Ruedi Ammann

Ruedi Ammann

eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Montag, 08 November 2010 16:41

Dem Leader auf den Fersen

SGSAU19

 

Die U19-Interjunioren der SG Stans/Altdorf mixen weiterhin an der Tabellenspitze mit. Nach dem klaren Sieg gegen die SG Dagmersellen/Willisau vom Wochenende (39:23) liegen die Innerschweizer nur 1 Punkt hinter dem führenden Kollektiv Suhr/Aarau zurück.

 

Der Auftakt gegen Dagmersellen/Willisau fiel aus der Sicht der SGSA ausgesprochen durchzogen aus. Die Gäste schossen sich in der Altdorfer Feldli-Halle gleich dreimal in Front. Immerhin gelang es durch drei Treffer des stark auftrumpfenden U17-Nationalmannschaftsmitgliedes Fabian Lussi und Michael Bissig, immer wieder gleichzuziehen (4:4, 8. Minute). In der Folge vermochten die Gastgeber ihre Fehlerpassquote zu reduzieren und die Verteidigungsleistung zu optimieren. Bis zur Pause gelang es den Gästen noch einigermassen mitzuhalten, doch lagen sie zu diesem Zeitpunkt bereits mit vier Toren Differenz zurück (13:9). Weil der SGSA-Trupp nach dem Tee den Ball dank eingefuchster Spielzüge gut laufen liess und rasch auf 18:12 erhöht hatte, schien der Sieg vorzeitig festzustehen. Doch etliche Unkonzentriertheiten liessen Dagmersellen/Malters wieder bis auf drei Tore herankommen. Die letzten zehn Spielminuten wurden dann durch die Schützlinge von Michael Müller und Daniel Lussi deutlich dominiert. Die Innerschweizer erwiesen sich konditionell klar stärker. Vorweg durch kompromisslos vorgetragene Gegenstösse vergrösserten sie das Skore laufend, den Vorsprung letztlich auf satte 16 Längen vergrössernd. Kurz vor dem Abpfiff war es der SGSA übrigens nicht gelungen, den angestrebten 40. Treffer mit einer sehenswerten Flieger-Aktion unter Dach zu bringen.

 

Die SG Stans/Altdorf spielte mit: Jan Dittli, Linus Würsch; Lars Amrein (3), Fabian Auf der Maur, Michael Bissig (4), Joy Gisler (6), Joël Jufer (2), Marc Kaiser (1), Fabian Lussi (8), Loris Schaffer (4), Marc Vollenweider (2), Dario Wanner (3), Remo Widmer (6).

 

ZUM BILD


Diese SGSA-Formation schaffte den Kantersieg gegen die SG Dagmersellen/Willisau (hinten links Trainer Migi Müller, hinten rechts Trainer Daniel Lussi und Assistent Marco Sigrist). FOTO: RUEDI AMMANN

 

Sonntag, 03 April 2011 20:59

Aufstiegstour wurde erreicht


Die U19-Interjunioren der SG Stans/Altdorf bestritten ihren vorletzten Fight im Rahmen der Qualifikationsrunde in Flawil. Durch den doppelten Punktegewinn untermauerten sie ihren zweiten Tabellenplatz (Berechtigung zur Teilnahme an der Aufstiegstour). Die erste Spielphase verlief ausgeglichen. Mehrere Torchancen blieben seitens der Innerschweizer ungenutzt. 5:5 lautete der Spielstand nach 10 Minuten. Danach gelang es dem Kollektiv von Dani Lussi und Migi Müller, deutlich zuzulegen und das Ergebnis bis zur Pause auf 16:11 zu schrauben. Mit zunehmender Spieldauer wirkten die Akteure der SGSA konditionell stärker, erhöhten mittels Gegenstössen auf 18:11, um diese Reserve bis zehn Minuten vor Schluss nicht nur souverän zu verwalten, sondern gar auszubauen. Schliesslich resultierte ein klarer 34:22-Erfolg. Während der ganzen Partie erzielten die Urner/Nidwaldner nicht weniger als dreizehn Gegenstosstore.

 

Die SG Stans/Altdorf spielte mit: Jan Dittli, Linus Würsch; Lars Amrein (1), Fabian Auf der Maur (2), Joy Gisler (2), Chris Herzog (1), Marc Keiser, Fabian Lussi (7), Loris Schaffer (14), Marc Vollenweider (1), André Wicki (2), Remo Widmer (4), Sonam Wüthrich.

Dienstag, 21 Dezember 2010 19:27

An der Leaderfestung gab es nichts zu rütteln

 

An der Vorrangstellung des U19-Leader-Interteams Aarau/Suhr gab es trotz Heimvorteils der SG Stans/Altdorf (Austragungsort: Eichli-Halle, Stans) nichts zu rütteln. Die Partie ging mit 25:38 ganz klar in die Binsen. Im Zwischenklassement führt Suhr/Aarau jetzt mit dem Punktemaximum immer deutlicher, 5 Zähler vor den zwei punktegleichen SG Stans/Altdorf und Wohlen/Muri, wobei die Nidwaldner/Urner eine Punktedifferenz von +42, die Aargauer eine solche von +20 ausweisen.

 

Gegen die Aargauer, mit einem halben Dutzend Nationalteamkaderangehörigen angetreten, wurde vielversprechend gestartet (3:1, 4:2, 6:3), zumal in der Abwehr sehr gut agiert wurde. Nach dem 6:6 und 7:7 änderte sich das Szenario. Die Gäste zogen in Front und bis zur Pause auf 17:13 davon. Aus der geplanten Aufholjagd der Innerschweizer wurde nach dem Tee nichts. Nach sieben Minuten hatten die Besucher das Skore auf zehn Längen anwachsen lassen (24:14). In der Deckung wirkten die Innerschweizer zu unkonstant, um noch eine Wende herbeiführen zu können. Der letzte Fight im zu Ende gehenden Jahr ging schliesslich mit satten 13 Toren Unterschied verloren. Der nächste Match findet am 15. Januar in der Altdorfer Feldli-Halle statt. Zu Gast weilt die SG Pilatus Handball.

 

Die SG Stans/Altdorf spielte mit: Jan Dittli, Linus Würsch; Lars Amrein (3), Fabian Auf der Maur (1), Chris Herzog, Joël Jufer, Rudy Kayser (1), Marc Keiser (1), Fabian Lussi (6), Loris Schaffer (8), Marc Vollenweider, Dario Wanner (5), André Wicki, Remo Widmer.

 


Samstag, 22 Januar 2011 11:21

Urschweizer Derby mit klarem Urner Erfolg


Mit einem eher etwas mulmigen Gefühl ging der HC KTV Altdorf II in die Partie gegen die direkten Verfolger der Mythen-Shooters II, im Fight um einen Aufstiegsrundenplatz (4./3. Liga). Dies umso mehr, da die Auswärtspartie mit vier Toren Unterschied verloren worden war. Die Altdorfer wollten vorerst nicht allzu viel riskieren. Sie starteten mit einer 6:0-Abwehr. Trotz dieser Gangart gelang es, bis zur 10. Minute mit 6:3 in Front zu ziehen. Die Schwyzer legten in der Folge einen Zahn zu. Prompt hatten sie nach 20. Minuten den Gleichstand (9:9) erzielt, nachdem sich die Umstellung der Urner auf ein 5:1-Spielsystem nicht sonderlich bewährte. Nach der Rückkehr zur 6:0-Deckungs-Aufstellung glückte dem KTV bis zum Pausenpfiff eine 16:12-Führung. Nach dem Tee bissen die Mythen-Shooters auf währschaften Urner Granit: Während voller zwölf Minuten kassierten die Gastgeber keinen einzigen Minustreffer, zumal Thomas von Deschwanden zwei 7-Meter-Würfe wie auch Nachschüsse brillant abzuwehren vermochte. Im Angriff gelang anderseits so ziemlich alles. Als besonders torhungrig erwies sich Kevin Ledermann. Von acht Schüssen auf das gegnerische Gehäuse hämmerte er gleich ein halbes Dutzend Bälle ins Netz der Schwyzer. Eine Viertelstunde vor Spielschluss war die Partie vorzeitig entschieden (23:13). Dennis Wipfli hievte den Ball in dieser Phase innert kurzer Zeit dreimal kaltschnäuzig über den gegnerischen Schlussmann hinweg ins Ziel. Zum Einsatz gelangte schliesslich auch Nachwuchsmann Luca von Wyttenbach, dabei in der Mitte des Rückraumes Dave Bär ersetzend. Der Youngster traf zweimal ins Volle. Er wirkte auch in der Abwehr ausgesprochen stabil. Als „Mann des Tages“ durfte sich schliesslich Thomas von Deschwanden feiern lassen. Er lieferte eine fast unheimlich anmutende Quote von insgesamt 64 Prozent gehaltener Bälle ab und erzielte auf der Gegenseite mittels Penalty auch seinen schon fast obligaten Treffer. Teamchef Migi Müller zollte seiner Truppe abschliessend die wohlverdiente Anerkennung. Er zeigte sich im Hinblick auf die angepeilte Aufstiegsrundenteilnahme und die eigentliche Promotion ins Oberhaus höchst optimistisch, nicht ohne bereits an die Mannschafts-Sommerreise zu denken, die nach Aya Napa (Zypern) führen soll.

 

Altdorf spielte mit: Thomas von Deschwanden (1); Dave Bär (5), Dennis Wipfli (5), Kevin Ledermann (6), Andreas Schranz (1), Marco Planzer (2), Simon Ziegler (1), Daniel Kempf (2), Tobias Rieder (1), Cyrill Aschwanden, Luca von Wyttenbach (2), Flavio Fallegger (6), Adrian Bucher (1).

Montag, 06 Dezember 2010 17:18

Unprogrammierte deftige Niederlage

Nur einen Tag nach dem Cupfight gegen Wolhusen/Ruswil trat der HC KTV Altdorf II gegen die Reserven des nämlichen Klubs an. Dieses Mal ging es auswärts gegen die Ranglisten-Drittletzten um die begehrten Punkte in der 4. Liga-Meisterschaft. Etwelche Unkonzentriertheiten im Lager der Urner liessen bis zur Pause einen 14:18-Rückstand zustande kommen. Weil mehrere hochkarätige Torchancen während des zweiten Spielabschnittes versiebt wurden, konnte der Rückstand in der Folge nicht mehr wettgemacht werden, zumal sich auch die KTV-Deckung mehrmals löchrig wie Emmentaler Käse erwies. Die Gastgeber behielten das bessere Ende schliesslich mit 34:25 klar für sich. Im Zwischenklassement ist der HC KTV Altdorf II nun aus dem Spitzentrio leicht zurückgefallen, hat allerdings eine Partie weniger als die direkte Konkurrenz bestritten: 1. Stans 10/16, 2. Emmen I 10/15, 3. Mythen-Shooters 10/12, 4. Altdorf 9/11.

 

Für Altdorf II spielten: Sebastian Aschwanden, Thomas von Deschwanden; David Bär (6), Andreas Baumann (1), Adrian Bucher (2), Flavio Fallegger (5), Chris Herzog (1), Lukas Huber, Daniel Kempf (2), Kevin Ledermann (2), Tobias Rieder (2), Andreas Schranz (1), Dennis Wipfli (2), Simon Ziegler (1).

 

 

Die zweite Herrenmannschaft des HC KTV Altdorf hatte sich bestmöglich auf die 4.-Liga-Spitzenpartie gegen Leader Emmen vorbereitet. Leider standen im Hinblick auf diesen Fight aber Dennis Wipfli und Tobias Rieder (Ferien) nicht zur Verfügung. Ein weiteres Handicap bildete das Fazit, das kurzfristig auf den „Harzgebrauch“ verzichtet werden musste. Für die Altdorfer bekanntlicherweise ein echtes Handicap. Beide Mannschaften starteten mit einem kompakten 6:0-Spielsystem. Emmen zog mit 3:1 weg. Die KTV-Deckung stand bis zur Pause weitgehend kompakt. Das Problem bildete an diesem Spieltag indessen der Angriff. Zum einen war die Chancenauswertung schlecht, zum andern scheuten sich einige Akteure offensichtlich, Lücken zu suchen und mit Körpereinsatz zum Erfolg zu finden. Nachdem Sebastian Aschwanden einen Penalty abgewehrt hatte, wurden die Seiten beim Stande von 13:8 zugunsten der Luzerner Vorörtler gewechselt. Während der zweiten Halbzeit wurde versucht, vermehrt offensiv zu verteidigen und Gegenstossaktionen zu lancieren. Doch das „Rezept“ verfing nicht wunschgemäss. Immerhin konnte das Total begangener technischer Fehler (10) relativ gering gehalten werden. Die Torwartleistung (abgewehrte Bälle) lag schliesslich bei 35, die Abschlusserfolgsquote bei 45 Prozent. Zu gering, um den Leader, der jetzt dank des 29:21-Sieges gegen Altdorf direkt in die 3. Liga aufsteigt, in Verlegenheit zu bringen. Der HC KTV Altdorf , 4 Punkte hinter Emmen und einen Zähler vor Stans angesiedelt, will sich jetzt auf die Aufstiegsrunde umfassend vorbereiten.

 

Altdorf spielte mit: Sebastian Aschwanden, Thomas von Deschwanden; David Bär (8), Andreas Baumann (1), Andreas Schranz, Marco Planzer (1), Simon Ziegler (1), Luca von Wyttenbach (1), Chris Herzog, Flavio Fallegger (6), Silvio Zgraggen (1), Kevin Ledermann (2), Adrian Bucher.

Dienstag, 14 Dezember 2010 20:29

Schlusslicht respektlos ausgekontert


Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche erhielt es der HC KTV Altdorf II im Rahmen des 4.-Liga-Championats mit Horw zu tun. Die Luzerner wurden mit 36:20 deutlich geschlagen nach Hause geschickt. Nach 11 von 18 Spielen führt Emmen mit 17 Punkten, vor Stans (16) und Altdorf (15). Direkt hinter der „Demarkationslinie“ (Teilnahme am Aufstiegsstechen) lauern auf der Verfolgerposition Mythen-Shooters (14). Die übrigen Mannschaften sind bereits deutlich abgeschlagen.

 

Ziel des HC KTV Altdorf II, der durch Patrik Amrhein betreut wurde, war es, zwei Punkte abzuholen und ausserdem etwas für das Torverhältnis zu tun. Während der ersten Halbzeit funktionierte die Abwehr gut. Anderseits lief im Angriff längst nicht alles rund. Mehr als ein Dutzend hundertprozentiger Torchancen wurden versiebt. Immerhin wurde die Pause mit einem klaren 17:9-Vorsprung angetreten. „Der Gegner war kein Gradmesser. Wir passten uns weitgehend dem Niveau der Besucher an“, resümierte Patrik Amrhein. Zum Auftakt des zweiten Spielabschnittes versuchte sich der KTV-Trupp mit einer offensiv angelegten 3:2:1-Deckung. Der Versuchsballon erwies sich als klarer Flop. Deshalb wurde schon bald wieder auf das bewährte 6:0 umgestellt. Die Chancenauswertung funktionierte während der zweiten halben Stunde besser, war aber noch immer nicht berauschend. Der Vorsprung konnte immerhin weiter ausgebaut werden und ein Sieg mit 16 Toren Differenz eingefahren werden. „Ein Pflichterfolg, mehr nicht. Ein deutlich höheres Ergebnis wäre durchaus möglich gewesen. Allerdings war es schwer, bei einem solch inferioren Widersacher Konzentration und Tempo hoch zu halten“, befand Amrhein abschliessend. Beste Skorer der Begegnung waren Edi Zakarauskas und David Bär. Zusammen erzielten sie nahezu die Hälfte aller Altdorfer Treffer.

 

Altdorf II spielte mit: Sebastian Aschwanden, Thomas von Deschwanden (1); David Bär (8), Andreas Baumann (3), Adrian Bucher (1), Flavio Fallegger (6), Daniel Kempf (2), Tobias Rieder, Andreas Schranz (1), Dennis Wipfli (3), Edi Zakarauskas (9), Simon Ziegler (2)

Mittwoch, 26 Januar 2011 16:57

Nidwaldnern eine Klatsche verpasst

 

ZgraggenHC KTV Altdorf II bodigte BSV Stans II 41:21

 

Das Urschweizer Derby wurde zur einseitigen Angelegenheit. Weiterer Schritt Richtung Aufstiegsrunde in die 3. Liga ist getan.

 

Anlässlich der Vorrunde hatte sich gezeigt, dass die Nidwaldner eine eigentliche Knacknuss darstellten. Damals trennten sich die beiden Formationen nämlich remis. Jetzt aber gaben die Urner ganz klar den Ton an. Durch den Kantersieg schloss der HC KTV Altdorf II zum führenden Emmen auf. Die Luzerner haben indessen eine Partie weniger bestritten, dafür weisen sie die deutlich schwächere Tordifferenz (+61, Altdorf +99) aus. Sollte es dem KTV-Trupp gelingen, die restlichen Partien der Qualifikationstour siegreich zu gestalten und den Gruppenmeistertitel zu erringen, würden sie direkt ins Oberhaus promovieren, hätten als Gruppenzweite- respektive -dritte aber immerhin noch die Gelegenheit, das angestrebte Aufstiegs-Saisonziel über eine Zusatzrunde zu erreichen.

 

Konteraktionen als taktische Vorgabe

 

In den Reihen des HC KTV Altdorf II fehlte der verletzte Simon Ziegler. Das übrige Kader stand vollumfänglich zur Verfügung. Die bisherige Erfolgstaktik, aus einer kompakten Abwehr heraus den Gegner mit Kontern zu zermürben, erwies sich auch gegen den BSV Stans II als effizientes Mittel, um zum Erfolg zu gelangen. Die Deckung der Urner erwies sich rasch als veritables Bollwerk. Bis zur 23. Spielminute wurden den Nidwaldnern nur mal gerade drei Erfolgserlebnisse zugestanden, während auf der gegenüberliegenden Seite der Ball 14-mal ins Ziel fand. Grossartig fightete während des ersten Spielabschnittes Sebastian Aschwanden. Im Altdorfer Tor wehrte er nicht weniger als 63 (!) Prozent aller auf ihn abgefeuerten Bälle magistral ab. Die Seiten wurden beim Stande von 18:7 gewechselt.

 

Penaltyqualitäten der Torhüter

Erklärtes Ziel der Platzherren war es, das vorgelegte hohe Tempo auch während der zweiten 30 Minuten aufrecht zu erhalten und etwas für das Torverhältnis zu tun. Dies umso mehr, als dieses für die Vergebung des Titels durchaus ausschlaggebend werden könnte. Gesagt – getan: Altdorfs Torproduktionsmaschine funktionierte weiterhin wie geölt. Nach 50 Minuten führten das Kollektiv 32:14, bis zuletzt gar mit 20 Längen Differenz. Zum Spiel bleibt anzumerken, dass lediglich der Rückraum-rechts-Akteur des BSV Stans II nie so richtig in den Griff bekommen werden konnte. Allerdings figuriert er in der Topskorerliste nicht von ungefähr auf der dritten Position. Beim HC KTV Altdorf II hatte sich für das Urschweizer Derby – erstmals in der laufenden Saison – auch Silvio Zgraggen das Spielerdress übergestreift. Er fütterte seine Kreisläufer wie in „alten“ Zeiten Mal für Mal mit Präzisionszuspielen, dabei gleich auch selber zweimal ins Volle treffend. Altdorfs Torhüter Thomas von Deschwanden wie Sebastian Aschwanden schrieben übrigens selber wieder Handballgeschichte: Ein weiteres Mal zeichneten sie sich nicht nur auf ihren Posten aus, sondern traten auch als erfolgreiche „Penaltyexekutoren“ auf.

 

Altdorf II spielte mit: Sebastian Aschwanden (1), Thomas von Deschwanden (1), David Bär (6), Andreas Baumann (4), Adrian Bucher (7), Flavio Fallegger, Flavio Gisler (3), Daniel Kempf (6), Marco Planzer (2), Tobias Rieder, Andreas Schranz (5), Dennis Wipfli (4), Silvio Zgraggen (2).

 

Zum Bild

Silvio Zgraggens erfolgreiche Saisonpremiere. FOTO: RUEDI AMMANN

 

 

Dienstag, 01 Februar 2011 19:45

Leaderposition erobert

4. Liga: TV Dagmersellen II – HC KTV Altdorf II 27:33

 

Infolge des stark reduzierten Kaders setzte es gegen den Ranglistenletzten kein Honiglecken ab. Jetzt wird zum Schlussspurt gerüstet.

 

Der HC KTV Altdorf II hat im 4.-Liga-Championat, dank dem 33:27-Auswärtssieg gegen den Ranglistenletzten Dagmersellen, die Spitzenposition übernommen. Würde dies bis Schluss der Meisterschaft so bleiben - noch sind drei Spiele in der Qualifikationsrunde zu bestreiten -, wäre der Direktaufstieg in die 3. Liga perfekt. Der zweite und dritte Platz würde zur Barrageteilnahme bezüglich Promotion berechtigen. Zurzeit präsentiert sich die Ranglistenspitze im zehnteiligen Feld wie folgt: 1. Altdorf 15/23, 2. Emmen 13/21, 3. Stans 15/20, 4. Mythen-Shooters 14/18.

 

Auftakt mit Hängen und Würgen

 

Der Fight wurde mit etwelchem Respekt angegangen. Dies deshalb, weil vom Kader gleich fünf Akteure fehlten. So musste auf Teamkapitän Stephan Huber, Simon Ziegler, Luca von Wyttenbach sowie Josip Krzarnic (alle verletzt) verzichtet werden, Torsteher Sebastian Aschwanden stand wegen anstehender Prüfungen nicht zur Verfügung. Die Taktik der Urner lautete, die Gastgeber möglichst frühzeitig hinter sich zu lassen. Das Vorhaben blieb Wunschdenken. Infolge des stark reduzierten KTV-Kollektivs fanden die Luzerner immer wieder Lücken, zumal die Altdorfer Deckung oft einen Schritt zu spät kam. Immerhin konnte bis zur Pause eine 17:14-Führung herausgewirtschaftet werden.

 

Topskorer: Ledermann und Bär

 

Nach erfolgtem Seitenwechsel bekundeten die Urner, welche einfach zu viele technische Fehler produzierten, gegen das aufsässige Dagmersellen weiterhin etwelche Mühe. Dafür durfte sich die Zahl der herausgespielten und verwerteten Chancen (70 Prozent) sehen lassen. Der Match wurde schliesslich doch noch mit sechs Längen Differenz siegreich gestaltet. Während der 60 Spielminuten kassierten die Urner sieben Penaltys, die Gegner lediglich deren drei. Unter die erfolgreichen Sieben-Meter-Werfer reihte sich im KTV-Trupp erneut Torhüter Thomas von Deschwanden ein, der zwischen den eigenen Pfosten anderseits eine gute Abwehrquote von 33 Prozent auswies. Als Topskorer der Urschweizer erwies sich in der neuen Dagmerseller Halle Kevin Ledermann. Von seinen 13 Schüssen verwertete er gleich deren neun und brillierte auch in der Abwehr als sicherer Wert. Dave Bär war zweitbester Schütze mit sieben erzielten Toren.

 

Jetzt kommt der neue Leader in den Genuss eines spielfreien Wochenendes. Eine willkommene Pause, um Verletzungen auszukurieren und sich seriös auf die viel Spannung versprechenden letzten Spiele vorzubereiten.

 

Altdorf spielte mit: Thomas von Deschwanden (1); Dave Bär (7), Andreas Baumann (2), Adrian Bucher (3), Chris Herzog (2), Daniel Kempf (2), Marco Planzer (3), Kevin Ledermann (9), Andreas Schranz (1), Michael Schranz (1), Dennis Wipfli (2), Tobias Rieder.

 

 

 

 

 

Montag, 06 Dezember 2010 17:25

Knappes Aus im Regionalcup

Gisler Joy

 

Bis zuletzt spannend verlief der Cupfight des HC KTV Altdorf II gegen das höherklassige Wolhusen/Ruswil (3. Liga). Die Urner verschliefen die Startphase vollständig. Mitte erster Halbzeit lag der KTV-Trupp mit 5:10 in Schieflage. Mächtig vermochte sich das Team von Migi Müller in der Folge bis zur Pause zu steigern. Tor um Tor wurde wettgemacht. Bei Halbzeit führten die Luzerner nur noch ganz knapp (15:16). Höchst ausgeglichen verlief der zweite Spielabschnitt. Wolhusen/Ruswil lag nie mit mehr als zwei Toren Differenz in Front. Eine Minute vor Ablauf der regulären Spielzeit lautete das Skore 28:29. Nach einer sehenswerten Parade der Marke Sebastian Aschwanden war es Kevin Ledermann, der mit dem Ball Richtung gegnerisches Tor loszog und den vielbejubelten Gleichstand markierte. In der ersten Hälfte der Verlängerung zog der HC KTV Altdorf gleich in Führung, um diese bis zehn Sekunden vor dem Wechsel zu verteidigen. Doch waren diesmal die Luzerner die Glücklichen. Sie kamen noch zum erneuten Gleichstand (31:31). Während der zweiten fünf Minuten übernahm Wolhusen/Ruswil das Diktat. Altdorf versiebte fatalerweise mehrere hochkarätige Chancen – anderseits waren es zwei schwerwiegende Spielleiterentscheide, welche dem KTV-Kollektiv letztlich zum Verhängnis wurden, die hauchdünne 32:33-Niederlage „bescherten“ und es dadurch aus dem Regionalcup warfen.

 

Altdorf spielte mit: Sebastian Aschwanden, Thomas von Deschwanden; Andreas Baumann (3), Adrian Bucher (3), Joy Gisler (10), Chris Herzog (1), Lukas Huber, Kevin Ledermann (5), Nermin Malcinovic (1), Tobias Rieder, Andreas Schranz (4), Dennis Wipfli (3), Simon Ziegler (2).

 

ZUM BILD

HC KTV Altdorf II: Trotz zehn Toren von Junior Joy Gisler knapp aus dem Cuprennen geworfen. FOTO: RUEDI AMMANN

Seite 129 von 138