Herren 1 | NLB

Herren 1 | NLB (27)

Sonntag, 17 Oktober 2010 22:11

Möglichen Sieg im Urschweizer Derby versiebt

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Handball, NLB: BSV Stans – HC KTV Altdorf 35:33

 

War im Vorjahr in der Nidwaldner Metropole noch gewonnen worden, wurden jetzt wichtige Punkte verscherzt. Mangelnde Disziplin und 28 Fehlschüsse standen der Schlappe zu Gevatter.

 

 

Auch wenn auf Peter Szilagyi und weiterhin Gregor Bär (beide verletzt), ferner Edi Zakarauskas (erkrankt) verzichtet werden musste, waren die Urner zum Urschweizer Derby doch mit etwelchem Optimismus angetreten. Doch die Hoffnungen auf den zweiten Saisonsieg verbaute sich die Truppe Jan Sedlaceks gleich selber. Denn mit 28 Fehlschüssen kann ganz einfach keine Partie gewonnen werden. Diese Bilanz zog nach der wichtigen Partie auch Co-Trainer Primus Camenzind: „Erneut, wie schon so oft in der neuen Meisterschaft, haben wir uns das Grab selbst geschaufelt. Unser grösster Mangel ist eindeutig die schlechte Chancenauswertung. Hinzu kam, dass wir gegen Stans teils undiszipliniert zu Werke gingen und auch zu wenig Geduld ausübten.“

 

Keine Alternativen im Rückraum

 

Fatalerweise verfügte die KTV-Truppe in Stans durch die Ausfälle von Szilagyi und Zakarauskas über keine Alternativen im Rückraum. Und weil schliesslich auch Thomas Hürlimann noch an einer Verletzung laborierte, kamen gar Ivan Fallegger sowie Daniel Röösli im Rückraum – für beide eher ungewohnterweise – zum Einsatz. Während beider Halbzeiten waren im Altdorfer Lager Phasen zu verzeichen, während derer während bis zu sieben Minuten kein Treffer oder nur ein allereinziges Tor markiert wurden – ganz einfach zu bescheidene Quoten, welche die Gastgeber immer wieder zusätzlich aufbauten und es diesen gestatteten, mit mehreren Toren Differenz in Front zu ziehen.

Nach einer knappen Viertelstunde lag der BSV mit 10:5 voraus. Die Altdorfer zeigten in dieser Phase viel Moral. Bis zur 26. Minute hatten sie wieder den Gleichstand erzielt, um später bis zur Pause durch Florian Wisotzki (trotz enger Manndeckung), Ivan Fallegger und Thomas Hürlimann gar eine 18:15-Führung herauszuholen. Alles in allem verlief die erste halbe Stunde ausgesprochen kampfbetont – beide Mannschaften hatten je drei Zeitstrafen abzusitzen.

 

Elfmal getaucht, nur dreimal reüssiert

 

Trotz Unterzahlspiel markierte Marc Fallegger mit einem resolut vorgetragenen Konter zu Beginn des zweiten Spielabschnittes die Vier-Tore-Führung. Vieles deutete also auf einen möglichen Sieg des Sedlacek-Teams hin. Doch was dann folgte, war – aus Altdorfer Optik – ein mittleres, ja sogar grösseres Desaster: Bis zur 44. Minute wurden nur noch zwei Tore erzielt, während der BSV elfmal (!) ins Volle traf. Die Nidwaldner hatten 14 Minuten vor Schluss die Partie völlig zu ihren Gunsten gedreht (28:23). Altdorfs Trotzreaktion liess erfreulicherweise nicht auf sich warten. Der KTV kämpfte sich wieder bis auf zwei Längen an die Nidwaldner heran (31:29, 53. Minute). Fünf Minuten vor Time war die Entscheidung dann jedoch definitiv gefallen (34:29). Martin Betschart und Jost Brücker (je zweimal) vermochten das Resultat nochmals zu verkürzen, doch am Sieg der Platzherren gab es nichts mehr zu rütteln.

 

Moral und Mut sind nun gefragt

 

Nach der fünften Saisonniederlage brachte es Primus Camenzind auf den Punkt: „Wir weisen zurzeit eine Null-Tore-Differenz (179:179) auf. Dies zeigt, dass wir uns nicht auf dem falschen Weg befinden. Allerdings muss in unseren Reihen noch viel verbessert werden. Einzelne Akteure müssen beispielsweise lernen, dass die Mannschaftsleistung im Vordergrund steht, und nicht der persönliche Triumph. Nach der Niederlage in Stans fällt es natürlich schwer, sich wieder aufzuraffen. Aber ich bin überzeugt, dass wir gegen jede NLB-Mannschaft zu bestehen vermögen. Es gilt in der gegenwärtigen Situation jetzt ganz einfach Moral und Mut zu zeigen. Die Gegner müssen spüren, dass sie während 60 Minuten 100 Prozent geben müssen, um gegen Altdorf siegreich vom Feld ziehen zu können. Trainer und Betreuerstab sind überzeugt davon, dass sich für unsere Formation – falls es gelingt, Sorgenkind Nummer eins, nämlich die Chancenauswertung, zu optimieren und jeder für jeden fightet - wieder Erfolge einstellen und das Feld von hinten aufgerollt werden kann.“ Im hinteren Tabellenteil präsentiert sich die Situation jetzt wie folgt: 7. Steffisburg und Chênois Genf je 6, Stans 5, Altdorf und Grauholz je 2, WBC West 0 Punkte.

 

Altdorf spielte mit: Nicolas Stocker, Marcel Luthiger; Thomas Hürlimann (2), Martin Betschart (3), Michael Bissig, Christian Bär, Florian Wisotzki (6), Ivan Fallegger (3), Marc Fallegger (3), Flavio Fallegger, Jost Brücker (5). Tizian Dossenbach (4), Daniel Röösli (7).

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Am Donnerstag: Cup gegen Stäfa

 

Am Donnerstagabend, 21. Oktober, wird ab 20.30 Uhr in der Feldli-Sporthalle der Cup-Fight gegen den Vertreter der Nationalliga A, Stäfa, ausgetragen. Die Zürcher treten natürlich als klare Favoriten an. In der obersten nationalen Stärkeklasse verloren sie am Wochenende gegen Pfadi Winterthur mit 25:33, im Zwischenklassement jetzt nach acht Spielen und ebenso vielen Punkten (237:276 Tore) den siebten Platz belegend. In den Reihen der Gäste (Trainer: Markus Jud) figurieren mit Predrag Milicic und Kevin Jud zwei Topskorer, die im NLA-Torschützenklassement Plätze unter den besten zwei Dutzend Akteuren einnehmen. Altdorfs Abwehr wird gut beraten sein, diesem Zweigespann die ganz besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Der KTV-Trupp wird gegen die starken Widersacher alles versuchen, um sich vor eigenem Publikum, nach dem durchzogenen Meisterschaftsauftakt in der Nationalliga B, ein ehrenvolles Abschneiden zu sichern. Trainer Jan Sedlacek: „Wir wollen die „Grossen“ ganz einfach etwas ärgern und ihnen beweisen, dass auch wir das Handballmetier beherrschen. Speziell unsere Jungen sind top motiviert, als „Underdogs“ etwas zu bewegen.“ar.

____________________________________________________________________________________Dossenbach

 

 

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Tizian Dossenbach traf im Urschweizer Derby gegen Stans viermal ins Schwarze. FOTO: RUEDI AMMANN

 

 

 

Nationalliga B: Yellow Winterthur – HC KTV Altdorf 28:27

 

Was sich am Sonntagabend in der Schlussphase abspielte, war seitens der Spielleiter schwach. Sie stahlen den Urnern buchstäblich die Playoffqualifikation.

 

Es ist generell selten gut und meistens auch nicht opportun, über Spielleiter zu motzen. Schliesslich begehen auch die Akteure selber während einer Partie oft reihenweise Fehler. Aber was die Truppe von KTV-Trainer Jan Sedlacek insbesondere in der Schlussphase der wichtigen Partie in der Eulach-Halle am Sonntagabend hinnehmen musste, war ganz einfach des Schlechten zuviel. Die Arbeit des Spielleiterduos Keiser/Rottmeier hinterliess einen schalen Beigeschmack, wirkte oft sogar völlig daneben. „Eine Leistung, die imstande ist, die Dynamik eines Handballspieles kaputt zu machen“, wie ein neutraler Matchbesucher zu Protokoll gab. Und schliesslich meinte selbst der Spielinspizient (der international tätige SR Rätz, Basel), dass er „den Frust der Urner durchaus verstehe“.

 

Ivan Falleggers Gesellenstück

 

Nach verschiedenen fragwürdigen Entscheiden - unter anderem erhielt schon in der ersten Halbzeit Nicolas Stocker wegen der Karambolage mit einem Winterthurer Angreifer, die einzig und allein der gegnerischer Stürmer verursacht hatte, Rot präsentiert - trug sich das definitiv Fatale, nachdem später auch Florian Wisotzki im Anschluss an die dritte Zeitstrafe mit Rot eingedeckt worden war (54. Minute), zwischen der 58. Minute und den letzten Spielsekunden zu: Thomas Hürlimann wurde nach 58.02 mit zwei Strafminuten bedacht. Wenig später sah sich auch Peter Szilagy nach einem Dutzendfoul für die restliche Spielzeit in die Kühlboxe delegiert und wurde gegen Altdorf zusätzlich ein Penalty diktiert. Ivan Fallegger brachte das Kunststück fertig, in doppelter Unterzahl, 53 Sekunden vor dem Abpfiff, das 27:26 für die Innerschweizer, welche die gesamte Partie weitgehend kontrolliert hatten, zu buchen. Yellow markierte im Fight, der weitgehend eigentlichen Cupcharakter aufwies, postwendend den Gleichstand, um wenig später einen umstrittenen Freiwurf zugestanden zu erhalten. Der Ball landete, sechs Sekunden vor Spielschluss, prompt zum definitiven 27:28 im Altdorfer Tor. Die Entscheidung - Altdorf hätte ein Remis zum Einzug im Reigen der besten vier Teams dank der besseren Tordifferenz gegenüber Yellow gereicht! - war in extremis gefallen, der KTV-Trupp hatte sich aus der Meisterschaft 2010/11 definitiv zu verabschieden.

 

Alle Entscheidungen sind gefallen

 

An den Playoffs beteiligen sich jetzt die klar führenden Endingen und Kadetten Schaffhausen, ferner Steffisburg (23 Punkte, +17) sowie Yellow Winterthur (22, +16). Unter dem „Erfolgsstrich“ etablierten sich in dieser Reihenfolge: Stans (22, +9), Grauholz (21, +29) sowie der HC KTV Altdorf (21, +19). Dem Abstieg verfällt Lyss (14), hinter Chênois Genf (19, -23), GC/Amicitia Zürich (19, -35), Biel (19, -49) und HBC West (18, -44).

 

Altdorf spielte mit: Marcel Luthiger, Nicolas Stocker; Michael Bissig, Jost Brücker (2) Tizian Dossenbach, Martin Betschart (1), Flavio Fallegger, Ivan Fallegger (4), Marc Fallegger (5), Thomas Hürlimann, Daniel Röösli (3), Peter Szilagyi (4), Florian Wisotzki (8).

Samstag, 09 April 2011 13:00

Bis zuletzt ein echter Thriller

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Nationalliga B: HC KTV Altdorf – PSG Lyss 33:33 (12:17)

 

 

Sechs-Tore-Rückstand in Zwei-Tore-Vorsprung verwandelt.

Doch in der Schlusssekunde fiel der Ausgleich.

 

 Die vorletzte Runde der Qualifikationstour wurde zu einer völlig verrückten Angelegenheit. Und zwar sowohl bezüglich Einzug in die Playoffs wie im Abstiegsbereich. Lyss als Tabellenletzter (14 Punkte, -61) versetzte den HC KTV Altdorf vorerst in einen echten Schockzustand, stand am Freitagabend aber trotz des letztlich unentschiedenen Spielausganges bereits zu 99 Prozent als Direktabsteiger fest. Der HBC West verblieb durch die 25:31-Heimniederlage gegen Yellow Winterthur auf dem vorletzten Tabellenplatz (16, -46), Biel (18, -49) verlor gegen Stans (20, +1): Die Nidwaldner gewannen hoch  36:24. Sie preschten auf den fünften Tabellenplatz vor. Vor der sonntäglichen Schlussrunde waren sechs Mannschaften bereits definitiv „in Sicherheit“, wenn man es so formulieren möchte. Ein Team dieser Gruppe kam rein rechnerisch noch für den vierten Playoffplatz, hinter dem bereits qualifizierten Trio Endingen (35), Kadetten/GS (28) und Steffisburg (23) in Frage: Altdorf (21, +20), Yellow Winterthur (20, +15) und Stans (20, +1). Grauholz, Chênois Genf sowie GC/Amicitia wiesen zwar ebenfalls 20 Zähler auf, bilanzierten aber bereits deutliche Minus-Tordifferenzen. Altdorf musste vor dem letzten Qualitour-Einsatz am Sonntag in Winterthur somit mindestens ein Remis erzielen, um das grosse Saisonziel der Playoff-Teilnahme noch zu erreichen. Auch ein Sieg am Freitagabend gegen Lyss (statt des Unentschiedens) hätte an dieser Ausgangslage übrigens nichts geändert.

 

Verkorkste erste Halbzeit

 

Gegen das ungemein aggressiv zur Sache gehende Lyss bekundeten die Altdorfer in der Feldli-Halle vor 200 Kiebitzen und unter der weitgehend souveränen Leitung der bereits seit 16 Jahren gemeinsam arbitrierenden Brianza/Lämmler etwelche Mühe. Martin Betschart schoss seine Farben schon nach 34 Sekunden in Front. Dem 1:1 setzten Daniel Röösli (an diesem Abend mit sieben Treffern erfolgreichster Skorer des KTV-Trupps), Peter Szilagyi, Florian Wisotzki sowie Ivan Fallegger bis zur 7. Minute vier weitere Treffer entgegen (5:3). Altdorf verpasste es in der folgenden Phase, weitere Akzente zu setzen: Szilagyi versiebte eine Penaltychance, Marc Fallegger scheiterte, allein vor dem gegnerischen Hüter aufkreuzend, während Wisotzki und Tizian Dossenbach nur die gegnerische Torumrandung trafen. Nach dem 5:7 vermochten die Gastgeber die Führung bis zur Pause nie mehr zu übernehmen. Vielmehr produzierten sie durch Unkonzentriertheiten während der ersten halben Stunde insgesamt 14 Fehlschüsse. Sie brachten ausserdem zwei weitere Sieben-Meter-Bälle (Röösli, Betschart) nicht am starken gegnerischen Schlussmann vorbei. Beim Stande von 12:17 zugunsten der Berner schrillte  nach 30 Minuten die Alarmglocke beim Heimteam unüberhörbar. KTV-Trainer Jan Sedlacek in der Kabine: „Ich glaubte, Lyss - und nicht wir - bestreite ein Heimspiel. Es fehlte auf unserer Seite an Cleverness im Angriff und Engagement in der Abwehr. Das muss unbedingt geändert werden.“

 

Die eindrückliche Aufholhatz

 

Beide Teams nahmen den zweiten Spielabschnitt druckvoll in Angriff. Innerhalb von 80 Sekunden fielen gleich drei Treffer – für Altdorf skorten Wisotzki und Ivan Fallegger. Lyss wirbelte die KTV-Deckung vorerst mehrmals schwindlig. Nach dem 14:20 starteten die Urner die vom Publikum unmissverständlich geforderte Aufholjagd. Im Tor machte Marcel Luthiger (verletzungsbedingt) Nicolas Stocker Platz, trat jedoch später erneut zwischen die Pfosten. Die Altdorfer, mit zunehmender Spieldauer immer besser in Fahrt kommend, pirschten sich mit sehenswerten Angriffen stetig näher an Lyss heran (23:24, 25:26, 27:28, 29:30). Viereinhalb Minuten vor Spielschluss war es Daniel Röösli, der das 30:30 markierte. Der KTV-Sieg zeichnete sich ab, als Peter Szilagyi (zweimal) und Marc Fallegger - Letzterer nach einem Pfostenknaller - 76 Sekunden vor Spielschluss das 33:31 erzielt und Luthiger mit einer mirakulösen Parade aufgewartet hatten. Doch der Sedlacek-Trupp verstand es nicht, diesen Vorsprung über die Zeit zu schaukeln: Lyss orderte sechs Sekunden vor dem letzten Sirenenton beim Stande von 33:32 ein Timeout, lancierte danach einen letzten Angriff und vermochte, einen klitzekleinen Moment vor dem Abpfiff, die wenig überzeugend, taktisch wohl falsch reagierende KTV-Deckung zu düpieren und das Remis in extremis aus dem Feuer zu reissen.

 

Altdorf spielte mit: Marcel Luthiger, Nicolas Stocker; Martin Betschart (2), Michael Bissig, Jost Brücker (1), Tizian Dssenbach, Stefan Epp (1), Flavio Fallegger (1), Ivan Fallegger (4), Marc Fallegger (4), Thomas Hürlimann (4), Daniel Röösli (7), Peter Szilagyi (4), Florian Wisotzki (5).

 

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Daniel Röösli (total sieben Treffer und bester KTV-Skorer)  erzielt den wichtigen Ausgleich (30:30).

FOTO: RUEDI AMMANN

Montag, 04 April 2011 09:25

Trotz peinlicher Schlappe weiterhin auf Playoff-Kurs

geschrieben von

EppStefNati B: Biel – HC KTV Altdorf 25:22

 

 

Die klägliche Niederlage hat die Urner aufgerüttelt. Sie wollen unbedingt noch in die Playoff-Runde – doch dazu ist eine klare Leistungssteigerung nötig.

 

Trotzdem in den Reihen des HC KTV Altdorf sowohl Topskorer Florian Wisotzki wie Tizian Dossenbach infolge Krankheit fehlten, erhofften sich die Innerschweizer im Berner Seeland gegen die noch arg von Relegationssorgen gebeutelten Gastgeber einen Sieg. Dies umso mehr, als die Vorrundenpartie mit 30:21 eine klare Beute der Sedlacek-Truppe geworden war. Doch aus dem erhofften Selbstläufer wurde nichts. Dies hatten sich die Urner indessen selbst zuzuschreiben. Gegen die alles andere als unbezwingbar auftretenden Platzherren wurde nämlich eine mehrheitlich miserable Leistung geboten.

 

Der Konkurrenz sei dank

 

Dass der HC KTV Altdorf trotz der Niederlage weiterhin auf Playoff-Kurs verbleibt, ist der Konkurrenz zu verdanken. Zwar remisierte Steffisburg gegen Chênois Genf (30:30) und verdrängte die Urner von Position drei, ausserdem rückte Grauholz dank seines Erfolges über Stans (39:32) auf Platz fünf vor, doch verlor GC/Amicitia gegen die Kadetten/GS (26:29). Die Ranglistenspitze präsentiert sich jetzt wie folgt: 1. Endingen 33, 2. Kadetten/GS 28, 3. Steffisburg 21, 4. Altdorf 20, 5. Grauholz und GC/Amicitia je 19. Abgeschlagen ist am Tabellenende jetzt Lyss mit 13 Punkten, hinter dem HBC West mit 16 und Chênois Genf mit 17 Zählern.

 

Einbruch nach 6:4-Führung

 

Gegen Biel startete Altdorf gar nicht schlecht. Doch nach der 6:4-Führung folgte der Umschwung. Die Gastgeber nutzten technische Fehler und unerklärlich zahlreiche verscherzte Chancen der Urner resolut aus. Zur Pause führten die Berner 15:12. Gar nicht zufrieden zeigte sich KTV-Trainer Jan Sedlacek mit der Leistung seiner Truppe: „Meine Vorgaben wurden kaum beherzigt und der Marschplan nicht eingehalten“, befand er, dabei gleichzeitig auch mehr Disziplin fordernd. Doch das Leistungspegel der Innerschweizer stieg in der Folge nicht, sondern sank vorerst gar weiter ab. Erst als Sedlacek vor der Schlussviertelstunde ein Timeout gefordert hatte, zeigten die Altdorfer Reaktion. Biel wurden zwischen der 45. und 60. Minute dank der plötzlich viel kompakter wirkenden KTV-Abwehr lediglich noch zwei Treffer zugestanden, anderseits besann sich der KTV-Trupp im Angriff plötzlich vermehrt seiner Werte. Die letzte zehnminütige Spielphase endete mit einer positiven 7:2-Phase. Doch es war schliesslich zu spät, das Blatt zu wenden, da gleichzeitig nicht weniger als sieben hochkarätige Chancen versiebt wurden. „Wollen wird die Playoffs jetzt noch erreichen, muss sich in unserem Team viel, sehr viel sogar, ändern, zumal sich in Biel einige unserer Akteure offensichtlich bereits vorzeitig in den Ferien wähnten“, kritisierte Sedlacek die miese Vorstellung seiner Truppe.

 

Trotzleistung ist gefragt

 

Über das Wochenende stehen jetzt die beiden letzten Qualifikationsrundenspiele an. Bereits am Freitagabend wird in der Feldli-Halle Lyss empfangen (20 Uhr). Die Berner verfügen noch über eine klitzekleine Chance, dem Direktabstieg zu entrinnen. Sie liegen mit 3 Punkten hinter dem HBC West allerdings in schier hoffnungsloser Lage. Ihre Torbilanz steht mit 545:606 am schlechtesten da, auch hat Lyss - nebst dem BSV Stans - als einziges Team mehr als 600 Minustreffer kassiert. Dessen ungeachtet wird der HC KTV Altdorf gut daran tun, die Gäste nicht zu unterschätzen, auch wenn sie im Rahmen der Vorrunde auswärts noch mit 37:33 in die Schranken gewiesen werden konnten. Die Altdorfer dürften bestens beraten sein, auf Thomas Zitterli ein besonderes Augenmerk zu werfen. Er figuriert in der NLB-Topskorerliste auf Position sieben, mit 111 erzielten Treffern.

 

Die Qualifikationsrunde beschliesst der HC KTV Altdorf dann bereits am Sonntagnachmittag, 10. April (Anspielzeit: 17 Uhr), in Winterthur. Die „Yellows“ lauern auf die Chance, mit einem Erfolg eventuell ihrerseits noch in die Playoffs vorstossen zu können. Anlässlich der Vorrunde verloren die Altdorfer gegen die Eulachstädter mit 26:28, nicht zuletzt dank der stupenden Skorerqualitäten von Patrik Läng. Er führt die NLB-Bestenliste ganz klar mit nicht weniger als 144 markierten Toren an. Im Hinblick auf die beiden letzten Qualifikationsrundenspiele hofft KTV-Trainer Jan Sedlacek, nochmals mit der kompletten Aufstellung einlaufen zu können und am Freitagabend insbesondere auf eine geschlossene Unterstützung der  einheimischen Fans.

 

Altdorf spielte mit: Marcel Luthiger (44 Prozent abgewehrte Bälle), Nicolas Stocker (33 Prozent abgewehrte Bälle); Martin Betschart, Jost Brücker, Stefan Epp, Flavio Fallegger, Ivan Fallegger, Marc Fallegger, Thomas Hürlimann, Peter Szilagyi, Daniel Röösli, Edi Zakarauskas.

 

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 Stefan Epp düpiert den Bieler Schlussmann. FOTO: RUEDI AMMANN

Sonntag, 27 März 2011 23:14

Der Sprung in die Playoff-Zone

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Nationalliga B: HC KTV Altdorf – Grauholz 35:34

 

rooslidaniWeiterer Achtungserfolg für die Urner in der viertletzten Quali-Runde. Das Abstiegsgespenst wurde dadurch definitiv verscheucht.

 

Die letzten Spiele des HC KTV Altdorf hatten ausnahmslos höchst knapp geendet. An diesem Fazit änderte auch die Heimpartie der Urner am Samstagabend nichts. Sie holten vor eigenem Publikum gegen die Berner beide Punkte ab. Der Sieg war gleichzeitig Abschied aus der Relegationsproblemzone, zumal die im Zwischenklassement benachbarten Teams Federn liessen. Besser noch: Der KTV-Trupp hat jetzt gar die Teilnahme an den Playoffs im Visier (vier beste Teams). Die Tabellenspitze in der Zwölfergruppe: 1. Endingen 31 P., 2. Kadetten Schaffhausen 26, 3. GC/Amicitia Zürich 21, 4. Altdorf 20 (+23), .5. Steffisburg 20 (+14), 6. Yellow Winterthur und Stans je 18.

 

Sechs-Tore-Vorsprung nach Auftaktviertelstunde

 

Mit Ausnahme von Ivan Fallegger (Auslandaufenthalt) traten die Altdorfer gegen Grauholz komplett an. Die Gastgeber übernahmen das Zepter vom Anpfiff weg. Vorerst wurden allerdings mehrere sichere Chancen versiebt. Doch danach rollte der Urner Express, unterstützt durch einen sicher wirkenden Marcel Luthiger im Tor, mit Volldampf. Nach 10 Minuten war die 7:2-Führung, nach 15 Minuten gar ein vielversprechendes 12:6 perfekt. In der Folge schlichen sich bei den Platzherren vermehrt Ungenauigkeiten ein. Die Berner nützten die Gunst der Stunde, um bis zum Pausenpfiff den Rückstand auf zwei Längen zu reduzieren (19:17). Grundsätzlich hatten die Altdorfer die Partie bis zu diesem Zeitpunkt mehrheitlich im Griff, so dass die Führung in Ordnung ging.

Rote Karte für Topskorer Wisotzki

 

Nicht wunschgemäss gelang den Innerschweizern der Auftakt zur zweiten Hälfte. Die Deckung liess Schwächen erkennen. Anderseits wirkte der Angriff oft etwas deroutiert. Hinzu kamen sehenswerte Paraden des gegnerischen Junioren-Nationalmannschaftstorstehers Portner. Nach 38 Minuten riss Grauholz die Führung erstmals an sich (22:23), um diesen bis zur 47. Minute gar auf vier Längen auszubauen. Der zwischenzeitlich ins KTV-Tor beorderte Nicolas Stocker, welcher sich auch als Penaltykiller auszeichnete, machte seine Sache ebenfalls ausgesprochen gut. Dies wirkte sich positiv auf den weiteren Verlauf der Partie aus. Für einen leichten Schubser gegen einen Berner Angreifer (Gegenstossaktion) erhielt Florian Wisotzki die rote Karte (welche eine Spielsperre zur Folge haben dürfte) unter die Nase gestreckt. Der Fight beinhaltete bezüglich Hochspannung in den letzten Spielminuten so ziemlich alles, was attraktiver Handballsport zu bieten vermag: 5 Minuten vor Spielschluss lautete das Skore 31:33 – in der 56. Minute 33:33. Nach zwei Rüden Fouls, an Marc Fallegger verübt, erwies sich Daniel Röösli als nervenstarker Penaltyexekutor (35:33). Ein souveräner Nicolas Stocker sowie clever agierende Altdorfer schaukelten den winkenden Sieg über die Zeit, wobei der gegnerische Anschlusstreffer erst in der Schlusssekunde fiel und mit dem Ausgang der Partie nichts mehr zu tun hatte.

 

Jetzt steht die heikle Auswärtspartie gegen Biel, das zum Klassenerhalt noch auf jeden Zähler angewiesen ist, bevor, ehe dann am Freitag, 8. März, 20.30 Uhr, die letzte KTV-Heimvorstellung der Qualifikationstour (gegen den Tabellenletzten Lyss) auf dem Programm steht.

 

Altdorf spielte mit: Marcel Luthiger, Nicolas Stocker; Martin Betschart (5), Jost Brücker (7), Tizian Dossenbach, Stefan Epp, Flavio Fallegger, Marc Fallegger (6), Daniel Röösli (9), Peter Szilagyi (6), Florian Wisotzki (2), Edi Zakarauskas.

  

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Daniel Röösli, mit neun Treffern Topskorer und cleverer Penaltyexekutor in der Schlussphase.

FOTO: RUEDI AMMANN

 

Sonntag, 13 März 2011 19:26

In letzter Sekunde wichtiger Punkt gerettet

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Nationalliga B: HC KTV Altdorf – BSV Stans 28:28 (12:13)

 

Florian Wisowski erzielte in der Schlusssekunde den Ausgleich. Beide Teams lagen vorübergehend mit vier respektive drei Längen Vorsprung in Front.

 

Das mit Spannung erwartete Urschweizer Derby endete am Samstagabend – bei einem Saisonzuschauerrekord von 400 Kiebitzen – mit einem alles in allem wohl gerechten Unentschieden. Allerdings verfügten die Stanser in der Schlussphase über die besseren Trümpfe, beide Zähler ins Trockene zu bringen. Das junge Schiedsrichterzweigespann Brunner/Salah hatte die Partie jederzeit im Griff. Es durfte für sich sogar in Anspruch nehmen, eine starke Leistung erbracht zu haben.

 

Die Mini-NLB-Wochenendrunde brachte in der Tabelle keine nennenswerten Verschiebungen, da sich auch die beiden Tabellenletzten, Lyss und der HBC West Crissier, unentschieden trennten. Der HC KTV Altdorf belegt nun dank der besseren Tordifferenz mit 16 Punkten (+21) vor den zählergleichen Grauholz (+16), Yellow Winterthur (+2) und Chênois Genf (-7) den fünften Tabellenplatz vor Biel (15) Stans (14, -15), HBC West (14, -40) sowie Lyss (12, -54) den fünften Tabellenplatz, einen Punkt hinter dem Ranglistenvierten GC/Amicitia. Der HBC West Crissier sowie Lyss haben je eine Partie mehr als die übrige Konkurrenz bestritten, also nur noch vier Einsätze in der Qualifikationsrunde (insgesamt 22 Spiele) vor sich.

 

Die sportliche Geste des BSV

 

Die Stanser traten mit den beiden Ex-Altdorfern Driton Sokolaj und Thomas Mohenski, ebenso wie die Urner weitestgehend komplett an. Die Gastgeber versuchten ihr Heil vorerst mit einer offensiven 5:1-Deckung, damit die Stanser vorübergehend etwas verunsichernd. Die Nidwaldner bewerkstelligten nach 106 Sekunden die Führung, doch Peter Szilagyi glich mittels Penalty aus. Der KTV-Trupp war durch Daniel Röösli wenig später für das 2:1 besorgt. Beidseitig erwiesen sich die Torhüter (bei Altdorf Marcel Luthiger) auf der Höhe ihrer Aufgabe respektive warteten mit sehenswerten Paraden auf. Nach dem 2:3 und 3:3 (Stefan Epp) und einem Penaltypfostenknaller von Röösli stockte den Altdorfer Fans der Atem: Die Schiris präsentierten Luthiger, der einen gegnerischen Konter durch Herauseilen aus dem Torkreis aufs Spielfeld unterbunden und einen Zusammenprall verursacht hatte, reglementskonform die rote Karte. Doch der involvierte Stanser Mario Imsand rekurrierte bei den Spielleitern, die dadurch ihren Rot-Entscheid rückgängig machen. Eine echt sportliche Geste des BSV-Spielers - erst recht in Anbetracht der wichtigen Partie -, die vom Publikum mit viel Applaus quittiert wurde. Nach Ablauf der Auftaktviertelstunde hatte sich der BSV einen Drei-Tore-Vorsprung erarbeitet, den die Nidwaldner nach dem ersten Drittel der Partie gar auf vier Längen (6:10) vergrösserten. Die nächsten fünf Minuten standen ganz im Zeichen der Urner. Sie nutzten ein angefordertes Timeout mit den entsprechenden Anweisungen von Trainer Jan Sedlacek zu ihren Gunsten. Röösli (2), Szilagyi und Epp waren für das 10:10 besorgt. Dabei waren die Besucher noch ausgesprochen gut bedient, hatte Altdorf doch noch drei Pfostenknaller sowie eine versiebte Penaltychance (Szilagyi) zu beklagen. Ausgezeichnet schlug sich der KTV zwischen der 28. und 30. Minute, nachdem sowohl Florian Wisotzki wie Thomas Hürlimann je eine Zeitstrafe (zur phasenweise doppelten Unterzahl führend) aufgebrummt erhalten hatten: Denn nach dem 11:13 war Szilagyi 28 Sekunden vor dem Pausensirenenton für den Anschlusstreffer besorgt. Die Seiten wurden definitiv beim Stande von 10:11 gewechselt. Trainer Jan Sedlacek bezeichnete das Spiel seiner Truppe in den Katakomben als „verkrampft und unkonstant“, nicht ohne die oft verfrühten und ungenauen Torschüsse (15 an der Zahl, wobei deren neun vom gegnerischen Schlussmann pariert worden waren) zu kritisieren und vermehrt Ruhe in die Partie zu bringen fordernd.

 

Drei-Tore-Vorsprung schlecht verwaltet

 

Zu einem weiterhin höchst ausgeglichenen und spannenden Fight gestaltete sich die dritte Viertelstunde der Begegnung. Nach dem 13:15 besorgten die Gebrüder Fallegger den Gleichstand. Röösli donnerte den Ball zum, 16:15, Ivan Fallegger zum 17:15 ins gegnerische Netz. Elf Minuten vor Spielschluss schien das Zünglein an der Waage zugunsten der Urner auszuschlagen, nachdem Szylagyi und Hürlimann das 23:20 verbucht hatten. Sechs Minuten vor Spielschluss brillierte Luthiger mit einem Reflex der Sonderklasse, anderseits hielten Wisotzki und Röösli die Stanser weiterhin auf Distanz. Doch die Partie war noch längst nicht gelaufen. Der BSV nützte einige Nachlässigkeiten der Altdorfer rigoros aus, verkürzte 150 Sekunden vor Time gar auf 27:27. Marc Fallegger erschien darauf allein vor dem gegnerischen Torsteher, ohne indessen zu reüssieren. Es kam noch schlimmer: Die Nidwalder unter dem  Zepter von Andy Gubler trafen 50 Sekunden vor Spielschluss zur Führung ins Volle. Die Niederlage der KTV-Truppe schien damit besiegelt. Doch da war ja noch Wisotzki. Nachdem die Platzherren ihren Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzt hatten, traf der vormalige deutsche Bundesligaakteur mit einem verdeckt angesetzten Hüftschuss zum Ausgleich. Zum Wiederanspiel reichte die verbleibende Zeit nicht mehr…

 

„Ein goldener Punkt“, bilanzierte Wisotzki nach Spielschluss, nicht ohne anzumerken, dass sein Team vorgängig den Drei-Tore-Vorsprung ganz einfach nicht mehr aus der Hand hätte geben dürfen. Der Vollständigkeit halber bleibt anzumerken, dass der HC KTV Altdorf während der zweiten halben Stunde nur noch sieben Fehlschüsse auf das BSV-Tor abgegeben hatte und die Stanser Gäste während des ganzen Matches zu nicht weniger als 16 Gegenstossaktionen gekommen waren.

 

Altdorf spielte mit: Marcel Luthiger, Nicolas Stocker; Martin Betschart, Michael Bissig, Jost Brücker, Tizian Dossenbach, Stefan Epp (2), Ivan Fallegger (3), Marc Fallegger (3), Thomas Hürlimann (3), Daniel Röösli (6), Peter Szilagyi (6), Florian Wisotzki (5), Edi Zakarauskas.

 

 

Röösli


Shakehands vor dem Urschweizer Derby, mit den Schiedsrichtern Brunner/Salah, Altdorf-Kapitän Daniel Röösli (links) und Stans-Teamchef Elias Sidler (rechts).

 

 

 

 

 

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Stefan Epp am Drücker.

 

 

 

 

 

 

 

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Florian Wisotzki, Schütze des 28:28 in letzter Sekunde, zieht ab.

 

 

 

 

 

Fallstans

 

 

Ivan Fallegger im „Anflug“.

 

 

 

 

 

Rööslistans

 

 

Daniel Röösli erzielt einen seiner sechs Treffer.

 

 

 

 

 

 

 

Hürlimannstans

 

Thomas Hürlimann auf dem Weg zum 18:16.

 

 

 

 

 

 

Fallmarcstans

Marc Fallegger wird von der BSV-Deckung penaltyreif gefoult.

 

FOTOS: RUEDI AMMANN

 

Samstag, 26 Februar 2011 23:40

Wisotzkis Goldhändchen brachte den Sieg

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Nationalliga B: HC KTV Altdorf – Chênois Genf 29:28

 

Der bis zuletzt auf des Messers Schneide stehende Fight wurde erst 60 Sekunden vor Spielschluss entschieden. Urner jetzt in vordere Tabellenhälfte vorgerückt.

 

Im Rahmen der Vorrunde hatten die Urner in der Calvinstadt noch mit zwei Toren Differenz verloren. Gegen die Romands, grösstenteils mit Akteuren aus dem benachbarten Frankreich bestückt, musste ohne Topskorer Peter Szilagyi (erkrankt) ausgekommen werden. Dessen Fehlen machte sich in der Spielanlage unverkennbar bemerkbar, zumal auch die zweite Verstärkung, Florian Wisotzki, mit Handgelenkproblemen angetreten war.

 

Mit bis vier Toren Rückstand am Werk

Der HC KTV Altdorf riss die Führung schon nach 120 Sekunden an sich. Mittels Penalty hatte Wisotzki das 1:0 bewerkstelligt. In der Folge wirkte die Deckung der Urner mehrheitlich schwach, und auch von den Torhütern kamen vererst herzlich wenig Impulse. Im Angriff führten auf Urner Seite etliche technische Fehler zu Konterattacken. Die daraus erhellenden Möglichkeiten nützten die Romands weidlich aus. Nach 18 Minuten lagen die Gastgeber mit 8:12 in Schieflage. Der eine starke Partie abliefernde Thomas Hürlimann, Daniel Röösli, Marc Fallegger sowie Ivan Fallegger brachten ihr Team wieder ins Gespräch (12:13 und 15:15 zur Pause). Die wenig berauschende Schussausnützungsziffer - zehn Bälle verfehlten das Ziel -, ferner die Unzulänglichkeiten in der KTV-Abwehr, liessen Trainer Jan Sedlacek während der Pause Klartext sprechen. Er forderte ein beherzteres Zugreifen in der Deckung und konzentrierte Aktionen am gegnerischen Kreis. „Wir spielten zu lange, als wären wir um zehn Tore im Vorteil“, warf Sedlacek seinen Spielern vor.

 

Penaltykiller Marcel Luthiger

 

Die zweite Halbzeit war durch zahlreiche Zeitstrafen (sechs gegen Genf, eine gegen Altdorf), ferner durch sehenswerte Paraden seitens KTV-Schlussmann Marcel Luthiger geprägt. Letzterer parierte während des zweiten Spielabschnittes nicht weniger als drei gegnerische Sieben-Meter-Geschosse genial. Nach zwei Dritteln der Spieldauer lautete das Skore weiterhin auf pari (19:19), nach 48 Minuten 23:23. Danach schien sich das Zünglein an der Waage zugunsten der Westschweizer zu neigen (24:26). Doch das Gebrüdertrio Marc, Ivan und Flavio Fallegger gaben Gegensteuer. Sie bewerkstelligten den Gleichstand. Daniel Röösli zeigte mit einem verwerteten Penalty eiskalte Nerven. Hoch gingen dagegen die Nerven der rund 250 Zuschauer vier Minuten vor Schluss. Ein sackrüdes Foul an Marc Fallegger, der einige Zeit benommen auf dem Parkett liegen blieb und sich auswechseln lassen musste, wurde nur mit einem Freiwurf „honoriert“. Zu diesem Zeitpunkt folgte Luthigers dritte Penaltygrosstat. Schliesslich war es Florian Wisotzki eine Minute vor Spielschluss mit einem verdeckt angesetzten Schlenzer, welcher die Fans des HC KTV Altdorf mit dem Siegtreffer sozusagen aus dem „Fegefeuer“ riss und seinem Team beide Punkte bescherte. „Wir haben zu viele Chancen ausgelassen und eine gewisse Konstanz fehlen lassen. Glücklicherweise spielte Marcel Luthiger in der zweiten Halbzeit eine grossartige Form aus und hielt uns im Spiel. Mit den gewonnenen beiden Punkten dürfen wir zuversichtlich auf den weiteren Meisterschaftsverlauf blicken“, bilanzierte Wisotzki. Anderseits zeigte sich Trainer Sedlacek mit dem Gebotenen seiner Truppe nicht sonderlich angetan. „Die während der Pause besprochende Gangart wurde zu unkonsequent umgesetzt“, erklärte der Teamchef.

 

Auch Konkurrenz schlief nicht

 

Anlässlich der 16. Vollrunde schlief auch Altdorfs engere Konkurrenz nicht. Insbesondere eher überraschend kam der Erfolg von Biel gegen GC/Amicitia (32:26), Schlusslicht Lyss gegen Yellow Winterthur (28:22), Steffisburg gegen Leader Endingen (32:30) und Grauholz gegen die Schaffhauser Kadetten (22:21). Im Klassement führt jetzt weiterhin Endingen (26, mit 6 Punkten Vorsprung auf Verfolger Schaffhausen. Es folgen: 3. Steffisburg (19), 4. Grauholz und Yellow Winterthur (je 16), Altdorf - mit klar positiver Tordifferenz, GC/Amicitia und Biel (je 15), Chênois Genf (14), Stans (13), HBC West (12) sowie Lyss (11).

 

Altdorf spielte mit: Marcel Luthiger, Nicolas Stocker; Martin Betschart, Jost Brücker, Tizian Dossenbach, Stefan Epp (5), Flavio Fallegger (1), Ivan Fallegger (4), Marc Fallegger (4), Thomas Hürlimann (5), Daniel Röösli (4), Florian Wisotzki (6), Edi Zakarauskas, Michael Bissig.

 Brückechen

  

Jost Brücker: trickst Genfer Deckung aus.

 

 

 

 

Eppstefan

 

Stefan Epp: fünfmal als Kreisflitzer erfolgreich.

 

 

 

 

 

Hürlichen

 

 

Thomas Hürlimann: nur schwer an die Leine zu legen.

 

 

 

 

Luthiger

 

 

Marcel Luthiger: parierte drei Penaltys.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Röslichen

 

Daniel Röösli: im „Anflug“.

 

 

 

 

 

Wisotzkichen

 

 

 

 

Florian Wisotzki: erfolgreichster Skorer (6) und Schütze des matchentscheidenden 29:28.

 

 

FOTOS: RUEDI AMMANN
Montag, 21 Februar 2011 23:06

Die Konkurrenz schlief nicht

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In der Nationalliga-B-Meisterschaft war der HC KTV Altdorf, der bereits eine Partie mehr bestritten hatte als die meisten übrigen Teams, spielfrei. Jetzt haben auch die übrigen Mannschaften „aufgeholt“ respektive allesamt 15 (von insgesamt 22) Spielen bestritten. In der Abstiegsproblemzone schlug Grauholz überraschenderweise Amicitia/GC Zürich mit 34:30, Chênois Genf gab Lyss das Nachsehen (30:26). Der BSV Stans verlor in Endingen gegen den Leader nur um Haaresbreite, wie schon acht Tage zuvor der HC KTV Altdorf (28:26).

 

Auf Grund der aktuellen Zwischenrangliste ist bezüglich Playoff-Teilnahme weiterhin alles offen. Ebenso in der Relegationszone sind noch längst keine Entscheidungen gefallen, höchstens dass aufgrund der letzten Resultate einige Teams noch näher zusammengerückt sind. Beispielsweise beträgt die Punktedifferenz zwischen dem Fünft- und Zwölftklassierten nur mickrige sechs Punkte: 1. Endingen 26, 2. Kadetten Schaffhausen 20, 3. Steffisburg 17, 4. Yellow Winterthur 16; es folgen: Amicitia/GC Zürich 15, Grauholz und Chênois Genf je 14, Altdorf und Biel je 13, Stans 12, HBC West 11, Lyss 9.

 

 

Sonntag, 13 Februar 2011 00:42

Frust und Tumult wegen "gestohlenem Punkt"

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Fallendi2Nationalliga B: HC KTV Altdorf – TV Endingen 31:32

 

Die Urner waren drauf und dran, den hochkotierten Gästen mindestens einen Zähler abzuknöpfen. Doch 9 Sekunden vor Schluss legten die herb kritisierten Unparteiischen ihr „Veto“ ein.

 

 

Der Fight gegen den klaren Gruppenleader (und NLA-Aufstiegsaspiranten Nummer eins) in der Altdorfer Feldli-Sporthalle hielt in jeder Beziehung, was er versprochen hatte. Die Platzherren warteten nämlich mit einer kämpferischen, höchst sehenswerten Leistung auf. Doch schliesslich führten die letzten neun Spielsekunden zum doppelten Punktegewinn der Gäste. Die Unparteiischen Bernhard/Schenardi, welche schon früher einmal (nach Intervention des KTV) von der Leitung einer Partie „abtraktandiert“ worden waren, warteten in der Schlussphase mit einer ganz und gar nicht überzeugenden Vorstellung auf. Die letzten Spielsekunden liessen damit fast vergessen, was beide Mannschaften vorgängig mit sehenswertem Tempohandball auf das Parkett gezaubert hatten. Neun Sekunden vor Spielschluss diktierten die Refs gegen die Platzherren einen Penalty, obwohl der Endinger Stürmer (von der Tribüne aus deutlich einsehbar) zuvor ganz klar im Kreis gestanden hatte. Nach dem daraus resultierenden 31:32 zugunsten der Tabellenersten folgte die „Zugabe“. Sie brachte das „Fass“ der Fans zum Überlaufen, zumal vorgängig ein arges Foul an Tizian Dossenbach am TVE-Kreis von den Schiris nicht als penaltyreif eingestuft worden war. Die Spielleiter liessen in der Schlusssekunde einen Freiwurf, den Peter Szilagy mit einem genialen Knaller über die gegnerische Verteidungsmauer in den TVE-Netzhimmel donnerte, wiederholen. Angeblich deshalb, weil die gegnerische Deckung sich zu früh bewegt haben soll. Im zweiten Anlauf vermochte Szilagyi den Effort nicht zu wiederholen. Die Partie endete deshalb statt dem 32:32 mit einem „Erfolg“ der Gäste. Der schiedsrichterliche (Fehl-)Entscheid konnte von den KTV-Offiziellen wie auch vom rund 250-köpfigen Publikum nicht nachvollzogen werden, zumal sich die Endinger mit ihrem Verhalten einen Vorteil – lies Punktegewinn – buchstäblich „erstohlen“ hatten. Worte wie „Schiebung“ und „Betrug“ hatten sich die Schiris, welche die Feldli-Arena fluchtartig verliessen, von den einheimischen Matchbesuchern anzuhören. Noch lange wurde über die aus Urner Sicht fatale Schlussphase der denkwürdigen Partie diskutiert - doch am Tatsachenentscheid lässt sich wohl nichts mehr ändern… Das Ganze ist umso trister, als der HC KTV Altdorf aufgrund der Tabellensituation im hinteren Ranglistenbereich (jetzt auf den 7. Platz abgerutscht) auf einen Zählerzuwachs, der durchaus verdient gewesen wäre, dringend angewiesen ist.

 

Heissblütiger Zoltan Cordas

 

Der TV Endingen hatte am Spielfeldrand einen hochkarätigen Coach, dessen Wurzeln nach Ungarn respektive Ex-Jugoslawien reichen, stehen: Zoltan Cordas (49) spielte in früheren Jahren in verschiedenen europäischen Spitzenklubs. Er bestritt sowohl für Österreich wie Ex-Jugoslawien je 27 Länderspiele. In Altdorf vermochte er öfters sein Temperament nicht ganz zu zügeln, was ihm denn in der Pause auch eine Zeitstrafe, die ein Spieler für ihn abzusitzen hatte, eintrug.

 

Florian Wisotzki setzte den Ball schon nach 26 Sekunden zum frenetisch applaudierten 1:0 in die Endinger Maschen. Die Aargauer konterten eiskalt (1:3). Doch Wisotzki und Peter Szilagyi bewerkstelligten den Gleichstand. Bis zur 17. Minute gab der TVE die Führung nicht mehr preis. Danach glichen Stefan Epp und Marc Fallegger mit sensationellen Boliden aus. Jost Brücker und Szilagyi zeigten, dass an der Endinger „Festung“ durchaus zu rütteln war (11:9), zumal Nicolas Stocker im KTV-Tor mit einigen guten Parden sein Können aufblitzen liess. Kurz vor dem Seitenwechsel vergab Wisotzki eine Penaltychance. Er machte diesen Patzer aber noch vor Ablauf der ersten Halbzeit mit dem 17:13 wett.

 

Aargauer Aufholjagd nach dem Tee

KTV-Trainer Jan Sedlacek forderte von seinen Leuten in der Kabine, vermehrt auch den Weg über die Flügel zu suchen, die Konzentration hoch zu halten sowie cool zu bleiben. Nachdem Daniel Röösli in Überzahl das 18:13 markiert hatte, geriet das KTV-Schiff fatalerweise arg ins Schlingern. Mehrere Fehlschüsse beantworteten die Endinger mit Gegenstossaktionen. In der 36. Minute lautete das Skore bereits auf pari (18:18), nach zwei Dritteln der gesamten Spielzeit gar 19:21. Neu waren zwischenzeitlich Marcel Luthiger (er parierte unter anderem einen Penalty), Edi Zakarauskas und Thomas Hürlimann zusätzlich zum Zuge gekommen. Mit zunehmender Spieldauer war es mehrheitlich der TV Endingen, welcher mit seinen jungen Spielern - gleich deren sechs gehören den U19/U21-Nationalmannschaften an! - für die Musik sorgte. Doch die Platzherren mobilisierten plötzlich zusätzliche Kräfte. Nach einem Altdorfer Timeout (beim Stande von 24:27 verlangt) lancierte Stefan Epp die Aufholjagd. Ein Treffer der Marke Ivan Fallegger - angeblich wegen Übertretens - wurde aberkannt, dafür waren später Röösli, Wisotzki sowie Szilagyi für den Gleichstand (57. Minute, 28:28) besorgt. Beim Stande von 29:29 hatten die Aargauer Fortuna auf ihrer Seite. Ein Geschoss fand den Weg via Pfosten ins KTV-Tor. Ivan Fallegger - mustergültig durch seinen Bruder Marc lanciert - besorgte 60 Sekunden vor Schluss das 30:30. Dem 30:31 hielt Szilagyi mittels Penalty entgegen. Danach folgte das eingangs geschilderte Szenarium, das zum hauchdünnen Erfolg der Endinger führte. „Wir wussten, dass der Gegner sehr stark besetzt ist. Doch unser Kollektiv zeigte viel Moral und rehabilitierte sich vollends für die acht Tage zuvor in Schaffhausen kassierte Kanterniederlage. Alles in allem scheiterten wir wohl auch an der zu hohen Quote technischer Eigenfehler.“ bilanzierte Coach Jan Sedlacek.

 

Fest steht mit einiger Sicherheit, dass der HC KTV Altdorf in der gezeigten Verfassung die benötigten Zähler für den Ligaerhalt noch „sammeln“ kann und wird. Am kommenden Wochenende sind die Urner (15 Partien/13 Punkte) spielfrei. Am 26. Februar steht der wichtige Heimmatch gegen Chênois Genf (14/12)auf dem Programm.

 

Altdorf spielte mit: Nicolas Stocker, Marcel Luthiger; Martin Betschart, Jost Brücker (3), Tizian Dossenbach, Stefan Epp (4), Ivan Fallegger (2), Marc Fallegger (1), Thomas Hürlimann, Daniel Röösli (2), Peter Szilagyi (10), Florian Wisotzki (9), Edi Zakarauskas, Michi Bissig.

 

ZUM BILD

Marc Fallegger gibt der Endinger Deckung das Nachsehen. FOTO: RUEDI AMMANN

Montag, 07 Februar 2011 10:44

Mit dieser Leistung war kein Staat zu machen

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Nati B: Kadetten Schaffhausen – HC KTV Altdorf 31:19

 

HürlimannThomasDie Urner enttäuschten auf der ganzen Linie. Nun ist eine Trotzreaktion gegen den Leader gefragt.

 

Mit der Gewissheit im Gepäck, dass die Schaffhauser trotz ihrer ausgezeichneten Klassierung (2. Platz hinter Leader Endingen) durchaus zu schlagen sein würden – die Heimpartie endete im Herbst nur mit einem hauchdünnen Sieg der Gäste mit 31:30 – traten die Altdorfer am Samstagnachmittag in der Nordschweiz an. Bereits die Vorbereitungsphase liess sich für die Innerschweizer indessen ausgesprochen schlecht an. Gleich mehrere Spieler waren nämlich im Strassenverkehr stecken geblieben, so dass Trainer Sedlacek seine Truppe nur mit Hängen und Würgen auf das Spiel vorbereiten konnte.

 

Rascher 0:6-Rückstand

 

Die Begegnung verlief für die weitgehend desorientierten KTV-Spieler miserabel. Sie vermochten in keiner Art und Weise an die Leistung, die acht Tage zuvor in Lausanne/Crissier erbracht worden war, anzuknüpfen. Speziell die Deckung liess sich Mal für Mal aus den Angeln heben, während im Angriff kein Rezept gegen die Schaffhauser gefunden wurde. Nach rund zehn Spielminuten lautete das Skore aus der Sicht der Innerschweizer bereits 0:6. In der Folge konnte - nach einem durch Jan Sedlacek geforderten Timeout - immerhin viel verlorenes Terrain gutgemacht und ein vorübergehend durchaus gutes Spiel aufgezogen werden. Über 12:12 respektive 14:14 wurde den Favoriten vorübergehend Paroli geboten. Vom danach wieder abflachenden Leistungsniveau der Gäste profitierten die Platzherren bis zur Pause mit einer erneuten Drei-Tore-Führung.

 

Fatale Karambolage

 

Nachdem anfangs zweiter Halbzeit Marcel Luthiger für Nicolas Stocker den Torhüterposten übernommen hatte, passierte ein Malheur: Luthiger prallte mit einem gegnerischen Angreifer unglücklich zusammen. Aufgrund der neuen Direktiven sah er sich dadurch die rote Karte unter die Nase gestreckt. Nicolas Stocker übernahm in der Folge den verwaisten Posten erneut, vermochte aber keine zusätzlichen Akzente zu setzen. Allerdings wurde er von seiner Vorderleuten immer wieder schmählich im Stich gelassen. Im Angriff der Altdorfer wurde während des zweiten Spielabschnittes weitgehend viel zu ideenlos zur Sache gegangen. So bildeten eigene Torerfolge eigentliche Mangelware, während Schaffhausens Kollektiv schliesslich einen klaren Sieg mit deftigen zwölf Toren Unterschied einfuhr. Trainer und Coach Jan Sedlacek stellte seinem Team generell ein schlechtes Zeugnis aus, Marc Fallegger als besten Akteur seiner Truppe bezeichnend. „Mit dieser Einstellung war ganz einfach gegen die zielstrebigen Kadetten kein Blumentopf zu gewinnen“, bilanzierte der Big-Manitou, nicht ohne anzumerken, dass die vorangegangenen, aus verschiedenen Gründen schlecht besuchten Wochentagstrainings an der Misere mitschuldig gewesen sein dürften. „Gegen Endingen, den Tabellenleader, werden wir am Samstag ganz anders auftreten müssen, wollen wir uns nicht erneut als Kanonenfutter verkaufen lassen“, erklärte Sedlacek nach der Partie, die er nach eigenen Aussagen „ganz einfach möglichst rasch vergessen“ will, „zumal die Platzherren am Samstag mit einer auch nur einigermassen kompakten Leistung durchaus zu packen gewesen wären“.

 

Zum Glück für die Altdorfer änderte sich für die Urner im Ranglistenspiegel aufgrund der übrigen Resultate nicht sehr viel, auch wenn der Fight wider die Relegation doch wieder eine Prise enger gestrickt erscheint: 1. Endingen 13/22, 2. Schaffhausen 13/18, 3. GC/Amicitia 13/15, 4. Yellow Winterthur 13/14, 5. Steffisburg 13/13, 6. Altdorf 14/13, 7. Chênois Genf 13/12, 8. BSV Stans 13/12, 9. Biel 13/11, 10. Grauholz 13/10, 11. Lyss 13/9, 12. HBC West 14/9.

 

Altdorf spielte mit: Nicolas Stocker, Marcel Luthiger; Marc Fallegger, Ivan Fallegger, Flavio Fallegger, Jost Brücker, Florian Wisotzki, Peter Szilagyi, Thomas Hürlimann, Tizian Dossenbach, Daniel Röösli, Martin Betschart, Stefan Epp, Edi Zakarauskas.

 

ZUM BILD:

 

Der erhoffte Höhenflug der Urner blieb fatalerweise vollständig aus; hier Thomas Hürlimann am Drücker. FOTO: RUEDI AMMANN

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