Spielberichte Herren 1

Spielberichte Herren 1 (129)

Montag, 26 September 2016 00:00

Wichtigen Zähler eingeheimst

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Nationalliga B, Männer: TV Steffisburg – HC KTV Altdorf 24:24

Fünf-Tore-Vorsprung preisgegeben. Aber immerhin einen Punkt nach Hause entführt und auf neunten Platz vorgerückt.

24 Christensen Nikolai 2Gemäss der Handball-Auguren waren die Gastgeber aus dem Berner Oberland am Samstagabend favorisiert eingestuft worden. Doch die Altdorfer gaben Gegensteuer. Sie entführten einen wichtigen Punkt, nach einer recht guten Leistung. Die Begegnung verlief spannend bis zum Abpfiff, wie auch der Spielrapport aufzeigt.

Den Torreigen eröffnete Jannick Drollinger nach knapp 2 Minuten. Just jener Akteur, welcher früher bei Steffisburg agiert und später zum BSV Stans gewechselt hatte, um nachher beim HC KTV Altdorf anzuheuern. Weitere Treffer des nämlichen Schützen, ferner von Ivan Fallegger, Fabian Auf der Maur und Marko Koljanin liessen bis zur 10. Minute das 6:2 Tatsache werden. Wenig später hatten die Innerschweizer ihre Reserven gar auf fünf Längen (8:3) erhöht. Die Urner beeindruckten während der ersten Spielhälfte mit einer konzentrierten Deckungsarbeit, um auch bis zum Seitenwechsel die Führung zu verteidigen (12:9).

Mächtig Druck entwickelnde Berner

Einige Unzulänglichkeiten in der KTV-Abwehr nutzten die in der Folge mächtig auf den Ausgleich drückenden Gastgeber vor knapp 250 Zuschauern. Sie hatten gut drei Minuten nach Wiederaufnahme der Partie prompt den Ausgleich bewerkstelligt (13:13). Nun schien die Partie auf die Seite der Steffisburger zu kippen. Sie zogen in Front, um 7 Minuten vor Spielende mit 23:21 zu führen. Nun war Altdorfs Trotzreaktion gefragt. Sie liess nicht auf sich warten. Doch es dauerte bis zur letzten Minute, ehe Nicolai Christensen das 24:24 gelang. Ein Timeout der Platzherren fruchtete nichts mehr, auch wenn Janick Sorgen in den Schlusssekunden nochmals eine Topchance bezüglich Siegsicherung hatte, diese aber durch den an diesem Abend generell gut disponierten Altdorfer Keeper Noah Ineichen – er lieferte insgesamt 13 erfolgreiche Paraden ab (37-prozentige Erfolgsquote) – unschädlich gemacht sah. Der gegnerische Schlussmann Simon Hunziker kam gar auf satte 49 Prozent!

Altdorfs bester Skorer war gegen den TVS Nicolai Christensen (6), vor Spielertrainer Mario Obad (5), Yannick Drollinger sowie Ivan Fallegger (je 4). Ivan Fallegger verzeichnete eine 80-prozentige Abschlusserfolgsquote, vor Mario Obad (71) und Yannick Drollinger (57).

Jetzt lockt der Cup-Knüller

Die weiteren NLB-Resultate der vierten Runde: Endingen – Yellow Winterthur 38:16, Kadetten-Espoirs Schaffhausen – Birsfelden 39:26, Stäfa – Baden 24:17, Solothurn Wädenswil 31:20, Siggenthal – Möhlin 23:25, Chênois Genf – Horgen 30:33. – An der Spitze der NLB-Zwischenrangliste grüssen Schaffhausen (4/8), Stäfa (3/6), Endingen, Möhlin und Solothurn (je 3/6). Der HC KTV Altdorf liegt auf der neunten Position (4/3), vor Baden, Birsfelden und Genf (je 4/2). Winterthur und Wädenswil haben als einzige noch keine Zähler ins Trockene gebracht. – Altdorf tritt am 1. Oktober in Muotathal zur fälligen Schweizer-Cup-Begegnung an: Hitchcock lässt grüssen…

Altdorf spielte mit: Noah Ineichen, Jan Dittli; Marc Vollenweider, David Arnold, Ivan Fallegger (4), Pascal Aschwanden, Flavio Fallegger, Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur (2), Elias Arnold, Yannick Drollinger (4), Mario Obad (5), Marko Koljanin (3), Nicolai Christensen (6).

 

Sonntag, 18 September 2016 00:00

Nach turbulenter Aufholjagd der finale «Hammer»…

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Nationalliga B: Chênois Genf – HC KTV Altdorf 28:27

Die Urner waren am Samstagabend drauf und dran, etwas Zählbares aus der Calvinstadt zu entführen. Doch Fortuna stemmte sich dagegen.

Epp ObadNach dem Sieg über Siggenthal und dem Umfaller gegen Horgen waren die Urner bestrebt, aus der Romandie mindestens einen Punkt zu entführen. Das Vorhaben scheiterte nach einer beeindruckenden Aufholjagd (5-Tore-Rückstand) in der Schlussphase. Entgegen der Notizen, die vom Gastgeberverein im Live-Ticker verbreitet worden waren, verlief die Schlussphase völlig anders: Die Innerschweizer, welche mit einer unverkennbaren Leistungssteigerung – im Vergleich zum Match gegen die Zürcher Seebuben – weiterhin auf das Mittun des verletzten Marius Kasmauskas verzichten mussten, waren nämlich drauf und dran, ein Unentschieden (oder gar mehr…) aus dem Feuer zu reissen.

Vom Rückstand zur Miniführung

Die Urner starteten nach einem klaren Rückstand (nach drei Viertel der Gesamtspielzeit) zu einer Trotzreaktion respektive Aufholjagd. Und zwar höchst beeindruckend. Anderthalb Minuten vor dem Schlusspfiff hatten sie nicht nur den Gleichstand, sondern gar eine Miniführung (27:26) realisiert. Die Romands warteten indessen mit einer starken Schlussoffensive auf. Sie glichen aus. Für die Urschweizer folgte der «dicke Hund» dann unmittelbar danach: Der HC KTV Altdorf verlor Sekunden vor Spielschluss unnötigerweise einen Ball. Die Chênois-Truppe lancierte einen letzten Angriff. Marko Koljanin zog die Notbremse. Die Spielleiter kamen nicht umhin, dem «Sünder» die rote Karte (ohne gravierendere Folgen) zu zeigen, ihn des Feldes zu verweisen und einen Penalty zu verhängen. Chênois nützte die Gunst der Stunde, um das siegbringende 28:27 unmittelbar vor dem finalen Sirenenton zu verwirklichen.

Jetzt muss Gegensteuer gegeben werden

Spielertrainer Mario Obad: «Unsere Truppe zeigte auf dem heissen Genfer Boden viel Charakter, auch wenn noch nicht alle Akteure in Bestform agierten. Ich attestiere dem Team, insbesondere auch unserer jungen Garde, jedoch einen alles in allem aufopfernden Einsatz. Noch bleibt indessen einiges zu tun, wollen wir jetzt Gegensteuer geben und uns auf weitere Zählerjagd zu begeben. Eine Chance dazu präsentiert sich am kommenden Wochenende in Steffisburg, das gegen Birsfelden am Wochenende mit 30:28 das bessere Ende für sich behielt.»

Zum Spielverlauf bleibt anzumerken, dass Genfs Topskorer Adrien Molinié den HC KTV Altdorf weitgehend im Alleingang abschoss, zehnmal ins Volle traf und dabei auch vier Penaltys schnörkellos verwandelte. Man hätte ihn wohl schon früher als erst in der zweiten Halbzeit mit einer engen Deckung an die Leine legen sollen… In den Reihen des HC KTV Altdorf, der bis zur Pause mit 12:15 in Schieflage geraten war, erwies sich Marko Koljanin mit 8 Toren als bester Skorer. Je viermal trafen Nicolai Christensen, Spielertrainer Mario Obad, Fabian Auf der Maur sowie Ivan Fallegger ins Schwarze. Elias Arnold beeindruckte mit einer hundertprozentigen Chancenauswertung, vor Mario Obad (66), Fabian Auf der Maur und Ivan Fallegger (je 57 Prozent). Im gegnerischen Lager brillierte Torsteher Pierre-Yves Besson mit einer beachtlichen 35-prozentigen Abwehrerfolgsquote – beim HC KTV Altdorf kamen Noah Ineichen und Jan Dittli auf 23 respektive 27 Prozent.

Aufsteiger Solothurn beutelte favorisiertes Endingen

Die übrigen Wochenendresultate in der NLB: Stäfa – Wädenswil 28:25, Horgen – Siggenthal 31:31, Möhlin – Baden 23:25, Endingen – Solothurn (Sonntagsspiel) 25:27. Im Zwischenklassement führen in der Vierzehnergruppe nach zwei Einsätzen Stäfa und die Kadetten-Espoirs/Schaffhausen mit dem Zählermaximum; Endingen, Möhlin, Solothurn und Steffisburg folgen mit 4 Zählern (3 Spiele), Horgen sowie Siggenthal mit je 3 Punkten. Altdorf, Baden, Birsfelden und Genf stehen mit je 2 Zählern zu Buche. Yellow/Winterthur und Wädenswil weisen noch deren 0 auf.

Altdorf spielte mit: Jan Dittli, Noah Ineichen; Marc Vollenweider (2), David Arnold, Manuel Gisler, Ivan Fallegger (4), Flavio Fallegger, Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur (4), Elias Arnold (1), Mario Obad (4), Marko Koljanin (8), Nicolai Christensen (4).

 

Donnerstag, 15 September 2016 00:00

Blamage und Ohrfeige zu gleichen Teilen

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Nationalliga B: HC KTV Altdorf – HC Horgen 24:35

Einen Flop der Sonderklasse produzierten die Urner am Mittwochabend. 27 technische Fehler sowie Vergabe von Topchancen am Laufmeter bildeten die Fallstricke.

Christensen horgen filteredNach dem erfolgreichen Saisonauftakt (Sieg gegen Siggenthal, Erfolg im Schweizer Cup gegen Muri Bern) lief der HC KTV Altdorf am Mittwochabend vor knapp 200 Zuschauern in der Feldliarena zuversichtlich gegen den HC Horgen zur zweiten NLB-Meisterschaftsrunde ein. Umso mehr, als die Zürcher ihr erstes Punktespiel verloren hatten. Doch Fehlanzeige: Die Platzherren handelten sich eine schmähliche Kanterniederlage ein. Schmählich deshalb, weil sie kaum etwas auf die Reihe brachten, insgesamt 27 (!) technische Fehler produzierten und Mal für Mal sogenannt hundertprozentige Chancen kläglich versiebten – darunter auch zwei Penaltys.

arnold elias horgen filteredIn den Reihen der Gäste wirkte nach längerer Verletzungspause wieder Topskorer Luca Oberli mit. Was dem HC Horgen sichtlich Selbstvertrauen einflösste. Beim HC KTV Altdorf fehlte der verletzte Marius Kasmauskas, dafür figurierte erstmals nach längerer Pause (Auslandaufenthalt und Verletzung) wieder Kevin Ledermann mit, der sich erfreulicherweise nun doch entschieden hat, wieder in seiner angestammten Crew eine Saison lang mitzutun und damit das schmale Kader zu ergänzen.

Obad Ledermann. Epp. neue DressesDer HC KTV Altdorf vermochte seine Heimstärke dieses Mal kaum je zum Tragen zu bringen, wirkte phasenweise unbegreiflich konfus und musste dem HC Horgen, der mächtig Dampf entwickelte und die Urner auch in deren Deckung, welche in den vorausgegangenen Spielen einen echt starken Eindruck hinterlassen hatte, immer wieder alt aussehen liess.

Nur Auftaktviertelstunde «stimmte»

Die Altdorfer zeigten zum Auftakt ein gefälliges Spiel. Durch sehenswerte Treffer seitens Nicolai Christensen (2), Marko Koljanin (2), den sehr gut gefallenden Nachwuchsakteur Marc Vollenweider, Fabian Auf der Maur, Ivan Fallegger und Spielertrainer Mario Obad, führten sie nach Ablauf der ersten Viertelstunde mit 8:7. Doch in der Folge steigerten sich die wieselflinken HCH-Stürmer in einen eigentlichen Spielrausch, dabei immer wieder aus den fatalen Unzulänglichkeiten der Einheimischen Profit schlagend. Fünf Längen Vorsprung der Zürcher liessen bereits nach 25 Minuten nichts Gutes erahnen. Die Besucher führten auch zur Pause weiterhin souverän (18:13). Platzspeaker Thomas Beeler bezeichnete zu diesem Zeitpunkt die Leistung der Gastgeber zu Recht als «unterirdisch» (16 technische Fehler).

Kein Aufbruch zu neuen Ufern

fallo ivi horgenDem HC KTV Altdorf gelang es auch nach dem Seitenwechsel nicht, die Partie zu drehen, trotzdem Spielertrainer Mario Obad und Coach Stefan Epp alles versuchten, um ihre Akteure zu neuen Ufern aufbrechen zu lassen. Das Spiel der KTV-Truppe lief weiterhin mehrheitlich aus dem Ruder. Es fehlte ganz einfach eine ordnende Hand, um den Zürchern das Spieldiktat entreissen zu können. Entscheidend war dabei auch ein gross aufspielender Gästehüter: Andrjia Kasalo parierte Ball um Ball, um mit seinen Glanzaktionen die Altdorfer Stürmer zu entnerven. Eine Viertelstunde vor Schluss war der Fight entschieden, als der HCH mit 27:19 in Front gezogen war. Das starke Skorerseptett Pospisil, Zimmermann, Bless, Zuber, Oberli, Pocz und Wolfer liess sich kaum je an die Leine legen. Wobei anzumerken ist, dass die KTV-Deckung den Gästen ihre Aufgabe durch unkonsequentes Eingreifen Mal für Mal erleichterte. Schliesslich handelten sich die Einheimischen eine Kanterniederlage ein, welche einer eigentlichen Schmach gleichkam. Was auch Coach Stefan Epp so sah und mit der Wertung «Das war aber nix, wir kassierten eine echte Ohrfeige» quittierte.

Diese Feststellung hilft den Urnern aber auch nicht weiter. Sie werden sich auf ihre Qualitäten ganz einfach bereits am Samstagabend wieder besinnen müssen. Dann nämlich, wenn es auswärts nach (erfahrungsgemäss) ermüdender Anreise Richtung Genf, die Klingen gegen Aufsteiger Chênois in der Calvinstadt zu kreuzen gilt. Die Romands stehen nach zwei Einsätzen noch punktelos am Ranglistenende (43:61), Altdorfs Bilanz präsentiert sich mit 2/50:59.

Gegen Horgen erwies sich Nicolai Christensen übrigens als bester Skorer (5), vor Ivan Fallegger und Marko Koljanin (je 4). Christensen wies eine Schussauswertungsquote von 71 Prozent, vor Ivan Fallegger und Elias Arnold (je 66), Marc Vollenweider sowie Fabian Auf der Maur (je 60) aus. Keeper Jan Dittli präsentierte eine Abwehrquote von 30, Noah Ineichen eine solche von 19 Prozent.

Altdorf spielte mit: Noah Ineichen, Jan Dittli; Marc Vollenweider (3), David Arnold (1), Manuel Gisler, Daniel Baumann, Ivan Fallegger (4), Pascal Aschwanden, Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur (3), Elias Arnold (2), Mario Obad (2), Marko Koljanin (4), Nicolai Christensen (5).

Sonntag, 11 September 2016 00:00

Top-Endspurt brachte Sieg

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Schweizer Cup 2. Runde: Bern Muri (1. Liga) – HC KTV Altdorf (NLB) 25:30

koljaninAm Freitagabend trat das Fanionteam des HC KTV Altdorf zur zweiten Runde im neuen Schweizer Cup in Bern an. Die Urner hatten dabei auf Pechvogel Marius Kasmauskas zu verzichten. Er hatte sich, wie eine Röntgenaufnahme im Spital zeigte, im vorangegangenen Meisterschaftsspiel gegen Siggenthal einen Bruch an der Hand zugezogen. Der Litauer in Altdorfs Diensten dürfte nun fatalerweise rund vier Wochen ausfallen. Zu den Gastgebern (sie hatten im Rahmen der ersten Runde gegen die HSG Baar/Zug-Superbulls das bessere Ende mit 29:25 für sich beansprucht) bleibt anzumerken, dass die Berner drei vormalige nationale Spitzenspieler in ihren Reihen stehen hatten. Sie waren primär für die «Musik» in den Reihen der Bundesstädter besorgt und immer wieder für etwelche Unruhe in der KTV-Deckung besorgt. Altdorf lieferte im Angriffssektor eine durchzogene Leistung ab, wirkte anderseits in der Abwehr aber mehrheitlich kompakt.

Marko Koljanin und Fabian Auf der Maur waren für die frühe 2:0-Führung der Altdorfer besorgt. Nach der 20. Minute waren es die Gastgeber, die 11:9 in Front lagen. 12:12 lautete das Skore in der 26. Minute, 114 Sekunden vor dem Abpfiff der gut arbitrierenden Unparteiischen Jergen/Zaugg 14:14. Nicolai Christensen schoss seine Farben bis zum Seitenwechsel mit 15:14 in Front.

Nach drei Vierteln der Gesamtspielzeit liess sich noch immer keinerlei Trend, den Sieg der Höherklassigen andeutend, ausloten. Nach dem 23:23 waren es Yannick Drollinger, Marko Koljanin sowie Ivan Fallegger, welche das Skore auf 26:23 zugunsten ihres Kollektivs schraubten. Vier Minuten vor dem letzten Signalton war die Partie dann gelaufen, nachdem die Urner einen Zwischenspurt eingelegt hatten und in der Schlussphase insgesamt eine sehenswerte Leistung aufs Berner Parkett zauberten. Pascal Aschwanden war es schliesslich, welcher den letzten Treffer der Begegnung markierte. Der HC KTV Altdorf ist nun gespannt, welchen Gegner ihm das Los im Hinblick auf die dritte Cuprunde bescheren wird.

Marko Koljanin war mit zehn Treffern erfolgreichster Skorer im KTV-Kollektiv, Fabian Auf der Maur blieb ihm mit neun Erfolgserlebnissen direkt auf den Fersen. David Arnold und Pascal Aschwanden liessen sich eine hundertprozentige Schussauswertung attestieren, gefolgt von Marko Koljanin (66) Fabian Auf der Maur (64) sowie Yannick Drollinger (50 Prozent).

Altdorf spielte mit: Noah Ineichen, Jan Dittli; David Arnold (1), Manuel Gisler, Ivan Fallegger (2), Pascal Aschwanden (2), Flavio Fallegger, Fabian Auf der Maur (9), Elias Arnold (1), Yannick Drollinger (1), Mario Obad (1), Marko Koljanin (10), Nicolai Christensen (3).

 

Samstag, 03 September 2016 00:00

Dank Top-Abwehr Saisonauftaktsieg

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Nationalliga B: HC KTV Altdorf - HSG Siggenthal 26:24


Erfreuliche Meisterschaftspremiere vor 300 Kiebitzen. Yannick Drollinger (7) und Spielertrainer Mario Obad (6) die erfolgreichsten Skorer.

Ledermann KevinNichts für schwache Nerven war der Fight zwischen Aargauern und Urnern am Samstagabend in der Feldliarena. Die Partie sah die Platzherren zwar bald mit vier, später gar fünf Längen in Front. Doch die wirbligen Gäste arbeiteten sich mit zunehmender Spieldauer mit sehenswerten Aktionen bis auf eine Länge an die Einheimischen heran. Die Früchte der Arbeit schienen aus Sicht der KTV-Truppe gegen Ende der Begegnung gar zu entschwinden. Doch die Moral der erstmals durch Stefan Epp gecoachten Altdorfer liess schliesslich verdientermassen den doppelten Zählergewinn Realität werden.

Drei Tore Vorsprung zur Pause

Die HSV Siggenthal zeigte rasch einmal auf, dass sie auch im fünften Anlauf der «Neuzeit» den Urnern tüchtig einzuheizen gewillt war. Doch das frühe 0:1 machte KTV-Spielertrainer Mario Obad wett. Bis zum Ablauf der Startviertelstunde trafen Marko Koljanin, Fabian Auf der Maur, Mario Obad sowie Marius Kasmauskas zum 5:3. Wenig später hatten Nicolai Christensen sowie Yannick Drollinger auf 7:3 erhöht. In der folgenden Phase entwickelten die Aargauer mächtig Druck. Sie pirschten sich auf 8:7 heran. Doch der HC KTV Altdorf gab Gegensteuer. Nach dem 9:8 waren es Jannick Drollinger sowie Ivan Fallegger, die bis zum Seitenwechsel auf 11:8 erhöhten.

Obad SiggViel Lob zollten zu diesem Zeitpunkt Sebastian Munzert und Physio Koen Haelters der KTV-Abwehr. Letzterer, welcher an der Front des HC KTV Altdorf nun schon die 20. (!) Saison in Angriff genommen hat: «Ich kann mich nicht daran erinnern, dass unser Team in einer Halbzeit nur Mal gerade acht Minustore kassiert hat.»

Reserven ausgebaut

Der zweite Spielabschnitt begann ganz nach dem Gusto der Platzherren. Yannick Drollinger sowie Fabian Auf der Maur erhöhten bis zur 36. Minute auf 14:9 – ein Drollinger Sigg filteredBolide Marius Kasmauskas bedeutete das 15:9. Ein weiterer Treffer fand bei den sonst gut arbitrierenden Spielleitern Christinet/Makhlouf keine Anerkennung, obwohl das Streitobjekt die Torlinie deutlich passiert hatte. Die HSG Siggenthal sicherte sich zwischen der 39. und 49. Spielminute vermehrt Spielanteile (20:18), um bis zur 56. Minute gar auf 23:22 zu verkürzen. Zuvor hatte sich Fabian Auf der Maur vom Parkett (dritte Zeitstrafe) vorzeitig zu verabschieden. Beim Stande von 23:22 verliefen die letzten knapp 4 Spielminuten höchst turbulent: Marius Kasmauskas markierte das 24:23, Marko Koljanin war mittels Penalty für das 25:23 besorgt, Jannick Drollinger räumte bezüglich Siegvergabe mit dem 26:23 die letzten Zweifel aus. Den letzten Treffer der Partie markierten die Gäste mit einer cleveren Gegenstossaktion.

Zufriedene KTV-Teamchefs

Epp KoenNeo-Coach Stefan Epps Kommentar: «Erfreulich, dass mir mein Team dank der kompakten Abwehrarbeit den Einstand versüsste. Der doppelte Punktegewinn war für uns sehr wichtig. Darauf lässt sich aufbauen. Er zeigte ausserdem auf, dass wir im Rahmen der Vorbereitungsphase eigentlich das Meiste richtig gemacht haben.» Spielertrainer Mario Obad zollte seiner Mannschaft seinerseits Anerkennung. «Bezüglich kompakter Deckungsarbeit vermochten wir uns die starken Widersacher vom Leibe zu halten. Im Angriffsbereich müssen wir uns allerdings weiter optimieren.»

Im KTV-Team bewies Jannick Drollinger seine gegenwärtige Topform. Nicht nur erzielte er mit sieben Einschüssen (vor Mario Obad mit 6 und Marko Koljanin mit 4) die meisten Tore, sondern liess sich auch eine hundertprozentige Erfolgsquote attestieren, vor Fabio Auf der Maur (75), Marko Koljanin (57) sowie Ivan Fallegger (50 Prozent).

Die weiteren NLB-Auftaktpartien: Chênois/Genf - Endingen 23:37, Steffisburg – Baden 27:26, Yellow/Pfadi Winterthur – Möhlin 20:34, Birsfelden – Horgen 27:25, Kadetten/Espoirs Schaffhausen – Wädenswil 34:26. Die Partie Solothurn – Stäfa wird erst am Mittwochabend ausgetragen.

Für Altdorf standen gegen Siggenthal im Einsatz: Noah Ineichen, Jan Dittli; Marc Vollenweider, Marius Kasmauskas (3), David Arnold, Ivan Fallegger (2), Pascal Aschwanden, Flavio Fallegger, Fabian Auf der Maur (3), Elias Arnold, Yannick Drollinger (7), Mario Obad (6), Marko Koljanin (4), Nicolai Christensen (1).

 

 

Schweizer Cupauslosung bescherte Urnern Berner Gegner

Die Auslosung des neuen Schweizer Cups bescherte dem HC KTV Altdorf die zweite Garnitur des BSV Bern Muri (2. Liga). Als Unterklassige können die «Mutzen» vor eigenem Anhang antreten, und zwar bereits am Freitagabend, 9. September. Die Partie wird um 19.45 in der Berner Spitalackerhalle ausgetragen. Die Aufgabe darf vom HC KTV Altdorf keinesfalls als «Selbstläufer» betrachtet werden. Dies umso mehr, da die Berner mit Sicherheit auf einige bewährte Vereinsstützen (die erste Mannschaft ist in der Nationalliga A angesiedelt) zurückgreifen dürften.

Aufgrund des Cups ist der HC KTV Altdorf am kommenden Wochenende spielfrei. Die zweite NLB-Meisterschaftspartie wird dann am Mittwoch darauf (14. September, 20 Uhr, Altdorfer Feldliarena) vor eigenem Publikum gegen Horgen bestritten. Die Zürcher Gäste haben ihre erste Begegnung der Saison 2016/17 gegen Birsfelden mit 25:27 knapp verloren.

 

Montag, 29 August 2016 00:00

Die «Nagelprobe» erfolgreich bestanden

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NLB/1. Liga: HC KTV Altdorf – HC Einsiedeln 39:26

Im Trainingsspiel gegen die Schwyzer Erstligisten schwangen die Urner mit 39:26 klar obenaus. Nun wird zum NLB-Meisterschaftsauftakt die HSG Siggenthal/Vom Stein Baden (Samstagabend, 18 Uhr, Feldliarena) erwartet.

arnold dav einsZum Abschluss der Trainingshauptphase wurde im Hinblick auf das neue Nationalliga-B-Abenteuer 2016/17 am Freitagabend die Vertretung des HC Einsiedeln in der Baldinihalle erwartet. In den Reihen der Schwyzer mixten zwei bekannte Gesichter (lies: Ex-Altdorfer-Akteure) mit: Torsteher Theo Ulrich sowie Martin Betschart. Beide bilden in ihrem Team bewährte Kräfte, welche der Formation aus dem Klosterdorf auch im Verlaufe der neuen Saison angehören und im Rahmen der Trainingspartie eine vielversprechende Vorstellung ablieferten.

Aschw pasc einsNoch sind einige Baustellen auszuräumen

In den Reihen der Urner fehlten vom Kader Marc Vollenweider und Manuel Gisler – ansonsten waren seitens der Einheimischen keine Absenzen zu verzeichnen. Die Partie unter der souveränen Leitung von Edi Zakarauskas stand im Zeichen einer beidseits guten Leistung, geprägt durch verschiedene sehenswerte Aktionen. Mit der Vorstellung seiner Truppe zeigte sich KTV-Spielertrainer Mario Obad mehrheitlich zufrieden. «Es gilt indessen immer noch, einige Baustellen auszuräumen, wollen wir am Samstagabend erfolgreich in die neue Meisterschaft starten», lautete sein Kommentar. Der Kroate liess ausserdem nicht unbemerkt, dass die 26 kassierten Minustreffer eine zu hohe Quote darstellten. «Wir müssen uns insbesondere im Abwehrbereich weiter verbessern und die Chancenauswertung weiter optimieren», befand Obad zusätzlich.

droll yannick einsDer HC KTV Altdorf führte zur Pause 20:14, um das Zepter auch in der Folge nicht aus der Hand zu geben. Nach drei Viertel der Spielzeit kassierte Zuzüger Nicolai Christensen eine Kopfverletzung, konnte die Partie indessen glücklicherweise mehr oder weniger unbeschadet wieder fortsetzen. Insgesamt lieferten die beiden Torhüter Noah Ineichen (erste Halbzeit) wie auch Jan Dittli (zweite halbe Stunde) starke Leistungen ab. Letzterer hat sich im Vergleich zur letzten Saison unverkennbar gesteigert – ein echtes Versprechen also.

Stark eingestufte Aargauer zu Gast

Nun beginnt für den HC KTV Altdorf am Samstagabend, 3. September, 18 Uhr, in der Feldliarena die neue NLB-Saison. Zu Gast weilt die HSG Siggenthal/von Stein Baden. Die Aargauer, unter Trainer Kai Wetzel, haben Einsiedelnsich vorgenommen, einen Platz in der vorderen Ranglistenhälfte zu belegen – womit das «Credo» ungefähr identisch mit jenem der Urner ist. Die Gäste verfügen offenbar über ein grosses Kader, welches in einem jüngsten Trainingslager in Deutschland eine recht vielversprechende Visitenkarte abgab. Altdorf hat die Gäste übrigens nicht in sonderlich guter Erinnerung. Von den vier letzten Partien gingen nämlich zwei verloren, ebenso viele endeten unentschieden.

Altdorf spielte gegen den HC Einsiedeln mit: Noah Ineichen, Jan Dittli; Pascal Aschwanden, Flavio Fallegger, Nicolai Christensen, Mario Obad, Marko Koljanin, Daniel Baumann, David Arnold, Elias Arnold, Fabian Auf der Maur, Jannick Drollinger, Ivan Fallegger, Marius Kasmauskas.

 

Montag, 22 August 2016 00:00

Das war der siebte Streich

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Zwei Wochen vor Beginn der neuen NLB-Meisterschaft trat der HC KTV Altdorf am Samstag in Muotathal zum traditionellen Raiffeisen-Cup an. Zur 23. Auflage hatten sich je zwei Mannschaften der zweitobersten sowie der 1. Liga eingeschrieben. Die Spiele verliefen höchst attraktiv und zeitigten fast ausnahmslos knappe Resultate. Eine Flut von Treffern ergab sich allerdings im Spiel um den 3./4. Platz zwischen Muotathal und Stans (41:39 zugunsten der Nidwaldner).

Geglückte Revanche

Die Urner traten vorerst gegen den BSV Stans an. Gegen die Nidwaldner Erstligisten, die zwei Wochen zuvor einen Trainingsgalopp mit 35:34 knapp gewonnen gehabt, wurde mit dem festen Vorsatz, sich für die Schlappe zu revanchieren, zur Sache gegangen. Die KTV-Verteidigung zeigte sich vorerst etwas fahrig. Zur Pause stand die Partie remis (16:16). In der Folge steigerten die Altdorfer ihre Kadenz, um das bessere Ende schliesslich mit 28:26 für sich zu behalten. Alles in allem ein verdienter Sieg. Nachdem der KTV Muotathal gegen die NLB-Formation aus Horgen seine Auftaktpartie um Haaresbreite verloren hatte (31:32) - die Zürcher zeigten sich bezüglich Chancenauswertung kaltschnäuziger - traten Letztere zum Finalfight gegen den HC KTV Altdorf an.

Die Schützlinge von Spielertrainer Mario Obad und Coach Stefan Epp sündigten vorerst im Auslassen mehrerer hundertprozentiger Chancen. Der HC Horgen mit dem neuen ungarischen Linkshänder Daniel Pocz-Nagy und seinem ebenfalls aus dem Magyarenland stammenden Neotrainer Györi-Dani Zsolt, geriet bis zur Pause mit drei Längen Differenz in Schieflage (11:14). Der KTV-Trupp baute seinen Vorsprung in der Folge auf fünf Tore aus. Doch die Zürcher, welche zuvor ein Turnier in Visp zu ihren Gunsten gestaltet hatten, steckten nicht auf. Altdorf gewann die Partie schliesslich dennoch mit 29:27 – und den begehrten Raiffeisencup bereits zum siebten Mal in Serie.

Leistungskurve weist nach oben

KTV-Physio Koen Haelters attestierte seinem Team alles in allem «eine ordentliche und im Vergleich zu den vorangegangenen Einsätzen unverkennbar gesteigerte Leistung». Altdorfs Spielertrainer Mario Obad zeigte sich mit der Chancenauswertung seiner Truppe im Spiel gegen Stans phasenweise unzufrieden, lobte anderseits eine gute Gesamtvorstellung, um sich über den Cupgewinn natürlich auch sehr zu freuen. «Wir müssen unsere Performance bis zum Meisterschaftsbeginn natürlich weiter optimieren, damit wir dann zum Beginn des neuen Championats am 3. September (in der Feldliarena gegen Siggenthal) bereit sind. Positiv ist nebst dem Turniererfolg auch anzumerken, dass wir uns in Muotathal keine Verletzten einhandelten. Im letzten Vorbereitungsspiel (Freitagabend, 26. August, 19.30 Uhr) wollen wir unsere Leistung in der Baldinihalle gegen den Erstligisten Einsiedeln natürlich weiter steigern.»

Altdorf spielte mit: Noah Ineichen, Jan Dittli; Ivan Fallegger, Elias Arnold, Fabian Auf der Maur, David Arnold, Yannick Drollinger, Marc Vollenweider, Nicolai Christensen, Mario Obad, Marko Koljanin, Marius Kasmauskas.

Sonntag, 01 Mai 2016 00:00

Angepeilter «lucky punch» blieb Wunschdenken

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Nationalliga B: HC KTV Altdorf – TV Möhlin 28:33

Nach dem Blitzstart setzten die Tabellenvierten zum k.o.-Schlag an. Obad-Trupp vermochte nicht planmässig zu reagieren.

Abschied filteredVor rund 400 Zuschauern verpasste es der HC KTV Altdorf am Samstagabend in der Feldliarena - vor rund 400 Zuschauern -, die Meisterschaft 2015/16 mit einem Sieg zu beenden. Zu clever gingen die Besucher zur Sache – zu unkonzentriert und teilweise sogar fahrig wirkte der Einsatz der Urner, um den Vorrundensieg zu wiederholen und Möhlin vom Sockel zu stürzen. Auch wenn es für beide Formationen um nichts mehr ging -4. Rang für den TVM, 8. für den KTV – hätten die einheimischen Fans von ihren Idolen etwas mehr erwartet. Doch nach dem Auftaktwirbel (4:1 nach 8 Minuten) legte das Team von Trainer Zoltan Cordas, dem erfahrenen «Fuchs» der Besucher, einen Zahn zu, dabei immer wieder von verschiedenen Unzulänglichkeiten der Urner profitierend. Deren Headcoach Dani Lussi, welcher den KTV nun nach zwei guten Jahren verlässt, notierte im «Bordbuch» mehr als ein Dutzend technische Fehler sowie rund 20 versiebte hochkarätige Torchancen, ferner (zu) oft sichtlich fehlendes Selbstvertrauen seiner Schützlinge. «Unter solchen Vorzeichen lässt sich eine abgebrühte Truppe, wie sie der TV Möhlin, welcher sich im Hinblick auf die nächste Saison weiter verstärken will, eben stellte, nicht die Butter vom Brot nehmen», lautete der Kommentar des sichtlich enttäuschten Lussi nach der Partie.

Suhr/Aarau mit «Direttissima»

Ziehung KTV filteredNachdem es den Urnern also nicht gelang, den Vorrundenauswärtssieg zu wiederholen (23:21), verpassten sie es, sich noch in der vorderen Ranglistenhälfte zu etablieren und müssen sich mit dem 8. Platz zufrieden geben (23 Punkte nach ebenso vielen Einsätzen), was einer deutlichen Einbusse im Vergleich zur vorangegangenen Saison entspricht.

An der Tabellenspitze genügte NLA-Absteiger Suhr/Aarau ein 29:29 gegen Endingen, um nach einjähriger Pause wieder direkt in die oberste nationale Stärkeklasse aufzusteigen, während sich Endingen im Rahmen einer Barrageteilnahme die Chance offenhält, seinerseits das Billett für das Besteigen des NLA-Lifts zu lösen. Schaffhausens Kadetten-Espoirs sicherten sich nach dem 30:26-Erfolg über Zofingen den dritten Podestplatz (Rückstand auf Endingen: satte 10 Zähler).

Am Tabellenende fighteten am Samstag Pilatus-Luzern, das gegen Baden remisierte (27:27), ebenso wie Wädenswil gegen Yellow/Pfadi Winterthur (26:26). Zofingen (10 Punkte) steigt somit direkt in die 1. Liga ab, während Pilatus-Luzern (14) zwei Längen hinter Wädenswil liegt und somit noch den Klassenerhalt im Rahmen einer Barrage gegen einen 1.-Liga-Klub schaffen kann.

Die weiteren Ergebnisse der 26. und letzten NLB-Runde: Siggenthal - Horgen 35:32, Birsfelden - Steffisburg 21:28. Und das Klassement zwischen den erwähnten Spitzen- sowie Schluss-Zweigespannen: 3. Schaffhausen Kadetten-Espoirs (35), 4. Möhlin (35), 5. Steffisburg (30), 6. Horgen (26), 7. Siggenthal (25), 8. Altdorf (23), 9. STV Baden (20), 10. Birsfelden (20), 11. Yellow-Pfadi Winterthur (17), 12. Wädenswil (16). – Um gleich bei den Klassierungen zu bleiben: Die besten Skorer in der NLB waren 2015/16: 1. Philipp Seitle (215 Treffer), 2. Mischa Kaufmann (188), Marcus Hock (187), 4. Marko Koljanin (178), 5. Mario Obad (157, beide vom HC KTV Altdorf); Ivan Fallegger (ebenfalls vom HC KTV Altdorf) brachte es als 32. auf 93 Tore.

Ein eigentlicher Senkrechtstart

Obad steigt filteredDer HC KTV Altdorf legte gegen Möhlin los wie die Feuerwehr. Unterstützt durch den souverän auftrumpfenden Marcel Luthiger, skorten Marko Koljanin, Marius Kasmauskas (zweimal) sowie Fabian Auf der Maur bis zur 8. Minute zum 4:1. Der Fahrplan der Platzherren stimmte bis zu diesem Zeitpunkt beeindruckend. Doch danach leckte das KTV-Flaggschiff zusehends (5:5). In der 13. Minute zog Möhlin erstmals in Front (6:5). Ivan Fallegger (einmal mit genialem «Flieger») und der an diesem Tag erfolgreichste KTV-Schütze, Spielertrainer Mario Obad), warteten mit der an diesem Wettkampftag letztmaligen Führung der Altdorfer auf (8:6). Ungewohnt zahlreiche Ballverluste und das ungenau eingestellte Visier diverser KTV-Akteure liessen die Nordschweizer bis zur 25. Minute auf 14:10 und wenig später 18:11 davonziehen, ehe Tizian Dossenbach für das Pausenresultat (18:12) besorgt war.

Gäste räumten kaum Konzessionen ein

Nach Wiederaufnahme der Partie verkürzten Yannick Drollinger sowie Ivan Fallegger den Rückstand ihres Kollektivs. Doch Möhlins Replik liess nicht auf sich warten, wobei Altdorfs oft lethargisch wirkende Deckung mehrmals gar nicht gut aussah (21:14). Die Urner liessen später nochmals leise Hoffnungen im Lager der einheimischen Fans keimen, doch der TVM wirbelte munter weiter, um in der Schlussphase auch noch von einem gegnerischen Unterzahlspiel zu profitieren. Schliesslich war es Michael Bissig, der vom rechten Flügel aus den gegnerischen Keeper düpierte und für den letzten Saison-KTV-Treffer besorgt war.

Bester Skorer gegen Möhlin war Spielertrainer Mario Obad (8), vor Marko Koljanin sowie Ivan Fallegger (je 5). Je hundertprozentige Abschlusserfolgsquoten liessen sich Michael Bissig, Marius Kasmauskas, Marc Fallegger sowie Tizian Dossenbach, vor Yannick Drollinger (66 Prozent) attestieren. Im KTV-Tor parierten Nicolas Stocker 29, Marcel Luthiger 19 Prozent der auf ihr Gehäuse abgefeuerten Bälle. – Gegen Altdorf verhängten die alles in allem konsequent arbitrierenden Unparteiischen Andreas Capoccia und Beat Jucker fünf, gegen Möhlin drei 2-Minuten-Zeitstrafen.

Altdorf spielte mit: Marcel Luthiger, Nicolas Stocker; Michael Bissig (1), Marius Kasmauskas (2), Dave Zürcher, Elias Arnold, Ivan Fallegger (5), Cyril Keller, Marc Fallegger (1), Fabian Auf der Maur (3), Tizian Dossenbach (1), Yannick Drollinger (2), Mario Obad (8), Marko Koljanin (5)

Verabschiedungen, Verlosungen

Der Präsident des HC KTV Altdorf, Stefan Arnold (Stiege), nahm zu Beginn der Partie gleich mehrere Verabschiedungen vor. Headcoach Dani Lussi (BSV Stans) übergibt nach erfolgreicher zweijähriger Einsatzzeit seinen Posten Stefan Epp. Die langjährigen «Eigengewächse» Marc Fallegger, Marcel Luthiger und Nicolas Stocker, so oft «Türme» in heissen «Schlachten» für ihren Stammvereins, hängen ihre Handballschuhe ihrerseits an den berühmten Nagel. Ebenso verabschieden sich Tizian Dossenbach sowie Dave Zürcher – beide werden die nächste Saison bei Handball Emmen in Angriff nehmen.

Der HC KTV Altdorf durfte sich während der Saison 2015/16 auf zahlreiche Spielfeldsponsoren verlassen. Unter ihren Adressen zog Jungsporn John Hagen fünf Preisgewinner: Stefan Trüb, Schattdorf, Karl Gnos, Altdorf, Werner Gisler, Altdorf, Fabio Affentranger, Altdorf, Mario Trovatelli, Altdorf.

 

 

Sonntag, 24 April 2016 00:00

Vom Abstiegsgespenst im Nacken beflügelt

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Nationalliga B: HC Wädenswil – HC KTV Altdorf 36:34

Spannender Fight im vorletzten Hauptrundenspiel. Urner lieferten eine durchzogene Verteidigungsleistung ab – und grüssen jetzt vom 8. Platz.

KTVWäd2Im vorletzten NLB-Hauptrundenspiel ging es für die Urner um nichts mehr. Ganz anders bei den Gastgebern. Sie wollten mit einem Sieg den vorzeitigen Ligaerhalt sicherstellen. Gesagt – getan. Dank einer engagierten Leistung erreichten die Wädenswiler das gesteckte Ziel, zumindest weitestgehend. Sie weisen nun vor dem letzten Durchgang 2 Punkte mehr als die SG Pilatus und eine klar bessere Tordifferenz als die Luzerner auf.

Wädenswil (12., 15 Punkte, -66) trifft im letzten Fight auswärts am kommenden Wochenende nun noch auf Yellow/Pfadi Winterthur (11., 16), Pilatus/Luzern (13., 13, -88) zu Hause auf den STV Baden (10., 19). Als Tabellenletzter (Direktabsteiger) steht der TV Zofingen (10 Zähler) bereits fest.

An der Spitze der Zwischenrangliste verteidigte der HSC Suhr/Aarau seine Leaderposition (1., 46, +167) vor dem TV Endingen (2., 45, +146). Suhr/Aarau bezwang Birsfelden am Sonntag (37:17), Endingen hatte tags zuvor gegen Baden das bessere Ende mit 29:22 für sich behalten. Die beiden führenden Teams werden in wenigen Tagen im Rahmen der 26. und letzten Runde den Spitzenknüller gegeneinander bestreiten und dabei den Direktaufsteiger in die oberste nationale Stärkeklasse unter sich ausmachen.

Nur 80 Prozent Gas gegeben

KTV-Altdorf-Headcoach Dani Lussi brachte es in seiner Manöverkritik auf den Punkt: «Wer 34 Tore schiesst, müsste eigentlich eine Partie gewinnen. Doch Wädenswil gab eben 120 Prozent, wir hingegen vielleicht 80 Prozent Gas. Diese Erkenntnis machte den Unterschied bezüglich der Punktevergabe zwischen Zürchern und Urnern aus.»

Der Chronist des HC Wädenswil lobte sein Team mit der Feststellung, gegen Altdorf eine Spitzenleistung abgeliefert zu haben: «Jeder kämpfte für jeden. Die Chancenauswertung unserer Mannschaft passte über weite Strecken, und die beiden Torhüter verdienten sich Bestnoten. Mit der Rückkehr Christian Gürbers (5 Treffer) wirkte das Angriffsspiel variantenreicher – der Däne Mikkel Christian Madsen (9) konnte sich wieder auf seine Hauptaufgabe, eben das Toreschiessen, konzentrieren.»

Vielversprechende Altdorfer Startphase

Der HC KTV Altdorf startete gegen den HCW vielversprechend in die Partie. Bereits nach 145 Sekunden führte er dank Treffer seitens Ivan Fallegger und Marko Koljanin (2) mit 3:1. Doch die Replik der Wädenswiler liess nicht auf sich warten: Nach knapp 5 Minuten hatten sie das Zepter an sich gerissen (4:3), um nach 10 Minuten mit fünf Längen voraus zu liegen (9:4). Altdorf verkürzte seinen Rückstand bis zur 24. Minute auf 16:15 und realisierte wenig später durch Marc Fallegger gar den Gleichstand (17:17). Die Seiten wurden beim Stande von 18:18 gewechselt.

Die Platzherren setzten sich nach dem Tee - übrigens vor rund 500 Zuschauern - wieder ab (23:19). Doch nach drei Vierteln der Gesamtspielzeit hatte der viel Druck entwickelnde Altdorfer Angriff weitgehend aufgeschlossen (26:25). 9 Minuten vor Spielschluss stand die Partie 30:29 – alles war wieder offen. Innerhalb von 4 Minuten liess sich die KTV-Abwehr mehrmals aushebeln (34:29). Beim Stande von 35:33 (Altdorfer Torschütze: Mario Obad) schöpften die Urschweizer nochmals leise Hoffnung, etwas Zählbares herauswirtschaften zu können. Doch das Vorhaben scheiterte, auch wenn Ivan Fallegger noch der letzte Treffer in der torreichen Partie gelang.

Dani Lussi vom HC KTV Altdorf hatte in den Reihen seiner Truppe während der ganzen 60 Spielminuten mehrheitlich fehlende Aggressivität geortet und 21 technische Fehler notiert. «Jetzt erwarten unsere Fans am kommenden Samstagabend in der Feldliarena (Anspielzeit um 18, nicht wie ursprünglich festgelegt 20 Uhr) gegen Möhlin einen Meisterschaftsschlussspurt, der diese Bezeichnung verdient, «auch wenn die Nordschweizer mit einem Sieg wohl ihren guten vierten Platz im Gesamtklassement (zurzeit zählergleich mit den Schaffhauser Espoirs - die noch den TV Zofingen erwarten -, aber bezüglich Tordifferenz deutlich schlechter dastehen) rechtfertigen möchten. Ich bin überzeugt, dass unsere Formation vor ihrem treuen Publikum nochmals alles geben wird.»

Erfolgreichste Akteure in den Reihen des HC KTV Altdorf waren in Wädenswil Marko Koljanin (10 Treffer); vor Ivan Fallegger (8), Spielertrainer Mario Obad (4) und dem stark auftrumpfenden Nachwuchsspieler Elias Arnold (3). Eine hundertprozentige Abschlusserfolgsquote verzeichneten Elias Arnold sowie Dave Zürcher, vor Ivan Fallegger (88), Marko Koljanin (83) sowie Yannick Drollinger (66).

Altdorf spielte mit: Marcel Luthiger, Nicolas Stocker; Michael Bissig, Marius Kasmauskas (2), Dave Zürcher (2), Elias Arnold (3), Ivan Fallegger (8), Marc Fallegger (2), Fabian Auf der Maur (1), Tizian Dossenbach, Yannick Drollinger (2), Mairo Obad (4), Marko Koljanin (10). – Mehrere gute Paraden lieferten die beiden Altdorfer Torsteher ab, wobei Marcel Luthiger bereits in der ersten Minute einen gegnerischen Penaltyball parierte.

 

Donnerstag, 21 April 2016 00:00

Magier Luthigers Traumparade rettete Sieg

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Nationalliga B: HC KTV Altdorf – SG Pilatus/Luzern 28:27

Innerschweizer Derby im Zeichen absoluter Hochspannung. Urner jetzt mit 27 Punkten auf 7. Position.

Luthiger der HeldJust nach Ablauf der vollen Stunde erhielten die noch im Abstiegsstrudel steckenden Leuchtenstädter am Mittwochabend in der Feldliarena die Chance, einen Penalty umzusetzen. Vier Sekunden zuvor hatten die alles in allem souverän arbitrierenden Unparteiischen Baumann/Cristallino gegen die führenden Gastgeber vor knapp 300 Zuschauern wohl zu Recht einen Strafwurf verhängt. Zur Exekution trat der Luzerner Topskorer Sven Hess, welcher zuvor siebenmal ins Volle getroffen hatte, an. Das abschliessende Unentschieden schien dadurch Fakt zu werden. Doch da stand ja im Tor des KTV noch Marcel Luthiger, der am gleichen Abend nach einer starken Leistung (neun Erfolgsparaden, bei rund drei Dutzend auf seinen Kasten abgefeuerten Bällen) bereits ein Siebenmetergeschoss unschädlich gemacht hatte. Und prompt wartete Altdorfs Zerberus abermals mit einem Gesellenstück der besonderen Art auf. Er tauchte in die rechte Ecke seines Gehäuses und parierte das Geschoss seines Antipoden mit einem genialen Reflex. Die Sonderovation seiner Fans wie auch der Teamkollegen war «Luthi» damit gewiss. Im mächtig feiernden Spielerknäuel seiner Mannschaftskollegen liess er sich mit Sonderovationen überschütten. Duplizität der Ereignisse: Bereits im Rahmen der Vorrundenpartie war es ebenfalls Luthiger gewesen, der einem Gegenstoss der SG Pilatus/Luzern den Giftzahn gezogen und Altdorfs Sieg sichergestellt hatte (23:22). Der Zwei-Punkte-Gewinn liess die Besucher, deren Vereinsziel es gemäss Homepage ist, die besten Nachwuchsspieler der Zentralschweiz gezielt zu fördern, weiterhin mit 11 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz respektive – zwei Runden vor Abschluss der 26 Spiele umfassenden Hauptrunde – in arger Abstiegsgefahr (vor Zofingen) verharren.

Mario Obad Textil Pilatus filteredDas «Farmteam» des Nationalliga-A-Teams HC Kriens trat in Altdorf ziemlich in Bestbesetzung an. Ging es den Luzernern doch darum, wichtige Zähler im Fight wider den drohenden Abstieg anzustreben. Es war deshalb nicht verwunderlich, dass die Gäste von Anpfiff weg mit besonderem Elan zur Sache gingen und den HC Altdorf mit schnell vorgetragenen Attacken immer wieder vor heikle Aufgaben stellte, was auch die 3:1-Führung der Luzerner unterstrich. Doch der HC KTV Altdorf gab Gegensteuer. In einer der besten Phase des Obad-Trupps war Marko Koljanin für das 3:3 besorgt. Fabian Auf der Maur sowie Ivan Fallegger (zweimal) bewerkstelligten bis zur 10. Minute das 6:3. Die Besucher erholten sich von diesem «Schock» erstaunlich schnell. Sie nutzten einige technische Fehler der Urner kaltschnäuzig aus, sich damit wieder ins Spiel zurückmeldend. 15:14 lautete das Skore zur Pause, nachdem Marc Fallegger den letzten Treffer markiert hatte. KTV-Torsteher Marcel Luthiger war bereits zu diesem Zeitpunkt mit der Defensivarbeit seiner Vorderleute nur bedingt zufrieden. «Wir liessen den aggressiv zur Sache gehenden Besuchern zu viele Freiräume», wie er befand und damit etliches Verbesserungspotenzial seiner Truppe ortete.

Ein offener Schlagabtausch

Sieg im Urschweizer DerbyDie zweite Halbzeit wurde von beiden Mannschaften mit Volldampf in Angriff genommen. Die Pilatus-Crew sicherte sich dabei eine frühzeitige Zwei-Tore-Reserve, ehe Marko Koljanin mit einer sehenswerten Triplette und Ivan Fallegger ausglichen und das 22:20 bewerkstelligten. Der HC KTV Altdorf scheiterte in der Folge gleich mehrmals am stark auftrumpfenden Gästekeeper Noah Ineichen (die Nummer 2 des HC Kriens).

Die letzten 10 Minuten der Partie glichen einem veritablen Krimi. Nach dem 24:24 und 24:25 hatte das 24:26 Seltenheitscharakter: Eine über den weit im Spielfeld draussen postierten hinaus praktizierte «Lampe» klatschte an die Latte des KTV-Tores, um von dort hinter die Linie zu fallen. 4 Minuten vor Spielschluss führten die Besucher – letztmals in dieser Partie – 26:27. Yannick Drollinger erzielte mit einem Sondereffort das 27:27, Ivan Fallegger mit einem Hammer von der linken Position aus – via Innenpfosten – das von seinem Team mächtig gefeierte 28:27. Mit einer alles andere als «gentlemansliken» Aktion – Schlag gegen den Kopf – beförderte ein Gästespieler KTV-Spielertrainer Mario Obad auf das Parkett. Die Aktion blieb von den Spielleitern, denen die Sicht offenbar verdeckt war, 47 Sekunden vor Spielschluss, ungeahndet – sie hätte mit «Rot» bestraft werden müssen. Im Gegenzug war es die SG Pilatus/Luzern, die nochmals alles in den Angriff warf und den eingangs geschilderten Penalty (Matchuhrzeit: 59.56) herauswirtschaftete.

Zahlen und Fakten

Auf der Maur PilatusVom HC KTV Altdorf zeigte sich Marko Koljanin als effizientester Skorer (8), vor Ivan Fallegger (6) und Spielertrainer Mario Obad (5). Yannick Drollinger wies die höchste Abschluss-Erfolgsquote (75 Prozent), vor Ivan Fallegger (66), Marius Kasmauskas, Marc Fallegger sowie Fabian Auf der Maur (je 50) auf. Die SG Pilatus/Luzern feuerte insgesamt 42, der HC KTV Altdorf 45 Schüsse auf das gegnerische Tor ab. Marko Koljanin vom HC KTV Altdorf brachte alle vier Penaltys im Tor der Luzerner unter.

An der NLB-Ranglistenspitze gaben sich im Fight um den NLB/NLA-Direktaufstiegsplatz die beiden führenden Suhr/Aarau (32:24 gegen Baden) sowie Endingen (32:27 gegen Yellow/Pfadi Winterthur) keine Blössen. Die Leader trennt somit zwei Runden vor Abschluss der Hauptrunde weiterhin nur ein Punkt. Die Ergebnisse der weiteren Mittwochbegegnungen: Steffisburg – Horgen 29:29, Schaffhausen II – Möhlin 25:27.

Altdorf spielte mit: Marcel Luthiger, Nicolas Stocker; Marc Vollenweider, Marius Kasmauskas (3), Dave Zürcher, Ivan Fallegger (6), Marc Fallegger (1), Joy Gisler, Flavio Fallegger, Fabian Auf der Maur (2), Tizian Dossenbach, Yannick Drollinger (3), Mario Obad (5), Marko Koljanin (8).

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