Donnerstag, 25 November 2021 11:24

Der Leader zu Gast im Feldli

geschrieben von Spielbericht
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Vorschau Herren 1. Liga HC KTV Altdorf – TV Dagmersellen 28.11.21 16:00 Altdorf Feldli

 

Nach dem grossen Cup-Highlight vom letzten Samstag geht es für die Altdorfer Handballer nun in der Meisterschaft weiter. Doch ganz alltäglich wird auch diese Partie nicht, denn der Leader aus Dagmersellen wird im Feldli begrüsst.

 

Für die Innerschweizer steht die Woche der Entscheidung an. Nach der Startniederlage in Emmen überzeugten die Wiggertaler bisher restlos und reihten seitdem neun Siege aneinander. Trotzdem beträgt die Marge auf den dritten Platz nur gerade zwei Pünktchen. Nun steht für die Luzerner am Donnerstagabend das Spitzenspiel gegen die drittplatzierten Muotathaler auf dem Programm, bevor am Sonntagnachmittag die Partie in Altdorf ansteht. Übersteht der TVD auch diese Woche, so ist nicht davon auszugehen, dass er von Wohlen oder Kriens in den letzten beiden Partien noch von der Finalrundenqualifikation abgehalten wird.

 

Die sportliche Relevanz der restlichen Spiele dieser Qualifikationsrunde hält sich für den KTV in Grenzen. Drei Verlustpunkte beträgt der Vorsprung auf den fünftplatzierten HV Olten, die es in den letzten vier Partien zu verteidigen gilt, um sich somit als „best of the rest“ hinter den drei Spitzenteams bezeichnen zu dürfen. Gegen vorne ist der Zug bereits abgefahren. Fünf Punkte beträgt der Rückstand auf die drittplatzierten Thaler, auf die Finalrundenqualifikation sogar sechs. In den verbleibenden vier Partien ist dies nicht mehr aufzuholen. Nichtsdestotrotz werden die Urner motiviert in diese Partie gehen, denn ein Ziel gilt es noch zu erreichen. In den bisherigen vier Partien gegen das Spitzentrio zeigte man zwar teils ansprechende Leistungen und brachte den Gegner ins Wanken, gefallen ist bisher aber noch keiner. Dieser eine Sieg gegen einen der Grossen soll jetzt noch her.

 

Im Hinspiel in Dagmersellen erwischten die Urner keinen guten Tag. Wegen des doch eher bescheidenen Auftritts gab man die Punkte bei der 32:26 Niederlage etwas zu einfach her. Unterdessen ist der Druck weg und auch die Personalsituation hat sich in den letzten Tagen wieder entspannt. Bis auf den weiterhin verletzten linken Flügel Pascal Aschwanden sollte Trainer Stefan Epp der komplette Kader zur Verfügung stehen. Ebenfalls tankte man mit dem beherzten Auftritt gegen den HC Kriens-Luzern nochmals Moral für den Vorrunden-Endspurt. Gute Vorzeichen, um dieses eine Ausrufezeichen gegen den Spitzenreiter doch noch zu setzen.

 

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