Ruedi Ammann

Ruedi Ammann

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HC KTV Altdorf II – HB Seetal 24:23

Bis zuletzt stand der Fight auf des Messers Schneide. In der letzten Sekunde wartete Nicolas Stocker mit der alles entscheidenden Parade auf.

Stocker Nic Y 2Mit dem dritten Erfolg in der neuen Saison warteten Altdorfs «Reserven» am Samstag in der Feldliarena auf. Team und Fans mussten sich allerdings bis zuletzt gedulden, ehe der doppelte Punktegewinn gegen die aufsässigen Widersacher aus dem Seetal (Absteiger aus der 2. Liga) feststand. In der Zehnergruppe zieren nun die vordere Ranglistenhälfte: 1. Kriens (5/10), 2. Ruswil/Wolhusen (5/8), 3. Mythen-Shooters (5/7), 4. HC KTV Altdorf (5/6), 5. Emmen (4/5).

Marcel Luthiger hatte sich bereit erklärt, den Torsteherposten zu übernehmen. Doch schon nach acht Minuten sah er sich infolge gesundheitlicher Probleme gezwungen, den Platz zu räumen. Diesen übernahm Nicolas Stocker, der als seinerzeitiger Keeper der ersten Herrenmannschaft eigentlich als Feldspieler im Herren zwei umfunktioniert worden war.

Böses Auftakterwachen

Altdorf II erarbeitete sich rasch ausgezeichnete Chancen. Doch der gegnerische Schlussmann hielt alle Bälle, die auf seinen Kasten abgefeuert wurden. So führte der HCS nach fünf Minuten mit 0:4, ehe Simon Ziegler den Bann brach und für die Platzherren erstmals reüssierte. In der Folge fand sich die KTV-Defensive immer besser zurecht. Nach gut 20 Minuten stellte Coach Patrik Amrhein die Abwehr auf 5:1 um, was den Seetalern unverkennbar Probleme schuf. Nach 25 Minuten waren die Urner definitiv im Spiel angekommen: Sie verkürzten und glichen aus (11:11 lautete der Pausenstand). Alles hätte noch besser sein können, denn Marc Häusler setzte in letzter Sekunde ein Penaltygeschoss nur an den gegnerischen Torpfosten.

Schallende Ohrfeige als «Highlight»

Die zweite Halbzeit gestaltete sich zu einem eigentlichen Handballkrimi. Den Luzernern gelang es während der ersten fünf Minuten nur einmal, die KTV-Deckung aus den Angeln zu hieven. Dieses Fazit nützten die Gastgeber dazu aus, sich mit drei Toren Vorsprung in Front zu knallen, zumal Nicolas Stocker zu diesem Zeitpunkt mehrmals sensationelle Paraden abgeliefert hatte. Nach drei Vierteln der gesamten Spielzeit lautete das Skore 18:17. Anschliessend zeigten die Abwehrreihen beider Mannschaften starke Phasen. In der 54. Minute schrieb ein Gästeakteur «Geschichte»: Er erhielt vom Spielleiter die blaue Karte unter die Nase gestreckt, nachdem er Mauro Bissig eine schallende Ohrfeige (!) verpasst hatte. In der 58. Minute führten die Altdorfer schliesslich 22:21. Seetal gelang indessen der Ausgleich. 60 Sekunden vor Spielschluss war es der überragende Mark Herzog, welcher für das 24:23 besorgt war, nachdem dem gleichen Schützen in der zweiten Halbzeit bereits vorgängig ein halbes Dutzend sehenswerter Treffer gelungen waren. Mit dem letzten Angriff hatten die Seetaler schliesslich die Chance, den Gleichstand zu bewerkstelligen. Doch dagegen legte die KTV-Deckung ihr Veto ein. Vier Sekunden vor dem letzten Signal erhielten die Luzerner einen Freiwurf aus der linken Rückraumzone zugesprochen. Im Rahmen der daraus resultierenden Aktion - Durchbruch des Seetaler Topskorers - stockte den KTV-Fans der Atem. Doch da war ja noch der bereits eingangs erwähnte Nicolas Stocker, der mit einer Traumparade aufwartete und so seinem Team den Sieg rettete.

Lob des Teamchefs

Das Fazit seitens Coach Patrik Amrhein: «Eine tolle Gesamtleistung unseres Kollektivs, welches sich nach dem Auftaktflop wieder in die Partie zurückmeldete. Jeder Spieler zeigte sich in der Folge bereit, an die Grenzen zu gehen. Auf den Erfolg gegen die starken Besucher dürfen wir mächtig stolz sein. Vor allem unsere Defensive funktionierte wie schon anlässlich des ersten Heimspiels prächtig – mit dieser «Waffe» gelang es uns, den Seetalern den Giftzahn zu ziehen. Nun geht es in anderthalb Wochen auswärts bei den starken Mythen-Shooters weiter. Eine Zeitspanne, die es uns gestattet, verschiedene Blessuren einzelner Akteure auszukurieren.

Für Altdorf spielten: Marcel Luthiger, Nicolas Stocker (8. bis 60. Minute); Pascal Arnold, Dave Bär (2), Mauro Bissig, Michael Bissig, Adrian Bucher, Marc Häusler (5), Mark Herzog (7), Andreas Schranz (5), Thomas von Deschwanden (2), Denis Wipfli (1), Simon Ziegler (2), Carlo Zurfluh.

 

Montag, 31 Oktober 2016 00:00

Gegen Leaderinnen chancenlos

Die U18-Elitejuniorinnen der SG Altdorf/Stans blieben trotz des Heimvorteils in der Feldliarena gegen die Tabellenersten des LC Brühl/St. Gallen chancenlos, um allenfalls etwas Zählbares aus dem Feuer reissen zu können. Sie verloren gegen die überlegenen Ostschweizerinnen mit 18:34 klar, damit in der Achtergruppe der nationalen Spitzenklasse weiterhin in der hinteren Hälfte herumturnend. Die Konstellation im Einzelnen: 5. GC-Amicitia/Zürich (4/2, -8), 6. Aareland (5/2, -31), 7. SG Altdorf/Stans (6/2, -43), 8. Thun (4/2, -44).

Bis zur 20. Spielminute vermochten die Innerschweizerinnen noch recht gut mitzuhalten (6:8). In der Folge zogen die St. Gallerinnen alle Register ihres beachtlichen Repertoires, dabei von technischen Unzulänglichkeiten und unpräzisen Abschlüssen der Einheimischen Profit schlagend. Bei Halbzeit lautete das Skore bereits 9:17. Da während des zweiten Spielabschnittes den Urnerinnen/Nidwaldnerinnen keine Leistungssteigerung gelang, vergrösserte sich der Vorsprung der technisch stark beschlagenen Gäste kontinuierlich. Er betrug schliesslich satte sechzehn Längen. Coach Migi Müller (HC KTV Altdorf): «In der Abwehr ging unsere Truppe zu wenig kämpferisch respektive zielstrebig zur Sache. Gegen die entfesselten St. Gallerinnen war weitgehend kein Kraut gewachsen. Unsere zahlreichen Fehlwürfe und technischen Fehler spielten den Ostschweizerinnen immer wieder in die Hand.»

Beste Skorerinnen der SGAS waren gegen Brühl/SG Sarah Rossi und Jana Ferwerda (je vier Treffer). Mara Spada war effizienteste Werferin (100-prozentige Abschlussquote), vor Jana Hurschler (75) sowie Janine Zurfluh (60).

Die SG Altdorf/Stans spielte mit: Astrid Henggeler, Chantal Zurfluh; Sarah Rossi (4), Mara Spada (1), Jana Ferwerda (4), Gina Zurfluh, Jana Hurschler (3), Seline Schuler, Ana Pavic, Janine Zurfluh (3), Seline Zimmermann (3), Janine Sägesser.

Montag, 31 Oktober 2016 00:00

Pech: Topshooter nach Verletzung verloren

In der Zwölfergruppe der U19-Elitejunioren bestritt das Kollektiv der SG Altdorf/Stans auswärts seine sechste Partie der neuen Saison 2016/17 gegen die Zürcher Formation Grasshoppers/Amicitia. Die bisherigen Tabellennachbarn aus der Limmatstadt behielten das bessere Ende nach einem spannend verlaufenden Duell mit 31:27 für sich. Damit verbleiben die Innerschweizer mit 2 Punkten (Tordifferenz: -30) auf dem drittletzten Ranglistenplatz, vor dem punktgleichen Stäfa (-35) sowie der noch zählerlosen SG Zurzibiet/Endingen.

Die Begegnung stand im Zeichen eines harten Fights. Keine der beiden Mannschaften zeigte sich zu Konzessionen bereit. Die Urner/Nidwaldner lernten die harte Gangart der Gastgeber frühzeitig kennen. Nach der Auftaktviertelstunde führten die Zürcher mit drei Längen, zur Pause bereits mit deren fünf (18:13). Nach erfolgtem Seitenwechsel reduzierte die SGAS ihren Rückstand (22:20). Rabenschwarzes Pech war dann in der 47. Minute das verletzungsbedingte Ausscheiden Topskorer Pascal Achermanns (Ellbogenblessur). So reichte es begreiflicherweise nicht mehr, den Rückstand aufzuholen – die Partie musste definitiv aus der Hand gegeben werden.

Coach Migi Müller (HC KTV Altdorf): «Unser Kollektiv lieferte einen weitgehend überzeugenden Einsatz ab. In der Defensive funktionierte vieles ausgezeichnet. Im Angriff - wie auch im Überzahlspiel - müssen die erarbeiteten Chancen künftig noch wirkungsvoller ausgenützt werden.»

Beste Skorer im SGAS-Kollektiv waren gegen die Zürcher Joel Wyss mit neun sowie Pascal Aschwanden mit acht Treffern. Benjamin Rachad sowie Lukas Diener liessen sich je eine hundertprozentige Abschlusserfolgsquote gutschreiben. Fabio Arnold (HC KTV Altdorf) erreichte eine beachtlichen 26-prozentige Abwehreffizienz.

Die SG Altdorf/Stans spielte mit: Fabio Arnold, Roul Iten; Benjamin Rachad (3). Livio Bissig, Luca Vitaliano (1), Lukas Durrer (1), Lukas Diener (1), Marco Inderbitzin, Pascal Aschwanden (8), Flavien Schweighauser, Joel Wyss (9), Pascal Achermann (4), Mario Herger.

Nationalliga B: Yellow/Pfadi Winterthur 30:28

Nur ein allereinziges Wochenendspiel stand auf dem Terminkalender der NLB-Meisterschaft. Urner verscherzten möglichen Punktegewinn und rutschten auf den 8. Platz im Zwischenklassement ab.

christensen möhlin 2 filteredDass die Aufgabe der Innerschweizer zu keinem Honigschlecken würde, lag auf der Hand. So fehlten die beiden Topspieler Marko Koljanin und Marius Kasmauskas verletzungshalber weiterhin. Ungeachtet des Handicaps lieferte der Trupp Spielertrainer Mario Obads und Coachs Stefan Epp eine recht gute Leistung ab. Schliesslich sah sich der KTV aber auf die Verliererstrasse gedrängt. Er büsste sogar den 7. Platz (mit weiterhin 7 Zählern) gegenüber dem punktegleichen TV Steffisburg ein, der eine Partie weniger bestritten hat.

Zwischenspurt nach der Pause

Der Fight begann weitgehend ausgeglichen. Keiner Mannschaft gelang es vorerst, sich abzusetzen. Nach der ersten Viertelstunde führten die Gastgeber 9:8, um nach der 20. Minute mit 13:9 in Front zu liegen. Mit einem sehenswerten Zwischenspurt arbeiteten sich die Altdorfer in der Folge an die Zürcher heran. Unmittelbar vor der Pause lautete das Skore 15:15, ehe die Altdorfer (in Überzahl agierend) noch ein Minustor in Kauf zu nehmen hatten.

Im Verlaufe der zweiten halben Stunde zauberten die Innerschweizer eine Fleissleistung aufs Parkett, um auszugleichen und gleich mit drei Längen Differenz in Front zu ziehen. Bei ausgeglichenem Spielstand hatten es schliesslich beide Formationen in der Hand, den «lucky punch» für sich zu beanspruchen.

Folgenschwere Patzer in der Schlussphase

Technische Unzulänglichkeiten der Urner spielten den Winterthurern schliesslich in die Hand. Sie profitierten insbesondere von einem fatalen Ballverlust der Gäste und brachten den Ball schliesslich definitiv zum Siegestreffer (30:28) im zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers zwischenzeitlich geräumten KTV-Tor unter.

Der HC KTV Altdorf kommt nun in den Genuss eines spielfreien Wochenendes, um dann am 13. respektive 19. November zu den schweren Auswärtsspielen in Endingen und Solothurn anzutreten.

Gegen Yellow/Pfadi Winterthur erwies sich Nicolai Christensen als bester Skorer seines Teams. Er platzierte den Ball gleich zehnmal im Kasten der Eulachstädter. Nächstbeste Schützen der Urner waren Mario Obad und Yannick Drollinger (je sieben Treffer). Elias Arnold erwies sich als effizientester Akteur seines Kollektivs. Der Dreifachskorer verzeichnete eine hundertprozentige Abschlusserfolgsquote, vor Yannick Drollinger (77), Nicolai Christensen (62) sowie Mario Obad (50 Prozent). Eine starke Leistung durfte sich Torsteher Noah Ineichen attestieren lassen. Er wartete mit einem Dutzend sehenswerten Paraden und einer insgesamt 30-prozentigen Abwehrerfolgsquote auf.

Altdorf spielte mit: Noah Ineichen, Jan Dittli; Marc Vollenweider, David Arnold, Manuel Gisler, Ivan Fallegger, Flavio Fallegger (1), Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur, Elias Arnold (3), Yannick Drollinger (7), Mario Obad (7), Nicolai Christensen (10).

 

Freitag, 28 Oktober 2016 00:00

Vom gegnerischen Sturmwind verweht…

Schweizercup Achtelfinal: HC KTV Altdorf (NLB) – HC Kriens/Luzern (NLA) 20:40

Das von Optimisten insgeheim erhoffte «Wunder in der Feldliarena» fand am Donnerstagabend nicht statt. Die verletzungshalber arg gebeutelten Urner vermochten an der gegnerischen Superfestung nicht zu rütteln.

Prominenz A KriensDass es der HC KTV Altdorf verstanden hatte, bis in die Achtelfinals des attraktiven nationalen k.o.-Wettbewerbes vorzudringen, entsprach einer höchst beachtlichen Leistung. Nun führte der Weg die beiden Innerschweizer Nummern eins respektive zwei zusammen. Die ansprechende Ausmarchung fand vor knapp 500 Kiebitzen am Donnerstagabend in der Feldliarena unter der souveränen Leitung von Hristo Boskoski und Lukas Stalder, die schon seit fünf Jahren gemeinsam arbitrieren, statt. Die Urner hatten das Handicap zu verkraften, ihre Top-Akteure Marko Koljanin und Marius Kasmauskas ein weiteres Mal nicht zu Stelle zu haben. Beide hatten sich vorgängig Verletzungen zugezogen, die es zurzeit auszukurieren galt.

Vielversprechender Auftakt des KTV

dDrollinger Krien 2Das erwähnte Handicap schlug allzu negativ zu Buche. Der KTV-Trupp vermochte den Kriensern nach vielversprechenden Auftaktminuten in keiner Art und Weise Paroli zu bieten, da er gegen die Vierten des Zwischenklassements im NLA-Championat ganz einfach zu bescheiden besetzt war. Ihren verletzten Torsteher Paul Bar (mit polnisch-deutschen Wurzeln) ersetzten die Besucher durch den reaktivierten Roman Schelbert vom KTV Muotathal. Dieser erinnerte mit einer Vielzahl exzellenter Paraden (45-prozentige Abwehr-Erfolgsquote) an seine allerbesten Zeiten. Auf der Gegenseite war auch Keeper Noah Ineichen nicht von Pappe. Mit verschiedenen Glanztaten spielte sich Altdorfs Schlussmann immer wieder in die Herzen der einheimischen Fans.

Ineichenco KriensIn der Abwehr wirkte der HC KTV Altdorf längst nicht mehr so gut organisiert wie im Rahmen der vorgängig (gewonnenen) NLB-Einsätze, als sich die Urner immer wieder auszuzeichnen verstanden. Doch bleibt anzumerken, dass die Luzerner (Trainer: Heiko Grimm) eben eine eingespielte Truppe auf dem Parkett stehen hatten, die sich zusätzlich seitens der eigens nach Altdorf «transferierten» Musikanten des HCK-Fanklubs zu Sonderleistungen aufpeitschen liess. Der Schlachtenruf «Hiä regiärt dr Üristier» verhallte jedenfalls für einmal echolos in den Ovationswellen der Krienser/Luzerner Supporter, in deren Team mit Jost Brücker (vormals: St. Otmar St. Gallen, NLA) ein Ex-Altdorfer sein stupendes Handball-Repertoire zum Besten zu geben verstand (hundertprozentige Abschluss-Erfolgsquote im Rahmen des Donnerstagabendfights).

Prominenter Ehrengast

AuderMaurJost KriensDer trotz des klaren Ergebnisses begeisternde Handballabend erhielt eine spezielle Note verpasst, da sich Olympiade-Teilnehmerin Jolanda Annen - die in Rio de Janeiro (Brasilien) unlängst auf dem 14. Platz etablierte Triathletin aus Schattdorf - in einem mit Stefan Arnold (Handballpräsident HC KTV Altdorf) während der Pause geführten Interview in die Karten schauen liess und aufschlussreiche Informationen im Hinblick auf die nächsten Olympischen Spiele (Tokio 2020) abgab.

In der Anfangsphase der Cuppartie vermochte der HC KTV Altdorf mit den Besuchern vielversprechend mitzuhalten. Fabian Auf der Maur glich das 0:1, Yannick Drollinger das 1:2, Mario Obad das 2:3 der hochkarätigen Gäste aus. Der SCK wurde seiner Favoritenrollen in der Folge immer deutlicher gerecht. Immerhin vermochten die Altdorfer nach dem 5:9 nochmals zu reagieren und mit sehenswerten Angriffen respektive Toraktionen auf 9:10 (20. Minute) zu verkürzen. Als dann der Ex-Altdorfer Jost Brücker mit dem 15. Treffer der Besucher seine Aufwartung machte, gerieten die Altdorfer weiter in Schieflage. Die Seiten wurden beim Stande von 12:19 gewechselt.

Rückstand vergrösserte sich stetig

Die zweite Halbzeit wurde mit Jan Dittli im Tor in Angriff genommen. Er wusste die clever agierenden SCK-Angreifer kaum je an erfolgreichen Abschlüssen zu hindern. David Arnold mit zwei sehenswert herausgespielten Treffern vermochte auf der Gegenseite sehenswerte Tore zu erzielen. Spielertrainer Mario Obad räumte sein Aktionsfeld in der Folge zugunsten zusätzlicher KTV-Nachwuchsakteure. Diese lösten ihre Aufgaben recht gut. Doch war unverkennbar, dass der Weg der Altdorfer Youngster nach «oben» noch ein beschwerlicher ist.

Die Partie stand im Verlauf der letzten 20 Minuten immer deutlicher im Zeichen der Gäste. Sie wirbelten die KTV-Deckung Mal für Mal gehörig schwindlig, damit erkennen lassend, dass sie im nationalen Championat nicht von ungefähr auf einer der vordersten Position (zusammen mit Wacker Thun nach zehn Einsätzen in der Qualifikationstour 14 Punkte aufweisend und die 3. respektive 4. Stelle einnehmend) anzutreffen sind.

Die Cuppartie endete schliesslich mit zwanzig Längen Differenz zugunsten des SC Kriens/Luzern, der sich damit für den Viertelfinal qualifizierte. Nicht zufrieden mit den Leistungen ihrer Truppe zeigten sich Spielertrainer Mario Obad und Coach Stefan Epp: «Wir hatten uns eigentlich mehr erhofft, aber offenbar die Erwartungen zu hoch gesteckt. Sind einmal die leidigen Verletzungen der beiden Leistungsträger Koljanin und Kasmauskas auskuriert, werden wir indessen bestimmt wieder zu neuen Ufern im Rahmen des NLB-Championats aufbrechen können.»

Erfolgreichster Skorer im KTV-Team war am Donnerstagabed Nicolai Christensen. Er traf fünfmal ins Volle, vor dem stark auftrumpfenden Nachwuchsakteur David Arnold, Spielertrainer Mario Obad sowie Yannick Drollinger. Dieses Trio liess sich je drei Tore gutschreiben. Fabian Auf der Maur verzeichnete als einziger der Gastgeber eine hundertprozentige Abschlusserfolgsquote, vor Yannick Drollinger (75 Prozent), Kevin Ledermann und Ivan Fallegger (je 50).

Altdorf spielte mit: Noah Ineichen, Jan Dittli; Marc Vollenweider, David Arnold (3), Ivan Fallegger (2), Pascal Aschwanden, Flavio Fallegger, Kevin Ledermann (2), Fabian Auf der Maur (2), Elias Arnold, Yannick Drollinger (3), Mario Obad (3), Nicolai Christensen (5).

 

Donnerstag, 27 Oktober 2016 00:00

Nationalliga B: Winterthurer als Prüfstein

Nur mal gerade fünf Partien stehen am Samstag (der Sonntag ist spielfrei) auf dem Terminkalender des HC KTV Altdorf. Im Vordergrund figuriert die Nationalliga-B-Begegnung zwischen dem HC KTV Altdorf sowie der Winterthurer SG Yellow/Pfadi. Die Begegnung wird um 19.15 Uhr in der Andelfinger Sporthalle angepfiffen. Die Eulachstädter haben am letzten Wochenende gegen Chênois/Genf mit 35:23 das bessere Ende für sich behalten und im Zwischenklassement mit nunmehr 4 Punkten das Trio Birsfelden, Chênois und Wädenswil (je 2 Zähler) im Vierzehnerfeld hinter sich gelassen. Yellow/Pfadi hinterliess gegen die Romands einen starken Eindruck. Als beste Skorer erwiesen sich Adam Bakos und Marc Berg mit acht respektive sieben Treffern. Altdorferischerseits werden weiterhin die Verletzten Marko Koljanin sowie Marius Kasmauskas fehlen – eine echte Hypothek. Immerhin zeigten die Urner nach ihrer Niederlage gegen Leader Stäfa (24:27), dass ihre junge Garde erfolgreich in die entstandenen Lücken zu springen versteht. Sie werden zweifellos alles daransetzen, um erneut eine gute Leistung abzuliefern. Yellow/Pfadi weist ein Torverhältnis von 170:203, Altdorf (7., 7 Punkte) ein solches von 186:194 aus.

Die zweite Herrenmannschaft präsentiert sich im Rahmen des 3.-Liga-Championats am Samstag, 20 Uhr, in der Altdorfer Feldliarena. Sie hat unlängst an Fahrt zugelegt. Nach vier Spielen weist der KTV-Trupp ebenso viele Punkte auf (4. Rang), die Gäste der SG Seetal belegen den 7. Platz (nach vier Einsätzen mit 2 Punkten).

Auch das U18-Elite-Juniorinnenteam der SG Altdorf/Stans läuft gleichentags in der Feldliarena ein, und zwar um 18 Uhr gegen den LC Brühl. Nach je fünf Partien stehen die Innerschweizerinnen mit lediglich 2, die Ostschweizerinnen mit stolzen 9 Punkten zu Buche.

Das U19-Elite-Juniorenkollektiv der SG Altdorf/Stans spielt in der Stanser Eichlihalle (Samstag, 16 Uhr). Es steht vor einer schwierigen Mission. Die St. Galler des STV St. Otmar grüssen von Rang 4 – mit 6 Zählern, Altdorf/Stans hat erst zwei Punkte im Trockenen.

Die U16-Juniorinnen des HC KTV Altdorf schliesslich treten am Samstag in Emmen an. In der Vierer-Promotionsgruppe 16 werden die Urnerinnen (3. Rang, 3 Spiele/2 Punkte) eher favorisiert gegen die Gastgeberinnen Handball/Emmen (4., 4/1). gehandelt.

HC KTV Altdorf (Nationalliga B) empfängt HC Kriens/Luzern (Nationalliga A) zum Achtelfinal

christenannenarnold 2Ein Grossereignis wirft seine Schatten voraus: Die Urner empfangen am Donnerstagabend, 27. Oktober, ab 20 Uhr, den grossen Luzerner Verein, in dessen Reihen seit Kurzem auch der Ex-Altdorfer Jost Brücker (vorher: St. Otmar St. Gallen, NLA) mitmixt zum Schweizercup-Achtelfinal. Die Gastgeber haben weiterhin das Handicap zu verkraften, auf die beiden verletzten «Topper» Marko Koljanin und Marius Kasmauskas verzichten zu müssen. Dessen ungeachtet werden sie mit den verschiedenen Nachwuchskräften aus den eigenen Juniorenteams und dem «Mut des Löwen» zur Sache gehen, was Gewissheit ist. Mit den Kriensern (CEO des Vereins ist der Ex-Altdorfer Torjäger und Spielmacher Nick Christen) verbindet die Altdorfer seit Jahren erfreulicherweise «ein sehr guter Draht». Im Tor der Einheimischen hext zurzeit übrigens Noah Ineichen, der im HCK und KTVA über eine so genannte Doppellizenz verfügt.

Ehrengast Jolanda Annen

Für den Kick-off (oder besser gesagt: Wurf-off) wird keine Geringere als die Olympiadeteilnehmerin 2016 (ausgezeichnete 14. in Rio de Janeiro, der brasilianischen Hauptstadt) und vorgängig Beste am ITV-Triathlon-World-Cup (Mai 2016), Jolanda Annen aus Schattdorf, vornehmen. Sie hat sich auch bereit erklärt, während der Spielpause des Cup-Achtelfinals ein aktuelles Interview zu bestreiten, was ihre weiteren Zukunftsintentionen betrifft.

Alle Urner Sportbegeisterten sind zum grossen Event herzlich eingeladen, um insbesondere auch Jolanda Annen mit ihrer Anwesenheit die Reverenz zu erweisen!

 

HC KTV Altdorf – Lakers Stäfa 24:27

Ausgerechnet im Hinblick auf das Spitzenspiel fehlten die verletzen «Topper» Marko Koljanin und Marius Kasmauskas. Sonst wären die Tabellenleader wohl kaum ohne Punkteverlust geblieben.

Christensen Stäf filteredDie Verletzungshexe schüttelt die KTV-Truppe zurzeit bös durch. So fällt der Torschützenbeste Marko Koljanin für einige Zeit infolge einer Knieverletzung aus. Und auch Marius Kasmauskas sieht sich zu einer Zwangspause verknurrt. Damit ist bereits gesagt, dass die Gastgeber am Samstagabend in der Feldliarena vor 350 Kiebitzen mit einem echten Handicap gegen die NLA-Absteiger antreten mussten. Gesagt sei aber auch gleichzeitig, dass sich die dadurch vermehrt zum Zuge kommenden KTV-Nachwuchsspieler ausgesprochen gut zu verkaufen verstanden. Alles in allem lieferten die Innerschweizer gegen die hochkarätigen Widersacher ein Duell auf Augenhöhe ab. Dies attestierte dem Trupp von Spielertrainer Mario Obad und Coach Stefan Epp auch der Chronist der Zürcher: «Unsere Gegner zeigten auf, weshalb sie in den beiden vorgängigen Partien Möhlin und die Kadetten Espoirs aus Schaffhausen geschlagen hatten.»

Beidseitig etwelches Abschlusspech

Die Zuschauer erhielten vom Start weg eine spannungsträchtige Partie vorgesetzt. Sehenswert herausgespielte Tore und wirblig vorgetragene Angriffe prägten den Fight. Für die erste Führung der Gastgeber waren Fabian Auf der Maur und Spielertrainer Mario Obad besorgt (1:0, 2:1). Nach dem 5:5 legten sich die Altdorfer ein kleines Polster zu (8:6), ehe in der Folge Obad Timeouteinige technische Fehler der Einheimischen den Zürcher Seebuben mehrmals in die Hände spielten und sich diese bis zum Seitenwechsel mit drei Längen abzusetzen vermochten. Ungeachtet verschiedener Topparaden des KTV-Keepers Noah Ineichen, der sich immer wieder die Ovationen der mitfiebernden einheimischen Matchbesucher zu sichern verstand. 10:13 lautete das Skore zur Pause zugunsten der Stäfner, die zu diesem Zeitpunkt 28 Abschlüsse verzeichnet hatten – Altdorf deren 17.

Topstart in zweite Halbzeit

David Arnold läutete die Aufholjagd seiner Truppe mit einem sehenswerten Durchbruch ein. Mario Obad setzte unmittelbar danach zwei seiner insgesamt sechs souverän verwerteten Penaltys ins gegnerische Netz, Nicolai Christensen steuerte einen Treffer zum 14:14 (35. Minute) bei. Nach drei Vierteln der gesamten Spielzeit hatten die Urner die Hand noch immer am Drücker (19:20), ehe dann die Stäfner mit drei Längen Vorsprung in Front zogen und diese Reserve bis zuletzt nicht mehr preisgaben, zumal sie ihre Torerfolgsquote nach der ersten Spielhälfte insgesamt von 46 auf 70 Prozent zu steigern verstanden.

Arnold David Stäfa 2In den Reihen der Zürcher profilierte sich nebst Mikkel Madsen (8 Tore) und Nicola Brunner (7) insbesondere der Neuzugang vom HC Metalac Zagreb, Valentino Valentakovic (5). Im Lager der Urner war Mario Obad bester Skorer (8), vor Nicolai Christensen, Ivan Fallegger und Yannick Drollinger (je 4). Die besten Abschlusserfolgsquoten liessen sich Ivan Fallegger sowie Yannick Drollinger (je 80 Prozent), vor Fabian Auf der Maur (60) attestieren. Torsteher Noah Ineichen, der praktisch während der ganzen Spielzeit den Kasten hütete, war die auffälligste Erscheinung aller auf dem Feld zum Einsatz gelangenden Keeper. Er wehrte 16 gegnerische Versuche erfolgreich ab – dies entsprach einer tollen 40-prozentigen Quote.

Die übrigen NLB-Resultate des Wochenendes: Steffisburg – Möhlin 23:24, Wädenswil – Baden 28:38, Siggenthal – Endingen 23:29, Horgen – Schaffhausen II 27:27, Yellow/Pfadi Winterthur – Chênois Genf 35:23, Solothurn – Birsfelden 27:23. – In der Zwischenrangliste führt Stäfa nach sieben Runden (13 Punkte), vor Endingen (12), Schaffhausen II (11), Möhlin und Solothurn (je 10). Altdorf liegt zusammen mit Steffisburg mit je 7 Punkten im Mittelfeld. Vom Tabellenende grüssen Genf, Winterthur sowie Wädenswil (je 2). – Am kommenden Wochenende hat der HC KTV Altdorf Yellow/Pfadi Winterthur aufzusuchen.

Altdorf spielte mit: Noah Ineichen, Jan Dittli; Marc Vollenweider, David Arnold (1), Ivan Fallegger (4), Pascal Aschwanden, Flavio Fallegger, Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur (3), Elias Arnold, Yannick Drollinger (4), Mario Obad (8), Nicolai Christensen (4).

 

Montag, 24 Oktober 2016 00:00

Sieg zum Rückrundenauftakt

Zum ersten Spiel der Rückrunde trat die Vertretung des HC KTV Altdorf in Goldau gegen die B-Mannschaft der HSG Mythen-Shooters an. Die Schwyzer wurden in Grund und Boden gespielt (39:14). In der Sechsergruppe 16 der MU15-Junioren führt Stans jetzt mit 12 Punkten, vor Altdorf und Malters (je 6).

Die Urner zeigten, dass sie die Niederlage in Stans gut verdaut hatten. Sie legten hoch konzentriert los. Schnell erarbeiteten sie sich einen komfortablen Vorsprung und wussten diesen mit einfachen Toren stetig zu vergrössern. Der erarbeiteten Reserven verleiteten in der Folge zu einigen Unkonzentriertheiten: Der KTV-Angriff suchte zu schnell den Abschluss, anstatt die Treffer herauszuspielen. Das Pausenresultat (19:7) liess jedoch bereits keine darüber Zweifel offen, welche Formation den Sieg nach Hause entführen würde.

Während der zweiten Halbzeit spielten die jungen Urner dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Neue Varianten wurden ausprobiert, darunter der Spielzug „Salami“, welcher jedoch nicht zum Erfolg führte. Der Vorsprung wurde indessen kontinuierlich ausgebaut. Schliesslich feierte der KTV vor einigen mitgereisten Fans einen klaren Sieg. Als Topskorer seitens der jungen Urner liess sich Luca Aschwanden mit 13 Treffern feiern. Ein Lob darf Torhüter Leonardo Loureiro zugeschanzt werden. Er lieferte nicht weniger als 24 sehenswerte Paraden ab.

Für Altdorf spielten: Leonardo Loureiro; Luca Aschwanden (13), Ivo Kamer (2), Matteo Kovacevic (5), Sven Lemmel, Jovin Senn (6), Lukas Müller (10), Raphael Wunderlin (2), Marco Schuler (1).

Montag, 24 Oktober 2016 00:00

Zum Auftakt zwei Siege

Die B-Youngsters des HC KTV Altdorf der Junioren U11 nahmen ihr erstes Turnier der neuen Saison bestens vorbereitet in Angriff. Es bescherte ihnen gleich drei Einsätze. Die Girls und Boys setzten bereits in der Partie gegen den HC Goldau um, was sie im Rahmen der Trainings eingefuchst hatten. Der «Lohn» liess nicht auf sich warten: Die Schwyzer Formation wurde mit 10:4 in die Schranken gewiesen.

Gegen den HC Rothenburg hingen die Trauben etwas zu hoch. So kassierten die Altdorfer eine 7:15-Schlappe.

Beeindruckend war, wie das KTV-Kollektiv diese kalte Dusche wegsteckte. Gegen Hochdorf B wurde in Runde drei engagiert zur Sache gegangen. Der beeindruckende Teamgeist bescherte den jungen Urnern einen 19:13-Erfolg und damit den zweiten Turnierplatz. Die Coaches Peter Jehle und Peter Muggler freuten sich über diese Leistung, zumal ihre Formationen generell einen sehenswerten Teamgeist zur Schau stellte.

Für Altdorf B spielten: Vincent Aschwanden, Alex Brand, Luis Chab, Niklaus Gisler, Luca Indergand, Michelle Kempf, Jonas Lemmel, Fabian Muggler, Lorena Valsecchi, Joya Ziegler.

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