiben: Im Spiel gegen Solothurn zog sich Flavio Fallegger fatalerweise einen Fingerbruch zu – er wird für mehrere Wochen ausfallen. Elias Arnold hat sich gar in Spitalpflege zu begeben. Er muss sich einer Hüftoperation unterziehen… Gute Besserung und raschestmögliche Genesung!

Im Rahmen der Samstagspiele ergaben sich folgende Ergebnisse: Steffisburg – Stäfa 29:28, Chênois Genf – Baden 29:34, Siggenthal – Wädenswil 24:21, Möhlin – Kadetten Schaffhausen Espoirs 34:25, Yellow/Pfadi Winterthur – Birsfelden 30:29. Am Sonntagnachmittag bezwang Leader TV Endingen auswärts Horgen mit 33:24.

Das aktuelle Klassement: 1. Endingen (16 Punkte), 2. Stäfa (15), 3. Möhlin (14); 4. Solothurn (14), 5. Kadetten Schaffhausen Espoirs (11), 6. Steffisburg (11), 7. Baden (10), 8. Horgen (8), 9. Yellow/Pfadi Winterthur (8), 10. Altdorf (7), 11. Siggenthal (6), 12. Birsfelden (4), 13. Wädenswil (2), 14. Chênois Genf (2). – Winterthur und Altdorf haben bereits zehn Spiele, die übrige Konkurrenz deren neun hinter sich gebracht.

Altdorf spielte mit: Noah Ineichen, Jan Dittli; Marius Kasmauskas (6), David Arnold, Manuel Gisler, Yannick Drollinger (5), Ivan Fallegger, Flavio Fallegger, Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur (2), Mario Obad (6), Marko Koljanin (3), Nicolai Christensen (2).0

 

Montag, 14 November 2016 00:00

Handicapierte Urner vom Feld gefegt

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TV Endingen – HC KTV Altdorf 37:25

Chancenlos blieben die Urner am Sonntagabend beim Tabellenzweiten. Bereits die Anfangsphase lief für die Innerschweizer aus dem Ruder.

Während die Nationalmannschaftspause bei den Aargauern dazu benützt werden konnte, verschiedene angeschlagene Topspieler wieder fit zu bekommen, hatte der HC KTV Altdorf weiterhin auf seine Leistungsträger Marko Koljanin und Marius Kasmauskas zu verzichten. Zwar war das Team von Spielertrainer Mario Obad und Coach Stefan Epp mit dem festen Vorsatz angetreten, sich möglichst positiv zu verkaufen. Doch aus dem Vorhaben wurde nichts. Zum einen verzeichneten die Urner einen miserablen Start, zum zweiten stand zwischen den Pfosten der Gastgeber Geburtstagskind Dario Ferrante. Dieser lief zu einer schlechthin grandiosen Form auf, damit die Gäste immer wieder zur schieren Verzweiflung treibend. Er machte insgesamt anderthalb Dutzend Topchancen seiner Widersacher zunichte, mit einer Erfolgsabwehrquote von nicht weniger als 48 Prozent brillierend.

Zehn-Tore-Rückstand zur Pause

Die Truppe der Aargauer, in deren Reihen auch Captain Lukas Riechsteiner wieder mit von der Partie war, wartete in der Siggenthaler GoEasy-Halle (frei übersetzbar am ehesten mit «locker vom Hocker») mit einer starken Startphase auf, wobei die englische Bezeichnung für das Heimkollektiv, nicht aber für die Urner, seine Berechtigung hatte... Dem HC KTV Altdorf missriet anfänglich das Meiste – nach 10 Minuten lagen die Urschweizer bereits mit 1:7 im Hintertreffen. Das Desaster nahm in der Folge seine Fortsetzung. Der HC KTV Altdorf lag nach 20 Minuten mit 5:15, zur Pause mit 8:18 in Schieflage. Endingen setzte seinen Lauf auch nach erfolgtem Seitenwechsel fort – Altdorf vermochte der gegnerischen Dominanz (zu) wenig entgegenzusetzen. Nach 40 Minuten führte der TVE 26:14, nach der vollen Stunde mit 37:25, damit definitiv Sieg und Punkte sicherstellend.

Im Zwischenklassement weiter an Terrain verloren

Der HC KTV Altdorf kassierte mit der eingefangenen Schlappe seine dritte Niederlage in Serie (Schweizer Cup inbegriffen), um damit im NLB-Zwischenklassement auf die 9. Position abzurutschen und nach acht Spielen weiterhin nur 7 Punkte aufzuweisen.

Beste Skorer im KTV-Kollektiv waren in Endingen Nicolai Christensen (6) und Spielertrainer Mario Obad (5), Jannik Drollinger traf dreimal ins Volle. Eine je 100-prozentige Schussauswertung liessen sich Marc Vollenweider, Ivan Fallegger, Pascal Aschwanden sowie Flavio Fallegger, vor Kevin Ledermann (66), Elias Arnold und Yannick Drollinger (je 50) attestieren.

Ähnlich respektlos wie Endingen verfuhr auch NLA-Absteiger Stäfa mit Horgen (36:24), womit die beiden aus der obersten nationalen Stärkeklasse Relegierten an der Tabellenspitze bereits einen beachtlichen Vorsprung aufweisen. Die weiteren Ergebnisse des Wochenendes: Kadetten-Espoirs Schaffhausen – Steffisburg 27:29, Siggenthal – Steffisburg 22:27, STV Baden – Yellow/Pfadi Winterthur 29:19, Birsfelden – Wädenswil 25:24, Chênois Genf – Möhlin 29:37.

Favoriten haben das Sagen

Das NLB-Zwischenklassement präsentiert sich zurzeit wie folgt: 1. Stäfa (15), 2. Endingen (14), 3. Möhlin (12), 4. Solothurn (12), 5. Kadetten-Espoirs Schaffhausen (11), 6. Steffisburg (9), 7. Horgen (8), 8. Baden (8), 9. Altdorf (7), 10. Yellow/Pfadi Winterthur (6), 11. Siggenthal (4), 12. Birsfelden (4), 13, Wädenswil (2), 14. Chênois Genf (2). Altdorf und Yellow/Pfadi haben eine Partie mehr als die übrige Konkurrenz bestritten. – Am kommenden Wochenende gastieren die Urner beim Tabellenvierten, SG TV Solothurn.

Altdorf spielte mit: Jan Dittli, Noah Ineichen (24 respektive 25 Prozent Abwehrerfolgsquoten); Marc Vollenweider (2), David Arnold, Manuel Gisler, Yannick Drollinger (3), Ivan Fallegger (1), Pascal Aschwanden (1), Flavio Fallegger (2), Kevin Ledermann (2), Fabian Auf der Maur (2), Elias Arnold (1), Mario Obad (5), Nicolai Christensen (6).

 

Nationalliga B: Yellow/Pfadi Winterthur 30:28

Nur ein allereinziges Wochenendspiel stand auf dem Terminkalender der NLB-Meisterschaft. Urner verscherzten möglichen Punktegewinn und rutschten auf den 8. Platz im Zwischenklassement ab.

christensen möhlin 2 filteredDass die Aufgabe der Innerschweizer zu keinem Honigschlecken würde, lag auf der Hand. So fehlten die beiden Topspieler Marko Koljanin und Marius Kasmauskas verletzungshalber weiterhin. Ungeachtet des Handicaps lieferte der Trupp Spielertrainer Mario Obads und Coachs Stefan Epp eine recht gute Leistung ab. Schliesslich sah sich der KTV aber auf die Verliererstrasse gedrängt. Er büsste sogar den 7. Platz (mit weiterhin 7 Zählern) gegenüber dem punktegleichen TV Steffisburg ein, der eine Partie weniger bestritten hat.

Zwischenspurt nach der Pause

Der Fight begann weitgehend ausgeglichen. Keiner Mannschaft gelang es vorerst, sich abzusetzen. Nach der ersten Viertelstunde führten die Gastgeber 9:8, um nach der 20. Minute mit 13:9 in Front zu liegen. Mit einem sehenswerten Zwischenspurt arbeiteten sich die Altdorfer in der Folge an die Zürcher heran. Unmittelbar vor der Pause lautete das Skore 15:15, ehe die Altdorfer (in Überzahl agierend) noch ein Minustor in Kauf zu nehmen hatten.

Im Verlaufe der zweiten halben Stunde zauberten die Innerschweizer eine Fleissleistung aufs Parkett, um auszugleichen und gleich mit drei Längen Differenz in Front zu ziehen. Bei ausgeglichenem Spielstand hatten es schliesslich beide Formationen in der Hand, den «lucky punch» für sich zu beanspruchen.

Folgenschwere Patzer in der Schlussphase

Technische Unzulänglichkeiten der Urner spielten den Winterthurern schliesslich in die Hand. Sie profitierten insbesondere von einem fatalen Ballverlust der Gäste und brachten den Ball schliesslich definitiv zum Siegestreffer (30:28) im zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers zwischenzeitlich geräumten KTV-Tor unter.

Der HC KTV Altdorf kommt nun in den Genuss eines spielfreien Wochenendes, um dann am 13. respektive 19. November zu den schweren Auswärtsspielen in Endingen und Solothurn anzutreten.

Gegen Yellow/Pfadi Winterthur erwies sich Nicolai Christensen als bester Skorer seines Teams. Er platzierte den Ball gleich zehnmal im Kasten der Eulachstädter. Nächstbeste Schützen der Urner waren Mario Obad und Yannick Drollinger (je sieben Treffer). Elias Arnold erwies sich als effizientester Akteur seines Kollektivs. Der Dreifachskorer verzeichnete eine hundertprozentige Abschlusserfolgsquote, vor Yannick Drollinger (77), Nicolai Christensen (62) sowie Mario Obad (50 Prozent). Eine starke Leistung durfte sich Torsteher Noah Ineichen attestieren lassen. Er wartete mit einem Dutzend sehenswerten Paraden und einer insgesamt 30-prozentigen Abwehrerfolgsquote auf.

Altdorf spielte mit: Noah Ineichen, Jan Dittli; Marc Vollenweider, David Arnold, Manuel Gisler, Ivan Fallegger, Flavio Fallegger (1), Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur, Elias Arnold (3), Yannick Drollinger (7), Mario Obad (7), Nicolai Christensen (10).

 

Freitag, 28 Oktober 2016 00:00

Vom gegnerischen Sturmwind verweht…

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Schweizercup Achtelfinal: HC KTV Altdorf (NLB) – HC Kriens/Luzern (NLA) 20:40

Das von Optimisten insgeheim erhoffte «Wunder in der Feldliarena» fand am Donnerstagabend nicht statt. Die verletzungshalber arg gebeutelten Urner vermochten an der gegnerischen Superfestung nicht zu rütteln.

Prominenz A KriensDass es der HC KTV Altdorf verstanden hatte, bis in die Achtelfinals des attraktiven nationalen k.o.-Wettbewerbes vorzudringen, entsprach einer höchst beachtlichen Leistung. Nun führte der Weg die beiden Innerschweizer Nummern eins respektive zwei zusammen. Die ansprechende Ausmarchung fand vor knapp 500 Kiebitzen am Donnerstagabend in der Feldliarena unter der souveränen Leitung von Hristo Boskoski und Lukas Stalder, die schon seit fünf Jahren gemeinsam arbitrieren, statt. Die Urner hatten das Handicap zu verkraften, ihre Top-Akteure Marko Koljanin und Marius Kasmauskas ein weiteres Mal nicht zu Stelle zu haben. Beide hatten sich vorgängig Verletzungen zugezogen, die es zurzeit auszukurieren galt.

Vielversprechender Auftakt des KTV

dDrollinger Krien 2Das erwähnte Handicap schlug allzu negativ zu Buche. Der KTV-Trupp vermochte den Kriensern nach vielversprechenden Auftaktminuten in keiner Art und Weise Paroli zu bieten, da er gegen die Vierten des Zwischenklassements im NLA-Championat ganz einfach zu bescheiden besetzt war. Ihren verletzten Torsteher Paul Bar (mit polnisch-deutschen Wurzeln) ersetzten die Besucher durch den reaktivierten Roman Schelbert vom KTV Muotathal. Dieser erinnerte mit einer Vielzahl exzellenter Paraden (45-prozentige Abwehr-Erfolgsquote) an seine allerbesten Zeiten. Auf der Gegenseite war auch Keeper Noah Ineichen nicht von Pappe. Mit verschiedenen Glanztaten spielte sich Altdorfs Schlussmann immer wieder in die Herzen der einheimischen Fans.

Ineichenco KriensIn der Abwehr wirkte der HC KTV Altdorf längst nicht mehr so gut organisiert wie im Rahmen der vorgängig (gewonnenen) NLB-Einsätze, als sich die Urner immer wieder auszuzeichnen verstanden. Doch bleibt anzumerken, dass die Luzerner (Trainer: Heiko Grimm) eben eine eingespielte Truppe auf dem Parkett stehen hatten, die sich zusätzlich seitens der eigens nach Altdorf «transferierten» Musikanten des HCK-Fanklubs zu Sonderleistungen aufpeitschen liess. Der Schlachtenruf «Hiä regiärt dr Üristier» verhallte jedenfalls für einmal echolos in den Ovationswellen der Krienser/Luzerner Supporter, in deren Team mit Jost Brücker (vormals: St. Otmar St. Gallen, NLA) ein Ex-Altdorfer sein stupendes Handball-Repertoire zum Besten zu geben verstand (hundertprozentige Abschluss-Erfolgsquote im Rahmen des Donnerstagabendfights).

Prominenter Ehrengast

AuderMaurJost KriensDer trotz des klaren Ergebnisses begeisternde Handballabend erhielt eine spezielle Note verpasst, da sich Olympiade-Teilnehmerin Jolanda Annen - die in Rio de Janeiro (Brasilien) unlängst auf dem 14. Platz etablierte Triathletin aus Schattdorf - in einem mit Stefan Arnold (Handballpräsident HC KTV Altdorf) während der Pause geführten Interview in die Karten schauen liess und aufschlussreiche Informationen im Hinblick auf die nächsten Olympischen Spiele (Tokio 2020) abgab.

In der Anfangsphase der Cuppartie vermochte der HC KTV Altdorf mit den Besuchern vielversprechend mitzuhalten. Fabian Auf der Maur glich das 0:1, Yannick Drollinger das 1:2, Mario Obad das 2:3 der hochkarätigen Gäste aus. Der SCK wurde seiner Favoritenrollen in der Folge immer deutlicher gerecht. Immerhin vermochten die Altdorfer nach dem 5:9 nochmals zu reagieren und mit sehenswerten Angriffen respektive Toraktionen auf 9:10 (20. Minute) zu verkürzen. Als dann der Ex-Altdorfer Jost Brücker mit dem 15. Treffer der Besucher seine Aufwartung machte, gerieten die Altdorfer weiter in Schieflage. Die Seiten wurden beim Stande von 12:19 gewechselt.

Rückstand vergrösserte sich stetig

Die zweite Halbzeit wurde mit Jan Dittli im Tor in Angriff genommen. Er wusste die clever agierenden SCK-Angreifer kaum je an erfolgreichen Abschlüssen zu hindern. David Arnold mit zwei sehenswert herausgespielten Treffern vermochte auf der Gegenseite sehenswerte Tore zu erzielen. Spielertrainer Mario Obad räumte sein Aktionsfeld in der Folge zugunsten zusätzlicher KTV-Nachwuchsakteure. Diese lösten ihre Aufgaben recht gut. Doch war unverkennbar, dass der Weg der Altdorfer Youngster nach «oben» noch ein beschwerlicher ist.

Die Partie stand im Verlauf der letzten 20 Minuten immer deutlicher im Zeichen der Gäste. Sie wirbelten die KTV-Deckung Mal für Mal gehörig schwindlig, damit erkennen lassend, dass sie im nationalen Championat nicht von ungefähr auf einer der vordersten Position (zusammen mit Wacker Thun nach zehn Einsätzen in der Qualifikationstour 14 Punkte aufweisend und die 3. respektive 4. Stelle einnehmend) anzutreffen sind.

Die Cuppartie endete schliesslich mit zwanzig Längen Differenz zugunsten des SC Kriens/Luzern, der sich damit für den Viertelfinal qualifizierte. Nicht zufrieden mit den Leistungen ihrer Truppe zeigten sich Spielertrainer Mario Obad und Coach Stefan Epp: «Wir hatten uns eigentlich mehr erhofft, aber offenbar die Erwartungen zu hoch gesteckt. Sind einmal die leidigen Verletzungen der beiden Leistungsträger Koljanin und Kasmauskas auskuriert, werden wir indessen bestimmt wieder zu neuen Ufern im Rahmen des NLB-Championats aufbrechen können.»

Erfolgreichster Skorer im KTV-Team war am Donnerstagabed Nicolai Christensen. Er traf fünfmal ins Volle, vor dem stark auftrumpfenden Nachwuchsakteur David Arnold, Spielertrainer Mario Obad sowie Yannick Drollinger. Dieses Trio liess sich je drei Tore gutschreiben. Fabian Auf der Maur verzeichnete als einziger der Gastgeber eine hundertprozentige Abschlusserfolgsquote, vor Yannick Drollinger (75 Prozent), Kevin Ledermann und Ivan Fallegger (je 50).

Altdorf spielte mit: Noah Ineichen, Jan Dittli; Marc Vollenweider, David Arnold (3), Ivan Fallegger (2), Pascal Aschwanden, Flavio Fallegger, Kevin Ledermann (2), Fabian Auf der Maur (2), Elias Arnold, Yannick Drollinger (3), Mario Obad (3), Nicolai Christensen (5).

 

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