Ruedi Ammann

Ruedi Ammann

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Montag, 24 Oktober 2016 00:00

Klarer Turniersieg in Luzern

Noch ein wenig verschlafen, nach der zweiwöchigen Ferienpause, startete die

Mannschaft A der U11 am Sonntagmorgen in der Maihofhalle bei Borba Luzern ins Turnier gegen den BSV Sursee. Trotz den zum Teil eingeschlichenen technischen Fehlern konnte der Match mit 16:5 (9:1) erfolgreich gestaltet werden.

Das zweite Spiel hatte der Altdorfer Nachwuchs gut vorbereitet, denn es wartete der bekannte TV Horw auf die jüngste Formation des KTV. Dank der konsequenten Manndeckung und den schnellen Gegenstössen konnte auch diese Partie mit 14:5 (8:1) siegreich gestaltet werden.

Gegen die Heimmannschaft der Luzerner Borbasten wirkte der KTV-Nachwuchs in der ersten Halbzeit etwas nachlässig (7:5). Nach dem Pausentee vermochte das Team der Coaches Martin Wunderlin und Peter Muggler das Endresultat auf 15:8 zu erhöhen.

Der letzte Streich gelang gegen die SG Ruswil/Wolhusen. Die KTV-Kids bezwangen die Luzerner klar mit 19:5 (13:3).

Coach Peter Muggler: „Mit diesem Sieg war uns der verdiente Turniererfolg gesichert. Die Mannschaft agierte heute mit einer starken Teamleistung. So vermochten sich alle Akteure als Skorer zu profilieren. Der Trainerstab der U11 ist stolz auf die stark aufspielenden KTV-Kids.“

Bereits nächsten Sonntagnachmittag steht in Emmenbrücke (Ballonhalle) ein neues Turnier auf dem Kalender. Diesmal in der Kategorie “Experts“ auf dem grossen Feld. Peter Muggler: „Wir hoffen, dass wir wieder auf die treuen Fans zählen dürfen. Besten Dank für die Unterstützung.“

Für Altdorf spielten: Jannis Aschwanden, Annabelle Bilger, Luis Chab, Nils Epp, Lilly Jehle, Jonas Lemmel, Fabian Muggler, Mattia Wunderlin.

Donnerstag, 20 Oktober 2016 00:00

Klare Niederlage kassiert

Die U17-Interjunioren der SG Altdorf/Stans kommen nicht vom Fleck. Im Rahmen der fünften Runde kassierten sie gegen die SG Willisau/Dagmersellen eine 19:29-Klatsche. Die Niederlage kam allerdings in der Sechsergruppe gegen der Leader im Zwischenklassement zustande. Die Luzerner liegen gemeinsam mit dem KTV Muotathal in Front (je 9 Punkte), wobei Willisau/Dagmersellen mit +109 Treffern eine höchst positive Tordifferenz aufweist (Muotathal: +33). Rothenburg belegt den dritten Rang (4), vor Emmenbrücke, Altdorf und den Mythen-Shooters (je 2), wobei die «Füchse» aus Emmenbrücke zwei Partien weniger bestritten haben.

Die Nidwaldner/Urner starteten gegen Willisau/Dagmersellen mit etlichen Fehlschüssen, die wenig Gutes verhiessen. Die Innerschweizer hatten Mühe, in die Partie zu finden, verzeichneten allerdings einige Schüsse an das Torgestänge respektive Fangnetz. Trotz starker Leistung ihrer Torsteher lag der Nachwuchs des KTV respektive BSV zur Pause mit drei Längen im Hintertreffen (12:15). Auch nach erfolgtem Seitenwechsel blieb die Chancenauswertung der Altdorfer/Stanser weiterhin ausgesprochen schlecht, so dass ein Aufholen des Rückstandes frühzeitig ausser Frage stand und der Vorsprung der Luzerner immer eklatanter wurde. – Topskorer der SGAS war Livio Bissig mit neun Treffern.

Die SG Altdorf/Stans spielte mit: Gerhard Balbi, August Philipp; Livio Bissig (9), Pascal Blättler, Simon Gander, Marco Inderbitzin, Marius Lehmann (1), Adrian Marjanovic (1), Philipp Mulle (2), Luca Schmitt, Flavien Schweighauser (2), Filimon Stavrogiannopoulos (2), Noah von Matt, Quirin Wallimann (2), Daniel Zimmermann.

Mittwoch, 19 Oktober 2016 00:00

Mit dem Kleber «Underdog» auf dem Rücken?

Fanionteam empfängt NLB-Leader Stäfa

Urner ohne verletzten Torjäger Marko Koljanin, der für zwei bis vier Wochen ausfällt. Am Donnerstagabend dann der grosse Cupfight gegen NLA-Klub Kriens/Luzern (Achtelfinal).

koljanin aarau filteredDie Spitzenhandballereignisse in der zweitobersten nationalen Stärkeklasse jagen sich. Vorweg der HC KTV Altdorf zeigt sich dabei erfreulicherweise in Topform. Was die Siege gegen Möhlin und den bisherigen Tabellenleader Kadetten Espoirs Schaffhausen zeigen. Doch in den Becher der Genugtuung ist ein herber Wermutstropfen gefallen: die Verletzung Topskorer Marko Koljanins. Der Kroate hat sich (wie gemeldet) im Auswärtsspiel in der Munotstadt schon in dessen Anfangsphase eine Knieverletzung zugezogen. Der Kroate unterzog sich in der Folge einer spitalärztlichen Untersuchung (in Schwyz). Der Befund: Allerschlimmste Vermutungen haben sich glücklicherweise zerschlagen – Koljanin handelte sich immerhin eine Knieinnenbandüberdehnung ein. Er wird für die nächsten zwei bis vier Wochen pausieren müssen. Besonders fatal ist das Ganze natürlich insbesondere im Hinblick auf die Spitzenpartie gegen NLA-Absteiger Lakers Stäfa vom Samstagabend, 22. Oktober. Sie wird um 19 Uhr in der Altdorfer Feldliarena unter Leitung der beiden Schiedsrichter Nils Haldemann/Markus Neumann angepfiffen.

Löst Handicap zusätzlichen Leistungsschub aus?

Unter Berücksichtigung des verletzungsbedingten Ausfalles Marko Koljanins werden die Altdorfer von den Auguren begreiflicherweise als «Underdogs» gehandelt. Doch wer weiss: Vielleicht löst gerade dieses Handicap zusätzliche Impulse im Teamgefüge aus. Wie Spielertrainer Mario Obad und Coach Stefan Epp den Ausfall in den Reihen des KTV-Kollektivs lösen wollen, bleibt vorderhand ihr Geheimnis…

Die Lakers aus Stäfa haben es sich bereits vor Saisonbeginn aufs Banner geschrieben, den sofortigen Wiederaufstieg in die Nationalliga A zu bewerkstelligen. Dank der jüngsten Altdorfer Mithilfe (27:26-Erfolg in Schaffhausen) haben sie sich denn auch den ersten Platz im Zwischenklassement gesichert. Allerdings brauchten die Stäfner im Spiel gegen Siggenthal ein gehöriges Quäntchen Glück, um nicht auf die Verfolgerposition abzudriften: Ihr Einsatz endete gegen die Aargauer mit einem kaum erwarteten Remis (25:25). Jetzt bekleiden die Zürcher Seebuben im Zwischenklassement der NLB-Vierzehnergruppe die vorderste Position (11 Punkte), vor Endingen und den Schaffhauser Kadetten Espoirs (je 10), Möhlin sowie Solothurn (je 8), gefolgt vom HC KTV Altdorf, Horgen und Steffisburg (je 7).

Gegnerischer Trainer warnt

Auf der Homepage der Lakers warnt Trainer Pedja Milicic seine Truppe vor einem Unterschätzen der als heimstark renommierten Altdorfer, da diese im Hexenkessel der Feldliarena mehrheitlich zu Sonderleistungen aufzulaufen pflegen. Milicic sieht die bevorstehende Aufgabe seiner Truppe denn auch als eigentliche «Reifeprüfung». Den Statistikern sei in Erinnerung gerufen, dass die Zürcher die letzten sechs Meisterschaftsbegegnungen (zwei davon in der NLA) gegen Altdorf ausnahmslos für sich entschieden: 35:33, 34:29, 42:35, 34:31, 30:25, 33:22. Doch in Stein gemeisselt sind solche (positive) Stäfner Ergebnisse natürlich keineswegs…

Die besten Skorer der Kontrahenten sind zurzeit: Altdorf: Mario Obad und Marko Koljanin (im letzten Spiel frühzeitig verletzt) mit je 26 Toren, gefolgt von Ivan Fallegger (25), Nikolai Christensen (24) und Yannick Drollinger (21); Stäfa: Mikkel Madsen (34), Mirko Milosevic (27), Lukas Maag (18), Nicola Brunner (15) sowie Marius Lepp und Roger Bleuler (je 13). Die aktuellen Torverhältnisse: Altdorf 162:167; Stäfa: 159:130.

Und ausserdem…

Fünf weitere Mannschaften des HC KTV Altdorf werden im Wochenendeinsatz stehen. Die U19-Elitejunioren der SG Altdorf/Stans treten auswärts in Zürich gegen GC/Amicitia an. Innerschweizer wie Limmatstädter haben im bisherigen Meisterschaftsverlauf (nach vier Runden) je 2 Punkte eingeheimst. Der U17-Internachwuchs der SG Altdorf/Stans spielt ebenfalls away, und zwar in Lyss. Der Gegner heisst SG Handball Seeland. In der Sechsergruppe ergatterten die Solothurner nach drei Spielen 2, die Urner/Nidwaldner nach vier Partien 4 Zähler. Die U17-Junioren des HC KTV Altdorf haben in der regionalen Promotionsklasse nach fünf Partien 2 Punkte eingespielt, die gastgebende HSG Mythen-Shooters (Goldau) ebenfalls. Die U17-Juniorinnen schliesslich fighten in der Promotions-Mini-Vierergruppe am Samstag auswärts gegen die Vertretung des BSV Stans. Die Bilanz der Nidwaldnerinnen: 3/3, jene der Urnerinnen: 2/2.

Der Cup-«Hammer»

Am Donnerstagabend, 27. Oktober, kommt es in der Feldliarena (20 Uhr) zum mit Spannung erwarteten Schweizercup-Achtelfinal zwischen dem HC KTV Altdorf (NLB) und dem NLA-Spitzenklub HC Kriens/Luzern. Die Gastgeber haben dabei begreiflicherweise nichts zu verlieren. Sie können die Begegnung mit den Overdogs ohne jeglichen Leistungszwang in Angriff nehmen…

 

Dienstag, 18 Oktober 2016 00:00

Schlusslicht über den Tisch gezogen

Sursee – HC KTV Altdorf II 12:32

Im vierten Spiel der neuen Saison landeten die «Reserven» einen komfortablen Erfolg. Sie haben sich auf dem 5. Tabellenplatz etabliert.

03 Vollenweider Marc 2Nach zwei Niederlagen waren die Zweitteamler fest entschlossen, wieder auf die Siegerstrasse zurückzukehren. Sie setzten den Vorsatz in die Tat um. Ungeachtet der Tatsache, dass sie nach längerer Zeit wieder einmal ohne Harz zu spielen hatten, was die Altdorfer bekanntlicherweise so mehr oder weniger wie der Teufel das Weihwasser scheuen. Infolge Verletzungen stand im Hinblick auf die vierte Meisterschaftsrunde nicht das komplette Kader zur Verfügung. Im Tor beispielsweise kam Fabio Arnold vom U19-Eliteteam zum Zuge. Er lieferte eine starke Leistung ab. Durch den Kantersieg arbeitete sich der HC KTV Altdorf II in die vordere Tabellenhälfte der Zehnergruppe vor. Die aktuelle Konstellation an der 3.-Liga-Spitze: 1. Kriens und Ruswil/Wolhusen (beide 3/6), 3. Emmen und die Mythen-Shooters (je 3/4), 5. HC KTV Altdorf II (4/4).

Vollgas nach eher verhaltenem Auftakt

Altdorfs Kollektiv ging in Sursee forsch zur Sache. 8:3 führten die Urner nach der Auftaktviertelstunde. Mittels etlicher Tempogegenstösse wurden auch ohne Harz immer wieder relativ einfache Tore markiert. Bei Halbzeit war die Vorentscheidung weitestgehend gefallen (16:6). Nicht gerade berauschend gelang der Auftakt zur zweiten Halbzeit aus KTV-Sicht. Zahlreiche technische Fehler traten auf. Schliesslich wurde der Vorsprung aber stetig weiter ausgebaut. 19 Tore Vorsprung waren bis zum Abpfiff Tatsache geworden. Damit wurde auch die bisherige Minusbilanz in der Tordifferenzrechnung getilgt und ein +12 realisiert. Erwähnung verdient, dass sämtliche auf dem Matchblatt aufgeführten Akteure zum Zuge kamen. Fabio Arnold durfte sich 20 sehenswerte (und erfolgreiche) Abwehrparaden attestieren lassen. Dies entsprach einer stolzen 62-prozentigen Erfolgsquote. Beste Skorer waren Marc Vollenweider (nicht im Herren-I-Einsatz) und Mark Herzog. Das Duo traf je achtmal ins Ziel.

Jetzt wartet knifflige Aufgabe

Teamchef Patrik Amrhein in der Retrospektive: «Die Gegenwehr der Surseer wirkte an diesem Spieltag nicht allzu effizient, was unserem souveränen doppelten Zählergewinn aber keinerlei Abbruch tat. In einer guten Woche geht es jetzt weiter gegen den erfahrungsgemäss unberechenbaren 2.-Liga-Absteiger aus dem Seetal, der bisher erst 2 Punkte nach drei Einsätzen eingebunkert hat. Das wird für unser Kollektiv mit Bestimmtheit ein echter Prüfstein.»

Altdorf II spielte mit: Fabio Arnold; Jérôme Arnold (1), Nino Arnold (1), Pascal Arnold (1), Michael Bissig (1), Christoph Eich, Mark Herzog (8), Andreas Schranz (2), Nicolas Stocker (2), Dennis Wipfli (2), Simon Ziegler (1), Carlo Zurfluh (2), Dave Bär (2), Marc Vollenweider (8).

Kadetten Espoirs Schaffhausen – HC KTV Altdorf 26:27

Für den Coup der sechsten Runde waren die Urner am Wochenende in der Munotstadt besorgt. Sie brummten den Gastgebern die erste Saisonniederlage auf.

23 Koljanin MarkoDas hatte wohl kaum jemand erwartet. Nämlich dass der KTV-Trupp ausgerechnet dem Leader – und erst noch auswärts – die ersten beiden Punkte in der noch jungen Saison abzwacken würde. Doch das Team von Spielertrainer Mario Obad und Coach Stefan Epp knüpfte weitgehend an die Superleistung des voran gegangenen Wochenendes (Erfolg über Möhlin) an. Es zeigte eine beeindruckende Leistung und stand schliesslich als Sieger in einer von den Sitzen reissenden Begegnung fest. Fatalerweise wurde die Freude über den genialen Erfolg aber ernsthaft getrübt. Denn schon nach wenigen Minuten zog sich Marko Koljanin, bisher mit Abstand bester Skorer der Innerschweizer, eine Knieverletzung zu und schied aus (ihm sei gute Besserung sowie rasche Genesung gewünscht!). Diese Woche wird sich weisen, wie schwer die Blessur einzustufen ist. Ein ärztlicher Untersuch, verbunden mit einem MRI, muss zeigen, wie das Ganze einzustufen ist. Vor Ort nahm Physiotherapeut Koen Haelters eine erste «Sichtung» vor. Seiner Meinung nach dürfte der Unglücksrabe mit einer etwa dreiwöchigen Zwangspause rechnen müssen. Ein herber Schlag für die Altdorfer, die sich mit ihrem Achtungserfolg im Mittelfeld der Zwischenrangliste etabliert haben und nun 7 Punkte aufweisen.

Die weiteren Ergebnisse der Runde: Stäfa – Siggenthal 25:25, Baden – Solothurn 27:24, Möhlin – Horgen 26:25, Yellow/Pfadi Winterthur – Wädenswil 30:28, Endingen – Birsfelden 27:24, Chênois Genf – Steffisburg 21:25.

Das aktuelle NLB-Klassement: Stäfa 11 Punkte, Endingen und Schaffhausen je 10, Möhlin und Solothurn je 8. Altdorf, Solothurn und Horgen je 7, Siggenthal und Baden je 4, Birsfelden, Genf, Wädenswil und Winterthur je 2. – Voranzeige: Am Samstag, 22. Oktober, steigt in der Feldliarena (um 19 Uhr) der Spitzenfight gegen Leader (und NLA-Absteiger) Stäfa.

Emotionen und Hochspannung

Die Partie in Schaffhausen stand im Zeichen etwelcher Emotionen und Hochspannung bis zur letzten Sekunde. Die Gastgeber traten nur mit 12 (Altdorf: 14) Akteuren und zwei angeschlagenen Spitzenspielern an. Darunter Maximilian Gerbl (Fussprobleme), der schon frühzeitig eine Zwangspause einlegen musste, später aber wieder mittun konnte.

Keine der beiden Mannschaften vermochte sich vorerst vom Gegner abzusetzen. Dabei durften sich die Abwehrakteure beider Formationen ein Kränzlein winden lassen. Sie lieferten einen Topjob ab. Nichts könnte dies besser beweisen als die magere Torausbeute – zur Pause stand die Begegnung nur mal gerade 11:10 zugunsten der Urner.

Dreimal rot verhängt

Noah IneichenGar nicht kompromissbereit zeigten sich die beiden Unparteiischen Keiser/Rottmeier bezüglich Spielleitung. Sie liessen sich (richtigerweise) nicht ins Handwerk pfuschen. So sah sich in der zweiten Halbzeit der Schaffhauser Jonas Schelker (nach einer despektierlichen Handbewegung) schon in der 35. Minute in die Kabine verabschiedet (Disqualifikation mit Bericht). In der 54. Minute folgte ihm Kevin Ledermann nach einem (über)harten Einsteigen. Dritter im Bunde der «Roten» war Markovic Zoran aus der Schaffhauser Truppe (55. Minute) – beide «Sünder» mit dem Vermerk «Disqualifikation ohne Bericht». Mit der Spielleitung waren indessen etwelche Teamverantwortliche und Akteure nicht zufrieden. Der Chronist der Schaffhauser ortete in seinem Rapport «zahlreiche fragwürdige Entscheidungen, mit welchen wohl niemand in der ganzen Halle zufrieden war». Sei dem, wie man wolle: 10 Minuten vor Spielschluss zeichnete sich eine Vorentscheidung ab, als der HC KTV Altdorf mit 22:19 in Front gezogen war. Was die Gastgeber dazu veranlasste, ein Teamout anzufordern. Gut 4 Minuten vor dem letzten Sirenenton führten die Innerschweizer mit 26:23. Doch das war noch nicht alles. Denn das Obag-Kollektiv machte sich das Leben selber schwer. Sowohl Nicolai Christensen wie der KTV-Spielertrainer scheiterten mit zwei Penaltyversuchen am starken Schaffhauser Zerberus Kaj Stokholm (der insgesamt 58 Prozent (!) aller Altdorfer Torwürfe magistral zunichtemachte). Um gleich bei den Torstehern zu verweilen: Auch Altdorfs Schlussmann zeigte sich an diesem denkwürdigen Spielnachmittag von seiner Schoggiseite. Er «krallte» 17 Bälle der Gegner, damit insgesamt auf eine 40-prozentige Abwehrerfolgsquote kommend.

Matchwinner Noah Ineichen

Doch zurück zum Spielverlauf: Als die Matchuhr bei 57.11 stand, hatten die Munotstädter auf 27:26 verkürzt. Dabei sollte es bis zuletzt bleiben, zumal im allerletzten Moment Noah Ineichen eine gegnerische Topchance Patrice Bührers mit genialem Reflex entschärfte.

Mit dem Erfolg seiner Truppe war Spielertrainer Mario Obad, der übrigens den letzten Treffer seiner Formation erzielt hatte, natürlich höchst zufrieden. Er sah eine alles über alles gesehen topmotivierte Mannschaft im Einsatz, die insbesondere in der Defensive erneut einen ausgezeichneten Eindruck hinterliess. «Wesentlichen Anteil am Erfolg hatte nicht zuletzt Torhüter Noah Ineichen, doch auch unsere übrigen KTV-Akteure setzten höchst positive Akzente. Ingesamt verzeichneten wir mehrere Schüsse, die nur an der gegnerischen Torumrandung landeten», lautete die Bilanz des Teamchefs.

Als erfolgreichster KTV-Shooter zeichnete sich Yannick Drollinger (6 Treffer) aus, vor Marius Kasmauskas (5), Ivan Fallegger, Mario Obad sowie Nicolai Christensen (je 4). Bis zu seinem verletzungsbedingten Ausscheiden liess sich Marko Koljanin eine hundertprozentige Chancenauswertung attestieren. Yannick Drollinger kam auf 85, Ivan Fallegger auf 80 Prozent. Beiden Mannschaften darf im Übrigen bescheinigt werden, sich generell einen ausgesprochen fairen Fight geliefert zu haben.

Altdorf spielte mit: Noah Ineichen, Jan Dittli; Marius Kasmauskas (5), David Arnold (1), Ivan Fallegger (4), Pascal Aschwanden, Flavio Fallegger, Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur (2), Elias Arnold, Yannick Drollinger (6), Mario Obad (4), Marko Koljanin (1), Nicolai Christensen (4).

 

 

Mittwoch, 12 Oktober 2016 00:00

Fehlende Schlüsselspieler – ein Handicap

Die zweite Männermannschaft des HC KTV Altdorf trat zur dritten 3.-Liga-Meisterschaftsrunde in Horw an. Dabei machte sich das Fehlen einiger verhinderter Schlüsselspieler negativ bemerkbar. Schliesslich wurde der Match mit 22:29 verloren, so dass der HC KTV Altdorf II im Zwischenklassement auf den drittletzten Platz abrutschte. Hinter den Urnern, die weiterhin mit nur 2 Zählern zu Buche stehen, figurieren zurzeit lediglich noch die punktelosen Malters und Sursee. Der KTV-Trupp gibt sich optimistisch, in Runde vier – auswärts gegen Sursee – nun etwas Positives im Hinblick auf die angestrebte Äufnung des Zählerkontos tun zu können.

Zur Pause in Schieflage

Vorerst schien es, als ob die Altdorfer auch mit der dezimierten Formation in der Lage sein würden, Zähler nach Hause entführen zu können. Die Auftaktviertelstunde jedenfalls liess entsprechende Hoffnungen durchaus zu, zumal die KTV-Vertretung offensiv wie defensiv engagiert zur Sache ging. Weil sich mit zunehmender Spieldauer einige Unzulänglichkeiten einschlichen und sich der TV Horw bezüglich Chancenauswertung als klar effizienter erwies, gerieten die Urner bis zur Pause mit 10:14 in Schieflage.

Fatale Zeitstrafen mit Folgen

Nach dem Seitenwechsel reduzierten die Altdorfer ihren Rückstand. Negativ wirkten sich in der Folge kassierte Zeitstrafen aus. Gleich deren vier hiess es, möglichst schadlos zu überstehen, was indessen Wunschdenken blieb. Schliesslich reichten die Kräfte der Gäste nicht dazu aus, den angestrebten Zusammenschluss zu bewerkstelligen. Der TV Horw erhöhte seinen Vorsprung, um schliesslich mit sieben Längen Reserve vom Parkett zu ziehen. Luca Segantini: «Wir wollen den verscherzten Punkten nicht nachtrauern. Schon am Samstag heisst es ganz einfach, in Sursee ein positives Zeichen zu setzen respektive Gegensteuer zu geben.»

Altdorf II spielte mit: Luca Segantini; Carlo Zurfluh, Dennis Wipfli, Nino Arnold, Manuel Gisler, Thomas von Deschwanden, Nicolas Stocker, Marc Häusler, Mauro Bissig, Pascal Arnold, Jérôme Arnold, Simon Ziegler.

Mittwoch, 12 Oktober 2016 00:00

Fight in der Höhle des Löwen

NLB-Team tritt bei der SG GS Kadetten Espoirs in Schaffhausen an

Gastgeber führen die Zwischenrangliste nach fünf Runden an. Urner wollen an Superleistung des letzten Wochenendes anknüpfen.

Handball vom Feinsten liess vor wenigen Tagen den Urner Sieg gegen den hochkotierten TV Möhlin Tatsache werden. Der KTV-Trupp zeigte dabei die mit Abstand beste Leistung in der noch jungen Saison 2016/17. Und ist fest gewillt, daran anzuknüpfen. Gegnerin der sechsten Runde ist keine Geringere als die SG GS des Schaffhauser NLA-Renommierklubs. Die «Reserven» der Nordschweizer zieren zurzeit die NLB-Zwischenrangliste mit 10 Punkten (gemeinsam mit NLA-Absteiger Stäfa). Das Team aus der Munotstadt bietet jungen Talenten, zusammen mit etlichen erfahrenen Spielern, Gelegenheit, im Männerhandball auf hoher Ebene Erfahrungen zu sammeln, wie auf der Homepage erklärt wird. Und in der Tat: Schon gar manches Talent hat sich im Verlaufe der letzten Jahre den Weg in die erste Mannschaft der Kadetten erspielt, so etwa der frühere Nationaltorwart Remo Quadrelli oder der aktuelle Rechtsaussen Nikola Vijtetic, die Rückraumspieler Andrija Pendic, Dimitrij Küttel und Sergio Muggli, um nur diese zu erwähnen.

Gastgeber als Overdogs

Im gegenwärtigen Zwischenklassement weisen die Schaffhauser Gastgeber (Trainer: Marco Lüthi) das Punktemaximum, zusammen mit dem zählergleichen Stäfa (Torverhältnisse:165:130 / 134:105) auf. Der HC KTV Altdorf steht in der Vierzehnergruppe mit 5 Punkten (7., 135:141) zu Buche. Im Zwischenklassement der NLB-Topskorer ziert nach wie vor Marcus Hock, Möhlin, die Spitze (44 Treffer). Es folgen: 13. Marco Koljanin (Altdorf) mit 25, 15. Alban Alili und Maximilian Gerbl (beide Schaffhausen II) mit je 24, 21. Mario Obad (Altdorf) sowie Zoran Markovic (Schaffhausen II) mit je 22, 24. Ivan Fallegger (Altdorf) mit 21 Toren. – Das Spiel wird am Samstag um 15 Uhr in der Schaffhauser BBC-Halle/Arena B angepfiffen.

Fünf weitere Spiele

Der HC KTV Altdorf II wird zum vierten Spiel in der 3.-Liga-Meisterschaft gleichentags um 18.45 in Sursee (Kottenmatte) antreten. Die Urner haben zurzeit 2 Punkte auf ihrem Konto stehen, die Luzerner weisen noch keine Zähler auf.

Die U18-Elitejuniorinnen der SG Altdorf/Stans stehen vor einem wichtigen Fight. Nach vier Spielen haben die Innerschweizerinnen 2 Zähler im Trockenen; die Gastgeberinnen aus Thun stehen nach drei Einsätzen noch bei «null».

Das U17-Interjuniorenteam der SG Altdorf/Stans hat einen vielversprechenden Meisterschaftsstart hinter sich (4 Punkte nach drei Partien). Anreiz genug also, auf dem eingeschlagenen Pfad fortzufahren. Die Urner/Nidwaldner treten am Samstag in Dagmersellen gegen die SG Willisau/Dagmersellen an. Die Gastgeber stehen in ihrer Sechsergruppe in der Zwischenwertung mit 2 Zählern (nach drei Spielen) da.

Die Altdorfer MU15-Junioren wussten in der MU15-Promotionsgruppe bislang zu brillieren und haben nach vier Fights das Zählermaximum erkämpft. Nun treten sie gleichentags in der Stanser Eichlihalle gegen die Formation aus der Nidwaldner Metropole an. Die Gastgeber als direkte Verfolger der KTV-Truppe stehen mit 4 Zählern da.

Am Sonntag schliesslich fighten die Altdorfer M17-Youngsters in der Promotionsgruppe 7 in Rothenburg. Luzerner wie Urner haben nach vier Spielen je 2 Punkte vorzuweisen.

Dienstag, 11 Oktober 2016 00:00

Der heissersehnte erste Saisonsieg

11 Aschwanden Pascal 2Jetzt ist er unter Dach und Fach: der erste Saisonsieg der U19-Elitejunioren. Zwar fiel er gegen das Team des BSV Future Bern nur denkbar knapp aus (27:26), doch verdient war er allemal. Nun heisst es für die Mannschaft der SG Altdorf/Stans, den eingeschlagenen Pfad weiter zu verfolgen. Das sehen auch die Coaches Dani Lussi (BSV Stans) und Migi Müller (HC KTV Altdorf) so. Sie zeigen sich diesbezüglich durchaus optimistisch, auch wenn es noch ein weiter Weg zum definitiven Verbleib in der nationalen Spitzenklasse ist.

Im Zwischenklassement der Zwölfergruppe sind zurzeit in der Problemzone anzutreffen: SG Altdorf/Stans (4/2, -13), GC/Amicitia Zürich (4/2, -14), Stäfa (4/2, -17), Future Bern (3/1), SG Zurzibiet/Endingen (4/0). - Das Spitzenquartett: Schaffhausen (4/8), Winterthur (5/8), Suhr/Aarau sowie Otmar/St. Gallen (je 4/6).

Vier-Tore-Vorsprung bei Halbzeit

Zwischen Bernern und Innerschweizern entwickelte sich ein Fight auf Biegen und Brechen. Für beide Formationen ging es darum, die rote Laterne abzutreten. Im Angriff lernten die Urner/Nidwaldner schon bald die Härte der Mutzen kennen. Immerhin führte die SGAS nach 8 Minuten 5:4, später gar 11:8. Bei Halbzeit hatten die Innerschweizer die Nase mit 12:8 im Wind.

Gut liess sich in der Stanser Eichli-Halle die zweite Halbzeit, vor rund einem halben Hundert Zuschauern, an: Altdorf/Stans vermochte den Vorsprung auf sechs Längen zu erhöhen. 10 Minuten vor Spielschluss lautete das Skore 25:19 – ein Heimsieg zeichnete sich ab. Doch mehrere technische Fehler und unpräzise Abschlüsse liessen das Team aus der Bundesstadt wieder aufschliessen – oder zumindest beinahe (27:26, 33 Sekunden vor Time). Noch war der Sieg für die Gastgeber indessen nicht im Trockenen.

Finale Zitterphase

6 Sekunden vor dem Abpfiff leisteten sich die Urschweizer einen fatalen Fehlpass. Er blieb indessen schliesslich folgenlos, da die Berner einen Freiwurf (aus 9 Metern Torentfernung) nicht zu verwerten vermochten.

Als Topskorer erwiesen sich bei den Bernern Lucas Rohr (9), bei den Innerschweizern Joel Wyss (Stans, 8) und Pascal Aschwanden (Altdorf, 7). Hundertprozentige Abschlusserfolgsquoten liessen sich in den Reihen der SGAS Janis Lang sowie Flavien Schweighauser attestieren. Seitens der Keeper wehrten Roul Iten sieben gegnerische Topchancen, Fabio Arnold deren drei (34 respektive 20 Prozent) ab.

Die SG Altdorf/Stans spielte mit: Fabio Arnold, Roul Iten; Livio Bissig, Luca Vitaliano (1), Lukas Durrer, Janis Lang (1), Marco Inderbitzin (2), Pascal Aschwanden (7), Flavien Schweighauser (1), Joel Wyss (8), Pascal Achermann (5), Mario Herger (2).

 

Sonntag, 09 Oktober 2016 00:00

Ein Geniestreich mit Ansage

Nationalliga B: HC KTV Altdorf – TV Möhlin 34:30

Topleistung der Gastgeber vor 400 Kiebitzen. Jetzt in vordere Tabellenhälfte vorgeprescht.

Aufdmaur möhlBereits in den «Katakomben» respektive der Garderobe liessen sich die Altdorfer hervorragend einstellen. Die Forderung Spielertrainer Mario Obads wurde in der Feldliarena denn auch 1:1 umgesetzt: «Wir müssen eine 400-prozentige Leistung erbringen, wollen wir die hochkotierten Gäste, deren Kader im Vergleich zur vorangegangenen Saison markant optimiert worden ist, in den Griff bekommen.» Die Forderung ihres Chefs und auch seitens Coach Stefan Epps wurden, wie sich rasch zeigen sollte, beherzigt. Den mit allen denkbaren Varianten aufwartenden Nordschweizern wurde der Wind frühzeitig aus den Segeln genommen. Was speziell beeindruckte, war die sackstarke Leistung der KTV-Deckung – ungeachtet obadepp möhlinder 30 kassierten Minustreffer – wie auch der Offensive. Letztere war es, welche trotz recht zahlreicher technischer Fehler (bei dieser Supergangart aber eigentlich kein Wunder), die einheimischen Zuschauer immer wieder von den Sitzen riss respektive zu Sonderovationen veranlasste. Alles in allem ganz einfach eine eigentliche Galavorstellung des KTV-Trupps. Die Erkenntnis: Falls auf diesem Niveau weiteragiert wird, dürften weitere «Höhenflüge» der Urner nicht ausbleiben. Die beiden gewonnenen Punkte liessen die Altdorfer jetzt in die vordere Tabellenhälfte vorstossen. Sie, deren Selbstvertrauen durch das Mittun der verletzten respektive angeschlagenen Marius Kasmauskas und Nikolai Christensen am Samstagabend unverkennbar gestärkt wurde.

Frühzeitiger Drei-Tore-Vorsprung

Die Altdorfer begannen ebenso fulminant wie hochkonzentriert. Mario Obad (zweimal), Yannick Drollinger und Fabian Auf der Maur ballerten ihre Mannschaft schon nach 7 Minuten mit 4:1 in Front. Die Widersacher, mit Trainer Zoltan Cordas auf der Bank, rieben sich verwundert die Augen ob soviel (unerwarteter) Nonchalance, mit der die Einheimischen zur Sache gingen. Und auch vor dem Liga-Topskorer Marcus Hock, der mehrheitlich (insgesamt an diesem Kasm marius wieder dabeiAbend nur mal gerade zweimal ins Volle treffend) erbrachte und damit immer wieder an die Leine gelegt werden konnte, nur wenig Respekt bewiesen. Nach knapp 20 Spielminuten hatte Möhlin seinen Rückstand auf eine Länge reduziert (9:8). Doch Marius Kasmauskas und Mario Obad stellten schon bald wieder den alten Vorsprung ihres Kollektivs her. Zur Pause führten die Platzherren mit 14:12 – der Optimismus in den Reihen der Gelb-Schwarzen war zu diesem Zeitpunkt bereits unverkennbar. Dem Motto «hiä regiärt dr Ürischtiär» sollte dem Team auch im weiteren Verlauf der Partie sozusagen als Leitplanke dienen…

Die Abgebrühtheit des Ivan Falleggers

Freude herrscht möhlEs wäre unfair, irgend einen Akteur des HC KTV Altdorf speziell hervorzustreichen. Alle 14 das Matchblatt zierenden Akteure liessen auch während der zweiten halben Stunde kaum Wünsche offen. Mit welcher Kaltschnäuzigkeit sie gegen den TVM zur Sache gingen, zeigte etwa jene Aktion auf, als Fabian Auf der Maur, auf der rechten Flügelaktion durchbrechend, das Leder durch den gegnerischen Kreis hindurch zu Ivan Fallegger auf die rechte Spielfeldseite zirkelte. Den Ball nahm Letzterer direkt ab und erzielte (an diesem denkwürdigen Abend erfolgreichster Skorer seines Kollektivs) einen speziell sehenswerten Treffer markierte. Mit schnellem Spiel beeindruckten die Gäste, die letztes Jahr in Altdorf noch gewonnen hatten, in der Folge. Dabei immer wieder versuchend, das Resultat zu ihren Gunsten zu drehen. Doch dagegen legte die KTV-Abwehr - unterstützt durch den stark aufspielenden Keeper Noah Ineichen - ihr Veto ein.

christensen möhlinAls dann nach 50 Minuten das 27:22 feststand, zweifelte in der Feldlihalle eigentlich kaum mehr ein KTV-Fan am Erfolg seiner Truppe, trotzdem Möhlin seinen Rückstand noch zweimal auf drei Längen zu reduzieren verstand (27:24, 30:27). In der Schlussphase waren es seitens der Urschweizer Ivan Fallegger, Fabian Auf der Maur (mit einem raffinierten Drehball), Yannick Drollinger sowie Marius Kasmauskas, welche nach dem 30. Treffer der Marke Nicolai Christensen in die Maschen Nicolas Bamers (Möhlin) trafen.

Hinter Ivan Fallegger (7) etablierten sich Marko Koljanin (6), Mario Obad (5), Fabian Auf der Maur, Yannick Drollinger und Nicolai Christensen (je 4) als Erfolgreichste auf der KTV-Skorerliste. Auf eine je 100-prozentige Abschlusserfolgsquote kamen Ivan Fallegger sowie Yannick Drollinger, vor Fabian Auf der Maur (80), Ivan Fallegger (77), Mario Obad (71) und Marius Kasmauskas (60). – Noah Ineichen parierte neun gegnerische Abschlussversuche.

Die weiteren Resultate des zweiten Oktoberwochenendes in der NLB: Wädenswil - Chênois/Genf 36:27, Siggenthal - Schaffhausen/Espoirs 24:32, Baden - Endingen 26:34, Horgen - Steffisburg 41:30, Birsfelden - Stäfa 19:24, Solothurn - Yellow/Pfadi Winterthur 23:17.

In der vorderen Tabellenhälfte stehen (nach je fünf Runden): 1. Schaffhausen und Stäfa (je 10 Punkte), 3. Endingen und Solothurn (je 8), 5. Horgen (7), 6. Möhlin (6), 7. Altdorf (5).

Hinweis: Die Achtelsfinal-Cuppartie zwischen dem HC KTV Altdorf und HC Kriens/Luzern (NLA) wurde neu terminiert. Sie findet definitiv am Donnerstag, 27. Oktober, 20 Uhr, in der Feldliarena Altdorf statt.

Altdorf spielte mit: Noah Ineichen, Jan Dittli; Marc Vollenweider, Marius Kasmauskas (3), David Arnold, Ivan Fallegger (7), Flavio Fallegger (1), Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur (4), Elias Arnold, Yannick Drollinger (4), Mario Obad (5), Marko Koljanin (6), Nicolai Christensen (4).

 

Donnerstag, 06 Oktober 2016 00:00

Möhlin als gewichtiger Prüfstein

Aargauer nächste NLB-Meisterschaftsgegner

 

Der Tabellenvierte weilt am Samstagabend in der Feldliarena (19 Uhr) zu Gast. NLA-Klub HC Kriens/Luzern nächster Cupgegner der Urner.

 

Nach je vier Spielen weist das Altdorf NLB-Team erst einen Sieg und ein Unentschieden auf. Der TV Möhlin hingegen musste nur einmal, zu Hause gegen den Kantonsrivalen Baden, mit einer Niederlage vorliebnehmen. Die Fricktaler leben derzeit von zwei überragenden Spielern. Im Tor ist die slowenische Neuverpflichtung Rock Jelovac eine wahre „Wucht“. In den letzten drei Spielen hatte er eine Abwehrerfolgsquote von 40, 47 und 48 Prozent zu verzeichnen. Im Angriff heisst der wurfgewaltige deutsche Topskorer Markus Hock. Dieser schoss in den letzten drei Spielen jedes Mal über zehn Tore. Er führt die Torschützenliste der Nationalliga B damit klar an. Vom HC KTV Altdorf folgen: 17. Marko Koljanin mit 19, 23. Spielertrainer Mario Obad mit 17, 25. Nicolai Christensen mit 16 Einschüssen.

Zu den Minustreffern: Möhlin hatte bereits in der vergangenen Meisterschaft am wenigsten Gegentore erhalten. Nach vier Meisterschaftsspielen sind sie zurzeit im Schnitt mit 23 Toren wiederum auf dem besten Weg dazu, die abschliessende Spitzenposition für sich zu beanspruchen.

 

Urner befinden sich im Zugszwang

 

Am Samstagabend, ab 19 Uhr, sind die Altdorfer in der Feldliarena im Zugszwang. Die Urner brauchen dringend Punkte. Gegen Möhlin sind solche indessen nur mit einer Topleistung (auf der ganzen Linie) zu erhalten. Einen Bonuspunkt hat der HC KTV Altdorf immerhin vorzuweisen: Er ist im Schweizercup-Achtelfinal noch mit von der Partie, während Möhlin – ohne seinen Topskorer Hock antretend – gegen den NLA-Vertreter Pfadi Winterthur nur mit 21:25 den Kürzeren zog.

Bezüglich Aufstellung ist seitens des HC KTV Altdorf gegen Möhlin längst nicht alles klar. Unter anderem zog sich nämlich auch Nicolai Christensen eine Fingerblessur zu…

Im Weiteren kochen die KTV-Mannschaften am Wochenende auf Sparflamme. In Stans stehen die MU19-Elitejunioren der SG Altdorf/Stans im Blickpunkt (Samstag, 15.30 Uhr, Eichlihalle Stans) gegenüber. Die Innerschweizer zieren in der nationalen Spitzengruppe das Ende der Zwischenrangliste mit 0 Punkten aus vier Einsätzen. Nicht viel besser präsentiert sich die Ausgangslage für die Gäste des BSV Future Bern (1 Zähler nach zwei Einsätzen). Ein verbissener Fight um die wichtigen Punkte ist somit wohl angesagt. Die Innerschweizer sind zuversichtlich, dass der eine oder andere Verletzte in ihren Reihen wieder mit von der Partie sein kann.

Hochspannung verspricht der Einsatz der zweiten Männermannschaft in der 3. Liga. Der HC KTV Altdorf II tritt gleichentags (16.45 Uhr) in der Horwerhalle gegen den gastgebenden TV Horw an. Altdorf II hat nach zwei Spielen 2 Punkte im Trockenen – die Luzerner haben erst einen Einsatz bestritten – und diesen verloren.

 

Das grosse Innerschweizer Cupderby

 

Die Auslosung des Achtelfinals hat dem HC KTV Altdorf einen prominenten – wenn auch wohl unbesiegbaren Widersacher beschert. Er heisst HC KTV Kriens. Die Luzerner um Vereins-CEO Nick Christen (vor einigen Jahren in den Reihen des HC KTV Altdorf Topskorer!) zieren zurzeit in der höchsten nationalen Liga den zweiten Platz (10 Punkte). Der HCK unter dem Zepter von Trainer Heiko Grimm hat in seinem Kader seit Kurzem auch den Ex-Altdorfer-Akteur Jost Brücker stehen, der vorgängig in Diensten von St. Otmar St. Gallen stand und aktuellerweise auch Mitglied der Schweizer Nationalmannschaft ist. Anzumerken bleibt, dass Kriens seine letzte NLA-Partie gegen Bern-Muri mit 28:20 klar zu seinen Gunsten gestaltet hat. Und noch ein Detail: Altdorfs Torsteher Nummer eins, Noah Ineichen, bestreitet den aktuellen Punktemarathon mit einer Doppellizenz Kriens/Altdorf…

 

Cup Auslosung: Wohlen zog den Titelverteidiger

 

Am Dienstagnachmittag wurden in der SHV-Geschäftsstelle die Achtelfinal-Paarungen im Schweizer Männer-Cup gezogen. Jetzt kommt es zu zwei NLA-Duellen: In Winterthur trifft Pfadi auf den RTV 1879 Basel. Fortitudo Gossau empfängt GC/Amicitia Zürich. Drittligist HC Küsnacht empfängt den SV Fides St. Gallen aus der 1. Liga. Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen reist nach Wohlen. – Offizielles Spieldatum des Achtelfinals ist Mittwoch, 26. Oktober 2016.

 

 

 

 

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