Ruedi Ammann

Ruedi Ammann

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Mittwoch, 05 Oktober 2016 00:00

Warten auf den ersten Sieg

Die U19-Elitejunioren der Spielgemeinschaft Altdorf/Stans unter dem Coaching von Dani Lussi und Migi Müller stehen vor einer kniffligen Aufgabe: ihr Team in der obersten nationalen Eliteklasse zu halten. Das Kollektiv trat im Rahmen der dritten Runde auswärts beim Nachwuchs der Winterthurer Pfader an. Deren Verein gilt als eine der Schweizer Talentschmieden.

Die Zürcher traten gegen die Vertretung der SG Altdorf/Stans mit einer hochkarätigen Truppe an. In der Zehnergruppe nehmen die Eulachstädter im Zwischenklassement die Verfolgerposition (4/6) hinter den noch verlustpunktelosen Kadetten Schaffhausen (4/8) und Suhr/Aarau (3/6) ein, gefolgt von St. Otmar St. Gallen und Pfadi Winterthur (ebenfalls je 4/6) sowie der HSG Nordwest (3/4). Die Urner/Nidwaldner belegen den vorletzten Platz (3/0) ein. Ebenfalls noch zählerlos steht die SG Zurzibiet/Endingen (4/0) zu Buche.

Von Anpfiff weg bekundeten die Innerschweizer etwelche Mühe, sich gegen die hart einsteigende Abwehr der Winterthurer durchzusetzen. Im Angriff wurde zu wenig Geduld an den Tag gelegt, um die Gastgeber wirkungsvoll in Verlegenheit bringen zu können. Immerhin lagen die Innerschweizer nach 10 Minuten nur mit 5:6 im Hintertreffen. Doch zur Pause hatten sich die Platzherren schon ein beachtliches Polster (zehn Längen Vorsprung) zugelegt (18:8). Bereits zu diesem Zeitpunkt war klar, dass für die Gäste an diesem Tag keine Punkte abzuholen sein würden: Den Ausfall der beiden Teamstützen Pascal Achermann (krank) und Arne Lauwers (verletzt) vermochte das SGAS-Team ganz einfach nicht zu verkraften. Coach Dani Lussis Bilanz: «In der Verteidigung begingen wir zu viele taktische Fehler. Den starken gegnerischen Kreisläufer vermochten wir kaum je zu neutralisieren. Alles in allem erhielt unser Kollektiv eine lehrreiche Lektion vorgesetzt, wie effizienter Handballsport zu betreiben ist.»

Die SGSA spielte mit Roul Iten, Fabio Arnold; Benjamin Rachad (2), Livio Bissig (2), Samuel Arnold, Mario Herger, Luca Vitaliano (2), Lukas Durrer, Lukas Diener, Pascal Aschwanden (7), Flavien Schweighauser, Joel Wyss (7), Janis Lang (2).

Zum dritten Heimspiel traten die Junioren MU15-P16 des HC KTV Altdorf mit nur sieben Spielern an, hatten also ohne Auswechselmöglichkeit zur Sache zu gehen. Die SG Ruswil/Wolhusen ihrerseits agierte mit einem aus U17-Spielern verstärkten Kader. Den Start in die Partie verschliefen die Urner komplett. Sie gerieten schnell mit 0:5 in Rückstand und erzielten ihr erstes Tor erst nach gut 10 Minuten. Dann jedoch schienen die Gastgeber in der Partie angekommen zu sein. Ihre Verteidigung wurde anschliessend bis zu Pause nur noch zweimal überwunden, und im Angriff begann das KTV-Team endlich auch Tore zu erzielen. Die Seiten wurden beim Stande von 7:7 gewechselt

Zu Beginn des zweiten Spielabschnittes lieferten sich die beiden Mannschaften einen grossartigen Kampf. Die Führung wechselte immer wieder. Die SG Ruswil/Wolhusen stellte Mitte der zweiten Halbzeit auf eine offensive Manndeckung gegen den Rückraum des HC KTV Altdorfs um. In der letzten Viertelstunde machte sich bemerkbar, dass der Heimklub ohne Auswechselspieler agierte und Alternativen deshalb fehlten. Fehlende Konzentration hielt bei den Gastgebern ausserdem Einzug. Die Folge waren dumme Fehler, welche zu einfachen Gegenstosstoren der Luzerner führten. Coach Mauro Bissig: «Dank grossen Kampfgeistes kamen unser Team in den Schlussminuten immerhin nochmals bis auf zwei Tore heran, zu mehr reichte die Kraft nicht mehr – der Match musste mit 13:16 unglücklich verloren gegeben werden.»

Das aktuelle Zwischenklassement präsentiert sich wie folgt: 1. Stans (3/6), 2. Malters (3/4), 3. Altdorf (4/4), 4. Ruswil/Wolhusen (3/3), 5. Reuss/Luzern (2/1), 6. Mythen-Shooters (3/0).

Für Altdorf spielten: Leonardo Loureiro; Sven Werner, Ivo Kamer (2), Sven Lemmel (2), Jovin Senn (6), Raphael Wunderlin (2), Marco Schuler (1).

Montag, 03 Oktober 2016 00:00

Erste Punkte in Sicherheit gebracht

SchulerSelEmZur vierten Runde in der U18-Juniorinnen-Eliteklasse traten die Vertreterinnen der SG Altdorf/Stans auswärts an. Und zwar gegen das Team HSG Aareland.

Nachdem die Innerschweizerinnen ihre drei Auftakteinsätze in der höchsten nationalen Stärkeklasse verloren hatten, war jetzt Gegensteuer angezeigt. Das Vorhaben gelang – trotz dreier gewichtiger Absenzen, darunter Sina Kuster, die für längere Zeit ausfällt. Coach Tobias Scheuteri sah sich aufgrund der fehlenden Kaderspielerinnen gezwungen, mit nur acht Feldspielerinnen zur Sache zu gehen.

Gleichstand zur Pause

In beiden Lagern dominierten vorerst die Abwehrreihen das Spielgeschehen. Die Tore fielen oft im Anschluss an sehenswerte Einzelleistungen im Angriffsbereich respektive Abwehrprobleme in der gegnerischen Deckung. Bis Mitte der ersten Halbzeit vermochte sich die SGAS einen Zwei-Tore-Vorteil zu erobern. Die Seiten wurden indessen mit 11:11 gewechselt.

Der Auftakt zum zweiten Spielabschnitt fiel aus Sicht der Urnerinnen/Nidwaldnerinnen positiv aus. Dennoch gerieten sie mit zwei Längen ins Hintertreffen. Zu Beginn der letzten Viertelstunde schalteten die Scheuteri-Girls einen Gang höher. Prompt verwandelten sie den Rückstand in eine kleinere Reserve. Das gegnerische Timeout, 7 Minuten vor Spielschluss angefordert, kam den Altdorferinnen/Stanserinnen just zur rechten Zeit. So konnten letzte Details besprochen und das Bewusstsein gestärkt werden, das der angestrebte Sieg Realität werden könnte.

Nerven waren gefragt

Nichts für schwache Nerven waren die letzten 5 Spielminuten. Zwei Penaltychancen liessen die Innerschweizerinnen fatalerweise ungenutzt. Hinzu kam eine kleinlich gepfiffene Zeitstrafe, welche im Team aus dem Aareland nochmals Hoffnung auf einen Punktegewinn keimen liess. Da aber auch die Gastgeberinnen eine ebenfalls diskussionswürdige Zeitstrafe hinnehmen mussten, vermochte das Urschweizerinnenkollektiv den erarbeiteten Minivorsprung zu halten. 25 Sekunden vor dem Abpfiff war es Seline Schuler vom HC KTV Altdorf, welche den definitiven Weg zum Sieg, mit dem 19:17, ebnete.

Coach Tobias Scheuteri in der Retrospektive: «Das war eine feine kämpferische Topleistung unserer Truppe. Jetzt heisst es, in anderthalb Wochen gegen Ranglistenschlusslicht Thun die nächsten Punkte zu erkämpfen. Mit der gegen die HSG gezeigten Abwehrleistung, kombiniert mit einer tieferen Fehlerquote im Angriff, sollte dieses angestrebte Ziel erreicht werden können.»

Das aktuelle Zwischenklassement: 1. Brühl/SG (5/9), 2. Herzogenbuchsee (4/7), 3. Zug (5/6), 4. Nottwil Eagles (4/4), 5. Grasshoppers/Amicitia Zürich (3/2), 6. Aareland (4/2), 7. SG Altdorf/Stans (4/2), 8. Thun (3/0).

Die SGAS spielte mit: Astrid Henggeler; Jana Hurschler, Janine Zurfluh, Janine Sägesser, Seline Zimmermann, Ana Pavic, Sarah Rossi, Seline Schuler, Alina Berchtold.

 

Sonntag, 02 Oktober 2016 00:00

Täli-Truppe heizte Overdogs tüchtig ein

Schweizercup: KTV Muotathal – HC KTV Altdorf 29:32

Dreiviertel Stunden vor Spielende stand das mit Spannung erwartete Derby noch auf des Messers Schneide. Doch dann trumpften die Urner beeindruckend auf.

23 Koljanin MarkoRund 450 Kiebitze wollten sich den Thriller in der Muotathaler Halle am Samstagabend nicht entgehen lassen. Etwa ein Viertel der «Quote» war aus dem Urnerland angereist, denn der Cup-Sechzehntelfinal versprach Hochspannung pur. So kam es denn auch. Die Schwyzer drückten vom Anpfiff weg tüchtig auf die Tube. Sie forderten dem Nati-B-Vertreter das gesamte Repertoir ab.

Das erste Tor der Partie erzielte seitens der Altdorfer Nicolai Christensen, der im Verlaufe der Begegnung noch sieben weitere Male ins Volle traf. Wie erwartet ging der KTV Muotathal (1. Liga) in der Folge konzentriert und motiviert zur Sache. Die Urner führten nach den ersten 10 Minuten zwar 5:4. Doch die Gastgeber konterten eiskalt, um nach einer Viertelstunde mit 9:7 in Front zu liegen. Zweieinhalb Minuten vor der Pause führten die Platzherren gar mit drei Längen Reserve (17:14). Nicolai Christensen sowie Marc Vollenweider liessen die Urner wieder etwas durchatmen - zur Pause stand das Urschweizer Derby 17:16 zugunsten des Täli-Trupps.

Die Schwyzer liessen sich in der Garderobe offenbar zusätzlich eine Motivationsspritze verpassen. Nach 40 Minuten lagen sie gegen die Höherklassigen (NLB) mit 22:18 in Front. Dies war dann aber für die Gebeutelten offenbar doch eine Art Schuss vor den Bug. Spielertrainer Mario Obad und seine Akteure profitierten von einigen Unzulänglichkeiten der Platzherren kaltschnäuzig. Sie reduzierten den Vorsprung der Muotathaler auf eine Länge. In der 44. Minute hatte Flavio Fallegger den Gleichstand bewerkstelligt (22:22). Nach dem 25:25 lancierten Mario Obad sowie Altdorfs Topskorer Marko Koljanin (zehn Treffer) die Schlussoffensive ihres Kollektiv. Der Sturmlauf der Urner hatte denn auch Hände und Füsse – die Besucher erhöhten ihren Vorsprung auf 30:25 (54. Minute). Der Bann war damit gebrochen, die Einheimischen sahen sich mehrheitlich in der Defensive festgenagelt. Als dann Pascal Aschwanden 192 Sekunden vor dem Abpfiff auf 32:27 erhöhte, war die Sache für die Favoriten definitiv geritzt, auch wenn die Schwyzer das Ergebnis durch Patrick Föhn sowie Kevin Heinzer noch etwas zu verbessern vermochten (32:29).

Oberklassige lange Zeit geärgert

Der Kommentar der Heimteamchronistin: «Die Muotathaler ärgerten die oberklassigen Urner lange Zeit. Kampfgeist und Siegeswille waren von Anfang an spürbar, und auch die zahlreichen Fans unterstützten ihre Formation mit allen erdenklichen Mitteln. Am Ende setzte sich jedoch die Klasse der Urner durch, denn in der entscheidenden Phase trafen sie die richtigen Entscheidungen und erzielten Treffer um Treffer.» Altdorfs Spielertrainer Mario Obad: « Die erste Halbzeit verlief ganz und gar nicht nach unseren Vorstellungen. In der Deckung wirkten wir fahrig, im Angriff wurde oft unkonzentriert zur Sache gegangen. Im Rahen der Schlussviertelstunde spielten wir als Kollektiv dann echt überzeugend. Erfreulich war insbesondere der gute Einsatz unserer verschiedenen zum Zuge kommenden Nachwuchsleute, insbedonere auch Fabio Arnold und Pascal Aschwanden, die das in sie gesetzte Vertrauen rechtfertigten.»

Skorer des Abends war in den Reihen des HC KTV Altdorf wieder einmal mehr Marko Koljanin. Zehnmal traf der stark auftrumpfende Kroate in den Netzhimmel der Gastgeber, achtmal war der entfesselte Nicola Christensen, sechsmal Spielertrainer Mario Obad erfolgreich. Eine hundertprozentige Abschlusserfolgsquote liessen sich die Nachwuchsakteure Marc Vollenweider, Flavio Fallegger und Pascal Aschwanden attestieren – Marko Koljanin brachte es auf stolze 90 Prozent. Torsteher Noah Ineichen parierte 30 Prozent der auf sein Tor abgefeuerten Bälle, der erst 17-jährige Fabio Arnold 13 Prozent.

Gegner wird am Dienstag ausgelost

Durch den Sieg im Täli sicherte sich der HC KTV Altdorf den Vorstoss in den Schweizercup-Achtelsfinal. Das Los wird am Dienstag entscheiden, auf wen die Urner nun treffen.

Voranzeige: In der NLB-Meisterschaft trifft der Obad-Trupp am Samstagabend, 8. Oktober in der Feldliarena vor eigenem Publikum auf den TV Möhlin. Die Nordschweizer haben sich im Vergleich zum Vorjahr merklich verstärkt und bereits sehenswerte Resultate erzielt. Im Rahmen der jüngsten Cuprunde beispielsweise liessen sie sich durch die hochkotierten Winterthurer Pfader (NLA) nur mal mit vier Längen Differenz auf Distanz halten (21:25).

Altdorf spielte gegen Muotathal mit: Noah Ineichen, Fabio Arnold; Marc Vollenweider (1), David Arnold (1), Manuel Gisler, Ivan Fallegger (2), Pascal Aschwanden (1), Flavio Fallegger (1), Kevin Ledermann, Fabian Auf der Maur, Yannick Drollinger (2), Mario Obad (6), Marko Koljanin (10), Nicolai Christensen (8).

 

Samstag, 01 Oktober 2016 00:00

Niederlage und Sieg

Bei den «Füchsen» aus Emmenbrücke – ein junger Verein – waren die U17/P7-Junioren des HC KTV Altdorf mit dem Vorsatz angetreten, Punkte zu ergattern. Gegen die Gastgeber, mehrheitlich aus U15-Inter-Akteuren zusammengesetzt, taten sich die Tellensöhne aber recht schwer. Zur Pause lautete das Skore 15:15. Der KTV-Trupp verpatzte den Start in den zweiten Spielabschnitt komplett. Beim Stande von 18:15 zugunsten der Luzerner zog Coach Tobias Rieder die Notbremse. Die kernigen Worte ihres Coachs zeitigten Wirkung. Altdorfs Fehlerquote nahm ab – der Rückstand wurde verringert. Doch die taktisch clever zu Werke gehenden «Füchse» machten den Gästen das Leben mit sehenswerten, eingefuchsten Spielzügen (nomen est omen…) schwer. Immerhin arbeitete sich der KTV-Nachwuchs auf 21:20 heran. Danach schien die Luft bei den Besuchern weg. Manndeckung und Kreisspielereinsatz bescherten nämlich nicht den gewünschten Erfolg. Schliesslich waren es einige Schüsse an die Torumrandung und ausbleibende Strafsanktionen gegen die Formation aus Emmenbrücke, welche der Letzteren den 28:25-Sieg bescherten.

Altdorfs nächster Widersacher, die Mythen-Shooters, traten nur mit einer Minibesetzung (sieben Spieler) an. Trotz überraschend selbstsicher zur Sache gehender Gäste, konnten diese bis zur 20. Minute dennoch ins Hintertreffen (9:6) gedrängt werden. Der Drei-Tore-Vorsprung des HC KTV Altdorf hatte auch zur Pause weiterhin Bestand (11:8). Während des zweien Spielabschnittes beeindruckte Keeper Moritz Mattli mit genialen Interventionen. Mehrere erfolgversprechende Vorstösse der Schwyzer machte er mit sehenswerten Paraden unschädlich. Im Angriff der Urner beeindruckte speziell Dominik Föllmi. Er legte den Mythen-Shooters insgesamt elf «Eier» ins Nest. Schliesslich behielt das KTV-Kollektiv das bessere Ende mit 29:20 deutlich für sich. Das Trainerduo Tobias Rieder/Pascal Arnold zum Vollerfolg ihrer Mannschaft: «Eine ausgesprochen überraschende Taktik der Shooters mit dem Versuch, das Tempo zu forcieren, verwirrte uns phasenweise, ohne Frage. Doch unsere kompakt wirkende Defensive liess den klaren Sieg verdientermassen Tatsache werden.»

Gegen Emmenbrücke spielten: Moritz Mattli; Joël Arnold (2), Thomas Arnold, Pascal Blättler (10), Dominic Dahinden (2), Moritz Gisler, Alain Janes (2), David Lemmel, Gabriel Stadler, Simon Studer (6), Marko Toljan (2), Oliver Zurfluh (1).

Gegen die Mythen-Shooter standen im Einsatz: Moritz Mattli; Joël Arnold (5), Thomas Arnold (4), Luca Aschwanden (1), Dominic Dahinden (2), Dominik Föllmi (11), Moritz Gisler, Alain Janes (5), David Lemmel, Gabriel Stadler, Oliver Zurfluh (1).

Donnerstag, 29 September 2016 00:00

Genialer Sieg im Spitzenfight

Zur dritten Runde im U17-Inter-Championat 2016/17 trat das Kollektiv der SG Altdorf/Stans auswärts gegen Suhr/Aarau an. Die Innerschweizer landeten gegen die körperlich überlegenen Gastgeber eine beeindruckende Performance ab. Sie bezwangen die Favoriten mit 33:29. Im Zwischenklassement liegen Suhr/Aarau, Möhlin/Magden und Altdorf/Stans in ihrer Sechsergruppe nach drei Partien gemeinsam mit je 4 Punkten in Front.

Die Platzherren zogen anfänglich in Front. Doch schnell wurde ein Rezept gegen die grossen, rückraumstarken Widersacher gefunden. Beide Trupps lieferten sich bis zur 15. Minute ein ausgeglichenes Duell. Dank einer ausgesprochen starken Abwehrleistung und nicht zuletzt zahlreichen Paraden des SGAS-Keepers Joel Ulrich setzten sich die Urner/Nidwaldner bis zum Seitenwechsel mit fünf Längen (17:12) ab.

Nun hiess es, den Vorsprung möglichst nicht mehr aus der Hand zu geben und die Punkte in die Urschweiz zu entführen. Von Trainer Stefan Arnold (HC KTV Altdorf) ausgesprochen und seitens seiner Spieler ausgeführt, wurde das Vorhaben umgesetzt und ein ebenso verdienter wie deutlicher Erfolg realisiert. Die besten Skorer in den Reihen der SGSO waren Livio Bissig mit elf sowie Marco Inderbitzin mit neun Treffern. Maik Durrer, ferner Noah von Matt liessen sich eine hundertprozentige Schussquote notieren, vor Marco Inderbitzin (82) und Flavien Schweighauser (67). Die beiden Torsteher Luca Schmitt und Joel Ulrich parierten insgesamt 18 gegnerische Schüsse und liessen sich je eine 38-prozentige Abwehrquote notieren.

Für Altdorf/Stans spielten: Luca Schmitt, Josef Ulrich; Marco Gerhard Philipp August Balbi, Livio Bissig (11), Maik Durrer (1), Marco Inderbitzin (9), Janis Lang (2), Marius Lehmann, Adrian Marjanovic, Philipp Mulle (1), Flavien Schweighauser (1), Filimon Stavrogiannopoulos (6), Noah von Matt (2), Quirin Wallimann.

Donnerstag, 29 September 2016 00:00

Knapp an erstem Punktegewinn vorbeigeschrammt

MU19 E TeamDie SG Altdorf/Stans der Elitejunioren (fünf Akteure des HC KTV Altdorf waren mit dabei) trat zur zweiten Meisterschaftsrunde der neuen Saison erstmals in der Feldliarena an. Zu Gast weilte die Vertretung der HSG Nordwest. Die Partie verlief ausgesprochen trefferreich. Schliesslich verpassten die Urner/Nidwaldner einen ersten Punktegewinn nur ausgeprochen knapp (35:37).

Wyss und Achermann erste SGAS-Skorer

Schon frühzeitig zeichnete sich ein knapper Ausgang des Spieles ab. Je zweimal MU19E DienerLukJoel Wyss und Pascal Achermann waren für das viel versprechende 4:2 zugunsten der Einheimischen besorgt. Zur Pause führten die Besucher mit 9:8. Die Gastgeber wirkten nach Wiederaufnahme der Begegnung entschlossener, um bald wieder die Führung zu übernehmen. Sie versuchten ihr Heil vermehrt mit oft etwas (zu) frühzeitigen Abschlussversuchen, vermochten das Skore aber dennoch auf 24:21 zu erhöhen. Eine gute Viertelstunde vor Abschluss des Fights stand die Begegnung auf pari (25:25). Die Basler zogen in der Folge leicht weg. Dank taktischer Massnahmen versuchten die Schützlinge Migi Müllers, Dani Lussis und Marco Sigrists, Gegensteuer zu geben und insbesondere den HSG-Spielmacher möglichst zu neutralisieren. Die Massnahme funktionierte nur teilweise. Die Besuchertruppe zog in der Folge mit 37:33 in Front. Die Aufholjagd der Innerschweizer liess den gegnerischen Vorsprung nochmals schrumpfen – zum Gleichstand respektive Punktegewinn reichte die verbleibende Zeit fatalerweise indessen nicht mehr.

Kämpferisch gute Noten abgeholt

Migi Müllers Kommentar: «In unserer Abwehr fehlte oft die Absprache, die Spieleraufteilung wirkte unkonsequent, so dass die Besucher gleich mehrmals allein M 19 E Wyss Joel Nordwest filteredauf unser Tor zulaufen konnten. Kämpferisch brauchte sich unsere Mannschaft keine Vorwürfe zu machen.» Effizienteste Skorer waren auf Seite der SGAS Joel Wyss mit zehn, Pascal Aschwanden sowie Pascal Achermann mit je neun Einschüssen. Einziger Akteur mit einer hundertprozentigen Abschlussquote war Lukas Durrer, vor Pascal Achermann (81) und Luca Vitaliano (75). Im Tor parierte Roul Iten sieben, Fabio Arnold fünf gegnerische Bälle.

Im Zwischenklassement der Zwölfergruppe führen zurzeit St. Otmar St. Gallen und Schaffhausen mit dem Zählermaximum (drei Einsätze, 6 Punkte). Die SGAS weist 0 Punkte nach zwei Spielen aus (10. Rang).

Für die SGAS spielten: Fabio Arnold, Roul Iten: Benjamin Rachad (1), Livio Bissig (1), Samuel Arnold, Luca Vitaliano (3), Lukas Durrer (1), Lukas Diener, Marco Inderbitzin, Pascal Aschwanden (9), Flavien Schweighauser, Joel Wyss (10), Pascal Achermann (9), Mario Herger (1).

 

Am Samstag Cup-Sechzehntelsfinal im Täli

Für das Fanionteam ruht am Wochenende der NLB-Meisterschaftsbetrieb. Dafür steht der nächste Cup-Thriller bevor (Muotathal – Altdorf: Samstag, 1. Oktober, 19 Uhr).

Fast wie die weit herum bekannten «Wetterschmöcker» aus dem nördlichen Nachbarkanton kommen sich offenbar die Wahrsager im Hinblick auf das bevorstehende Handball-Urschweizerderby vor. Die einen sprechen von einer «Gratwanderung» mit ungewissem Ausgang. Andere von einem Lauf über «glühende Kohlen». Eines ist den Vorhersagern indes gemeinsam: Niemand wagt wirklich, für handfeste Prognosen die Hand ins Feuer zu legen.

Erinnerungen an den Raiffeisencup 2016

Erst wenige Wochen sind seit dem Handball-Raiffeisencup dieses Sommers ins Land gegangen. Erneut war es damals der HC KTV Altdorf, welcher die Ausmarchungen im Täli zum wiederholten Mal zu seinen Gunsten gestaltete. Allerdings nach zwei denkbar knappen Erfolgen gegen Horgen respektive Stans. Die Mannschaft aus Muotathal hatte sich mit dem letzten Turnierrang zu begnügen, nachdem bei den Schwyzern auch der kleine Final höchst knapp zuungunsten der Gastgeber aus dem Ruder lief. Pikanterweise trafen heuer übrigens weder das Täliteam noch die Urner Hauptörtler aufeinander. Dafür drängten sich auf den Zuschauerrängen all jene, welche in beiden Lagern die Kräfteverhältnisse sozusagen zu orteten wagten. In der Gewissheit, dass die beiden KTV-Urschweizerteams früher oder später wieder mal im Rahmen einer Direktbegegnung die Klingen kreuzen würden.

Und jetzt ist es tatsächlich so weit: Am Samstagabend treffen in der Mehrzweckhalle Muotathal die Strategen der beiden regionalen Talentschmieden respektive deren Akteure direkt aufeinander. Altdorf als grosser Favorit? Mitnichten. Die Urner sind zwar NLB-klassig, die Gastgeber «nur» 1.-Ligisten. Doch weit auseinander liegen die Kräfteverhältnisse in beiden Lagern weissgott kaum. Hinzu kommt, dass Cuppartien nur allzu oft eigenen «Gesetzen» folgen. «Abwarten und Tee trinken» dürfte für die Kiebitze auf beiden Seiten somit wohl die richtige Strategie bilden, um nicht mehr zu sagen.

Prognosen wenig aussagekräftig

Der HC KTV Altdorf weist zurzeit nach vier NLB-Einsätzen 3 Punkte aus. Vor wenigen Tagen war dem eher favorisierten TV Steffisburg nach einem spannenden Kräftemessen auswärts ein (wichtiger) Zähler entrissen worden. Der KTV Muotathal hat in der 1. Liga nach drei Einsätzen 4 Zähler eingebunkert und im letzten Fight Pratteln (vormaliger NLB-Verein) auf die Verliererstrasse, mit einer winzigen Ein-Tore-Differenz, gedrängt. Welche Schlüsse die Teamverantwortlichen des KTV Muotathal und KTV Altdorf aus den Leistungen ihrer Leute gezogen haben und welche «Strategien» im Hinblick auf das Urschweizer Derby «entwickelt» wurden, bleibt unter dem Deckel. Kurz: Niemand will sich in die Karten schauen lassen. So gut wie das Amen in der Kirche ist indessen die Gewissheit, dass weder Schwyzer noch Urner den Gegnern ins offene Messer zu laufen gedenken. Wer den wichtigen Schritt in den begehrten Cup-Achtelfinal tun kann, wird am Samstagabend so um 21 Uhr herum feststehen…

Und ausserdem…

Am Samstag wird der HC KTV Altdorf mit vier weiteren Mannschaften im Blickpunkt stehen. Zwei Formationen treten als SG Altdorf/Stans auf. Die Elitejunioren U19 treten in Winterthur gegen das Pfadi-Team an. Die Formation aus der Eulachstadt ist klar zu favorisieren (3. In der Zwischenrangliste mit 4 Punkten – Altdorf ist noch zählerlos).

Die U18-Elitejuniorinnen werden diese Saison 2016/17 einen höchst schweren Stand haben, sich in der schweizerischen Spitzenklasse halten zu können. Was die ersten Partien zeigten. Die Urnerinnen/Nidwaldnerinnen treten in Olten gegen die HSG Aareland an. Sie hat, nach ebenfalls drei Einsätzen, bereits 2 Zähler ins Trockene gebracht.

Die MU17-Junioren des HC KTV Altdorf geniessen in der Promotionsgruppe 7 gegen die SG Ruswil/Wolhusen (Feldli, 14 Uhr) Heimvorteil. Die bisherige Bilanz der Altdorfer lautet auf 4 Punkte nach drei Partien, jene der Luzerner Gäste auf 1 Zähler nach zwei Spielen.

Im Einsatz stehen bereits vorgängig die MU-15-P-Boys. Sie spielen ab 12.30 Uhr, ebenfalls in der Feldliarena, gegen das Kollektiv der SG Ruswil/Wolhusen. Die Luzerner grüssen von der Leaderposition (2/4). Der KTV hat in der Sechsergruppe, allerdings nach drei Einsätzen, gleich viele Punkte auf seinem Konto stehen.

Dienstag, 27 September 2016 00:00

Knappe Niederlage im Spitzenkampf

Die FU16-P-Girls von Sportchef Mirko Funke und Primus Camenzind hatten in ihrer Vierergruppe (Nr. 10) mit einem Minikader – und dies ausgerechnet im Spitzenkampf gegen die Vertretung des HC Kriens – auszukommen. Das Kader des HC KTV Altdorf umfasste lediglich neun Feldspielerinnen. Davon waren Lynn Gnos und Maria Gisler nicht hundertprozentig fit. Hinzu kam das Pech, dass sich Nina Zgraggen (gegnerische Einwirkung) im Rahmen einer Gegenstossaktion in der 40. Minute eine derart fatale Knieverletzung (Verdacht auf Kreuzband- und Innenbandriss) zuzog, dass sie das Handtuch werfen musste.

Beide Formationen verfügten über effiziente Abwehrreihen. Die Altdorferinnen verzeichneten einen vielversprechenden Start (3:1-Führung). Kriens vermochte aber in der Folge gleichzuziehen, um zur Pause mit 8:7 in Front zu liegen. Am Ende fehlte dem KTV-Trupp aus den aufgezeigten Gründen die physische Substanz, um die Partie allenfalls noch siegreich gestalten zu können. Mirko Funkes Kommentar: «Hervorzuheben bleiben die Einsatzbereitschaft des ganzen Teams, Alexandra Kempfs (9 Tore erzielt), Janine Zgraggens (im Tor), ferner Xenia Kovacevics in der Defensive.»

Das Zwischenklassement nach je zwei Einsätzen: 1. Kriens (4), 2. Altdorf und Stans (je 2), 4. Emmen (0).

Altdorf spielte mit: Janine Zgraggen; Maria Gisler, Vanessa Gisler, Lynn Gnos, Alexandra Kempf (9), Xenia Kovacevic (1), Lynn Müller (4), Vanessa Suherman, Sarah Tresch (3), Nina Zgraggen (1).

Dienstag, 27 September 2016 00:00

Erste Niederlage gegen Absteiger kassiert

SG Ruswil/Wolhusen – HC KTV Altdorf II 27:21

Der Punkteverlust wirkte nicht zwingend. Er ist anderseits aber auch nicht zu dramatisieren.

H 2 Herzog Marc filteredNach dem Saisonauftakterfolg gegen Malters war es erklärtes Ziel der Urner, gleich nachzudoppeln. Doch dagegen legte die SG Ruswil/Wolhusen ihr Veto ein. Im Tor agierte Nicolas Stocker, obwohl er ja eigentlich jetzt Feldspieler ist - Sebastian Aschwanden ist noch immer verletzt. «Stögi» lieferte eine Topleistung ab, vorweg in der ersten Halbzeit. Er liess sich insgesamt 17 Erfolgsparaden notieren – während der letzten 5 Spielminuten stand dann erstmals Nino Arnold im Tor.

Vielversprechender Start

Der Auftakt der Partie verlief aus der Optik des KTV vielversprechend. Vor allem defensiv wurde konzentriert zur Sache gegangen. Dies ist allerdings auch von den Luzernern zu sagen. Nach 10 Minuten lautete das Skore erst 2:2. Altdorfer wie Gegner liessen zahlreiche Chancen ungenutzt – beide Keeper verdienten sich Bestnoten. Der KTV-Trupp lag zur Pause mit 9:11 zurück.

Der Vorsatz, eine bessere Effizienz zu verwirklichen, wurde seitens der Altdorfer dann nicht umgesetzt. Zahlreiche Möglichkeiten vereitelte weiterhin (auch) der gegnerische Torsteher. Durch taktische Massnahmen - unter anderem dem Einsatz von sieben Feldspielern sowie einer Doppelmanndeckung, auf den besten gegnerischen Schützen angelegt - versuchten die Mannen von Coach Patrik Amrhein nach dem 16:20 (45. Minute) die Partie zu wenden. Doch die abgebrühten 2.-Liga-Absteiger zeigten sich nicht gewillt, das gewonnene Terrain den Urnern zu überlassen, welche den Fight schliesslich mit 21:27 ans Bein zu streichen hatten. Erwähnenswert ist die Einmaligkeit, dass der KTV mit Nino, Pascal und Jérôme gleich drei Brüder im Team stehen hatte – der Letztere erzielte gleich auch sein erstes Tor zugunsten seiner Farben.

Unzufrieden mit Schirileistung

KTV-Trainer Patrik Amrhein in der Retrospektive: «Leider vermochten wir die im ersten Match gezeigte Leistung nicht zu wiederholen. Dies lag aber auch daran, dass Ruswil/Wolhusen um einiges stärker als Malters agierte. Wir verscherzten offensiv viel zu viele Chancen. In der zweiten Halbzeit funktionierte die Abwehr nicht mehr wie erwünscht, was natürlich auch daran lag, dass unser Kollektiv (zu) viel riskieren musste. Leider ist ferner festzuhalten, dass die Spielleiterleitung ausgesprochen schwach war – wir fühlten uns ziemlich benachteiligt. Die Luzerner haben immerhin den Sieg nicht gestohlen, bleibt fairerweise zu rapportieren.»

Altdorf II spielte mit: Nicolas Stocker, Nino Arnold; Jérôme Arnold (1), Pascal Arnold, Dave Bär (4), Mauro Bissig (1), Migi Bissig (4), Adrian Bucher, Christoph Eich, Marc Häusler (7), Mark Herzog (3), Thomas von Deschwanden, Dennis Wipfli (1), Simon Ziegler.

 

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