Spielberichte Herren 1

Spielberichte Herren 1 (129)

Sonntag, 18 Oktober 2015 00:00

Kanonier Koljanins und Hexer Luthigers Glanztaten

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HC KTV Altdorf – Yellow/Pfadi Winterthur 26:21

Dritter Saisonsieg: Urner in der Vierzehnergruppe jetzt auf Rang 8. Marcel Luthiger zauberte zwischen den Pfosten.

Ivan Akrobat Yell PfDer Samstagabendfight, vor rund 300 Zuschauern in der Feldliarena ausgetragen, bewies es definitiv: Die Altdorfer haben wieder endgültig auf die Erfolgsstrasse eingebogen. Zwar liessen sie im Rahmen der siebten NLB-Qualifikationsrunde nach einem Sechs-Tore-Vorsprung (44. Minute) wieder etwas nach, machten den Sack gegen die vorübergehend aufdrehenden Zürcher in der Folge aber ohne Wenn und Aber zu. Dem dritten Saisonsieg standen zwei Spielerpersönlichkeiten besonders zu Gevatter: Der unwiderstehlich wirkende Topskorer Marko Koljanin (elf Treffer), ferner ein in Hochform agierender Torsteher Marcel Luthiger. Er machte insgesamt ein gutes Dutzend sogenannt hundertprozentiger gegnerischer Chancen magistral zunichte, dadurch immer wieder Sonderapplaus von den Rängen abholend. Nebst Koljanin zeichneten sich Spielertrainer Mario Obad und Ivan Fallegger mit je fünf Einschüssen sowie Letzterer und Yannick Drollinger mit je einer hundertprozentigen Luthi Yell PfChancenauswertung speziell aus. Das gesamte KTV-Kollektiv lieferte gegen die pfeilschnell agierenden und immer wieder in der gegnerischen Deckung für viel Unruhe sorgenden Zürcher eine insgesamt starke Leistung ab. Fazit: Der HC KTV Altdorf dürfte in der bestehenden Verfassung schon bald noch weiter Tabellenterrain gutmachen.

Die beiden verlustpunktelosen Leader Endingen (29:27 gegen Steffisburg) und Suhr/Aarau (30:29 gegen die Kadetten-Espoirs aus Schaffhausen) weisen nach wie vor keine Verlustpunkte auf. Die weiteren Ergebnisse: Siggenthal – Baden 28:24, Wädenswil – Horgen 26:34, Möhlin – Birsfelden, Pilatus/Luzern – Zofingen 26:24.

Die komplette NLB-Rangliste: Endingen und Suhr/Aarau, je 14, Siggenthal 12, Kadetten-Espoirs und Horgen je 10, Möhlin 7, Steffisburg und Altdorf je 6, Baden 5, Birsfelden 4, Yellow/Pfadi Winterthur sowie Wädenswil je 3, Zofingen und Pilatus/Luzern je 2 Punkte.

13:10-Halbzeitführung

ObadKolj Yell PfAusgeglichen verlief zwischen Altdorf und Yellow/Pfadi die erste Halbzeit. Nach der Auftaktviertelstunde lautete das Skore 7:7. Danach waren die Zürcher für einen Schuss vor den Bug der Innerschweizer besorgt (7:9). Zum zweiten Mal im Verlauf der ersten halben Stunde setzte sich der KTV-Trupp unmittelbar vor der Pause in Front: Marko Koljanin verwandelte einen Penalty sowie einen weiteren knallhart abgefeuerten Präzisionshammer, Marius Kasmauskas einen verdeckt abgegebenen Ball im gegnerischen Netz. Die Gäste lagen dadurch mit drei Längen Unterschied in Schieflage. Anzumerken bleibt, dass Marcel Luthiger bis zu diesem Zeitpunkt gleich ein halbes Dutzend Mal mit Topinterventionen seine Aufwartung machte und auch ein ObadLussiYell PfZürcher Penaltygeschoss mit tollem Spagat zur Seite lenkte. Marko Koljanins Trikot hatte im Übrigen eine recht kurze Lebensdauer. Es wurde ihm von einem rüde zur Sache gehenden Zürcher (sanktionslos notabene...) förmlich vom Oberkörper gezurrt, was den Kroaten aber nicht im Geringsten beeindruckte. Er erschien in der Folge statt mit seiner angestammten Nummer 23 mit der (für ihn) ungewohnten 3 auf dem Spielfeld.

Zürcher Zwischenspurt

Dossen Tiz YellPf filteredDie Partie schien vorzeitig zugunsten der Urner zu laufen, als der HC KTV Altdorf in der 44. Minute mit 19:14 führte. Doch einige Ungenauigkeiten in der Deckung der Einheimischen gestalteten den Spielverlauf nochmals spannend, als Yellow/Pfadi nach einem Überzahlspiel plötzlich nur noch 19:17 zurück lag. Doch Fabian Auf der Maur leitete die definitive Siegsicherung zugunsten seines Kollektivs mit einem raffinierten Heber ein, Ivan Fallegger (zweimal), Mario Obad sowie Marko Koljanin waren für weitere Treffer der Gastgeber besorgt. Das 25:20 markierte Fabian Auf der Maur. Für den letzten KTV-Erfolg zeichnete schliesslich Ivan Fallegger zuständig.

Stimmen zur Partie

herger sina 5Spielertrainer Mario Obad und Headcoach Dani Lussi: „Mit der Leistung unseres Teams sind wir mehrheitlich zufrieden. Allerdings liegt ein weiteres Steigerungspotenzial durchaus drin. Jetzt wollen wir am kommenden Samstag gegen den STV Baden auswärts beweisen, dass wir in der Lage sind, unsere Bilanz - vier Niederlagen und drei Siege - auszugleichen.“

Zuzüger Yannik Drollinger: „Wir gaben das Zepter während der vollen Stunde kaum je aus der Hand. Ganz toll im Strumpf erwies sich unser Keeper Marcel Luthiger. Auf dem Gezeigten unserer Truppe lässt sich bestimmt weiter aufbauen.“

Topskorer Marko Koljanin: „Unsere Deckungsarbeit gefiel mir besonders gut. Nur 21 kassierte Minustore sind durchaus sehenswert. Mit der so genannt zweiten Welle vermochte unser Angriff Mal für Mal zum Erfolg zu kommen.“

Altdorf spielte mit: Marcel Luthiger, Jan Dittli; Michael Bissig, Marius Kasmauskas (2), Dave Zürcher, Ivan Fallegger (5), Joy Gisler, Flavio Fallegger, Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur (2), Tizian Dossenbach, Yannick Drollinger (1), Mairo Obad (5), Marko Koljanin (11).

 

Montag, 12 Oktober 2015 00:00

Obads Effizienz – Falleggers Sperrfeuer

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Birsfelden – HC KTV Altdorf 24:28

Zweiter Saisonsieg der Urner, die auf den neunten Tabellenplatz vorrückten. Im Cup wartet nun der BSV

NLB obad marioDie Urschweizer waren ihren Anhängern im bisherigen Meisterschaftsverlauf einiges schuldig geblieben. Nun versöhnten sie ihre Fans am Sonntagabend in Birsfelden mit einem ebenso deutlichen wie verdienten Erfolg. Im Rahmen eines „Arbeitssieges“ wurden zwei wichtige Zähler eingefahren. Ihm standen Spielertrainer Mario Obad sowie Ivan Fallegger und Marko Koljanin recht eigentlich zu Gevatter. Ersterer beeindruckte mit einer fast makellosen Abschlusseffizienz: Aus neun Versuchen zauberte der Kroate acht Tore aus dem Hut. Nur um weniges stand ihm Ivan Fallegger mit sieben Treffern (zwölf Versuche) nach – Marko Koljanin traf fünfmal ins Schwarze. Doch es war nicht nur dieses Kanoniertrio, welches den doppelten Punktegewinn Realität werden liessen, sondern vielmehr die ganze Mannschaft, welche einen generell starken Eindruck hinterliess, sehr zur Genugtuung auch von Headcoach Dani Lussi. Einer der KTV-Erfolgsgaranten war, dass es dem Kollektiv gelang, den 22-jährigen gegnerischen Ballzauberer Mads Bole Thomson weitestgehend zu neutralisieren. Der Däne hatte wenige Tage zuvor gegen Wädenswil elfmal ins Schwarze getroffen – nun hatte er sich mit einem allereinzigen Erfolgserlebnis zu begnügen. Der HC KTV Altdorf wartete in der Nordschweiz übrigens mit fast vier Dutzend Abschlussversuchen auf – Birsfelden riskierte wesentlich weniger (32). Keeper Marcel Luthiger liess sich eine 25-prozentige Abwehrerfolgsquote attestieren – die Bilanz seiner insgesamt drei eingesetzten Gegenüber lag bei 39 respektive grossartigen 50 Prozent (Thomas Braun).

Zum Spielverlauf

Die Partie verlief bis zur Pause höchst ausgeglichen. Keine Mannschaft vermochte sich von ihren Gegnern abzusetzen. Ein Treffer Yannick Drollingers liess zugunsten der Urner immerhin einen Halbzeit-Minivorsprung (13:12) Tatsache werden. Bis zur 40. Minute änderte sich am Zwischenresultat wenig. Innerhalb von vier Minuten stellte der HC KTV Altdorf das Signal zum Sieg in der Folge durch Mario Obad, Tizian Dossenbach sowie Marko Koljanin definitiv auf Grün (20:15). In der 56. Minute hatten die Urner ihren Vorsprung auf 27:21 ausgebaut. Danach liessen sie nichts mehr anbrennen. Allerdings trafen sie bis zum Abpfiff nur noch einmal ins gegnerische Netz, doch waren die Gastgeber nicht in der Lage, die weitgehend kompakt agierende gegnerische Abwehr vor Probleme zu stellen.

Die übrigens Resultate der NLB-Wochenendpartien: Yellow Winterthur – Siggenthal 27:28, Baden – Kadetten-Espoirs SH 24:27, Endingen – Zofingen 35:21, Horgen – SG Pilatus/Luzern 31:21, Möhlin – Wädenswil 34:25, Suhr/Aarau – Steffisburg 28:26. An der Tabellenspitze liegen weiterhin Endingen und Suhr/Aarau verlustpunktelos (12) in Front. Der HC KTV Altdorf hat sich im Vierzehnerfeld mit vier Zählern auf den 9. Rang vorgeschoben. Die Urner empfangen am Samstag (18 Uhr) in der Feldliarena nun Yellow Winterthur. Mit einem Sieg könnte in die vordere Tabellenhälfte vorgerückt werden, doch die bevorstehende Aufgabe ist zweifellos keine leichte.

Urschweizer Cup-Derby

Im Rahmen des Schweizer Cups kommt es zu einem brisanten Fight. Nachdem der 1.-Liga-Leader BSV Stans (bisher: 4 gewonnene Spiele) seinen Cupeinsatz gegen die Pfader Neuhausen mit 35:24 klar zu seinen Gunsten zu entscheiden vermochte, steht im Rahmen der nächsten Runde des k.o.-Wettbewerbs die pikante Partie zwischen Nidwaldnern und Urnern bevor. Erstere können vor eigenem Anhang antreten. Das Datum der Begegnung steht noch nicht abschliessend fest.

Altdorf spielte gegen Birsfelden mit folgendem Kader: Marcel Luthiger, Nicolas Stocker, Jan Dittli; Michael Bissig, Marius Kasmauskas (2), Dave Zürcher, Ivan Fallegger (7), Flavio Fallegger, Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur (2), Tizian Dossenbach (1), Yannick Drollinger (3), Mario Obad (8), Marko Koljanin (5).

 

 

  

Donnerstag, 08 Oktober 2015 00:00

Dank Topseinstellung zum verdienten Sieg

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Schweizer Cup, Hauptrunde: Borba/Luzern . HC KTV Altdorf 23:36

Die Zweitligisten vermochten am Thron der Urner nicht zu rütteln. Am Freitagnachmittag Auslosung der nächsten Runde.

NLB bissig michaelCupspiele haben erfahrungsgemäss oft ihre eigenen Gesetze. Doch davon war am Mittwochebaned in der Luzerner Maihofhalle nicht viel zu sehen. Das Nationalliga-B-Team des HC KTV Altdorf liess nichts anbrennen. Es kehrte mit einem souveränen Erfolg, dreizehn Längen betragend, in den Gotthardkanton zurück. Der Sieg tat auch der Moral der Lussi-Truppe gut, nachdem im Verlauf der bisherigen NLB-Meisterschaft längst nicht alles wunschgemäss gelaufen war.

Abwehr musste sich neu „erfinden“

Im Deckungsbereich waren anfänglich einige Probleme auszuloten. Dies war weiter nicht verwunderlich, da Kevin Ledermann infolge Militärdienstes nicht zur Verfügung stand und die neu formierte KTV-Defensive sich zuerst finden musste. Verletzungshalber fehlten auf Urner Seite Marc Fallegger und David Arnold, Marcel Luthiger pausierte.

Die Borbasten erzielten den ersten Treffer der Partie. Für den KTV sorgte Marko Koljanin für den Gleichstand. In der Folge legten die Platzherren zwei Treffer vor (5:3, 6:4). Nach 20 Minuten hatten die nun immer besser in Fahrt kommenden Urner die Führung übernommen (10:7). Der Vorsprung schmolz in der Folge nochmals weg. Doch bis zur Pause schwang die Truppe von Spielertrainer Mario Obad und Headcoach Dani Lussi mehrheitlich obenaus, um sich mit 16:11 in die Kabine zu verabschieden.

Fünf „Hundertprozenter“

Während der ersten zehn Minuten des zweiten Durchganges zementierten die Urschweizer ihre Reserven. Sie erhöhten bis zur 40. Minute auf 25:15, damit bezüglich Siegvergabe das Signal definitiv auf Grün stellend. Während der zweiten Halbzeit erhielten auch die KTV-Nachwuchsspieler vermehrt Einsatzzeit, nachdem vorübergehend das Topskorertrio Obad/Koljanin/Kasmauskas die Partie von der Spielerbank aus verfolgten. Den letzten Treffer des Fights markierte für sein Kollektiv Tizian Dossenbach. Schliesslich gewann der HC KTV Altdorf - übrigens unter Leitung des gut agierenden Sie-und er-Schirigespannes Kunze/Morf- ohne je in Schwierigkeiten geraten zu sein.

Mit der Leistung seines Teams gab sich Dani Lussi generell zufrieden. Insbesondere freuten ihn starke Torhüterleistungen (Jan Dittli mit stolzen 45, Nicolas Stocker mit 44 Prozent erfolgreichen Abwehraktionen - und einem parierten Penalty). Er zeigte sich auch von der insgesamt kämpferischen Einstellung seines Kollektivs angetan.

Der HC KTV Altdorf hatte drei je fünfmal erfolgreiche Akteure zur Stelle: Fabian Auf der Maur, Mario Obad, Marko Koljanin; je viermal trafen Michael Bissig, Dave Zürcher, Ivan Fallegger und Marius Kasmauskas. Fünf Spieler verzeichneten eine hundertprozentige Abschlusserfolgsquote: Michael Bissig, Dave Zürcher, Cyril Keller sowie Fabian Auf der Maur, Yannick Drollinger - gefolgt von Mario Obad (83).

Altdorf spielte mit: Jan Dittli, Nicolas Stocker; Michael Bissig (4), Dave Zürcher (4), Ivan Fallegger (4), Flavio Fallegger, Cyril Keller (1), Joy Gisler, Marius Kasmauskas (4), Mario Obad (5), Fabian Auf der Maur (5), Tizian Dossenbach (2), Yannick Drollinger (2), Marko Koljanin (5).

 

Sonntag, 04 Oktober 2015 00:00

Die fatalen Schlusssekunden...

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Nationalliga B: HSG Siggenthal – HC KTV Altdorf 29:28

Vierte – diesmal höchst unglücklich zustande gekommene Saisonniederlage. Lage am Tabellenende wird langsam höchst ungemütlich.

dossenbachWie erwartet wurde die Partie im Aargau am Samstagabend in der Badener Auehalle, vor rund 150 Zuschauern – zu einer höchst delikaten Angelegenheit. 138 Sekunden vor dem Schlusspfiff lagen die Urner, nach einer beeindruckenden Aufholjagd, mit einer Länge voraus. Doch zwei schwer nachvollziehbare Spielleiterentscheide sowie eigenes Unvermögen verhinderten schliesslich mindestens einen Teilerfolg.

Nach den weiteren Samstagsspielen (Kadetten-Espoirs Schaffhausen – Yellow/Pfadi Winterthur 27:24, Zofingen – Suhr/Aarau 19:30, Steffisburg – STV Baden 24:14, Wädenswil – Birsfelden 32:32, Horgen – Endingen 20:31, Pilatus/Luzern – Möhlin 26:28) liegt der HC KTV Altdorf als drittbest Rangierter der vergangenen NLB-Saison jetzt auf dem ungemütlichen drittletzten Tabellenplatz, zusammen mit Zofingen (je 2 Punkte) und dem zählerlosen Pilatus Luzern. An der Ranglistensitze figurieren verlustpunktelos Suhr/Aarau und Endingen (je 10), vor den Kadetten-Espoirs Schaffhausen sowie Siggenthal (je 8).

11:11 zur Pause

Keine der beiden Mannschaften wirkte zum Auftakt besonders effizient. Das 1:0 der Platzherren hatte mehr als 6 Minuten Bestand, nachdem altdorferischerseits auch Marius Kasmauskas eine Siebenmeterchance versiebt hatte. Erst KTV-Spieleretrainer Mario Obad löste auf Urner Seite den Bann (1:1, 6.31), und Marko Koljanin sowie Fabian Auf der Maur doppelten nach. Keinem Team gelang es bis zur Pause (11:11), mit mehr als je einem Tor Unterschied in Front zu ziehen. Pech für den HC KTV Altdorf war, dass noch während der ersten Halbzeit Marc Fallegger erneut verletzungsbedingt ausfiel.

Sehenswerter Zwischenspurt der Gastgeber

In der Folge gelang es den Aargauern, sich erstmals mit drei Längen in Vorsprung zu schiessen. Nach 40 Minuten führten sie mit 18:14, dreieinhalb Minuten später gar 21:15. Mit einem sehenswerten Zwischenspurt gelang es den Innerschweizern, in der Folge Schritt um Schritt verlorenes Terrain zurückzuerobern und bis zur 50. Minute den Gleichstand zu bewerkstelligen (22:22, Mario Obad). Dreieinhalb Minuten vor Spielende donnerte Marco Koljanin seine Farben in Front (27:26), um später das 28:27 zu markieren. Einem echten Tohuwabohu glich die Schlussphase der Begegnung. Das 28:28 fiel 45 Sekunden vor dem letzten Sirenenton. In der Folge orderte der HC KTV Altdorf ein Timeout. Nur Augenblicke nach Wiederaufnahme der Begegnung ahndeten die Unparteiischen Brianza/Ryter - derart postwendend gepfiffen durchaus unüblich - ein angebliches Zeitspiel der Urner mit fatalen Folgen. Sie bestraften ausserdem eine klare Foulaktion der Platzherren nicht. Selbst unvoreingenommene Matchbesucher stuften diese als „tausendprozentig“ ein... Das Ganze führte prompt zum 29. Treffer der Siggenthaler. Die zwölf verbleibenden Spielsekunden reichten den Innerschweizern schliesslich nicht mehr dazu aus, wenigstens den (eigentlich verdienten) Ausgleich zu bewerkstelligen.

Gute Noten für kämpferischen Einsatz und Abwehrleistung

Bezüglich kämpferischer Einstellung und defensiven Verhaltens war Headcoach Dani Lussi mit seiner Mannschaft durchaus zufrieden, rügte indessen die über die ganze Spieldauer hinweg gezählten 16 verlorenen Bälle, aus sogenannt „freistehenden“ Aktionen heraus entstanden, als „höchst unzulänglich“.

Altdorferischerseits waren Marko Koljanin mit 8 sowie Ivan Fallegger, Tizian Dossenbach sowie Mario Obad je 4 Treffern die erfolgreichsten Skorer ihres Teams. Die beste Abschlusserfolgsquote wies Yannick Drollinger (100 Prozent) vor Tizian Dossenbach (66) und Ivan Fallegger (57) aus. Keeper Marcel Luthiger wehrte im Tor 38 Prozent der Siggenthaler Geschosse ab – sein Kollege Nicolas Stocker kam auf 13 Prozent.

Am Mittwoch bestreitet der HC KTV Altdorf den Schweizer Cupeinsatz gegen Borba (2. Liga) in Luzern, um am kommenden Sonntag erneut auswärts anzutreten. Er trifft auf Birsfelden, das nach fünf NLB-Einsätzen und drei eroberten Zählern ebenfalls nicht auf Rosen gebettet ist.

Altdorf spielte mit: Marcel Luthiger, Nicolas Stocker, Jan Dittli; Michael Bissig, Marius Kasmauskas (1), Dave Zürcher, Ivan Fallegger (4), Marc Fallegger (1), Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur (3), Tizian Dossenbach (4), Yannick Drollinger (3), Mario Obad (4), Marko Koljanin (8).

 

Sonntag, 27 September 2015 00:00

Kein Rezept gegen entfesselte Schaffhauser

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Nationalliga B: HC KTV Altdorf – Kadetten/Espoirs Schaffhausen 24:34

Das hat es schon fast seit „Menschengedenken“ nicht mehr gegeben: dass sich die Urner vor eigenem Publikum derart demontieren liessen.

natitrainer suterDer Abend des 27. September wird mit schwarzen Lettern in den Annalen des Altdorfer Traditionsvereins Eintrag finden. Zwar waren sich die letztjährigen NLB-Ranglistendritten bewusst, dass es gegen die schon im Vorfeld des neuen Championats allgemein als spielstarke eingestuften „Farmteamler“ des Schaffhauser Grossvereins alles andere als ein Honigschlecken absetzen würde. Aber ein derartiges Debakel war von den fast 300 Kiebitzen wohl in keiner Art und Weise erwartet worden. Doch die Gastgeber liessen sich von den Besuchern schon frühzeitig in die Löwengrube drängen. Oder anders gesagt: von den Schaffhausern zerzausen, insbesondere durch deren Superskorer Albin Alili (11 Treffer) sowie Zoran Markovic (8). Beide führten (trotz sporadischer Manndeckung) ein eigentliches Herrenleben. Allerdings bleibt anzumerken, dass in den Reihen der Letzteren praktisch ausnahmslos junge Spitzentalente, nur wenige unter 1.90 m gross - unter Leitung des sich immer wieder energisch von der Spielerbank her bemerkbar machenden Schweizer Nachwuchs-Nationaltrainers Michael Suter - zur Sache gingen. Die Nordostschweizer schufen sich aber nicht nur Freunde des schnellen, attraktiv vorgetragenen Handballsports, sondern warteten zwischendurch immer wieder mit unsauberen, verdeckt angebrachten Körperattacken auf, die von den beiden (zu) oft auch anderweitig nicht überzeugenden Spielleitern Schmid/Staunovo übersehen wurden respektive unsanktioniert blieben.

Zur Aufstellung des HC KTV Altdorf bleibt anzumerken, dass er ohne die verletzten Joy Gisler obad schaff fiund David auszukommen hatte, dafür aber erstmals nach zweimonatigem, ebenfalls verletzungsbedingtem Ausfall, wieder auf den eine starke Partie bestreitenden Marc Fallegger zurückgreifen durfte. Bei den Schaffhausern fehlte Topskorer Nik Tominec. Er kam im Fanionteam der NLA-Kadetten gleichentags im Europaleague-Fight gegen den HC Metalursk (Mazedonien) zum Einsatz. Ihn hatte die Schweizer Vertretung auswärts mit 24:28 verloren zu geben.

Nur einmalige KTV-Führung

Die Partie in der Feldliarena sah über weite Strecken unbegreiflich nervöse Altdorfer am Werk. Sie gingen insbesondere in der Abwehr viel zu zögerlich zur Sache und öffneten den falleggerma sch fischussgewaltigen Nordostschweizern damit Tür und Tor, ihre (Distanz-) Schiesskünste zu demonstrieren. Im Angriff wurden erneut zahlreiche Chancen ausgelassen und technische Fehler (Ballverluste) zelebriert, welche die Besucher entsprechend „honorierten“. Hinzu kamen die immer wieder sehenswerten Abwehrinterventionen: Der gegnerische Keeper liess sich eine 42-prozentige Abwehr-Erfolgsquote verbuchen (HC KTV Altdorf: Marcel Luthiger 24, Nicolas Stocker 34, Jan Dittli 9 Prozent). Um gleich bei den Einzelauflistungen zu verbleiben: Ivan Fallegger liess sich ebenso wie Cyril Keller eine 100-Prozent-Abschlusserfolgsquote notieren, gefolgt von Fabian Auf der Maur (60), ferner Jannick Drollinger und Mario Obad (je 50). Marko Koljanin hatte nicht seinen besten Tag erwischt; er blieb nur mal gerade zweimal (bei neun Schüssen aufs gegnerische Tor) erfolgreich – einen Penaltyball zirkelte er nur an die gegnerische Latte. Recht ungenügend fiel auch die Bilanz Marius Kasmauskas (ein Tor bei sieben Versuchen) aus.

Der HC KTV Altdorf vermochte gegen die Kadetten-Espoirs nur mal gerade einmal in Front zu ziehen (3:2, 6. Minute). Danach hatten die Gäste das Sagen. Sie lagen zur Pause mit 19:12 in Front. Die weiteren Zwischenstationen: 45. Minute 24:18, 53. Minute 30:21, 57. 33:22; den letzten Altdorfer Treffer der Partie markierte Ivan Fallegger.

Stimmen zum Spiel

Gästetrainer Michael Suter: „Mit zehn Toren Differenz in Altdorf zu gewinnen, ist eine beachtliche karmauskas schaffLeistung. Den professionellen Gedanken hat unsere Truppe offensichtlich recht eigentlich verinnerlicht. Die Gastgeber haben wohl nicht das ganze Potenzial, das in ihnen steckt, zum Tragen gebracht.“

Dani Lussi, Trainer HC KTV Altdorf: „Unsere Spielanlage wies an diesem Abend ganz einfach zu wenig Stabilität aus. Teilweise gingen wir gar naiv zur Sache. Ausserdem waren eigene Ideen, wie der Gegner hätte echt gefordert werden können, Mangelware. Wir sind bezüglich eigenes Spielsystem noch nicht dort, wo wir sein sollten.“

KTV-Spielertrainer Mario Obad: „Ich bin eigentlich von unserer klaren Niederlage gar nicht so überrascht. Zu viele Leute fehlten an den vorangegangenen Training (Verletzungen, Militär usw.) . So ist es natürlich extrem schwierig, eine echte Spielstrategie zu entwickeln. Ein Sieg muss immer vorbereitet werden. Im Deckungsbereich agierten wir phasenweise richtiggehend schlecht. Ausserdem machte uns die Tatsache, dass die Schiris oft unkonsequent pfiffen, unverkennbar zu schaffen.“

Die nächsten Einsätze

Das KTV-Fanionteam erhält es nun am Samstag, 3. Oktober, mit der HSG Siggenthal zu tun. Die Aargauer kreuzten die Klingen mit den Innerschweizern bereits vor wenigen Wochen im Rahmen einer Trainingspartie. Dabei war erkennbar, dass die Altdorfer in etwa auf Augenhöhe der Siggenthaler liegen. Ein Sieg muss mit allen Mitteln angestrebt werden, soll rechtzeitig aus der Problemzone (4 Spiele/2Punkte) weg gefunden werden. Die übrigen Wochenendpartien: Baden –Zofingen 32:32, Wädenswil – Pilatus/Luzern 41:35, Endingen – Möhlin 26:20, Yellow/Pfadi Winterthur – Steffisburg 22:21, Birsfelden – Siggenthal 25:26, Suhr/Aarau – Horgen 27:23. – Die Rangliste nach 4 Runden: 1. Endingen, 2. Suhr/Aarau, beide 8, 3. Horgen, 4. Kadetten-Espoirs Schaffhausen, 5. Siggenthal, je 6, 6. Baden 5, 7. Steffisburg 4, 8. Yellow/Pfadi Winterthur 3, 9. Birsfelden, 10. Zofingen, 11. Altdorf, 12. Wädenswil, 13. Möhlin, alle 2, 14. Pilatus/Luzern 0.

Der HC KTV Altdorf steigt am Mittwochabend, 7. Oktober, ins Schweizer-Cup-Abenteuer (Hauptrunde). Er trifft dabei auf den Zweitligisten Borba/Luzern. Die Partie wird um 20.30 in der Maihofhalle angepfiffen. Detail: In der Luzerner Halle herrscht Harzverbot...

Altdorf spielte mit: Marcel Luthiger, Nicolas Stocker, Jan Dittli; Marius Kasmauskas (1), Dave Zürcher, Ivan Fallegger (4), Cyril Keller (1), Marc Fallegger (5), Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur (3), Tizian Dossenbach (2), Yannick Drollinger (1), Mario Obad (5), Marko Koljanin (2).

 

Montag, 21 September 2015 00:00

Trotz Aufholjagd zweite Saisonniederlage

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Steffisburg – HC KTV Altdorf 25:21

Eine durchzogene Leistung führte zum doppelten Punkteverlust. 30 verkorkste Abschlussversuche als eigentlicher Fallstrick.

Trotz dem Wissen, dass die Berner personell aufgerüstet hatten, gingen die Innerschweizer den dritten Match der neuen Saison 2015/16 nicht mit der nötigen Konsequenz an. Zwar agierte die KTV-Abwehr nicht schlecht, doch in der Offensive waren grosse Defizite auszuloten. Wenn man die Minustorequote recht tief halten konnte, hätten die 25 Gegentreffer eigentlich dazu ausreichen sollen, einen Sieg einzufahren. Doch Altdorfs Angreifer sündigten schwer: Gleich zweieinhalb Dutzend Mal versiebten sie gute bis beste Torchancen respektive liessen sie Versuche, zum Erfolg zu kommen, gleich reihenweise. Die Berner bedankten sich für solche Grosszügigkeiten, um gleichzeitig von den Abwehrkünsten des ehemaligen Internationalen Keepers Markus Gugger zu profitieren. Er parierte gleich 15 gegnerische Versuche mit sehenswerten Aktionen, insgesamt mit einer beeindruckenden 42-prozentigen Abwehr-Erfolgsquote die Besucher beeindruckend.

Noch zwei Teams verlustpunktelos

Die Kadetten/Espoirs aus Schaffhausen fügten Siggenthal mit 30:24 die erste Saisonniederlage bei, Leader Suhr/Aarau bezwang Möhlin mit 30:23, ohne Verlustpunkte steht ausserdem noch der TV Endingen da. Er verpasste Aufsteiger Wädenswil eine deftige 35:24-Niederlage. Die weiteren NLB-Ergebnisse des Wochenendes: Yellow/Winterthur – Zofingen 25:26, SG Pilatus – Birsfelden 25:41, Horgen – Baden 30:24,. Hinter dem Leaderduo stehen nun fünf Teams mit 4 Punkten da: Baden, Horgen, Kadetten/Espoirs, Siggenthal und Steffisburg. Zwei Zähler weisen Altdorf, Birsfelden, Zofingen und Möhlin auf. Mit 0 Punkten stehen Yellow/Winterthur, Wädenswil sowie der zweite Aufsteiger, SG Pilatus/Luzern, zu Buche.

Vier Tore Pausenrückstand

KTV-Spielertrainer Mario Obad eröffnete das Skore nach knapp vier Minuten. Nach 18 Minuten hiess es 6:6. Danach zog Steffisburg auf drei Längen davon, um zur Pause mit 13:9 zu führen. Ihre schlechteste Phase zogen die Urner nach erfolgtem Seitenwechsel ein, um nach zwei Dritteln der gesamten Spielzeit bereits mit 11:17 im Hintertreffen zu liegen. Danach wartete der HC KTV Altdorf mit einem sehenswerten Zwischenspurt ein. Fünf Minuten vor Abschluss der Partie hatte er bis auf eine Länge zu den Bernern aufgeschlossen (22:21). In der Folge glückte es den Innerschweizern nicht mehr, das Blatt zu ihren Gunsten zu wenden. Die cleveren Platzherren hielten dagegen. Beim HC KTV Altdorf erwies sich Marko Koljanin erneut als Topskorer. Er traf zehnmal ins Schwarze, vor Mario Obad (5) und Fabian Auf der Maur (3); Marcel Luthiger wies eine starke Leistung aus; er parierte 12 von 36 auf sein Tor abgefeuerten gegnerischen Bällen. Tizian Dossenbach und Cyril Keller verzeichneten eine hundertprozentige Abschlusserfolgsquote, vor Fabian Auf der Maur (75) und Marko Koljanin (66). Schlecht hatte sein Visier der bisher recht erfolgreiche Skorer, Neuzuzüger Marius Kasmauskas, eingestellt. Sämtliche fünf seiner Versuche blieben ohne Resultat.

Jetzt kommen die Kadetten/Espoirs

Am kommenden Samstag bestreitet der HC KTV Altdorf seine vierte NLB-Partie der neuen Saison gegen die Kadetten/Espoirs. Anspielzeit in der Feldliarena: 18 Uhr. Die Gastgeber möchten einmal mehr den Nimbus der Heimstärke zum Tragen bringen und – natürlich – das Punktekonto äufnen. Headcoach Dani Lussi weiss, dass die Aufgabe keine leichte sein wird, zumal man nie weiss, in welcher Aufstellung respektive mit welchen Verstärkungen die Schaffhauser einlaufen.

Altdorf spielte in Steffisburg mit: Marcel Luthiger, Nicolas Stocker, Jan Dittli; Marius Kasmauskas, Dave Zürcher, Ivan Fallegger, Cyril Keller (1), Joy Gisler, Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur (3), Tizian Dossenbach (1), Yannick Drollinger (1), Mario Obad (5), Marko Koljanin (10).

Mittwoch, 16 September 2015 00:00

Achtung vor den „jungen Wilden“...

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Nationalliga B: HC KTV Altdorf gastiert in Steffisburg

Dritte Runde bringt den Urnern die zweite Auswärtspartie. Acht weitere Altdorfer Teams im Wochenendeinsatz.

Obad ZofingenNach den beiden Auftaktspielen weist der HC KTV Altdorf I eine Niederlage (gegen Horgen) sowie einen Heimsieg (gegen Zofingen) aus. Das Spiel gegen die Aargauer stand im Zeichen einer unverkennbaren Leistungssteigerung. Diese heisst es auch gegen Die SG Steffisburg/Thun am Samstagabend zum Tragen zu bringen, soll das Zählerkonto geäufnet werden. Die „jungen Wilden“, wie die Berner vom eigenen Chronisten bezeichnet werden, dürften eine echte Herausforderung darstellen. Auswärts gegen die Kadetten/Espoirs waren sie nämlich mit einem 28:26-Erfolg in Schaffhausen für eine eigentlichen Überraschung besorgt. Danach verloren die Berner aber in Siggenthal mit 24:28 – nach einer Pausenführung. In der Zwischenbilanz weisen die Gastgeber ebenso wie der HC KTV Altdorf eine leicht negative Quote (52:54 respektive 60:62 Treffer) aus.

KTV-Spielertrainer Mario Obad (Sechster im ersten NLB-Torschützenklassement mit 15 Einschüssen, hinter Marko Koljanin mit 17) sowie Headcoach Dani Lussi bleuten ihrer Truppe im Hinblick auf die zweite Auswärtspartieanlässlich der Trainings ein, ihre Abschlussbilanz wesentlich zu verbessern und in der Deckung weiterhin kompromisslos zur Sache zu gehen.

Die Steffisburger haben in ihren Reihen mit Thomas Rathgeb und Ivan Wyttenbach zwei brandgefährliche Skorer stehen. Der Erstgenannte konnte in Schaffhausen erst nach einer engen Manndeckung einigermassen in den Griff bekommen werden. Das Duo traf in Siggenthal insgesamt 13-mal ins Volle.

Damen und Herren II mit Auswärtseinsätzen

Die 2.-Liga-Damen trumpften zum Saisonauftakt vielversprechend auf. Sie werden nun gegen den HC Kriens beweisen können, dass ihr klarer Erfolg keine Eintagsfliege bildet. Die Gastgeberinnen verloren ihre Premiere gegen Emmen nur ausgesprochen knapp(19:20). Der HC KTV Altdorf wird gegen Kriens erneut auf Noemi Gisler (Doppellizenz mit NLA-Verein Zug) verzichten müssen.

Die zweite Herrengarnitur, welche gegen Malters nicht über ein Unentschieden (27:27) hinauszukommen vermochte, wird am Samstag in Brunnen gegen die unberechenbaren Mythen-Shooters (Auftaktspiel gegen Emmen 19:19) vor keiner leichten Aufgabe stehen, will sie nicht vorzeitig in Zugzwang geraten und weiterhin in der 3.-Liga-Vierergruppe (mit Aufstiegschancen) verbleiben.

Die U19-Interjunioren werden bestrebt sein, nach dem klaren Auftaktsieg gegen Muotathal zum zweiten Mal in der neuen Saison einen Sieg an Land zu ziehen. Die Aufgabe wird aber gegen das Kollektiv der SG Thun/Steffisburg, welche ihre erste Partie gegen Suhr/Aarau nur um Haaresbreite ans Bein zu streichen hatte (24:25), auswärts mit Bestimmtheit wesentlich schwieriger ausfallen.

Die im Vergleich zur letzten Saison eher schwächer besetzten U17-Interjunioren der SG Altdorf/Stans treten zur Runde zwei in Horw gegen die SG Pilatus an. Diese vermochte gegen Suhr/Aarau zum Auftakt mit 24:23 zu gewinnen.

Premiere für die FU17-Elite-Formation

Männiglich ist gespannt, wie sich die neu in die oberste nationale Stärkeklasse (Elite) aufgestiegene Mädchenstaffel der FU17-Juniorinnen der SG Altdorf/Stans am Samstag anlässlich ihres Meisterschaftsstarts in Zürich gegen GC/Amicitia zu verkaufen vermag. Das Team aus der Limmatstadt hat Spiel Nummer eins gegen den ersten Leader, TV Appenzell, der bereits zwei Spiele siegreich zu gestalten vermochte, mit 24:29 verloren.

Die FU15-Girls des HC KTV Altdorf trumpften zum Saisonstart mit einem 29:6-Kantersieg in Wohlen auf. Nun bestreiten sie ihre Saisonheimpremiere am Samstag (14.45 Uhr, Feldliarena) gegen den STV Willisau. Die Luzernerinnen hatten gegen die ersten Leaderinnen (2/4) aus Emmen acht Tage zuvor eine 6:19-Klatsche kassiert.

Die MU15-Boys sind gleichentags ebenfalls vor eigenem Publikum am Werk zu sehen. Sie treten nach ihrem Saison-Fehlstart (13:27 gegen die Mythen-Shooters) gegen die SG Reuss/Luzern an (13.00, Feldliarena). Die Widersacher haben bisher noch keinen Einsatz hinter sich.

Ein Mehrfachturnier bestreiten am Sonntag die U11-Minis. Die Girls/Boys des HC KTV Altdorf treten in Zug gegen die Formationen Spono Nottwil, Emmen und Kriens an.

 

 

Handball, Schweizer Cup

Altdorf trifft auf Borba/Luzern

Die Hauptrunden-Auslosung im Hinblick auf Runde eins im Schweizer Handballcup ist soeben erfolgt. Der HC KTV Altdorf (NLB) trifft auf den Luzerner Zweitligisten Borba/Luzern.

Borba ist ein klingender Name: In früheren Jahren liessen sich die Luzerner in der obersten nationalen Liga gar als Landesmeister feiern. Zwischenzeitlich ist der Verein in die 2. Liga abgedriftet. Anlässlich des neuen Championats 2015/16 haben sich die Borbasten einiges (Fernziel: Aufstieg) vorgenommen. Bislang haben sie die Meisterschaft allerdings noch nicht in Angriff genommen.

Borba/Luzern schaffte sich national in den beiden letzten Jahren spezielle Beachtung. Der Klub aus der Leuchtenstadt eroberte sich im Grossfeld-Handballcup je die nationale Krone. Damit ist auch gleich schon gesagt, dass der HC KTV Altdorf in der Cup-Hauptrunde 2015 nicht auf einen Nobody trifft, sondern vielmehr mit ernsthaftem Widerstand zu rechnen haben dürfte. Der Auswärtsfight wird gemäss Vorgaben des schweizerischen Handballdachverbandes zwischen dem 6. und 8. Oktober ausgetragen.

 

Sonntag, 13 September 2015 00:00

Uristiere melden sich resolut zurück

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HC KTV Altdorf – TV Zofingen 33:26 (13:14)

Nach dem Auftaktflop in Horgen holten Urner die ersten beiden Punkte ab. Dank einer starken zweiten Halbzeit – und Mario Obad, der zehnmal ins Volle traf.

kasmauskasivan ZofinWährend im Freien der Föhn mit Macht durchs Land brauste, war es in der Feldliarena am Samstagabend, vor rund 350 Zuschauern (bei guter Leitung der Unparteiischen Keiser/Rottmeier), der HC KTV Altdorf, welcher - speziell während der Schlussphase - seine Widersacher vom Parkett putzte. Allerdings erst nach einer zunehmend gesteigerten Leistung im Verlaufe der zweiten Halbzeit. Denn nach den ersten 30 Minuten lagen die Urner noch mit einer Länge im Hintertreffen (13:14).

Keller Cyril Zof filteredMit ihrem Sieg etablierten sich die Innerschweizer im Mittelfeld des Zwischenklassementes. Sie werden nun am kommenden Samstag in Steffisburg beweisen müssen, dass ihr erster Saisonhöhenflug keine Eintagsfliege darstellt. Die Berner Gastgeber verloren ihr Spiel in Siggenthal nach dem Auftaktsieg mit 24:28.

Die weiteren Resultate der zweiten NLB-Meisterschaftsrunde: Wädenswil – Suhr/Aarau 27:35, Baden – Möhlin 34:22, Horgen – Yellow/Pfadi Winterthur 24:22. Birsfelden – Kadetten/Espoirs 23:31, Pilatus/Luzern – Endingen 22:28. In der Rangliste liegen fünf Mannschaften verlustpunktelos in Front: Suhr/Aarau, Baden, Siggenthal, Horgen und Endingen. Vier Formationen stehen mit 2 Zählern zu Buche (darunter der HC KTV Altdorf). Fünf Equipen sind noch punktelos.

Rotzfreche Gäste

Droll Obad ZofiDer TV Zofingen, welcher im Vorfeld des neuen Championats den Grossteil seines bisherigen Kaders ersetzen musste und vorweg mit einem jungen Team startete, hielt dem HC KTV Altdorf während der ersten halben Stunde respektlos entgegen. Allerdings profitierten die Aargauer von zu vielen technischen Fehlern (Ballverlusten) der Gastgeber, deshalb immer wieder mit Gegenstössen zum Erfolg kommend. Ausserdem liessen die Altdorfer zu zahlreiche Topchancen aus. Schliesslich bildeten Abschlussversuche aus ihrer zweiten Reihe Mangelware.

Zofingen eröffnete das Skore nach 120 Sekunden. KTV-Spielertrainer Mario Obad, der in der Folge während der vollen Stunde eine stupende Leistung zeigte, war für den Ausgleich besorgt. Marko Koljanin markierte Treffer Nummer zwei, die Verstärkung aus Litauen, Marius Kasmauskas, den dritten. Nach 20 Minuten lautete das Skore 7:7. Schnell vorgetragene Konter liessen die Aargauer wenig später mit zwei Längen in Vorsprung zu ziehen. Es hätte durchaus gar noch mehr sein können, hätte Marcel Luthiger vorgängig nicht mit verschiedenen starken Paraden brilliert. Beim Stande von 13:14 zauberte Jan Dittli im KTV-Tor, als er einen Nachschuss im Anschluss an einen Penaltyball, der von der Latte ins Feld zurückgespritzt war, magistral abzublocken wusste. Am Ein-Tore-Vorsprung der Aargauer änderte sich bis zur Pause nichts mehr.

Kadenzsteigerung nach der Pause

Marko Koljanin und Fabian Auf der Maur liessen aus dem Minirückstand unmittelbar nach erfolgtem Seitenwechsel das 15:14 Tatsache werden. Der HC KTV Altdorf machte klar, dass er verschiedene Unzulänglichkeiten nun tunlichst vergessen lassen wollte. Sein Spiel war unverkennbar um eine Klasse besser als vorgängig. Die eigentliche Wende leiteten zwischen der 37. und 41. Minute Jan Dittli (mit einem mirakulös parierten Gegenstossball), Fabian Auf der Maur sowie Ivan Fallegger (in Unterzahl) ein. Joy Gisler sowie Mario Obad (Doppelschlag innerhalb von nur mal gerade 20 Sekunden), liessen bis zur 45. Minute einen Vier-Tore-Reserve für ihr Kollektiv Tatsache werden (23:19). Sehenswert herausgespielte Treffer von Marius Kasmauskas sowie Yannik Drollinger, ferner ein sicher verwandelter Penalty seitens Marko Koljanin, der wenig später ein weiteres Mal reüssierte, trugen den Urnern bis zur 54. Minute einen Fünf-Tore-Vorsprung ein. In der Folge liessen die immer konzentrierter und bissiger auftrumpfenden Gastgeber nichts mehr anbrennen. Mario Obad sowie die Youngster Cyril Keller und David Arnold - dieser mit einem Sondereffort (fatalerweise zog er sich dabei eine Fussverletzung zu) - waren dafür besorgt, dass die Altdorfer schliesslich mit sieben Längen Vorsprung das bessere Ende für sich behielten.

Der Präsident des HC KTV Altdorf, Stefan Arnold, in der Retrospektive: „Unser Team beging im zweiten Spielabschnitt weit weniger Eigenfehler als zuvor, womit wir den aufsässigen Widersachern den Wind aus den Segeln zu nehmen vermochten. Ich ortete während der letzten halben Stunde unsererseits eine weitgehend kompakte Gesamtleistung. Wenn es gelingt, unsere herausgespielten Chancen generell besser zu nutzen, dürfen wir den kommenden Spielen durchaus mit Zuversicht entgegensehen.“

Ein Blick auf die Spielstatistik fördert Erstaunliches zutage: Marius Kasmauskas, Dave Zürcher, David Arnold, Cyril Keller, Tizian Dossenbach und Yannick Drollinger wiesen eine hundertprozentige Chancenauswertung vor, gefolgt vom an diesem Abend weitgehend unwiderstehlich wirkenden Spielertrainer Mario Obad (83) sowie Fabian Auf der Maur (75). Torsteher Marcel Luthiger parierte neun von 23 Bällen (40 Prozent).

Altdorf spielte mit: Marcel Luthiger, Jan Dittli; Marius Kasmauskas (4), Dave Zürcher (1), David Arnold (1), Ivan Fallegger (2), Cyril Keller (1), Joy Gisler (1), Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur (3), Tizian Dossenbach (1), Jannick Drollinger (2), Mario Obad (10), Marko Koljanin (7).

 

HC KTV Altdorf – TV Endingen 23:28

Letzte Runde der NLB-Meisterschaft mit Urner Niederlage. Doch am genialen Podestplatz der verletzungsbedingt handicapierten Gastgeber gab es nichts mehr zu rütteln.

Sebastian Munzert – tritt vom aktiven Handballsport zurück. FOTO: RUEDI AMMANNRund 400 Kiebitze aus beiden Lagern erwiesen der Saisonabschiedsvorstellung der 26-teiligen Qualifikationsrunde am Samstagabend in der Feldliarena die Reverenz. Während die Altdorfer den dritten Schlussrang bereits auf sicher hatten, hofften die Aargauer noch auf die Chance, sich eventuell den Direktaufstiegsplatz in die oberste nationale Liga zu sichern. Doch dagegen legte der RTV Basel sein Veto ein: Er liess Birsfelden mit 33:20 im Schilf stehen und holte damit den NLB-Meistertitel ab. Der TV Endingen kann nun bezüglich NLA-Promotion im Rahmen zweier Barragepartien (gegen die Stäfa-Lakers - Suhr-Aarau steigt direkt ab) das angestrebte Saisonziel noch erreichen.

Zwei Törchen während der 17 Auftaktminuten

Marko Koljanin: NLB-Torschützenkönig 2014/15 und zwölffacher Skorer gegen Endingen. FOTO: RUEDI AMMANNIm Spiel des HC KTV Altdorf steckte gegen Endingen vom Anpfiff weg sichtlich der Wurm: Während der ersten 17 Spielminuten trafen die Urner nur mal gerade zweimal ins Volle. Das hatte allerdings auch seinen Grund, waren doch gleich einige Akteure mit Blessuren angetreten und vermochten somit (begreiflicherweise) nicht das gewohnte Leistungspotenzial abzurufen. Gut verkaufte sich vorerst die KTV-Deckung gegen den stark besetzten Gästeangriff - bis zum erwähnten Zeitpunkt wurden nur sieben Minustreffer zugelassen. Anderseits blieben die Altdorfer bis dahin wie erwähnt nur zweimal erfolgreich (Marko Koljanin, Samuel Stadelmann). Verschiedentlich wurden hundertprozentige Chancen versiebt und klatschten mehrere Bälle von der Aargauer Torumrandung ins Feld zurück. In der 20. Minute liess sich der angeschlagene Marcel Luthiger im Tor durch Jan Dittli ersetzen. Bis zur Pause steigerten sich die Altdorfer unverkennbar. Sehenswerte, schnörkellos vorgetragene Angriffe brachten das Gästebollwerk mehrmals arg ins Wanken – Dittli lieferte sehenswerte Paraden ab und entschärfte auch ein gegnerisches Penaltygeschoss. Die Seiten wurden beim Stande von 9:10 gewechselt. „Unsere Mannschaft wirkte zu wenig effizient. Zu viele Chancen wurden verscherzt“, ortete KTV-Vereinspräsident Stefan Arnold zu diesem Zeitpunkt.

Erstmalige Altdorfer Führung in der 33. Minute

Ivan Fallegger – hundertprozentige Chancenauswertung im Saisonendspiel. FOTO: RUEDI AMMANNMarko Koljanin - an diesem Abend gleich zwölfmal (!) erfolgreich - erzielte unmittelbar nach Wiederaufnahme der Partie mittels Penalty den Gleichstand. In der 33. Minute war Fabian Auf der Maur für die erstmalige Führung seines Teams besorgt (12:11). Altdorf war zu diesem Zeitpunkt drauf und dran, die Partie definitiv zu seinen Gunsten zu drehen. Doch der TV Endingen profitierte von einigen Ungereimtheiten respektive unnötigen Patzern im gegnerischen Angriff. 7 Minuten vor Spielschluss führten die Aargauer mit drei Längen Vorsprung (20:23). Nachdem die Unparteiischen den Platzherren einen klaren Penalty unterschlagen hatten und ein rüdes Foul an Koljanin nicht sanktionierten, erhöhte Endingen seinen Vorsprung. Auf Altdorfer Seite setzten der nun zum Zuge kommende vereinseigene Nachwuchs (Joy Gisler, Cyril Keller) sowie Torsteher Jan Dittli mit zwei Traumparaden die Akzente. Am Sieg der Endinger, die sich als insgesamt etwas überzeugender wirkendes Kollektiv zu verkaufen verstanden, gab es schliesslich nichts mehr zu deuteln.

Verdienterweise durfte sich der HC KTV Altdorf von seinem Publikum ungeachtet der Niederlage für die während der gesamten Nati-B-Meisterschaft gezeigten Leistungen und dem insgesamt dritten Podestplatz (31 Punkte, 668:615 Tore) mit einer Sonderovation - auch an die Adresse von Topskorer Marko Koljanin, Spielertrainer Mario Obad und Headcoach Dani Lussi sowie die gesamte mitverantwortliche Staff - verabschieden lassen.

Präsident Stefan Arnold anlässlich der Spielfeldsponsorenauslosung – mit Diana und Nico Pezzei. FOTO: RUEDI AMMANNDer Vollständigkeit halber sei noch die Verlosung von Gutscheinen unter den nahezu hundert Spielfeldsponsoren erwähnt. Das jugendliche Zweigespann Diana und Nico Pezzei zog als fünf Gewinner: Thomas Hauser, Flüelen, Pius Zberg, Schattdorf, Patrik Pfyl, Schattdorf, Adolf Spiess, Altdorf, Roger Baumann, Seedorf.

Zahlen und Fakten im Rahmen der Schlussrunde

Bis zuletzt spannend verlief das Tauziehen bezüglich Vergabe des (inoffiziellen) Nati-B-Torschützentitels. Der Kroate in Altdorfs Diensten, Marko Koljanin, liess auf der Schlussgeraden Raphael Liniger von Yellow Winterthur hinter sich. Koljanin traf in 25 Einsätzen 210-mal ins Volle (Schnitt pro Partie: 8,4 Tore), 2. Raphael Liniger in 26 Spielen 207-mal (8,0). Auf dem dritten Podestplatz etablierte sich Marcus Hock vom TV Möhlin mit 164 Treffern. Die weiteren Altdorfer Topskorer waren: 19. Mario Obad (112 Tore), 35. Fabian Auf der Maur (88), 39. Ivan Fallegger (87).

Im letzten Meisterschaftsspiel lieferten gegen Endingen die besten KTV-Abschlussquoten ab: Ivan Fallegger sowie Samuel Stadelmann (je 100 Prozent), Marko Koljanin (63), Mario Obad (50); Torhüter: Jan Dittli (25).

Die weiteren Ergebnisse der NLB-Schlussrunde: Baden - Horgen 33:33, Kadetten/GS - Kreuzlingen 27:32, Siggenthal - Chênois/Genf 30:30, Steffisburg - Möhlin 26:27, Yellow/Winterthur - Zofingen 28:28.

Schlussrangliste Saison 2014/15: 1. RTV Basel (41 Punkte, Direktaufstieg), 2. Endingen (40, Promotionsbarrage), 3. HC KTV Altdorf (32), 4. Siggenthal (29), 5. Baden (28), 6. Yellow/Winterthur (24), 7. Kadetten/GS (23), 8. Horgen, Steffisburg, Möhlin, Birsfelden (alle 22), 12. Zofingen (21), 13. Chênois/Genf (19, bessere Tordifferenz, Abstiegsbarrage), 14. Kreuzlingen (19, Direktabstieg).

 

Altdorf spielte gegen Endingen mit: Marcel Luthiger, Jan Dittli; Joy Gisler, Sebastian Munzert (1), Ivan Fallegger (3), Cyril Keller, Marc Fallegger (1), Samuel Stadelmann (3), Thomas Mohenski, Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur (2), Tizian Dossenbach, Mario Obad (1), Marko Koljanin (12).

Donnerstag, 16 April 2015 00:00

Urner definitiv auf NLB-Podestplatz

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Handball: RTV Basel - HC KTV Altdorf 23:23

Begeisternde Schlussphase bescherte den alles klar machenden Punkt zur vorzeitigen Eroberung von Platz 3.

Am Mittwochabend standen sich im Namen der vorletzten NLB-Qualifikationsrunde der RTV Basel und der HC KTV Altdorf gegenüber. Die Urner beeindruckten insbesondere zwischen der 49. und 56. Minute, beim Stande von 20:18 zugunsten der Nordschweizer durch 3 Tore (Mohenski/zweimal, Fabian Auf der Maur) zum 21:21. Der Letztgenannte sowie Marko Koljanin katapultierten ihr Team mit 23:21 in Front. Gut 2 Minuten vor Spielschluss hatten die Basler wieder ausgeglichen. Bis zuletzt blieb es beim 23:23. Nach dem Sieg von Endingen über Steffisburg (30:25) und Zofingen gegen Siggenthal (31:19) präsentiert sich die Ranglistenspitze vor der 26. und letzten Runde vor dem Donnerstagabendnachtragspiel zwischen Birsfelden und Baden wie folgt: 1. RTV Basel (39 Punkte), 2. Endingen (38), 3. Altdorf (32), 4. Siggenthal (28). Erfolgreichster Skorer bei Altdorf war in Basel Marko Koljanin (8), bei einer 61-prozentigen Abschlusserfolgsquote. Jetzt kommt es am Samstagabend, 18. April, um 18 Uhr in der Feldliarena zwischen dem HC KTV Altdorf und dem TV Zofingen zum grossen Saisonabschlussspiel (siehe auch Mittwoch-UW).

Altdorf spielte mit Jan Dittli, Marcel Luthiger; Joy Gisler, Sebastian Munzert (1), Ivan Fallegger (2), Cyril Keller, Marc Fallegger (4), Samuel Stadelmann (1), Thomas Mohenski (3), Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur (2), Tizian Dossenbach (1), Mario Obad (1), Marko Koljanin (8).

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