Spielberichte Herren 1

Spielberichte Herren 1 (129)

Sonntag, 08 März 2015 00:00

Aller guten Dinge sind (mindestens...) drei

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Nationalliga B: HC KTV Altdorf – TV Möhlin 30:23

Ballzaubereien nach schwacher Auftaktphase. Urner preschten nach drittem Rückrundenerfolg in Serie auf vierten Tabellenplatz vor.

GislerJAls die Platzherren am Samstagabend vor gut und gerne 350 Kiebitzen nach knapp sechs Minuten mit 0:3 im Hintertreffen lagen, rieben sich die Schlachtenbummler doch recht verdutzt die Augen. Trotzdem jedermann von der starken Verfasssung der Besucher - angeführt durch Spielertrainer Marcus Hock - wusste. Doch der Gotthardexpress, in dessen Reihen wieder Marcel Luthiger und erstmals nach längerer verletzungsbedingter Pause Marc Fallegger mitmixten, dafür aber ohne den am Knie verletzten Nicolas Stocker sowie Dave Zürcher (er führte in der zweiten Mannschaft, die am gleichen Abend den wichtigen Match gegen Borba/Luzern siegreich gestaltete, Regie) auszukommen hatte, steckte einige Unzulänglichkeiten rasch weg. In der Folge übernahmen die „Uristiere“ das Zepter. Sie lieferten über weiteste Phasen Handball vom Feinsten ab, das Publikum immer wieder zu Spezialovationen hinreissend. Möhlin, welches mit seinen Topstars, aber ohne einige Verletzte, angereist war, vermochte den HC KTV Altdorf nie mehr in Bedrängnis zu bringen. Trotzdem die Gäste mit blitzschnellen Kombinationen und obadcyrilmöh filteredeindrücklichen Ballstafetten alles versuchten, die Gastgeberdeckung aus den Angeln zu heben. Sie scheiterten mit ihren Ambitionen immer wieder an der ausgezeichnet disponierten Deckung der Innerschweizer. In deren Reihen zeigten die beiden Keeper Marcel Luthiger (in der ersten Halbzeit) und Jan Dittli (während des zweiten Spielabschnittes) von den Sitzen reissende Paraden. Nichts vermag dies anschaulicher zu dokumentieren als die 56 Prozent (Luthiger) respektive 40 Prozent (Dittli) abgewehrter gegnerischer Geschosse – eigentliche Traumquoten also. Zu den ausgesprochen positiven Aspekten der Platzherren zählten auch die kompakten Leistungen ihrer eigenen Nachwuchsspieler: Der längst definitiv zum Kader zählende Fabian Auf der Maur traf fünfmal ins Ziel, Cyril Keller markierte vier Treffer, Joy Gisler donnerte drei Bälle in den Netzhimmel der Aargauer, dabei auch zwei Penaltys im Stile eines abgebrühten Routiniers verwandelnd.

putzv.l.gisleremiliewunderlinraphaelVom 0:3 zum 15:8

Dem eingangs erwähnten 0:3 setzten Cyril Keller (zweimal) sowie Samuel Stadelmann und Spielertrainer Mario Obad innerhalb von 4 Minuten den Gleichstand respektive die erstmalige Führung entgegen. Das 4:4 beantwortete Fabian Auf der Maur mit einem genialen Drehball (5:4), später mittels sensationellem „Flieger“ ein weiteres Highlight der Partie setzend. Samuel Stadelmann war schliesslich unmittelbar vor dem Pausenpfiff mit einem „Double“ für die klare Führung der Platzherren (15:8) besorgt.

Den zweiten Spielabschnitt ging der HC KTV Altdorf weiterhin voll konzentriert an, die Gästeabwehr immer wieder alt aussehen lassend. Kreisspieler Sebastian Munzert steckte ein klares (durch die sonst überzeugend agierenden Spielleiter Capoccia/Neumann ungeahndet gebliebenes) Foul locker weg, um sich gleich im Gegenzug als brandgefährlicher Skorer zu profilieren. Auch Ivan Fallegger, nach gestrenger Skilagerleitung und einem Mini-Handballtrainingsprogramm erst während der zweiten halben Stunde voll zum Zuge kommend, zauberte mit drei Prachtstreffern. 10 Minuten vor Spielschluss gab es bezüglich Ausgang der Partie längst keine Zweifel mehr: Altdorf führte mit zehn Längen Vorsprung (27:17). Die abschliessenden KTV-Matchakzente setzten der an diesem Spielabend etwas angeschlagen zu Werke gehende NLB-Skorerliste-Leader Marko Koljanin sowie Joy Gisler.

Ganzes Kollektiv überzeugte

Hoch zufrieden zeigten sich nach erfolgtem Abpfiff Coach Dani Lussi sowie KTV-Spielertrainer Mario Obad - selber mit fünf Treffern zu den Erfolgreichsten seiner Truppe zählend - bezüglich Performance ihrer Mannschaft. Obad: „Das ganze Kollektiv spielte weitgehend wie aus einem Guss. Insbesondere dittliluthigerwährend der ersten Halbzeit lieferte die Abwehr eine Topleistung ab. Unsererseits erhielten alle Eingesetzten, also auch die Youngsters, Spielanteile zugestanden, was unserem Verein ein gutes Zeugnis bezüglich erfolgreicher Nachwuchsförderung attestiert. Mich beeindruckte gegen den TV Möhlin speziell auch die ausgezeichnete Atmosphäre, die in unserem Team feststellbar war. Momentan befinden wir uns auf einem Leistungsniveau, das uns mit den schweizweit Besten in der NLB mithalten lässt. Wir brauchen uns in keiner Art und Weise vor einem Gegner zu verstecken. Aus dieser Erkenntnis heraus rechne ich mir auch am kommenden Wochenende im Auswärtsfight gegen die Kadetten Espoirs (aus der Schaffhauser NLA-Talentschmiede) durchaus Chancen bezüglich eines Erfolges aus.

Fakten und Zahlen

Durch seinen Sieg über Möhlin und die Niederlage Yellow Winterthurs gegen Baden (19:27) hat sich der HC KTV Altdorf den vierten Platz im NLB-Zwischenklassement zurückerobert. Die weiteren Ergebnisse des Wochenendes: Steffisburg – Zofingen 23:29, Kreuzlingen- Birsfelden 18:23, RTV Basel – Siggenthal 28:24, Endingen – Kadetten Espoirs 25:24, Chênois Genf – Horgen 18:18.

Nach 20 von insgesamt 26 Runden präsentiert sich die NLB-Tabelle wie folgt: 1. Endingen 32, 2. RTV Basel 30, 3. Baden 26, 4. Altdorf 25, 5. Yellow Winterthur 23, .6 Siggenthal 22, 7. Kadetten Espoirs 19, 8. Steffisburg 19, 9. Zofingen 17, 10. Horgen 15, 11. Birsfelden 13, 12. Möhlin 13, 13. Kreuzlingen 13, 14. Chênois Genf 13.

fallmarcmöhl filteredGleich vier 100-prozentige Abschlusserfolgsquoten waren in den Reihen des HC KTV Altdorf gegen den TV Möhlin zu registrieren. Und zwar durch Sebastian Munzert, Ivan Fallegger, Marc Fallegger, Samuel Stadelmann. Es folgten Joy Gisler (75), Fabian Auf der Maur (71) Marko Koljanin (66), Cyril Keller (57) sowie Mario Obad (55), Kevin Ledermann und Thomas Mohenski (je 50).

 

 

Kreuzlingen – HC KTV Altdorf 26:31

Urner beeindruckten mit starker Abwehrleistung. Sie konsoliderten den fünften Tabellenplatz souverän.

lussiivanmarcosiegGegen in der Abstiegsproblemzone steckende Mannschaften ist es zumeist ausgesprochen schwer, Erfolge an Land zu ziehen. Die Altdorfer denn auch mit einer gehörigen Portion Respekt in der Romanshorner Kantonsschulhalle an. Dies umso mehr, da die beiden Torsteher Marcel Luthiger und Nicolas Stocker verletzt sind und Marc Fallegger seinerseits noch rekonvaleszent ist. Doch um es vorweg zu nehmen: Die KTV-Truppe, durch Spielertrainer Mario Obad und Coach Dani Lussi optimal vorbereitet, liess gegen die Aufsteiger nichts anbrennen. Dies war eigentlich umso erstaunlicher, da Kreuzlingen den bisherigen Trainer, Tobias Eblen, im Hinblick auf die acht letzten Spiele der NLB-Hauptrunde entlassen hatte und versuchte, durch Alexander Mierzwa an der Seitenlinie frischen Wind in die Truppe vom Bodensee zu bringen. Doch dagegen legte der HC KTV Altdorf am Samstagabend vom Anpfiff weg sein Veto ein. Die Innerschweizer – unverkennbar mit viel Selbstvertrauen im Gepäck angereist – lieferten insbesondere in der Abwehr eine homogene Leistung ab. Und auch der Angriff liess sich mehrheitlich gute bis beste Noten ausstellen. Coach Dani Lussis Genugtuung: „In diesem Bereich senkte unser Kollektiv die Eigenfehler- respektive Chancenauswertungsquoten im Vergleich zu vorangegangenen Rückrundenpartien um gut und gerne 50 Prozent.“ Und zum Erfolg gegen Kreuzlingen generell: „Unser Team sah sich durch die erbrachte Leistungssteigerung im Defensivsektor recht eigentlich belohnt. Zur erfreulichen Erfolgsquote trugen auch die sehenswerten Leistungen unserer Flügelflitzer bei – gleich anderthalb Dutzend Treffer wurden von der linken respektive rechten Angriffsseite aus erzielt.“

Koljanin-Hattrick zum Auftakt

Unter der guten Leistung der Unparteiischen Samuel Bernet/Dominique Wick entwickelte sich vom Anpfiff weg eine attraktive Partie. Für die ersten „Zeichen“ aus Altdorfer Sicht war Topskorer Marko Koljanin besorgt. Er liess sich einen echten Hattrick (3:0 nach 1.57, 2.58 und 3.34) attestieren. Der HC KTV Altdorf geriet in der Folge überhaupt nie ins Hintertreffen. Nach dem 7:7 (15. Minute) schoss er sich mit fünf Längen in Front (12:7, 20. Minute), um bei Halbzeit mit 16:10 zu führen. Ein kleinerer Leistungsknick der Urner gestattete es den Gastgebern im Verlaufe der zweiten Halbzeit nochmals, auf zwei Längen heranzukommen (28:26). Doch der HC KTV Altdorf überliess nichts dem Zufall, legte leistungsmässig nochmals unverkennbar zu und hielt sich die Ostschweizer schliesslich ebenso klar wie verdienterweise vom Leibe. Erwähnung verdient, dass die Begegnung insbesondere Seitens der Altdorfer mit absoluter Fairness bestritten wurde (sie kassierten nur eine allereinzige 2-Minuten-Strafe! - die Kreuzlinger immerhin deren sechs).

Auch Spitzenteams gewannen

Leader Endingen (neu: 30 Punkte) gab sich gegen Möhlin keine Blösse. Er gewann mit 32:26 standesgemäss. Der RTV Basel verteidigte die Verfolgerposition (28) mit einem knappen 26:25-Erfolg gegen die Kadetten-Espoirs aus Schaffhausen. Etwas überraschend war die Niederlage Badens (jetzt 24 Zähler) gegen Siggenthal (19:23). Horgen verpasste Zofingen einen Denkzettel (30:19), Yellow Winterthur fertigte Steffisburg ab (30:24). Den Kampf der „Kellerkinder“ entscheid Birsfelden gegen Chênois-Genf klar zu seinen Gunsten (30:24). Nebst den erwähnten drei führenden Mannschaften folgen auf den nächsten Positionen jetzt Yellow-Winterthur und der HC KTV Altdorf (je 23), vor Siggenthal (20) und dem Duo Kadetten-Espoirs Schaffhausen sowie Steffisburg (je 19). Recht „eng“ präsentiert sich die Problemzone vor den letzten sieben NLB-Spielen: Zofingen (15), Horgen (14), Möhlin und Kreuzlingen (je 13), Chênois-Genf (12), Birsfelden (11). – Am Samstag empfängt der HC KTV Altdorf in der Feldliarena übrigens Möhlin.

Überzeugender Jan Dittli

Doch zurück zum Spiel in Kreuzlingen. Eine Topleistung lieferte Keeper Jan Dittli (Einsatzzeit: 50 Minuten) ab. Mit zehn Paraden kam er auf eine beachtliche Abwehrerfolgsquote von 31 Prozent, Sebastian Aschwanden (Einsatz: 10 Minuten) gar auf 40 Prozent.

Erfolgsreichste KTV-Skorer waren der nicht auszubremsende Marko Koljanin (9), der erneut gross auftrumpfende Fabian Auf der Maur (7), ferner Spielertrainer Mario Obad (5). Beste Abschlussquoten liessen sich Cyril Keller und Thomas Mohenski (je 100 Prozent), Marko Koljanin und Sebastian Munzert (je 75), Mario Obad (71), Fabian Auf der Maur (63 – er markierte auch das letzte Tor der Partie, 11 Sekunden vor Spielschluss) und Ivan Fallegger (57) attestieren.

Altdorf spielte mit: Jan Dittli, Sebastian Aschwanden; Joy Gisler, Sebastian Munzert (3), Dave Zürcher, Ivan Fallegger (4), Cyril Keller (1), Samuel Stadelmann, Thomas Mohenski (2), Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur (7), Tizian Dossenbach, Mario Obad (5), Marko Koljanin (9).

 

koljanpenchenHC KTV Altdorf – Chênois Genf 34:26

Statt eines Forfaits (zu spätes Erscheinen der Gegner) wurde die Partie am Samstagabend mit halbstündiger Verspätung angepfiffen. Urner landeten im fünften Anlauf ersten Rückrundensieg.

lussistefanAeschbsimonGERatlosigkeit machte sich am Samstagabend in der Feldliarena bei den rund 350 aufmarschierten Kiebitzen breit. Denn weder im Rahmen der Aufwwärmphase noch des Anspieltermins war eine Spur der Vertreter aus der Romandie auszuloten. Die Westschweizer hatten in ihrem Buis-Anfahrplan einige Widerwärtigkeiten (Witterung, zähflüssiger Verkehr, zusätzliche Ruhepause des Chauffeurs) nicht einkalkuliert. Die beiden Schiedsrichter Fabian Jergen und Matthias Zaugg sowie der IHV-Delegierte Paul Waldburger waren sich aufgrund der geltenden Satzungen schnell einig: Um 18.15 Uhr (eine Viertelstunde Zeiterstreckung gegenüber der offizielle Anspielzeit) würde die „Guillotine“ reglementskonform zu Ungunsten der Westschweizer (Forfaitwertung) fallen. Als dann um 18.15 Uhr der Genfer Car vor der Feldliarena aufgekreuzt war und sich die ersten Gästespieler in die Kabinen zum Umziehen begaben, war noch immer nicht klar, wie das Ganze weitergehen sollte.

Sportliches Verhalten

mohechenunschSowohl die KTV-Vereinsleitung sowie die einheimische Mannschaft wollten die Partie trotz aller Ungereimtheiten unbedingt bestreiten, wie auch Coach Dani Lussi erklärte. Diese sportliche Einstellung der Altdorfer bekräftigten HCA-Präsident Stefan Arnold wie der Genfer Klubchef Simon Aeschbacher im gegenseitigen Gespräch. Fazit: Um 18.30 Uhr konnte der Fight in Angriff genommen werden. Beide Teams traten weitgehend in Vollbestand an. In den KTV-Reihen fehlte infolge einer Erkältung Marc Fallegger, bei den Romands Adrien Molinié (französischer Ex-Profi), vor zwei Jahren noch NLB-Torschützenkönig bei Chênois, danach vorübergehend bei einem anderen Klub engagiert.

Die Zielvorgaben beider Mannschaften waren klar: Altdorf wollte sich für die durchzogenen ersten vier Rückrundenspiele (zwei Niederlagen, ebenso viele Unentschieden) vor eigenem Publikum revanchieren sowie seine Heimungeschlagenheit wahren. Die Romands anderseits waren bestrebt, ihren Überraschungssieg gegen Leader Endingen (acht Tage zuvor eingefahren) mit einem weiteren Erfolg sozusagen zu zementieren ztu versuchen und damit ihre prekäre Tabellenlage zu verbessern.

Frühzeitiger Sieben-Tore-Vorsprung

Die Gastgeber nahmen die Partie mit einem eigentlichen Feuerwerk in Angriff. Rasch liessen sie erkennen, dass sie das vorangegangene Wochenende - sackschwache Abwehrleistung mit 30 in Zofingen kassierten Minustoren - unbedingt wegstecken wollten. Der HC KTV Altdorf, unterstützt von munzisrcaptchenoiseinem überzeugenden Keeper (Marcel Luthiger, 30-prozentige Abwehr-Erfolgsquote) zeigte sich in Defensive um Welten verbessert. Das 1:0 besorgte Fabian Auf der Maur schon nach 106 Sekunden. Dem 1:1 setzte Kevin Ledermann das 2:1 entgegen. Einen Penaltyball donnerte Marko Koljanin an die gegnerische Torumrandung. Danach rollte der Gotthard-Express wie geschmiert. Nach 13 Minuten führten die Gastgeber mit 9:2, zumal sie den Gästen den Schneid mit sehenswerten Abwehraktionen immer wieder abzukaufen verstanden. In der Folge lief im KTV-Kollektiv dann jedoch vorübergehend eher wenig. Gut, dass Luthiger beim Stande von 9:6 ein gegnerisches Penaltygeschoss neutralisierte und Dave Zürcher den Vorsprung seiner Truppe wieder auf vier Längen ausbaute. Chênois Genf meldete sich indessen wieder zurück (nur noch 12:10 nach 25 Minuten). Zweimal der an diesem Tag mit sehenswerten sechs Flügeltoren einer der Besten in seinem: Team Fabian auf der Maur, ferner Marko Koljanin mit einem verwerteten Sieben-Meter-Ball liessen bis zur Pause das 15:12 zugunsten der Urner Tatsache werden. Der Vorsprung aufderchenoisder Platzherren hätte nach der ersten halben Stunde eigentlich deutlicher ausfallen müssen. Aber da waren eben erneut etliche hundertprozentige unverwertete Chancen.

Kellers Geniestreiche

Nach Wiederaufnahme des Fights zauberten die Altdorfer eine beeindruckende Auftaktphase aufs Parkett. Besonders effizient erwies sich Nachwuchsmann Cyril Keller. Zwischen der 32. Und 40. Minute donnerte er gleich drei Bälle in den Genfer Netzhimmel. Nach Ablauf der dritten Viertelstunde führten die Altdorfer mit 25:20, um danach einen eigentlichen Sturmlauf auf die gegnerische Deckung zu lancieren und den Vorsprung schliesslich auf acht Längen zu vergrössern. Der KTV-Trupp durfte nach erfolgtem Schlusspfiff rauschende Ovationen für eine alles in allem beeindruckende Vorstellung über sich ergehen lassen. Das Visier hatten gegen Genf übrigens Marko Koljanin (8 Treffer) sowie Ivan Fallegger (7), vor dem bereits erwähnten Fabian Auf der Maur (6), am besten eingestellt. Ihre Erfolgsaktionen - wie auch jene von Kreisläufer Sebastian Munzert - bildeten mehrmals eine echte Augenweide.

fallivichenoisSpielertrainer Mario Obad attestierte seiner Truppe volle Anerkennung, sich dabei insbesondere über die unverkennbar verbesserte Abwehrleistung seiner Deckung freuend. „Nach wie vor ist die Verwertung erarbeiteter hundertprozentiger Chancen anderseits ungenügend – daran müssen wir dringend arbeiten“, bilanzierte Obad.

Altdorf spielte mit: Marcel Luthiger, Jan Dittli; Joy Gisler, Sebastian Munzert (4), Dave Zürcher (1), Ivan Fallegger (7), Cyril Keller (3), Samuel Stadelmann, Thomas Mohenski (1), Kevin Ledermann (1), Fabian Auf der Maur (6), Tizian Dossenbach (2), Mario Obad (1), Marko Koljanin (8).

 

Fakten und Zahlen

Effizientester Altdorfer Angreifer gegen Chênois Genf war Sebastian Munzert mit seiner Hundert-Prozent-Abschlusserfolgsquote. Es folgten Ivan Fallegger (77 Prozent), Fabian Auf der Maur (75), Tizian Dossenbach und Marko Koljanin (je 66), Cyril Keller (60), Thomas Mohenski, Mario Obad, Dave Zürcher (je 50).

Die NLB-Wochenendresultate: Steffisburg - Horgen 27:26, Zofingen – Birsfelden 19:19, Baden - Kadetten Espoirs 29:24, RTV Basel - Möhlin 33:22, Endingen – Kreuzlingen 39:30.

Der aktuelle Tabellenstand: 1. Endingen (28 Punkte), 2. Basel (26), 3. Baden (24), 4. Altdorf und Yellow Winterthur (je 21), 6. Kadetten und Steffisburg (je 19), 8. Siggenthal (18), 9. Zofingen (15), 10. Kreuzlingen und Möhlin (je 13), 12. Horgen und Chênois Genf (je 12), 14. Birsfelden (9).

 

Donnerstag, 12 Februar 2015 00:00

Gekämpft wie Berserker – aber um des Kaisers Bart...

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TV Zofingen – HC KTV Altdorf 30:29

Neun-Tore-Rückstand aufgeholt, schliesslich aber um Haaresbreite verloren. Und auf Rang fünf abgerutscht.

kojanabklaIm Aarauer Schachen (Spielverlegung) herrschte am Mittwochabend Grosskampfstimmung. Die Urner Nationalliga-A-Absteiger wollten unbedingt gewinnen und dadurch ihre Position im Spitzenquartett optimieren, die Aargauer - zurzeit eher ungewohnt im hinteren Tabellenbereich angesiedelt - der ungemütlichen Lage partout entrinnen. Schliesslich behielten Letztere prompt beide Punkte in den eigenen Reihen.

Triste Abwehrleistung

Der HC KTV Altdorf musste auf das Trio Thomas Mohenski, Kevin Ledermann und Cyril Keller (verletzt, erkrankt, verhindert) verzichten. In den Reihen der Platzherren standen zahlreiche aktuelle und ehemalige Spieler des HSC Aarau/Suhr (NLA) im Aufgebot des NLB-Partnervereins. Die Gebrüder Lukas und Patrik Strebel nahmen dabei wichtige Rollen in Abwehr und Angriff ein, während Teamleader Christoph Hert als neunfacher Torschütze glänzte. Tomislav Orsolic und Jan Peter lieferten während ihrer Kurzeinsätze immer wieder sehenswerte Vorstellungen ab. Schliesslich vermochte das Team von Trainer Fabio Madia einen Sieg im Abstiegskampf einzufahren, der so wohl kaum budgetiert worden war.

Die ersten 10 Minuten der Partie verliefen recht ausgeglichen (4:4 nach 8 Minuten). Doch schon zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich ab, dass die KTV-Deckung nicht auf der Höhe ihrer Aufgabe stand. Bedenkliche Unzulänglichkeiten der Urner gestatteten es Zofingen immer wieder, sich erfolgreich in Szene zu setzen und die schwache Abwehr ihrer Widersacher im Schilf stehen zu lassen. Nach 20 Minuten führte der TVZ bereits mit 12:6, zur Pause 16:10. Die Absicht der Innerschweizer, nach erfolgtem Seitenwechsel leistungsmässig zuzulegen, verpuffte vorerst gründlich. Nach zwei Dritteln der Gesamtspielzeit zeichnete sich gar ein Debakel ab: Die Platzherren führten mit neun Längen Vorsprung (20:11, 39. Minute).

Eindrücklicher Sturmlauf

Dass letzte Drittel der Mittwochabendpartie stand dann ganz im Zeichen der Urner. Sie besannen sich plötzlich ihrer Qualitäten. Die Aufholjagd lancierte Marc Fallegger. In der 52. Minute lautete das Skore noch 26:22. Zwei Penaltybälle setzte Marko Koljanin sicher ins Ziel. Ivan Fallegger war nach einer sehenswerten Aktion gar für den Anschlusstreffer besorgt (26:25, 55. Minute). Zu einem Knüller entwickelte sich die Schlussphase der Partie, nachdem sich die Aargauer wieder etwas Luft zu schaffen vermocht hatten. Dem 29:27 setzte Ivan Fallegger das 29:28 entgegen. Marko Koljanin liess wenig später gar den Gleichstand mit einem souverän verwandelten Penalty Tatsache werden. Armin Sarac vom TVZ war schliesslich, 76 Sekunden vor Spielschluss, für den matchentscheidenden Treffer der Platzherren besorgt. „Unsere Abwehr war an diesem Abend völlig inexistent. Die Abstimmung fehlte weitestgehend. Sonst hätten die erzielten 29 Tore zu einem Sieg wohl locker gereicht“, bilanzierte Coach Dani Lussi enttäuscht.

Ivan Fallegger als „Hundertprozenter“

In den Reihen des HC KTV Altdorf profilierten sich als erfolgreichste Skorer erneut Marko Koljanin (9 Treffer) sowie Spielertrainer Mario Obad (6). Die Gebrüder Ivan und Marc Fallegger trafen zusammen 9-mal ins Volle. Eine hundertprozentige Abschluss-Erfolgsquote liess sich der ausgezeichnet disponierte Ivan Fallegger notieren, gefolgt von Marc Fallegger (66) sowie Fabian Auf der Maur (60). Nicolas Stocker im KTV-Tor parierte 10 Bälle (35-Prozent-Erfolgsquote).

Im NLB-Zwischenklassement ist der HC KTV Altdorf auf den fünften Platz abgedriftet: 1. Endingen (26 Punkte), 2. RTV Basel (22), 3. Baden (20), 4. Kadetten Espoirs Schaffhausen (19), 5. HC KTV Altdorf (19, ein Spiel mehr ausgetragen).

Jetzt ist die Fasnacht angesagt: Über das Wochenende stehen keine Altdorfer Mannschaften im Einsatz. Das Nationalliga-B-Team empfängt dann in einer Woche (Samstag, 21. Februar, 18 Uhr, Feldliarena) den Ranglistenvorletzten Chênois/Genf. Die Romands befinden sich zurzeit in einer wenig beneidenswerten Situation – sie haben erst 10 Punkte eingebunkert.

Altdorf spielte in Aarau mit: Nicolas Stocker, Marcel Luthiger, Jan Dittli; Joy Gisler, Sebastian Munzert, Dave Zürcher, Ivan Fallegger (5), Marc Fallegger (4), Samuel Stadelmann (2), David Arnold, Fabian Auf der Maur (3), Tizian Dossenbach, Mario Obad (6), Marko Koljanin (9).

 

Montag, 02 Februar 2015 00:00

Virus legte Topkanonier Koljanin flach

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Birsfelden – Altdorf 25:22

Der erkrankte Kroate Marko Koljanin fehlte den Urnern am Sonntag an allen Ecken und Enden. Der KTV ist jetzt auf den vierten Tabellenplatz abgerutscht.

MUNZI 3x in birsfelden filteredUm es etwas überspitzt zu zeichnen: Marko Koljanin ist für den HC KTV Altdorf anlässlich seiner Einsätze jeweils die halbe Miete. Wenn er ausfällt, geht vieles schief. So geschehen am Sonntagnachmittag beim Tabellenletzten TV Birsfelden, der sich im Hinblick auf die restlichen Rückrundenspiele personell verstärkt hatte.

Zu Marko Koljanin: Im Verlaufe seiner 14 beim HC KTV Altdorf bestrittenen Meisterschaftsspiele hat er 111 Tore erzielt, pro Match 7,9. Damit liegt er auf dem genau gleichen Spitzenlevel wie Raphael Liniger von Yellow Winterthur.

Fatale Ausfälle

Das Fehlen des an einem Virus erkrankten Altdorfer Topschützen machte sich in den Reihen der Innerschweizer vom Anspiel weg negativ bemerkbar. Er fehlte als „Drahtzieher“ im Angriff ebenso wie als Realisator. Dies ermöglichte den Gastgebern, den Gästen ihr Diktat immer wieder aufzuzwingen. Doch damit nicht genug: Torsteher Marcel Luthiger sah sich nach Ablauf der Startviertelstunde des Feldes verwiesen, nachdem er bis zu diesem Zeitpunkt eine höchst beachtliche 40-prozentige Abwehr-Erfolgsquote für sich in Anspruch nehmen durfte. Der Grund des Ausschlusses ist in einer noch relativ „jungen“ Regelung zu finden. Sie besagt, dass ein aus dem Tor eilender Keeper auch nur schon beim geringsten Berühren eines allein anstürmenden Gegners entsprechend bestraft wird. Hart – aber durchaus nachvollziehbar, hat es bei Karambolagen doch immer wieder teils fatale Verletzungen abgesetzt. Für Luthiger trat Nicolas Stocker zwischen die Pfosten. Auch er entledigte sich seiner Aufgabe gut (33 Prozent Abwehr-Erfolgsquote – die gegnerische Nummer eins, Thomas Braun, kam auf stolze 50 Prozent).

Kompakte Abwehr, aber...

Der HC KTV Altdorf durfte in Birsfelden für sich in Anspruch nehmen, eine starke Abwehrleistung erbracht zu haben. Aber damit hatte es sich schon weitgehend. Im Angriff wurden (wie schon anlässlich der vorangegangenen Vorbereitungspartien) zu viele technische Fehler begangen und hundertprozentige Chancen am Laufmeter verscherzt. „Unser Angriff ging immer wieder richtiggehend naiv zur Sache“, ortete Coach Dani Lussi den Hauptgrund, weshalb der Gotthard-Express kaum je wunschgemäss ins Rollen kam.

Viermal vermochte der HC KTV Altdorf während der ersten Halbzeit ein Tor vorzulegen. Dafür waren Sebastian Munzert (3:2, 6. Minute), Ivan Fallegger (4:3, 8. Minute), Fabian Auf der Maur (5:4, 12. Minute) sowie erneut Sebastian Munzert (8:7, 20. Minute) besorgt. Der TV Birsfelden liess jedoch nichts anbrennen – die Seiten wurden beim Stande von 12:12 gewechselt.

2-Tore-Vorsprung und versiebte Penaltychancen

Mit einem Doppelschlag war der an diesem Spieltag ausgesprochen gut disponierte Ivan Fallegger besorgt. Er schoss die Altdorfer nach Wiederaufnahme der Begegnung mit 14:12 in Front. Später zogen die Gastgeber gleich. Letztmals liess Samuel Stadelmann (19:18, 50. Minute) für sein Kollektiv die Hoffnung keimen, allenfalls doch noch mit Punkten ins Urnerland heimkehren zu können. Doch es kam anders. Der TVB profitierte von weiteren KTV-Unzulänglichkeiten, die im Verscherzen von gleich drei Penaltychancen (zweimal scheiterte Spielertrainer Mario Obad, einmal Sebastian Munzert) gipfelten. So führten die Gastgeber 5 Minuten vor Spielschluss mit drei Längen Vorsprung. Mario Obad verkürzte den Rückstand seiner Truppe auf zwei Längen. Doch war es zu spät, um punktemässig noch etwas bewegen zu können – die eigentlich unprogrammierte Niederlage im 15. NLB-Spiel der Saison 2014/15 (von total 26 Einsätzen) war definitiv Tatsache geworden.

Altdorf spielte mit: Marcel Luthiger, Nicolas Stocker, Jan Dittli; Sebastian Munzert (3), Dave Zürcher, Ivan Fallegger (5), Cyril Keller, Marc Fallegger (1), Samuel Stadelmann (3), Thomas Mohenski (2), Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur (3), Tizian Dossenbach, Mario Obad (5).

Eine Handvoll Zahlen

Erfolgreichste Altdorfer Skorer waren in Birsfelden Mario Obad und Ivan Fallegger mit je 5 Treffern, vor Sebastian Munzert, Fabian Auf der Maur und Samuel Stadelmann (je 3). Eine hundertprozentige Abschluss-Erfolgsquote verzeichnete Thomas Mohenski, vor Ivan Fallegger (83), Sebastian Munzert (75) und Fabian Auf der Maur (50).

Durch die Niederlage in Birsfelden ist der HC KTV Altdorf im Ranglistenzwischenklassement auf die 4. Position (18 Punkte) abgerutscht, da Baden (19) gegen Chênois/Genf mit 35:31 obenaus schwang. An der Tabellenspitze liegen Endingen (24) sowie der RTV Basel (20). Die weiteren Platzierungen: 5. Yellow Winterthur und Kadetten/GS (je 17), 7. Siggenthal (16), 8. Steffisburg (15), 9. Möhlin (13), 10. Zofingen und Kreuzlingen (je 12), 12. Horgen (11), 13. Chênois/Genf (10), Birsfelden (6).

Am kommenden Samstagabend empfängt der HC KTV Altdorf den unbequemen HC Horgen. Die Zürcher werden zusätzlich motiviert antreten, liegen sie doch direkt in der Relegationsproblemzone. ar.

 

Montag, 26 Januar 2015 00:00

Erneut schlechte Chancenauswertung

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Nach den beiden verlorenen Trainingspartien gegen den BSV Stans (1. Liga) und HC Kriens/Luzern (Nationalliga A) trat der HC KTV Altdorf (zurzeit Dritter in der zweitobersten nationalen Stärkeklasse) zum letzten Vorbereitungsspiel vor dem Meisterschafts-Restprogramm 2014/15 in der Baldinihalle gegen die Vertretung des KTV Muotathal (gegenwärtig 4. Im 1.-Liga-Zwischenklassement – 8 respektive 5 Punkte hinter den beiden Ranglistenbesten etabliert) an. Spielertrainer Mario Obad und Coach Dani Lussi liessen dabei im Vorfeld des ersten nächsten Punktespiels (am Sonntag, 1. Februar, in Birsfelden) auch den vereinseigenen Nachwuchs vermehrt zum Zuge kommen.

Die Urner starteten gegen die Vertretung aus dem nördlichen Nachbarkanton recht verhalten. Der KTV Muotathal fühlte den Gastgebern respektlos auf den Zahn. Erst beim Stande von 6:7 schalteten die Urner einen Gang höher. Und zwar mit Erfolg. Sie markierten gleich neun Tore in Serie. Die Pause wurde beim Stande von 17:11 angetreten. Der Vorsprung konnte in der Folge nicht merklich ausgebaut werden. Altdorf gewann das Urschweizer Derby schliesslich mit 31:24 standesgemäss. Was nach wie vor eine Baustelle bleibt, ist die höchst durchzogene Auswertung guter bis bester Chancen – dieses Mal wurden gleich 22 versiebte Topmöglichkeiten registriert. Eine solche Quote werden sich die Altdorfer am Sonntag gegen den Tabellenletzten Birsfelden (Anspielzeit: 16.15 Uhr) zweifellos nicht leisten können, wollen sie ungerupft aus der Nordschweiz nach Hause zurückkehren.

Samstag, 17 Januar 2015 00:00

Rätselraten: effektives Matchresultat...

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HC KTV Altdorf: Urner verloren gegen NLA-Klub HC Kriens/Luzern ihr zweites Testspiel

Mit einer begeisternden (gewonnenen!) ersten Halbzeit (14:13) unterstrichen die Urner ihre bereits ansprechende Form. Allerdings war an einen Sieg gegen die zunehmend stärkeren Luzerner nicht ganz zu denken.

koljaninhckrienslu filteredIn der Baldinihalle zauberten die Gastgeber am Freitagabend gegen das Prominententeam des HC Kriens/Luzern, in dessen Reihen lediglich Nik Tominec verletzungsbedingt ausfiel. Im Lager der Urner fehlten Kreisläufer Sebastian Munzert (verhindert) sowie Marc Fallegger (Militärdienst).

Der HC KTV Altdorf beeindruckte während der ersten halben Stunde in vielen Belangen. Dies sowohl in Abwehr wie Angriff. Er verwöhnte seine (an diesem Abend nur wenigen) Fans auch mit sehenswerten „Flieger“-Aktionen. Sehr zur Genugtuung von KTV-Spielertrainer Mario Obad: „Unsere so genannt erste respektive zweite Welle beeindruckte immer wieder – die 6:0-Deckung machte ihre Sache gegen die Luzerner Overdogs, welche sich für die schweizerische Finalrunde (sechs beste NLA-Teams) qualifiziert hat, gut. Weniger berauschend fiel dann das Rendement nach erfolgter Umstellung auf 3:2:1 aus. Mit zunehmender Spieldauer liessen unserseits Konzentration und Kräfte schliesslich unverkennbar nach. Dies gestattete dem HC Kriens/Luzern, seine Stärken immer wieder zum Tragen zu bringen und in Tore umzusetzen. Im Verlaufe der zweiten Halbzeit waren wir oft den berühmten Schritt zu langsam. Dies gestattete es den Gästen gleich mehrmals, mit blitzschnell vorgetragenen Gegenstössen allein vor unserem Tor aufzutauchen und zu reüssieren.“

Letztmalige Führung von Thomas Mohenski

oabadmariolussi filteredDie Niederlage der Altdorfer zeichnete sich schon bald nach Wiederaufnahme der Partie ab. Letztmals war es nach dem 14:14 Thomas Mohenski, der den HC KTV Altdorf nach einem genialen Durchbruch in Führung zu bringen vermochte. Kriens/Luzern erzielte postwendend den Gleichstand, um in der Folge einen 4-Tore-Vorsprung zu generieren, diesen zu verwalten und gar weiter auszubauen. Den letzten Treffer des HC KTV Altdorf erzielte der erneut überzeugend auftretende Ivan Fallegger.

Wer hat wohl recht?

Nach Abschluss der Partie waren dann noch einige Diskussionen fällig: Die beiden souverän arbitrierenden Andreoli/Leu hatten auf ihrem Protokoll ein 25:32 stehen, anderseits wollte der SCK-Rapporteur partout ein 23:34 notiert haben, was denn auch auf der Krienser Homepage so verewigt nachzulesen ist. Das effektive Schlussresultat bleibt somit wohl für immer ein (kleines) Geheimnis...

stadelmannggkriens„Wir drehten die Partie letztlich souverän. Zwei starke Torhüter (Portmann/Schelbert) und eine weitgehend geschlossene Teamleistung ermöglichten das für uns wichtige Erfolgserlebnis. Dies im Wissen darum, dass durchaus einiges bis zum Beginn der Finalrunde zu tun verbleibt. Zuvor figurieren zwei Testspiele gegen den RTV Basel und Mülhausen (Frankreich) auf unserem Terminkalender“, bilanzierte SCK-Trainer Heiko Grimm – an der Seite Nick Christens (Teammanager, früher Topskorer beim HC KTV Altdorf). Der HC Kriens/Luzern erhält es im Rahmen der NLA-Finalrunde übrigens mit Pfadi Winterthur (erster Heimmatch des HCK am 7. Februar), Wacker Thun (mit Lukas von Deschwanden, Ex-Altdorf), GC-Amicitia/Zürich, den Schaffhauser Kadetten sowie St. Otmar St. Gallen (mit Jost Brücker, Ex-Altdorf) zu tun.

„Schritt nach vorn getan“

Altdorfs Spielertrainer Mario Obads Schlussbilanz: „Unser Kollektiv tat gegen den HC Kriens/Luzern leistungsmässig alles in allem einen weiteren Schritt nach vorne. Nach dem letzten Trainingsgalopp vom kommenden Freitag (gegen den KTV Muotathal, in der Baldinihalle, 19.15 Uhr) wollen wir bereit sein, um dann am 1. Februar auswärts gegen den Tabellenletzten Birsfelden bestmöglich gerüstet zum Restprogramm der NLB-Qualifikationsrunde antreten zu können.“

 

Dienstag, 13 Januar 2015 00:00

Sieg in letzten Minuten versiebt

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Nati B/1. Liga: HC KTV Altdorf – BSV Stans 31:32

kellerneuerEinen spannenden Fight lieferten sich am Montagabend die beiden Urschweizer Traditionsvereine. Die Gäste entschieden die beiden ersten Drittel für sich, die Urner gewannen den Schlusspart.

Die Vorbereitungsphase auf das Meisterschaftsrestprogramm 2015 läuft auf vollen Touren. Beim HC KTV Altdorf, der erst zwei Trainingseinheiten hinter sich hatte, weilten am Montagabend die Nidwaldner Erstligisten (Headtrainer: Mirko Funke, Ex-Altdorf) in der Feldliarena zu Gast. Sie hatten nach den ersten Trainings am Samstag bereits ein Turnier bestritten und vermochten somit bereits sichtlich besser eingespielt zur Sache zu gehen.

Ladehemmungen zum Auftakt

KTV-Spielertrainer Mario Obad (dessen gebrochener Daumen erfreulicherweise wieder weitgehend „betriebsbereit“ ist) benützte den Trainingsfight dazu, die eigene Abwehr während der dreimal 20 Minuten auf ein 6:0-System einzuschwören, was einerseits wertvolle Schlüsse zuliess, aber auch zur Erkenntnis führte, dass eine solche Umstellung doch etwelche Probleme mit sich bringt.

Im ersten Drittel versiebten die weitgehend komplett angetretenen Altdorfer (Marc Fallegger stand infolge Militärdiensts nicht zur Verfügung, anderseits kam der vor wenigen Tagen seinen 18. Geburtstag feiernde Bürgler ledermannbsvNachwuchsspieler Dave Arnold zum Zuge) zwei Penaltychancen, um im Übrigen auch gegen ein Dutzend guter bis bester Torchancen zu verscherzen. So verwunderte es nicht, dass die Gäste, in deren Reihen der dänische Topskorer Nicolai Christensen (Fussverletzung am samstäglichen Turnier) fehlte, den ersten Spielabschnitt mit 12:7 für sich buchten.

3-Tore-Rückstand vor dem letzten Drittel

Im Verlaufe des Mittelabschnittes gelang es den Urnern, den Rückstand auf drei Längen zu verkürzen (18:21). Somit hatten die letzten 20 Minuten bezüglich Ausgang der unterhaltsamen Partie zu entscheiden. 5 Minuten vor Abschluss der Begegnung (durch Stefan Arnold trotz Ermangelung eines Partners „im Alleingang“ gut geleitet) schien das Zünglein an der Waage - trotz eines nicht gegebenen KTV-Treffers (der Ball hatte die Torlinie um rund 20 Zentimeter überrollt, was aber vom wie gesagt allein arbitrierenden Ref von der Platzmitte aus nicht wahrgenommen werden konnte) zugunsten der Platzherren auszuschlagen. Doch mohenskithombsv filteredStans profitierte von einigen Ungereimtheiten der zu unentschlossen zur Sache gehenden Altdorfer Abwehr, glich aus und zog gar vorentscheidend auf 29:32 weg. Die Zeit war für die Einheimischen nach zwei versiebten Topchancen zu kurz, um nochmals aufschliessen zu können. Auch wenn Samuel Stadelmann und zuletzt Cyril Keller noch auf 31:32 zu verkürzen vermochten. „Wir waren mit der Leistung unseres Teams – mit einigen Abstrichen – recht zufrieden. Doch es bleibt noch etliches bis zum Auftakt der zweiten Meisterschaftshälfte (am 1. Februar auswärts gegen Birsfelden) zu tun. Der knappen Niederlage messen wir keine allzu grosse Bedeutung zu“, befanden KTV-Spielertrainer Mario Obad und Coach Dani Lussi im Rahmen ihrer Manöverkritik.

Der HC KTV Altdorf empfängt am Freitagabend, 16. Januar (19.15 Uhr), den Nati-A-Klub Kriens, nachdem der Fight von Luzern in die Baldinihalle verlegt worden ist. Sieben Tage später (Freitag, 23. obadmariopauseJanuar) wird zur gleichen Zeit und gleichenorts zu einem letzten Vorbereitungseinsatz der KTV Muotathal empfangen.

Zum weiteren KTV-Klubgeschehen bleibt abschliessend zu vermelden, dass die dritte Männermannschaft, trotz bereits feststehender Qualifikation in der 4. Liga, nicht zum Aufstiegsrennen antritt. Besetzungsprobleme gaben den Ausschlag zu diesem Entschluss.

 

Donnerstag, 18 Dezember 2014 00:00

Zum Jahresabschluss ein Remis

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TV Steffisburg – HC KTV Altdorf 26:26

Vor der mehrwöchigen Meisterschaftspause rissen die Urner einen wichtigen Punkt aus dem Feuer. Hinter Endingen (22 Zähler) und RTV Basel (20) belegen sie nun den dritten Rang (18).

obagkoljfreudekoljaninfreudeAm Mittwochabend stand eine komplette Runde – die ersten Begegnungen des Retourdurchganges umfassend – auf dem Programm. Die Altdorfer holten beim unbequemen TV Steffisburg ein Remis ab, wobei Marko Koljanin just in den Schlusssekunden mittels Penalty noch den Gleichstand erzielte.

Die direkten Konkurrenten der Urner liessen sich am gleichen Abend Siege gutschreiben: Endingen entliess Schlusslicht Birsfelden mit einer 28:21-Klatsche, der RTV Basel gewann in Horgen 28:25. Die übrigen Ergebnisse: Chênois Genf – Yellow Winterthur 32:33, Baden - Zofingen 31:28, Kreuzlingen – Siggenthal 28:30, Möhlin – Schaffhausen/Espoirs 29:25. An der Tabellenspitze hat sich Endingen behauptet (22 Punkte), vor dem RTV Basel (20) und dem HC KTV Altdorf (18). Es folgen auf den nächsten Plätzen Baden (17), Siggenthal (16), Schaffhausen, Winterthur und Steffisburg (je 15), Kreuzlingen (12), Möhlin und Horgen (je 11), Chênois Genf (10), Zofingen (10) sowie Schlusslicht Birsfelden (4).

Bis zuletzt auf des Messers Schneide

Die Altdorfer legten in Steffisburg tüchtig los. Treffer des kroatischen Topskorers Marko Koljanin und seines Landsmannes sowie KTV-Spielertrainers Mario Obad liessen die 2:0-Führung zustande kommen. Kein Team vermochte sich in der Folge abzusetzen. Die Urner führten nach 23 Minuten zwar mit 11:8, sahen sich bis zur 25. Minute aber wieder eingeholt. 13:12 lautete das Skore zur Pause zugunsten der Innerschweizer. Nach 40 Minuten führte Steffisburg an diesem Spielabend erstmals (17:16), nach 52 Minuten gar 24:21. Eine sehenswerte Triplette von Ivan Fallegger, Fabian Auf der Maur sowie Sebastian Munzert liess bis zur 56. Minute das 24:24 Tatsache werden. Die letzten Minuten wurden (ein weiteres Mal...) zum echten Krimi: 25:24 für die Berner, Ausgleich durch Altdorf, 26:25 für die Platzherren, 26:26 durch Marko Koljanin mittels Penalty, nachdem die Urschweizer 36 Sekunden vor Spielende noch ein letztes Timeout angefordert hatten.

Die Berner verdankten ihren Teilerfolg weitgehend dem stupenden, reaktivierten NLA-Ex-Torsteher Markus Gugger. Dieser liess sich eine Abwehr-Erfolgsquote von satten 48 Prozent attestieren, nach 22 auf sein Gehäuse abgefeuerten Schüssen. Auf der Gegenseite parierte Marcel Luthiger 11 Steffisburger Bälle, damit ebenfalls einen beachtlichen Wert von 31 Prozent erzielend. Bester Schütze auf Altdorfer Seite war Marko Koljanin (10), vor Ivan Fallegger (4) sowie dem Trio Sebastian Munzert, Thomas Mohenski und Fabian Auf der Maur (je 3). Marko Koljanin (zurzeit Zweiter im NLB-Torschützenklassement/Durchschnitt 7,9 Treffer pro Match, hinter Steven Larsson, Chênois Genf/9,5, sowie vor Raphael Liniger, Yellow Winterthur/7,2) verzeichnete eine 66-prozentige Erfolgsmarke, vor Fabian Auf der Maur (75), Ivan Fallegger (66), Sebastian Munzert (60) sowie Samuel Stadelmann (50).

Lussi: „Beide Teams hätten gewinnen können“

Das Spiel in Steffisburg, vor 200 Kiebitzen ausgetragen, bezeichnete KTV-Coach Dani Lussi als „nicht unbedingt von den Sitzen reissend; eine richtige Mitte-Woche-Partie eben“, wie er nach dem Abpfiff resümierte, und die nach seiner Meinung durchaus auf beide Seiten hätte kippen können. „Wir begingen unsererseits nach wie vor zu viele Eigenfehler und versiebten unnötig etliche beste Chancen.“

Der HC KTV Altdorf pausiert nun bis zum 6. Januar. Danach wird das Training im Hinblick auf die verbleibenden zwölf Spiele der NLB-Qualifikationsrunde in Angriff genommen. Lussi hat bereits Trainingsspiele gegen den BSV Stans (1. Liga) und den HC Kriens (NLA) sowie einen weiteren, noch nicht feststehenden Gegner einprogrammiert.

Altdorf spielte in Steffisburg mit: Marcel Luthiger, Nicolas Stocker; Joy Gisler, Sebastian Munzert (3), Christian Bär, Ivan Fallegger (4), Cyril Keller, Samuel Stadelmann (1), Thomas Mohenski (3), Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur (3), Tizian Dossenbach, Mario Obad (2), Marko Koljanin (10).

 

  

Montag, 15 Dezember 2014 00:00

Am Leaderthron gab es nichts zu rütteln

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TV Endingen – HC KTV Altdorf 28:24

Zum Abschluss der Vorrunde setzte es für die Urner die dritte Saisonniederlage ab. Die Rückrunde wird jetzt auf dem dritten Tabellenplatz angetreten.

fallivankreuzli filtered-1Sonntagsspiele sind nicht das Ding der KTV-Truppe. Sie tut sich erfahrungsgemäss recht schwer damit, jeweils das volle Leistungspotenzial abrufen zu vermögen. So geschehen auch im Rahmen des Spitzenfights im Aargau. In der von knapp 400 Fans besetzten Badener Aue-Halle musste die Vorrangstellung der Gastgeber anerkannt werden. Diese verdienten sich den doppelten Punktegewinn ohne Wenn und Aber, stellten das bessere Team, wirkten in ihren Aktionen zielstrebiger und schliesslich auch athletisch überzeugender. Als Positivum darf den Urnern zugute gehalten werden, kämpferisch bis zuletzt zu beeindrucken, was aber nicht genügte, um die Endinger aus dem Sattel zu heben.

Pflöcke sind eingeschlagen

Im Rahmen der letzten Vorrundenspiele ergibt sich aufgrund der interessanten Resultate eine im Hinblick auf den weiteren Meisterschaftsverlauf höchst spannende Ausgangslage. Die weiteren Ergebnisse: Birsfelden – RTV Basel 25:33, Zofingen – Yellow Winterthur 23:29, Horgen – Baden 20:28, Kreuzlingen – Schaffhausen Espoirs 25:25, Möhlin – Steffisburg 27:24, Chênois Genf – Siggenthal 30:33. Endingen hat sich eine 2-Punkte-Reserve auf den direkten Verfolger RTV Basel erarbeitet: 20 respektive 18 Punkte. Die weiteren Klassierungen: 3. HC KTV Altdorf (17), Baden und Schaffhausen Espoirs (je 15), 6. Siggenthal und Steffisburg (je 14), 8. Yellow Winterthur (13), 9. Kreuzlingen (12), 10. Horgen (11), 11. Zofingen und Chênois Genf (je 10), 13. TV Möhlin (9). Auf dem Direktabstiegsplatz liegt, deutlich abgeschlagen, Birsfelden (4), das auch die klar schlechteste Torbilanz (311:354) vorweist, etwa im Vergleich zum HC KTV Altdorf (351:332).

Fünfzehn Hundertprozentige versiebt

Die Altdorfer erreichten in der Badener Aue-Halle nur zögerlich „Betriebstemperaturen“. Nach gut 6 Minuten führten die zielstrebig zur Sache gehenden Endinger bereits 4:0. Eine Triplette seitens Marko Koljanin, Sebastian Munzert sowie Cyril Keller brachten die Innerschweizer wieder ins Gespräch. Nach Ablauf der ersten Viertelstunde führten die Gastgeber 9:5. In der folgenden Spielphase verkauften sich die Urner ausgesprochen gut. Samuel Stadelmann und Ivan Fallegger sahen die kämpferische Leistung ihres Kollektivs mit den beiden letzten Treffern der ersten Spielhälfte belohnt – die Seiten wurden beim Stande von 14:12 zugunsten des TVE gewechselt.

Vorentscheidung fiel bald nach der Pause

Die Aargauer legten nach dem Seitenwechsel volle Pulle los. 18:13 führten sie nach der 37., 23:17 nach der 50. Minute. Damit war die Vorentscheidung natürlich gefallen. 2 Minuten vor Spielschluss lag Endingen 28:22 voraus, ehe Thomas Mohenski und Ivan Fallegger noch etwas Resultatkosmetik glückte (28:24). Mit der Defensivleistung seines Kollektivs zeigte sich KTV-Coach Dani Lussi nicht vorbehaltlos angetan: „Wir gingen oft etwas zu zögerlich ans Werk, um auch im Angriff einfach zu viele Fehler gemacht zu haben. Ich ortete rund 15 versiebte hundertprozentige Chancen und ziemlich genau gleich viele technische Fehler – eine zu hohe Quote, um einen Match siegreich gestalten zu können.“ Ein Kränzlein wand Lussi Torsteher Marcel Luthiger. „Er zeigte wiederum, wie schon gegen den RTV Basel, eine beeindruckende Leistung und liess sich eine höchst beachtliche 40-prozentige Abwehr-Erfolgsquote attestieren.“ Von den Feldspielern beeindruckten Sebastian Munzert, Ivan Fallegger, Cyril Keller sowie Samuel Stadelmann mit je 100-prozentigen Abschlusserfolgsmarken, gefolgt von Marko Koljanin (54) und Thomas Mohenski (40). Koljanin war bester Skorer seines Teams (6), dichtauf gefolgt durch Ivan Fallegger (5). Der verletzungshalber nach wie vor handicapierte Spielertrainer Mario Obad brachte es auf 3 Treffer.

Jetzt gegen Steffisburg Vollgas geben

Bereits am Mittwochabend nimmt der HC KTV Altdorf die NLB-Rückrunde mit dem Auswärtsspiel in Steffisburg in Angriff. Coach Dani Lussi gibt sich im Hinblick darauf zuversichtlich, weiss jedoch genau, dass seine Truppe nur mit einer möglichst hundertprozentigen Leistung auf die Erfolgsstrasse zurückfinden kann, zumal die Berner alles daran setzen dürften, um ihrerseits den jüngsten Punkteverlust (24:27-Niederlage in Möhlin) wegzustecken und sich in der Rangliste wieder nach vorn zu orientieren.

Altdorf spielte mit: Marcel Luthiger, Jan Dittli; Sebastian Munzert (2), Christian Bär, Ivan Fallegger (5), Cyril Keller (1), Marc Fallegger, Samuel Stadelmann (3), Thomas Mohenski (2), Kevin Ledermann (1), Fabian Auf der Maur (1), Tizian Dossenbach, Mario Obad (3), Marko Koljanin (6).

 

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